Wiedergeburt in 30 Tagen

Wiedergeburt in 30 TagenIn nur 30 Tage fitter werden, sichtbar abnehmen und Verdauungsstörungen hinter sich lassen – ohne Sport oder teures Wundermittel? Kann das gehen? Das am eigenen Leib zu erfahren, liegt in Ihrer Hand. Sind Sie bereit, ihr Leben vollständig zu verändern? Können Sie sich vorstellen, Ihre Sichtweise auf Lebensmittel zu verändern und damit die Wahrnehmung ihres gesamten Körpers und wie er funktioniert, reagiert und mit der Welt interagiert?

Was ist die Wiedergeburt in 30 Tagen?

Hierbei geht es darum, für 30 Tage absolut konsequent die Ernährung nach einigen wenigen, einfachen Prinzipien umzustellen. Nämlich:

  • Keine zugesetzten Zucker
  • Kein Getreide und keine Getreideprodukte
  • Keine Hülsenfrüchte
  • Keine Milch oder Milchprodukte
  • Keine Pflanzenfette mit Ausnahme von Oliven-, Avocado- und Kokosöl
  • Keine Süßstoffe
  • Kein Fast Food, keine Fertigprodukte
  • Keine Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker und sonstige Zusatzstoffe
  • Kein Alkohol

Begründungen für diese Prinzipien finden Sie weiter unten unter "Weiterführende Informationen"

Ziel dieser Umstellung ist ein gesünderes Leben, eine höhere Leistungsfähigkeit und gegebenenfalls der Abbau von Körperfett. Weiteres Ziel ist auch, den Anwender nachhaltig von der Sinnhaftigkeit dieser Ernährung zu überzeugen, damit dieser es nicht bei 30 Tagen belässt, sondern sich den Rest seines Lebens so ernährt (denn genau das ist sinnvoll). Die Esskultur, sonst ein wichtiges Element bei Urgeschmack, steht dabei zunächst im Hintergrund.

Mit kein ist wirklich kein gemeint, wie in gar kein, nicht oder null. Konsequent durchgeführt hat diese Herangehensweise das Potential, Ihr gesamtes Leben zu verändern.

Mehr müssen Sie nicht wissen, um noch heute anzufangen.

Warum sollte man das tun?

Es gibt viele Lebensmittel, die gesundheitliche Probleme verursachen können. Diese Herangehensweise streicht die häufigsten Problemquellen vollständig vom Speiseplan. Damit verschwinden auch die verursachten Störungen. Es ist hinsichtlich der Zusammenstellung eine Art kleinster gemeinsamer Nenner.

Der feste Rahmen – 30 Tage und einfache, klare Regeln – hilft vielen Menschen, indem er ihnen relevante Entscheidungen abnimmt und einen vollständigen Plan bietet: Das Konzept erfordert kein Verständnis der Hintergründe, der Stoffwechselabläufe und keine weiteren Entscheidungen.

Wiedergeburt in 30 Tagen ist generell ein solides Konzept für jeden, der sich für die Effekte einer umfassenden Ernährungsumstellung interessiert.

Besonders eignet sich dieses Konzept auch für Menschen, die nur begrenzten Willen zu einer Ernährungsumstellung haben. Vielleicht weil sie von früheren, fehlgeschlagenen Experimenten frustriert sind und sich nun klare Anweisungen und sichtbare Erfolge wünschen.

Wie effektiv dies funktioniert, zeigen auch die immer wieder von den Urgeschmack-Lesern eingesandten Erfolgsgeschichten.

Mögliche Effekte:

  • Abbau von Körperfett
  • Mehr Energie
  • Weniger Müdigkeit
  • Höhere Leistungsfähigkeit
  • Bessere Sättigung durch Mahlzeiten
  • Ausbleiben von Heißhungerattacken
  • Bessere Appetitkontrolle
  • Reduktion von Allergien
  • Reduktion von Entzündungen aller Art (z.B. Arthritis, Rheuma etc.)
  • Stärkung des Immunsystems
  • Stimmungsaufhellung und Reduktion von Depressionen und Stimmungstiefs
  • Optimierung und Reparatur des Stoffwechsels
  • Erhöhung der Insulinsensitivität bis hin zur Linderung von Diabetes Typ-2

Eine Wunderdiät?

Wiedergeburt in 30 Tagen oder die anderen, weiter unten genannten Bezeichnungen sind lediglich griffige Titel, die (oft erfolgreich) zum Mitmachen animieren. Es ist keine Wunderdiät, sondern liegt zu 100% in den Händen des Anwenders. Und: Es ist nur eine Herangehensweise von vielen. Ein stückweises, stetiges Herantasten zum Beispiel nach den Urgeschmack-Empfehlungen kann ebenso wirksam sein. Wiedergeburt in 30 Tagen zeigt in der Regel drastischere Wirkungen und nutzt den Wow-Effekt zur Motivation.

Warum 30 Tage?

30 Tage sind nicht einfach nur ein griffiger Zeitraum. 30 Tage geben dem Körper genügend Zeit, sein Verdauungssystem, also etwaige Enzyme und die Darmflora, auf die veränderte Ernährung umzustellen und so überhaupt erst von ihr zu profitieren.

Ein Monat ist ebenfalls hinreichend Zeit, um das Geschmacksempfinden anzupassen. Das Gefühl für Salz, Fettgehalt, Aromatiefe, Süßeempfinden ändern sich nicht von Heute auf Morgen. Genau diese Änderung ist jedoch nötig, um die Umsetzbarkeit einer Ernährungsumstellung wirklich beurteilen zu können.

In vier Wochen lassen sich darüber hinaus bereits Gewohnheiten bilden und verändern. So wie der tägliche, gewohnheitsmäßige Griff zum Schokoriegel nach dem Mittagessen – weil man es eben immer so macht. Auch essen aus Langeweile oder Frust lässt sich so beenden. Zu den neuen Gewohnheiten könnte gehören, langsamer und ruhiger zu essen, frische Lebensmittel zu verwenden, stets Wasser zu trinken oder generell mehr auf das jeweilige Hungergefühl zu achten.

Kurzum, es gibt viele praktische Gründe für die Wahl gerade dieses Zeitraums – auch psychologische. So sind 30 Tage als Zeithorizont noch überschaubar für viele, die womöglich eingeschüchtert sind von dem Gedanken an so ein Vorhaben. Zugleich reichen die 30 Tage aus, um am Ende das gute Gefühl zu haben, es wirklich ernsthaft umgesetzt zu haben und ein fundiertes Urteil fällen zu können.

Ist das nicht umheimlich schwierig?

Das ist eine Frage der Perspektive. Schwierig ist der Kampf gegen eine Krebserkrankung oder das Leben nach einer Beinamputation. Etwas nicht zu tun (in diesem Fall: einige Dinge nicht zu essen) wirkt im Vergleich dazu wesentlich einfacher.

Zweifelsohne gibt es Lebensmittel, die einzelne Menschen so glücklich machen, dass ihnen ein Verzicht schwer fällt: Zuckerhaltiges, Schokolade oder Milchprodukte zum Beispiel. Diese Dinge wirken teils wie Drogen auf den Menschen und können so sein Verhalten beeinflussen.

Doch wer es wirklich ernst meint, für den sollte dies nur eine kleine Hürde sein. Alternativen zu diesen Verführungen gibt es reichlich und es ist – bei entsprechender Selbstverpflichtung – durchaus möglich, diese Fallen zu Umschiffen. Genauso gelingt es Menschen immer wieder, auch das Rauchen aufzugeben oder auf andere Drogen wie Alkohol vollständig zu verzichten. Menschen meistern täglich ganz andere Herausforderungen als eine einfache Ernährungsumstellung. Am Ende gilt: Wer etwas möchte, muss dafür etwas tun.

Immer wieder zeigt sich in diesen Fällen, dass es tatsächlich sehr einfach ist: Entweder, man möchte es wirklich und dann tut man es einfach. Oder man möchte es eigentlich nicht, vielleicht weil es Arbeit (an sich selbst) erfordert. Dann macht man es nicht. Oder nicht konsequent. Letztlich ist es eine Frage der inneren Einstellung. Und hier noch ein Artikel zum Thema Disziplin beim Abnehmen.

Gibt es dafür eine Einkaufsliste?

Ja. Hier: Paleo Einkaufsliste

Kein Getreide, keine Milchprodukte, keine Zusatzstoffe... was soll ich denn dann essen?

Viel frisches Gemüse, Fleisch, Fisch, Eier, Obst, vielleicht ein paar Nüsse und Samen. Alles aus möglichst sorgfältiger Erzeugung, das heißt: Saisonales Gemüse aus der Region, Tierprodukte aus artgerechter Haltung. Hier gibt es eine ganze Seite mit Beispielrezepten für eine Woche: Was soll ich essen?

Ähnliche Programme und Varianten

Im Detail kann diese Herangehensweise sehr verschieden aussehen, Programme wie Whole30 oder die 30-Day-Paleo-Challenge (dt. etwa 30-Tage-Paleo-Herausforderung) haben jedoch in der Regel wichtige – und sinnvolle – Gemeinsamkeiten: Etwa den Verzicht auf Getreide und Hülsenfrüchte, Zucker, Milchprodukte, Pflanzenfette und synthetische Zusatzstoffe sowie Alkhol. Es verbleiben meist Gemüse und Obst, Fisch und Fleisch, Eier, sowie Nüsse in der Ernährung.

Modifikationen dieser Protokolle weiten den Verzicht auf mehr potentielle Allergene aus wie Nachtschattengewächse (darunter Tomaten, Paprika, Kartoffeln), Eier oder auch Schweinefleisch. Sinnvoll ist dies bei spezifischen oder teils auch unerklärlichen Beschwerden, Erkrankungen und Unverträglichkeiten.

Ist dies die beste, die einzig wahre Ernährung?

Natürlich nicht. Was ganzheitlich betrachtet das beste und das einzig Wahre ist, kann bestenfalls jeder einzelne für sich selbst entscheiden und dies streng genommen auch nur für einen fixen Zeitraum. Ich wiederhole: Es handelt sich hier um eine Art kleinsten gemeinsamen Nenner, einen Plan zum Erreichen spezifischer Ziele. Und zwangsläufig ist dies eine starke Vereinfachung der Ernährungsphysiologie. Das macht das Programm auf so breiter Ebene effektiv und hilfreich.

Gleichzeitig ist aber jedem Teilnehmer weiterhin das Nachdenken erlaubt. Nach den 30 Tagen hört das Leben nicht auf und jeder einzelne sollte sich fragen, ob diese Ernährung das richtige für ihn ist, ob ihm die Erfolge etwas bedeuten. Oder auch ob er eventuell auf weitere Lebensmittel verzichten oder andere wieder auf seinen Speiseplan setzen möchte. Vielleicht auch nur gelegentlich.

Geht das auch vegetarisch?

Ja. Auch mit hochwertigen, vegetarischen Eiweißquellen.

Gibt es das auch als praktischen Ratgeber?

Ja, in gedruckter Form oder als eBook: Urgeschmack Einstieg: Der Grundstein für müheloses Abnehmen, mehr Energie und genussvolles Essen

Machen Sie mit?

Machen Sie mit! Fangen Sie noch heute an. Sie können nur gewinnen. Teilen Sie ihre Erfahrungen in den Kommentaren oder im Urgeschmack-Forum, lassen Sie sich Tipps geben und unterstützen. Verändern Sie ihr Leben, nehmen Sie es selbst in die Hand.

Weiterführende Informationen:

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(Auch per Überweisung möglich.)

83 Kommentare zu “Wiedergeburt in 30 Tagen

  1. Sascha

    Hallo Felix,
    Meine Frau und ich wollen am Montag mit der Paleo Diät beginnen, da meine Frau MS hat und ich schon viel über die Krankheit gelernt habe denke ich, dass es ein Versuch wert ist um ihren Krankheitsverlauf günstig zu beeinflussen!
    Nun habe ich noch eine Frage: Paleo als Bodybuilder möglich? Klar viel Eiweiß kann ich da auch zu Whey zurückgreifen wenn ich mal nicht auf meinen bedarf komme und was ist mit BCAA nach dem Training?
    ich will meine Frau dabei unterstützen zu zweit geht das ja immer besser! und ich werde auch versuchen unsere Drei Jungs 10,6 und 3 Jahre weitestgehend an die Ernährungsform heranzuführen! natürlich kann man bei den Kids nichts alles verbieten.
    liebe Grüße
    Sascha und Melanie

    1. Sascha

      Hallo Felix,
      ein kurzes update!
      Meine Frau und ich leben jetzt am Montag zwei Wochen Paleo und haben beide schon über 2 KG abgenommen!
      ich fühle mich besser denn je!
      hoffe es geht so weiter!
      LG Sascha und Melanie

  2. schwarzerPeter

    Hallo Felix,
    ich habe Morbus Chron und versuche mich nun seit etwas mehr als 2 Wochen in der Paleo-Ernährung und lese mich gerade ein. Da ich nach AIP gehe, wird es mit der Auswahl doch sehr spährlich – keine Eier, Kartoffel usw. fühlt man sich doch eher “bestraft” – wie soll man Gulasch oder Bolo-Sauce ohne Tomatenmark schmackhaft bekommen oder abbinden usw. – es drückt auf die Stimmung und bereitet eher Streß… naja – was ich Dich fragen möchte – ich muss wegen operativ entfernten terminalen Illiums Medikamente nehmen, um die Gallensäure zu absorbieren – es gibt sie mit Zucker oder mit Aspartam – was würdest Du empfehlen? Die entzuckerte Variante scheint etwas besser zu funktionieren…
    Sollte ich nach FODMAP auch Avocado weg lassen? Kümmel ist ja eigtl. bekömmlich für die Verdauung (Sauerkraut), wird aber auch bei AIP “verboten” etc. -> Kann man da seine Vorteile abwägen oder muss man da ganz strikt sein, um den Erfolg nicht zu gefährden? Bin schon über 30 Jahre mit der Krankheit unterwegs, habe eigentlich keine Bauchschmerzen, aber seit einigen Wochen, nach der 2. OP im Dezember nun Gelenkschmerzen bekommen. Wie würdest Du Dich dahin gehend verhalten?
    Grüezi

    1. Felix

      Hallo Peter,
      ich würde es ausprobieren und das machen, was am besten für mich funktioniert. Die Regelwerke und Programme (AIP etc) können immer nur ein Ausgangspunkt sein. Gute Besserung!

  3. reni

    dies alles entspricht genau meiner einstellung.
    ich bin keine vegetarierin, kaufe gern beim öko-metzger, der fleisch aus der region verarbeitet, auch viel geschossenes wild, was besonders lecker schmeckt.
    gemüse mag ich sehr.
    glutenhaltiges, nüsse und milchprodukte vertrage ich eh nicht.
    dafür esse ich viel kartoffel, rais und mais, was sich nun ändern soll, da ich meinen kohlenhydratverbrauch reduzieren will. bin froh, dass wenigstens buchweizen relativ unbedenklich ist, abgesehen von der kohlenhydratmenge.
    obst und smoothies liebe ich, muss mich jetzt aber auch hier einschränken, wusste gar nicht, dass fruktose schlecht für den körper ist. war immer davon überzeugt, dass ich mir damit nur gutes tue.
    süßes muss ich auch komplett streichen.
    und darauf achten, welche öle ich verwende. das ist aber nicht schwer. das breite angebot von ölen im bio-regal machte mich früher ganz wirr, ich wusste nicht, was ich nehmen soll. jetzt weiß ich es, dank der einfachen erklärungen des autors dieser webseite.

    ich will meinen zucker- und stärkekonsum reduzieren, weil ich merke, dass ich wirklich zu viel davon zu mir nehme. ich habe zwar ein idealgewicht, aber um meine haut stehts nicht so gut, und insulinausschüttung soll dafür verantwortlich sein, wie ich erfahren habe. (obs einem hilft, erfährt man erst nach 3-4 monaten konsequenter diät, so die internetquellen. es dauert, bis sich die haut umstellt.)

    bin gespannt auf ergebnisse.

    nochmals danke an den autor für die gut verständliche erklärungen und zusammenfassungen.

  4. Angela

    Hallo Felix

    Ich möchte gerne mit der Paleo Diät anfangen, doch ich mache mir einige Sorgen. Vielleicht kannst du mir ja helfen 🙂

    Ich bin 20 Jahre alt und 1.60 kg und wiege momentan 55 kg. Es gefällt mir nicht wirklich, weil ich vor einiger Zeit nur noch 45 kg oder noch weniger gewogen habe weil es mir psychisch nicht gut ging, dann schlug das auf meinen Magen und ich war sehr dünn, so sehr das die Menschen in meiner Umgebung sich Sorgen machten. Aber jetzt geht es mir wieder gut in meinem Leben und so habe ich auch zugenommen ca. in einem halben Jahr oder ein bisschen mehr die 10kg zugenommen, und wiege wie oben erwähnt jetzt 55kg. Ich möchte gerne wieder so bei 49-50kg sein und bleiben. Doch jetzt kommt mein eigentliches Problem durch das, dass ich früher dicker war und vieeel abgenommen habe, habe ich auch keine Brüste mehr und kein Po, und zu allem übel kam noch Cellulite, dass ich früher nie hatte . Jetzt bin ich seit 2 Wochen am trainieren, Schwerpunkt: Bauch und Po um wieder meinen Körper zu formen und festigen. Meine Frage ist, dass wenn ich keine Kohlenhydrate aufnehme werden meine Muskeln verschwinden ? Das möchte ich nicht, klar möchte ich abnehmen aber auch nicht mehr so dünn sein wie damals. Kannst du mir da helfen ?

    Ich danke dir, und finde deine Seite toll erklärt und mega informativ.

    Grüsse Angela

    1. Felix

      Hallo Angela,

      Meine Frage ist, dass wenn ich keine Kohlenhydrate aufnehme werden meine Muskeln verschwinden?

      Nein. Aber wenn du nicht unbedingt besonders viel abnehmen möchtest UND auch wenn du Kraftsport betreibst und dich generell sehr viel bewegst, brauchst du dir um Kohlenhydrate nur zweitrangig Sorgen zu machen. Da kannst du ruhig auch die 150g/Tag überschreiben. Das hier genannte Programm ist auch keine Kohlenhydratbeschränkung.

      Das möchte ich nicht, klar möchte ich abnehmen aber auch nicht mehr so dünn sein wie damals. Kannst du mir da helfen ?

      Bewege dich und iss echte Lebensmittel, koche möglichst viel selbst, iss keinen Schrott, meide Zucker und genieße das Leben. Mach dir nicht zu viele Gedanken um Makronährstoffe und Kalorien. Solange du echte Lebensmittel isst und auf den Industriekram verzichtest, sollte alles in Ordnung bleiben. Besonders mit deiner Vergangenheit läufst du sonst Gefahr, nur noch ans Essen zu denken.

      Für die Figur ist jegliches Krafttraining sehr hilfreich. Such dir auch die Klassiker raus: Kniebeugen, Klimmzüge, Liegestütz, Unterarmstütz (“Plank”), Rumpfbeugen. Und dann auch mal mit Gewichten. Hauptsache, du hast Spaß daran.

  5. Jessy

    Hey, ich bin gerade auf diese Seite gestoßen, da ich nach einer neuen Methode hesucht habe um gesund und ohne Jojo-Effekt Gewicht zu verlieren. Ich habe von November bis Januar etwa 10 kg abgenommen – einfach durch eine leichte Ernährungsumstellung – und war darauf auch sehr stolz. Mittlerweile sind wieder 3 kg drauf und ich habe nach einer weiteren Methode gesucht. Diese klingt für mich logisch und machbar. Nun bleibt mir nur noch eine Frage: Was kann ich denn außer Eiern und grünen Smoothies zum Frühstück essen? Denn nur diese beiden Varianten sind mir etwas zu eintönig….

  6. Julia

    Hallo Felix,

    mich interessiert Grundsätzlich nur eine Frage: Ist diese Lebensweise bzw Ernährungsumstellung auch für schwangere geeignet?
    Ich musste bei vielen anderen Diäten feststellen das nicht alles für mich in der Schwangerschaft geht. Ich möchte nicht so wie in der ersten SS übermäßig viel zu nehmen und bin der Meinung dass ich das bei dieser Ernährungsart vielleicht schaffen könnte. Ich möchte für mich und mein Kind eine ausgewogene und gesunde Basis schaffen.

    Lg Julia

    1. Felix

      Hallo Julia,
      einfache Antwort: Ja. Warum auch nicht? Der Verzicht auf Toxine kann kaum schlecht für das Kind sein.
      Was das Ab- oder Zunehmen angeht, lässt sich dies durch eine ausgewogene Ernährung wie diese gut steuern, dabei helfen auch die moderaten Kohlenhydratmengen (kein Zucker, weniger Stärke). Dieses Konzept beschreibt bezieht sich vornehmlich auf die Qualität der Lebensmittel, nicht die Quantität. Und gerade letztere hat größeren Einfluss auf die Gewichtsveränderung.

  7. Meike

    Hallo Felix,

    ich habe vor einiger Zeit den ‘Bitter Truth’ – Vortrag von Dr. Lustig im Netz gefunden und bei weiterem herumklicken auch Deine Seite. Grundsätzlich hört sich das, was ich bisher gelesen und gesehen habe, für mich sehr plausibel an und ich würde meine Ernährung gerne weiter anpassen.

    Leider habe ich jedoch eine Fructoseintoleranz (der Internist sagte nach einem Atemtest, dass er “glaube”, es sei die hereditäre und nicht die Malabsorption), die es mir nicht erlaubt, Obst und Gemüse in den Mengen zu essen, die ich mir wünschen würde.

    Meine Frage an Dich ist nun, ob Du zu diesem Thema auch was sagen kannst (oder zu diesem Thema bereits etwas geschrieben hast, das ich nicht finden kann?), bzw. Tipps geben kannst?

    Wäre Deiner Meinung nach eine Ernährungsintoleranz ggf. sogar durch eine Umstellung wie das 30-Tage-Programm heilbar?

    Da ich teilweise sehr schmerzhafte Koliken nach dem Genuss von zuviel Obst/Gemüse habe, bin ich sehr vorsichtig geworden, was das Ausprobieren angeht.

    Vielen Dank für eine Rückmeldung!
    Beste Grüße von Meike

    1. Felix

      Hallo Meike,
      eine Fructoseinteoleranz kann auch an einer ungünstigen Bakterienkolonie im Darm liegen. Wenn dir die passenden Bakterien fehlen, kannst du sie unter Umständen heran”züchten”, Details dazu recherchiere ich gerade. Das gesamte Feld ist noch relativ neu. Eventuell magst du selbst dazu recherchieren unter den Begriffen gut bacteria, microbiome, microbiota. Abgesehen davon würde ich mir einen Arzt suchen, der nicht glaubt, sondern seinen Rat auf Fakten basiert. Entweder er weiß oder er weiß nicht. Beides ist ok, wenn man es entsprechend darlegt.

  8. Barbara Ammann

    Schönen guten Tag aus Tirol!
    Ich hab viele Seiten durchgelesen und finde die Herangehensweise interessant und nachvollziehbar.
    Es decken sich zahlreiche Aussagen mit meinen Unverträglichkeiten, allerdings findet sich Histamin explizit nirgendwo. Die Kombination Histamin- und Laktoseunverträglichkeit in Verbindung mit Paleo … gibt es hier vorgefertigte Rezepte?
    Und dann noch etwas: ich kaufe aus Prinzip nichts bei Amazon und würde gerne ein Buch in Händen halten.
    Wo kann ich noch bestellen?
    Herzlichen Dank für die Antworten und sonnige Grüße,
    B.A.

    1. Felix

      Hallo Barbara,
      spezifische Rezepte für Histamin- UND Laktoseunverträglichkeit habe ich nicht, allerdings dürften viele meiner Rezepte in der Kategorie “vegetarisch” dafür geeignet sein: http://www.urgeschmack.de/category/rezepte/vegetarisch-rezepte/
      Wenn Sie Amazon und jegliche andere Form des eCommerce bzw. Onlinehandels ablehnen, können Sie das Buch auch im regulären Buchhandel beziehen, die ISBN habe ich jeweils vermerkt, die Bücher sind überall erhältlich.

  9. Daniel

    Hallo zusammen!

    Zuerst möchte ich mal loswerden, dass das hier eine wirklich tolle Seite ist und seit ca. 3 Monaten mein ständiger Begleiter bei der Umstellung meiner Lebens und Ernährungsweise geworden ist.

    Im Moment habe ich aber ein großes Problem mit Paleo: ich nehme immer weiter ab.
    Hab zu Beginn meiner Paleoernährung ca. 80kg bei einer Körpergröße von 170cm gewogen. Jetzt nach 3 Monaten wiege ich um die 67 und ich befürchte es wird weniger. Die Umwelt stellt schon fragen, ob es mir eh gut geht. So weit so gut, ist ja noch nicht so schlimm. Das Problem dabei ist aber, dass ich nun seit 2, 3 Wochen auch unter Schwindel leide. Vorallem nach Anstrengungen (Sport) ist mir eine zeitlang richtig schwindlig. Auch bei der Verdauung hab ich immer wieder Probleme . War deswegen auch schon beim Arzt, der hat aber nichts gefunden. So kann es eigentlich nur mehr an der Umstellung der Ernährung liegen. Und ich glaube dass ich auch anfälliger für Krankheiten bin. Sobald irgendjemand in meiner Umgebung Schnupfen, Husten, etc. hat, hab ich das 2 Tage später auch. Mit 71, 72kg ist es mir blendend gegangen. Mittlerweile habe ich aber wieder angefangen Produkte wie Getreide in Forum von Brot (zwar nur reines Dinkelvollkornbrot vom Bauer meines Vertrauens), Reis (leider den weißen 🙁 ), und Milchprodukte zu konsumieren. Weiters esse ich wieder viel mehr Fleisch (in den ersten 30 Tagen nur mehr 2-3x die Woche). Irgendwie nehm ich aber nicht mehr zu. Blutwerte sind hervorragend, mir selbst ist es aber schon mal besser gegangen. Da ich mir eigentlich nicht vorstellen kann mit Paleo wieder aufzuhören, würde mich interessieren, was ich unternehmen kann bzw. ob es Personen gibt, die über ähnliches berichten können.

    Vielen lieben Dank
    Daniel

    1. Felix

      Hallo Daniel,
      den Schwindel könnte man vielleicht auf einen Kohlenhydratmangel zurückführen. Um den zu beheben könnte man stärkehaltige Lebensmittel essen (nicht zwingend Getreide – Bananen, Kartoffeln und weißer Reis tuns auch).
      Das Abnehmen wird nicht unendlich weitergehen. Solange du nicht hungerst, wird dein Körper eine Art Optimalgewicht ansteuern und sich dort niederlassen. Was die anderen sagen spielt dabei kene Rolle und auch deine eigene Meinung dazu interessiert deinen Körper weniger.
      Ziel der Übung ist natürlich nicht sich schlechter zu fühlen. Die Kohlenhydrate sind da oft der Schlüssel und wenn es dir bezüglich Körperfett und Blutwerten nichts ausmacht, kannst du dich glücklich schätzen, einfach mehr Kohlenhydrate verwerten zu können. Hau rein!

      1. Daniel

        Hallo Felix,

        danke für die prompte Antwort.

        Es ist mir prinzipiell auch egal was andere Leute sagen, solange es mir gut geht. Da ich aber wie schon erwähnt die letzten Tage und Wochen mit gesundheitlichen Problemen, mit Schwindel und auch Verdauungsproblemen zu kämpfen hatte und dann auch noch ständig Fragen zu meiner Gesundheit beantworten musste, macht man sich halt selbst schon auch Gedanken.

        Was die Ernährung betrifft, so esse ich eigentlich viel Kartoffeln und auch beim Obst sind neben Äpfel die Bananen meine Hauptzutat. Da ich durch die neu gewonnene Energie aber auch mehr Sporteinheiten absolviere kann es natürlich sein, dass das noch zu wenig ist. Ich werde auf jeden Fall deinen Rat befolgen und vermehrt weißen Reis auf den Speiseplan geben. Nicht übertreiben, aber vielleicht doch hin und wieder ein Portion, vor allem mal an Tagen wo auch Sport am Programm steht.
        Und auch ansonsten gibt’s genug Rezepte zum Nachkochen auf deiner Seite 😉

        Danke vorerst einmal für die hilfreichen Tipps. Deine Seite ist wirklich eine Hilfe bei der Umstellung seiner Ess und auch seiner Lebensgewohnheiten.

  10. Anonym

    Hallo Felix,

    ich bin 36 Jahre alt und zunächst einmal sehr froh, dass ich auf deine Seite gestoßen bin. Das Thema abnehmen beschäftigt mich eigentlich seit ich richtig denken kann. Ich bin 182 groß und wiege etwa 105 kg. Es ist vom äusserlichen nicht erkennlich, dass ich soviel wiege aber es ist viel. Es gefällt mir nicht wie ich aussehe weil die Fettpölsterchen hauptsächlich an meinem Bauch rum sind. Mein BMI-Wert ist auch viel zu hoch. Und ich habe wirklich alles probiert. Von low carb bis fasten und alles mögliche. Ich wiege momentan 105 kg. Ich war auch bei 90 kg. Auch bei 95 kg. Dann wieder mal 85 kg. Und jetzt eben 105 kg. Also wie man erkennen kann bin ich nennen wir es mal “in einem JoJo Effekt Sog” drin wo ich nicht mehr rauskomme. Ich habe bis letzten Sommer Fussball gespielt und war während der Saison bei 90 kg. In den Winterpausen oder Sommerpausen habe ich immer mind. 5 kg zugenommen, da ich meine Ernährung jedesmal in die negative Richtung geändert habe. Das heisst, bin ich im Wettbewerb, achte ich auf meine Ernährung, bin ich es nicht, haue ich alles und wirklich übertriebene Zufuhr an Kalorien rein. Ich habe wie erwähnt im Sommer (August) wo ich 92 kg wog, mit dem Kicken aufgehört. Seit dem innerhalb 5-6 Monaten 15 Kilo zugenommen. Zwischen den 6 Monaten wog ich auf mal weniger als 100 aber auch schon mal 108. Also es ewiges hin und her. Ich weiß wie man abnimmt. Ich weiß auch wie man zunimmt. Aber das Problem ist bei mir psychisch glaub ich. Ich motiviere (nicht diszipliniere 🙂 ) mich und fange mit Fitness und Sport an. Dann kommen Momente wo ich kein Sport treiben kann (längere Aufenthalt im Ausland etc.) und prompt ändert sich meine Ernährung. Ich esse alles falsche. Fast Food, viele Mengen an Süssigkeiten (Bsp: ganze Haribo Packung in 15 min usw.). Ich esse dies weil es mir schmeckt und es auch zur Gewohnheit geworden ist. Ich mag es einfach einen Video Film reinzuziehen und nebenbei Chips, Flips oder andere Süssigkeiten reinzubomben. Ich weiss es ist schlecht für die Figur, aber ich beruhige mich in dem ich mir sage, ab morgen oder ab übermorgen fang ich eh an mit Ernährungsumstellung usw. Es ist eine komische und komplizierte Sache, die ich so noch nirgendswo mitgekriegt habe. Ich bin radikal. Entweder ganz verzichten oder alles essen. Es hat auch mit Sport zu tun. Mache ich Sport achte ich darauf, weil es ja sonst keinen Sinn macht Sport zu treiben. Sprich es ist im Kopf eine Verbindung zwischen Sport und Verzicht oder Ernährungsumstellung verankert die ich nicht loskriege. Treibe ich keinen regelmäßigen Sport, achte ich nicht was ich esse und übertreibe. Ich bin aber froh, dass ich auf deine Seite gestoßen bin. Sie ist anders. Anders als die anderen Erklärungsversuche abzunehmen. Es hat Hand und Fuß was du so alles schreibst. Ich hoffe daher, dass du mir einen Tip geben kannst, was ich tun kann, um endlich mit Mitte 40 aus dieser “Scheisse” bis zum Ende des Lebens rauskomme? Ich möchte unter 90 kg kommen und Figur formen. Wie gesagt, ich weiss wie man abnimmt, wann man abnimmt. Aber ich kriege diesen Schalter im Kopf nicht raus. Einen Psychater zu konsultieren habe ich auch nachgedacht, aber ich glaube nicht, einen zu finden, der mir auf Anhieb in kürzester Zeit behilflich sein wird.

    Für hilfreiche Antworten wäre ich sehr sehr dankbar.

    1. Felix

      Hallo,
      deine Probleme kann ich sehr gut nachvollziehen und ich denke nicht, dass du unbedingt einen Psychater brauchst – auch wenn ein wirklich guter (=selten) Psychotherapeut sicherlich selten schadet.

      Ich sehe in deiner Beschreibung mehrere Ansatzpunkte.

      1) Sport ist auch sinnvoll, wenn man sich schlecht ernährt. Gerade dann. Wenn du viel Zucker isst, verzeiht der Körper es dir eher, wenn du dich viel bewegst. Sport bzw körperliche Aktivität ist immer sinnvoll.
      2) Man kann immer Sport machen. Auch unterwegs. Morgens nach dem Aufstehen z.B. 15 Liegestütz, 15 Kniebeugen, 15 Klimmzüge, 2 Minuten Planks – das dauert alles nicht lange und braucht keine Geräte. Es gibt keine Ausrede. Es ist auch kein riesiges Programm, viele würden es belächeln und sagen, es sei kein Sport. Das ist egal. Es ist sinnvolle körperliche Aktivität, es bringt Fortschritte und man kann sich langsam hineinarbeiten. Es ist so “schmerzlos”, dass man es täglich auf sich nehmen kann. Besonders vielleicht dann, wenn man es gerade NICHT als Sport betrachtet, sondern als “etwas Gutes für sich tun”. Man kann sich auch ein Fahrrad zulegen und mehr Strecken damit zurücklegen.
      3) Es muss mit deinem Leben funktionieren und es muss die Spaß machen. Motivation hin oder her – du musst glücklich sein. Es kann dauern, diesen Weg zu finden, aber ich denke, es ist der einzig erstrebenswerte. Ganz gleich, ob das am Ende LowCarb oder Paleo oder wenig oder viel Fleisch bedeutet.
      4) Weniger Zielorientiert denken. Denke nicht an “ich mache das jetzt, weil ich zum Termin x unter 90kg kommen möchte”. Denke vielleicht eher daran: Ich mache es, weil es gut für mich ist. Wenn du beim Sport/der körperlichen Aktivität genau aufpasst und deinen Körper fühlst, wie fühlt es sich an? Und noch wichtiger: Wie fühlt es sich danach an? Seit ich das mache, ist mein morgendliches Sportprogramm einfacher für mich geworden. Ich bin natürlich lieber damit fertig, als es vor mir zu haben. Aber weil ich weiß, wie gut es für mich ist, kann ich viel besser damit leben.
      5) Du wirst fallen. Wieder und wieder und wieder. Du wirst immer wieder mal in die Falle tappen und Schrott essen. Das Zeug ist so gemacht. Das ist nicht nur dein Gehirn: Jeder Mensch ist so verdrahtet, dass er Zucker bevorzugt. Das Problem ist nur, dass wir heute davon einfach zu viel um uns herum verfügbar haben. Du wirst fallen. Aber es nützt nichts, dich dann auch noch selbst zu treten und zu ärgern. Steh wieder auf, akzeptiere, dass es passiert ist. Lerne vielleicht daraus. Oder schmecke genau und überlege, ob dir das Zeug wirklich geschmeckt hat und ob es das wert war.
      6) Suche bessere Süßigkeiten. Seit ich weiß, wie phantastisch eine meisterhaft gemachte Schokoladentorte schmecken kann, esse ich keine andere mehr. Das Zeug aus dem Supermarkt oder aus der 08/15 Bäckerei ist Schrott dagegen, ich habe keine Probleme, es stehenzulassen. Der eine Bäcker, der mich wirklich glücklich macht, ist Italiener. Ich sehe ihn vielleicht 3-4 Mal im Jahr. Hier noch ein paar Links dazu:
      http://www.urgeschmack.de/darf-ich-nie-wieder-zucker-getreide-milchprodukte-essen-video/
      http://www.urgeschmack.de/urgeschmack-tv-ep-106-wie-widersteht-man-der-versuchung/

      Und vielleicht noch:
      http://www.urgeschmack.de/wie-stelle-ich-meine-ernahrung-um/

      Viele Menschen sagen sich: “Wenn ich schlank bin, werde ich meinen Körper lieben.”
      Doch nur umgekehrt funktioniert es: “Wenn du deinen Körper liebst, wirst du gesund werden und schlank, wenn du es möchtest.”

      Da läuft sicherlich auch durch die kulturelle und religiöse Prägung viel falsch, es gibt da ein riesiges Fass voller Schuldgefühle, Sünde, Fleiß-und-Preis etc.

      Ich sehe das andersherum. Das oberste Ziel ist: Glücklichsein. Das kann ich nur genau jetzt machen. Und bislang funktioniert es: Wenn ich dafür sorge, dass ich genau jetzt glücklich bin (und somit akzeptiere, was ist und wie ich bin), dann hilft das, auch in Zukunft glücklicher zu sein.

      Also: Es muss für dich dauerhaft funktionieren, immer und jeden Tag. Nicht morgen oder nächste Woche oder nach dem Zielgewicht. Sondern jetzt. Es muss zu deinem Leben passen.

      Du bist unter über 7 Milliarden Menschen der einzige Du. Niemand anders ist Du. Du bist perfekt. Und so wie sich das lesen lässt, bist du ein sehr aufgeschlossener, freundlicher und großartiger Mensch.

      Ich wünsche dir alles Gute und viel Erfolg und Glücklichkeit.

  11. Vivien

    Hallo Zusammen! 🙂

    Ich hab auch mal ne Frage, vllt könnt ihr mir helfen.
    Ich ernähre mich jetz auch schon eine Zeit (knappes vierteltes Jahr) paleo und fühl mich damit auch super. Früh gibts meistens ein Rührei aus 4-5 Eiern, mittags Fleisch oder Fisch mit Kaisergemüse und abens meist nochmal Gemüse und etwas gekochten Schinken oder etwas derartiges!
    Einmal in der Woche gönn ich mir zwei Süßkartoffeln und ne Tasse Kaffe mit Mandel- oder Kokosmilch. Nüsse gibts so gut wie gar nicht.
    Ich mache 4-5mal die Woche Sport, alles von Kraft- bis Intervalltraining 🙂
    Leider nehme ich trotz allem kein Gramm ab, weder auf der Waage noch, nach Maßband. Mir ist aber auch aufgefallen, dass ich selten über 1500kcal am Tag komme, mit einem Sporttag erst recht nicht. Liegt es daran, dass ich nicht abnehme oder was mach ich denn falsch?
    Bin 1.65cm groß und wieg 65kg und ich hätte gerne wieder unter 60kg.
    Danke, für die Hilfe schon mal! 🙂

    LG

    1. Felix

      Dein Kaloriendefizit scheint recht stark, dies führt in einigen Fällen zu Stagnation beim Gewichtsverlust (auch wenn das nicht intuitiv klingen mag). Auch die hohe Sportfrequenz kann dem im Weg stehen, zumal du daran denken musst, dass du bei Krafttraining Muskeln aufbaust, und diese haben Gewicht. Wenn du Muskeln auf- und gleichzeitig Fett abbauen möchtest, ist die Waage ein denkbar schlechtes Messgerät auf dem Weg.

  12. Magdalena

    Hallo Felix,

    Ich bin durch Zufall auf deinen Seite gestoßen und hängengeblieben.
    Seit 5 Tagen habe ich meine Ernährung umgestellt und merke schon positive Veränderungen.

    Was mich ein wenig wurmt sind folgende Fragen:
    Muss ich zählen? (Kohlenhydrate/ Fett/ Eiweiß etc.)
    Ich habe das bis jetzt noch nie gemacht. Ich hatte nie Gewichtsprobleme und mache die Umstellung vor allem aus Neugierde und um mich bewusster und vor allem gesünder zu ernähren.

    Sollte ich bei der Einteilung meiner Mahlzeiten etwas bestimmtes beachten?
    Momentan frühstücke ich meistens Rührei, nehme mir ins Büro die Reste vom Abend mit und koche am Abend.
    Ich bin mir aber unsicher, ob ich da nicht zu viel esse.
    Meine Überlegung ist jetzt auf die Arbeit einfach einen Salat oder ähnliches mitzunehmen, ich bin mir aber nicht sicher, ob mir das ausreicht, weil ich zur Zeit mittags einen Bärenhunger habe.

    Ich denke, ich muss noch ein bisschen ausprobieren und einen guten Weg für mich herausfinden.

    Alles Liebe.

    1. Felix

      Hallo Magdalena,
      nein, du musst nicht zählen. Wenn die Qualität stimmt, regelt sich die Quantität meist von selbst. Es kann passieren, dass man doch mal etwas zu viel isst, aber das merkt man recht früh und passt es dann eben an. Meiner Erfahrung nach ist das Zählen unnötig und oft kontraproduktiv, das es tendenziell die Psyche belastet.

      1. Felix

        Kostenlos lässt sich die Schokolade leider nicht versenden. Die Post lässt sich ihren Dienst bezahlen und auch die Verpackung kostet Geld. 3,49€ pro Lieferung ist im Übrigen im unteren Segment der üblichen Versandkosten angesiedelt.

  13. Sonja

    Es freuet mich, dass alle hier kommentierenden so schöne erfolge haben. Ich ernähre mich schon lange ähnlich paoleo oder primal. bei mir kommt nur selbstgekochtes auf den teller, gemüse, fleisch, avokado, eier, fisch. obst in maßen. ab und an käse und nüsse, mein laster ist die milch im kaffee. aber ausser käse und milch das einzige milchprodukt. brot esse ich auch nicht, ab und zu haferflockenbrei nach dem sport. ich benutze erythrol zum süssen, aber auch wenig. ich habe einen essensplan mit ca. 4 mahlzeiten/tag mit max. 1800 kcal/tag (wiege 78 kg bei 1,76). ab und an gute Bitterschokolade und Rotwein. ich würde nie irgendwelche fertiggerichte oder prozessierte nahrungsmittel essen. ich mache ca. 5 mal die woche sport i.d.R., habe aber eine zum größten teil sitzende tätigkeit. aber abnehmen, einfach so? nope. sobald ich mal ein paar tage mehr esse d.h. mehr kalorien zu mir nehme, habe ich wieder ein kilo drauf und das ist hart abgearbeitet…
    an der schilddrüse habe ich aber nichts…
    so esse ich schon seit 15 jahren, also einfach natürlich gehalten, bevor paleo und co. so populär wurden, aber abgenommen habe ich damit nicht eher immer zu (14 kg in den letzten 5 Jahren, einfach so….).
    nu mal so als kommentar, dass nicht allen ein wunder in 30 tagen beschert wird…

    1. Felix

      so esse ich schon seit 15 jahren, also einfach natürlich gehalten,

      Wenn das seit 15 Jahren so machst und immer das gleiche Ergebnis dabei herauskommt, solltest du dann nicht – sofern du ein anderes Resultat wünschst – die Herangehensweise ändern?

      1. Sonja

        ja, natürlich, das hiesse dann aber, noch weniger essen! oder mehr sport…ansonsten fallen mir hier wenige lösungen ein…

        1. Felix

          Nur zwei Beispiele: Gar keine Milch mehr. Gar kein Getreide mehr. Die Kalorienzufuhr prüfen: Vielleicht ist sie zu niedrig, vielleicht zu hoch – beides kann dem Abnehmen im Weg stehen. OK, das waren drei Beispiele. Noch ein viertes: Anderen Sport. Nicht einfach mehr oder häufiger. Anders.

          1. Sonja

            danke für die tipps, aber cih habe ja nicht nur 15 jahre das gleich gemacht. wollte auch eher betonen, dass ich eben so natürlich wie möglich esse und das seit langem (eigentlich schon seit fast 28 jahren, seit ich aus dem elternhaus und deren schlechte ernährung gezogen bin ;)) und ich nicht ‘so einfach mal eben abnehme’. Das ist vllt. bei dem kontrast bei ‘neuen’ so, die von Industriepampe zu richtigen lebensmitteln wechseln. Senkung der Kalorien habe ich schon probiert, an sportfreien Tagen (ich mache krafttraining, schwimmen, powerwalks, radfahren) werden es sowieso weniger. Getreide esse ich selten, nur als haferflocken. milchfrei habe ich auch schon probiert aufgrund eines hartnäckigen ekzems. ich habe mal 8 wochen lang ein allergenfreie ernährung getestet, um mein darm-, haut- und gewichtsprobleme in den griff zu bekommen, das hiess eben keine milch, kein getriede, kein soja oder hülsenfrüchte, keine fruktose, histamin etc. pp. keine veränderung. es gibt also so gut wie nichts, was ich noch nicht probiert habe, leider. nicht nur ernährungstechnisch, auch kleidung, umfeld etc. dazu gekommen sind nur kilos und ein hartnäckiges ekzem am hinterkopf (auch hier ernährungstechnisch und medizinisch/naturheilmäßiges vieles probiert). lt. ärzte bin ich aber gesund, keine allergien/intoleranzen (auch selbst getestet, nichts), keine schilddrüsenprobleme etc. pp. irgendwann habe ich es aufgegeben, zu ärzten zu rennen. nur die milde form von diabetes insipidus wurde mir nach mehreren ärzten zuerkannt, aber ich bekomme leider keine medikamente (d.h. 10-15 l wasser am tag trinken zu müssen und dementsprechend zu pinkeln)…, da zu ‘mild’.
            ich bin zwar dankbar für tipps (aber ich denke, ich habe schon fast alles versucht), das war aber nicht die intention des ersten kommentars, sondern, dass das auch das 30-tage-programm bei jedem anders sein kann, also sehr individuell wirkt und nicht bei jedem ‘wunder’.

          1. Sonja

            ich glaube den ärzten auch nichts mehr, aber den büchern auch nicht viel. solche bücher habe ich auch schon ausprobiert. lt. einer eliminationsdiät soll mensch schon recht schnell was merken. mein körper hat schon immer gesponnen und wohl fühle ich mich nur im schlaf, wo ich ihn nicht spüren muss. die späteren probleme führe ich aber durch die permanente dehydration und den schlafmangel zurück. wie gesagt, ich wollte hier jetzt auch nicht meine problem diskutieren, trotzdem danke.

          2. Christine

            Sonja, ich weiß jetzt nicht, von welchen Büchern Du redest, ich hatte Dir das (online komplett verfügbare) Autoimmunprotokoll von Sarah, der Paleomom, verlinkt. Sie schreibt keinesfalls, dass man “recht schnell was merken” soll, sondern sie ist selbst Betroffene und berichtet hier: http://www.thepaleomom.com/2012/05/how-long-is-this-going-to-take-finding.html , dass es bis zu drei Jahre dauern kann.

            Für mich als Außenstehende hört es sich an, als sei Dein Leben durch die Krankheit massiv eingeschränkt, da glaubte ich, dies wäre einen Versuch wert. Aber natürlich ist es Deine eigene Entscheidung, ich wollte Dich nicht bedrängen.

          3. sonja

            @Christine
            ich meinte bücher solcher art wie in deinem link, was für mich eher werbung ist, sorry (link ist nicht gleich link). das mit dem ‘schnellen merken’ war nicht auf das buch sondern der eliminationsdiät bezogen. das ist das gleiche wie die 30 tage kur hier, da auch etwas eliminert wird. ich denke, du interpretierst zu viel in meinen kommentar rein, ich bin nicht ‘krank’, auch wenn ich ein syndrom habe und fühle mich recht wenig eingeschränkt. wollte auch nicht klagen sondern einfach nur bemerken, dass die beschriebene 30-tage-kur nicht bei ‘allen wunder vollbringen mag’. für manche scheint es wie ein wunder zu sein, da sie vllt. sich vorher extrem schlecht ernährt haben, da ist der kontrast das ‘wunder’. da ist schlechte nahrung elimiert worden. bei anderen bedarf sehr viel feintuning.

  14. Anne

    Hallo Felix,
    in deinen Rezepten darf man Süsskartoffeln essen,
    dachte aber darin sind auch Kohlenhydrate. Ich ess so gerne Kartoffeln,
    darf ich Süsskartoffeln essen in den 30 Tagen,oder erst danach????

    1. Felix

      Es gibt beim 30-Tage-Programm kein grundsätzliches Kohlenhydratverbot.

      Man könnte es abhängig von dr körperlichen Aktivität machen – wer sich viel bewegt, kann mehr Kohlenhydrate verstoffwechseln.

      Wenn es um möglichst schnelles Abnehmen geht, kann es helfen, auf Kohlenhydrate weitgehend zu verzichten. Ganz ohne Kohlenhydrate kann man sich praktisch nicht ernähren, selbst in Spinat sind ein paar drin.

    2. Melanie

      Hallo Felix,
      Ich bin total hin und her gerissen. Ich habe schon zweimal gut und viel mit Weight Watchers abgenommen. Zu meiner schande habe ich nie bis zur Erhaltung weitergemacht . Das heißt wieder zugenommen 🙁
      Ich wollte mal was ganz anderes ausprobieren es sollte aber nichts ohne Hintergrund sein. Gute und “gesunde”Ernährung ist mir wichtig. Ich habe mir ein Buch über Paleo Ernährung , Forever Young , 4 Blutgruppen . Jetzt bin ich total verwirrt . Ist Paleo was für jeden? Wenn man nach dem Bluttgruppen Buch geht nicht. Ich habe Bluttgruppe A … Also für mich dann ja völlig falsch?!? Was denkst du? Deine Meinung wäre mir eine große Hilfe .

      1. Felix

        Hallo Melanie,
        ob Paleo oder Urgeschmack für dich funktioniert, hat nichts mit deiner Blutgruppe zu tun. Vielmehr ist es eine Frage des Lebensstils und deiner Ansprüche. Schau dir den Speiseplan an, die Dinge, die dann auf dem Zettel stehen und überlege, ob das für dich das richtige ist. Mein Eindruck ist, dass Paleo und auch Urgeschmack eher eine Art kleinster gemeinsamer Nenner sind und die größte Zielgruppe ansprechen. Damit es dann später optimal läuft, musst du ohnehin Anpassungen vornehmen. Nur so findest du die für dich optimale Ernährung.

  15. Daniela

    Hallo!
    Ich bin vor einer zeit rein zufällig auf diese Seite gestoßen , nach nur kurze Überlegung dachte ich , diese 30 Tage, das ziehste jetzt mal durch , ich muss dazu sagen das ich Übergewicht Habe, schon viele Diäten ohne Erfolg bzw mit jojoeffekt durchgemacht habe.
    Also …. Ich habe 30 Tage ohne Probleme. Wirklich ohne Hungergefühl, Heißhungeranfällen oder sonst was durchgezogen. Ich bin ein völlig neuer Mensch geworden, ich habe in 30 Tagen 8 kg angenommen, alle sprechen mit natürlich drauf an und können es kaum glauben,
    Ich denke natürlich nicht an aufhören oder so, wie gesagt ich bin seit 2 Wochen mit den 30 Tagen durch und habe jetzt also insgesamt 10 kg abgenommen .
    Ich bin weiterhin Riesen Fan dieser Seite und dieser Ernährung, und freue mich auf viele neue Ideen.

    Vielen Dank für so viele neue Tipps.
    Ich wünsche allen neuen Leuten hier viel mit und erfolg, es lohnt sich !
    Lg

  16. Lothar

    Wenn jemand trotz aller Versuche und gesunder Ernährung nicht abnimmt, kann es an Medikamenten liegen. Heutzutage gibt es ja kaum noch Menschen, die keine Medikamente einnehmen. Medikamente sind für den Körper Fremdsubstanzen und es ist weitgehend unerforscht, wie sie außer den ihnen nachgesagten Wirkungen noch mit dem Körper reagieren. Aus spiritueller Sicht gibt es keine Krankheiten sondern es sind Informationen des Körpers über Fehlverhalten. Der Körper reagiert meist richtig und versucht das Gleichgewicht wieder herzustellen, was fälschlicherweise als Krankheit diagnostiziert und durch Medikamente verhindert wird. Ich habe innerhalb eines Jahres verschiedene “Krankheitsprozesse” durchgemacht, wie Gangrän, 10 tägiger Durchfall und verschiedene Fieberattacken. Ich war weder beim Arzt noch habe ich irgendwelche Pharmaprodukte zu mir genommen. Das Endergebnis ist, dass ich mit 180 cm Körperlänge jetzt nur noch 69 Kg wiege, vorher über 80! Vor 8 Jahren (ich war 64 J. alt) wurde bei mir Diabetes diagnostiziert, seitdem war ich nicht mehr beim Arzt und fühle mich wohl ohne jemals Medikamente dagegen eingenommen zu haben. Das verlangt etwas Mut und Wissen, aber es gibt im Internet genug Informationen außerhalb der Schulmedizin.

    1. Helena

      Hallo Lothar, dein Kommentar ist mir ins Auge gesprungen.
      Ich bin Apothekerin und vertrete verständlicherweise einen anderen Standpunkt. Zu deiner These: Was Arzneimittel in unserem Körper anstellen ist sehr wohl erforscht. Klinische Studien werden nicht selten bis zu 20 Jahre durchgeführt.
      Man sollte besser nicht auf Informationen im Internet zurückgreifen, denn das Internet ist ein Ort, wo JEDER schreiben kann was er möchte.
      Ich weiß, dass es viele Gegner der Schulmedizin gibt. Das hat (teilweise) auch seine Berechtigung. Allerdings finde ich es unverantwortlich, an dieser Stelle dazu zu raten, bei Diabetes nicht zum Arzt zu gehen (das kann man bei dir zwischen den Zeilen lesen).

      Was aber stimmt: Medikamente können die Darmflora zusätzlich schädigen, da sie teilweise (je nachdem was man einnehmen muss) sehr aggressiv sind.
      Ich empfehle jedem Patienten unterstützend zu seiner Behandlung, einen Blick auf seine Ernährung zu werfen. Krankheiten können nicht allein durch Ernährung geheilt werden (auch wenn das manche behaupten), aber eine gute Ernährung – und damit meine ich auch eine Ernährung nach Paleo – kann helfen die Symptome zu lindern.

      1. Wolfgang

        Hallo Helena,
        ich habe deine Antwort-Artikel erst jetzt am 1 Januar 2015 gelesen. Es ist richtig was du schreibst Krankheiten können nicht nur alleine durch Ernährung verschwinden, aber meistens sorgt die Ernährung erst dafür das wir Krank werden. Wie viel Prozent aller Krankheiten sind auf die Ernährung zurückzuführen ? Wenn man das einmal untersuchen würde dann währe das Ergebnis sicherlich erschütternd. Ich bin übrigens Typ 1 Diabetiker seit 43 Jahren, habe Zöliakie und litt ca. 22 Jahre an schwerer Neurodermitis mit kratzen bis es geblutet hat weiterhin hatte ich Bluthochdruck und Schilddrüsenunterfunktion bei eigenem Normalgewicht Blutfettwerte immer über 300. Seit etwa 3 Jahren ernähre ich mich nur noch von artgerecht gehaltenen Tieren, selbstgezogenen Gemüse das nur mit selber hergestellten Düngemittel gedüngt wird. Ich habe alle Milchprodukte seit 3 Jahren rigoros gestrichen, backe mein Brot selber, natürlich ohne Gluten (Zöliakie). Das Ergebnis: Hba1 Wert (für die die es verstehen) von 7,9 auf 5,8 gesunken, Neurodermitis vollkommen verschwunden und mein berühmter Zöliakie Bauch weg, Schilddrüsenhormone im besten Bereich, Cholesterin mittlerweile 200-220 obwohl mein Fettkonsum sich mindestens verdoppelt hat. Meine Darmzotten haben sich vollständig regeneriert. Ich bin von 7 verschiedenen Medikamenten für Chronische Krankheiten auf ein einziges zurück und das alles nur durch die Umstellung der Ernährung, was mir geblieben ist der Diabetes Typ 1 hier spritze ich weiterhin mehrmals täglich Insulin.

          1. Wolfgang

            Danke. Wenn sich viele Menschen in deiner Art und Weise Ernähren würden dann könnte, glaube ich, viele chronische Krankheiten verschwinden. Alles was ich mit der Ernährung geschafft habe trifft ungefähr auf deine Paleo Ernährung zu. Obwohl ich diese bis vor kurzer Zeit noch nicht kannte. Mach weiter so.

  17. Manuela

    Nachtrag: Fisch geht gar nicht – darf ich genauso wenig, wie Kokos, Nüsse, Mandeln usw.

  18. Manuela

    Hallo Felix

    ich brauche denke gedankliche Hilfe….
    Bin sehr schlank und möchte zunehmen…
    nun esse ich sehr gerne Kuchen, Sahne, Schoki, (backe selbst auch das Brot)
    darf und kann keinerlei Nuss zu mir nehmen, keinen Fisch und esse ich zu fett, kommt das schnell wieder raus.

    Eier ja
    Fleisch selten
    Kartoffeln ja
    nudeln ja
    reis nein
    Dunkle Schokolade
    Sahne in meinen Kaffee flüssig
    obst esse ich wenig
    Honig nein
    esse jetzt Rohrzucker
    Kaffee ja
    Wasser ja
    selten Limo
    Chips selten
    geschlagene Sahne ohne Zusätze
    Joghurt BIO ohne Zusatz
    Broccoli, Möhren, Spargel, Spinat, Erbsen, Zwiebel wenig, Erdbeeren, Blaubeeren, Gurke wenig
    Paprika wenig,
    Butter
    Kuchen backe ich selbst, wie auch Brot frische Hefe oder getrocknete Hefe, Nudeln alles in maßen
    süßes klar zu viel – daher jetzt umsehen was ich verändern kann

    Selten aber gern Bratwurst
    Kartoffeln
    Käse

    ABER

    ich habe ca. 3 Jahre jeden Abend 2 Liter COLA mit Zucker (Pepsi) getrunken und als ich das gelassen habe,
    nahm ich 4! Kg ab – bei einer Frau die eh zu wenig wiegt, habe ich das trotz der süßen Sachen nicht wieder zugenommen.

    Habe viel Bewegung und wir sehen zu – nur ausgewählte Fleischprodukte zu kaufen und sehr viel selbst zu machen. Kaufen die Gewürze im Gewürzhandeln -damit sie Rein sind, so wie Himalayasalz.
    Zahnpasta ohne Flourid usw.

    also nun die Frage – denn ich google und lese und frage mich : WAS KANN ICH DA ESSEN?

    DANKE für TIPS!
    GLG MANUELA

    1. Felix

      Hallo Manuela,
      man kann nicht zu wenig wiegen. Das Durchschnittsgewicht ist eben nur das: Durchschnitt. Aber es gibt keinen echten Durchschnittsmenschen. Die einen wiegen etwas mehr, die anderen etwas weniger. Solange du gut funktionierst, leistungsfähig bist, gesund und munter bist, gibt es keinen Grund zuzunehmen.
      Und wenn du doch zunehmen möchtest, müsstest du dich erstmal fragen, ob die einfach nur Fett zunehmen möchtest oder Muskelmasse. Im letzteren Fall ist ein Reiz nötig: Training.

      1. Manuela

        Hallo Felix,
        danke für Deine schnelle Antwort.

        Also meine Figur ist schon prima, ich esse immer noch definitiv eher zu süß. Esse ich Kuchen, dann esse ich kaum bis keine Schokolade. Also ich bin 1,80 und wiege 65 kg – immer noch etwas wenig, laut manch einem dieser das hört. Natürlich weiß ich Training, mache ich, dazu TaiChi und QiGong – Konzentration, Kraft, Ausdauer und dazu noch lange Spaziergänge mit Hund -mal mehr mal weniger-

        Nun frage ich mich: Was kann ich essen, bei den vielen Dingen -die ich nicht essen kann, darf oder mag-
        Kein Honig=keine Süße 🙁

        Was genau, darf ich nun nicht miteinander kombinieren: Zucker und Fett?
        Ich könnte Kartoffeln mit Gemüse mit Fleisch, Hackepeter, Bratwurst und was für ne Soße?

        Morgens was esse ich da? Naturjoghurt mit ? oder lieber 2 Eier mit gekochten Schinken?
        Kaffee mit Rohrzucker -also etwas- und Sahne -richtige Sahne-

        nachmittag – Rohrzucker und Pfannkuchen mit geht gar nicht…kein Mehl oder vielleicht funktioniert auch alles etwas weniger zu nehmen?

        Abend ?

        Ehrlich ich mach es hier nicht absichtlich schwer, doch in jedem Rezept sind Sachen die gehen einfach nicht. Was mache ich da – wenn ich auch gesünder leben möchte? Einfach den Zucker auf Rohrzucker umraffiniert umstellen – ginge das? Weniger Produkte mit Mehl?

        Sicher verdrehen einige die Augen, doch vielleicht ist ja auch irgendwer dabei, diese/r ähnlich denkt wie ich oder es ähnlich geht.

        Antwort öffentlich oder Mail, wäre toll Danke lg Manuela

        1. Felix

          Hallo Manuela,

          Was genau, darf ich nun nicht miteinander kombinieren: Zucker und Fett?

          von dürfen würde ich nicht sprechen, aber ernährungsphysiologisch scheint Zucker+Fett in der Tat wenige dem zu entsprechen, was die meisten Leute sich wünschen: Es regt eher zur Fettspeicherung an.

          Ich könnte Kartoffeln mit Gemüse mit Fleisch, Hackepeter, Bratwurst und was für ne Soße?

          Ich würde mir entweder etwas geschmolzene Butter dazu gönnen oder aber (viel wahrscheinlicher) auf die Kartoffeln verzichten, ein stärkearmes Gemüse nehmen und das mit etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer verfeinern. Da braucht es für mich keine Soße.

          Morgens was esse ich da? Naturjoghurt mit ? oder lieber 2 Eier mit gekochten Schinken?

          Frühstücksrezepte findest du reichlich hier auf urgeschmack.de und in der Urgeschmack-Frühstücksfibel: http://www.urgeschmack.de/die-kleine-urgeschmack-fruehstuecksfibel/

          Kaffee mit Rohrzucker -also etwas- und Sahne -richtige Sahne- / nachmittag – Rohrzucker und Pfannkuchen mit geht gar nicht…kein Mehl oder vielleicht funktioniert auch alles etwas weniger zu nehmen? / Abend ?

          Letztlich kommt es immer darauf an, was dein Ziel ist und wie du deine Prioritäten gesteckt hast. Wenn dir Zucker wichtiger ist als Abnehmen oder absolut gesundes Leben, dann iss Zucker. Es gibt da auch kein Schwarz & Weiß – es ist ein fließender Übergang. Such dir den Punkt, der für dich dauerhaft funktionieren kann und deinen Zielen entspricht.

          Einfach den Zucker auf Rohrzucker umraffiniert umstellen – ginge das?

          Das macht kaum einen Unterschied: http://www.urgeschmack.de/welcher-zucker-ist-besser/

          Weniger Produkte mit Mehl?

          Das wäre schon eine große Hilfe.

  19. Britt

    Hallo Felix,

    vor 3 Monaten bin ich auf diese Website gelandet als ich eine Antwort finden wollte wie ich mich gesund ernähren kann und endlich meine hartnäckigen 3-4 Kilo abnehme. Bis auf mein täglichen Kaffe und das Glas Wein am Wochenende habe ich mich an Paleo gehalten. Ich bin begeistert von dem Prinzip, von den “Nebeneffekten” (ich habe mehr Energie, bin weniger gestresst, habe bessere Verdauung) und wie es doch leichter war als erwartet – da meine Familie (noch) nicht Paleo ist.
    Nun, in diesen 3 Monaten habe ich nur 1 1/2 bis 2 Kilo abgenommen… irgendetwas mache ich also diesbezüglich falsch.
    Ich würde gerne Paleo weiterhin als Grundlage für meine zukünftige Ernährung fortsetzen, relativ kurzfristig will ich aber auch endlich diese 3-4 Kilo los werden. Bevor ich nun selber herum experimentiere welche Änderungen den erwünschten schnellen Erfolg bringen (zB mehr Schlaf (6-7 Stunden), weniger Früchte und Nüsse, anderen Sport (jetzt 3-4/Woche Zumba, Rollerbladen, Aerobics, weniger “Carbs” (wenn ja wie wenig muss es sein?) – wollte ich dich hiermit um deinen Rat fragen.
    Mein Körper mochte gerne bei diesem Gewicht bleiben (wenn ich mehr zunehmen sollte kann ich es auch relativ schnell wieder los werden). Ich möchte aber gerne diesen Base-level um 3-4 Kilo runter bringen und da dann gerne mit Paleo bleiben.
    Vielen Dank
    Britt

    1. Felix

      Hallo Britt,

      Nun, in diesen 3 Monaten habe ich nur 1 1/2 bis 2 Kilo abgenommen… irgendetwas mache ich also diesbezüglich falsch.

      das ist eine merkwürdige Interpretation. Ich sehe das so: Du hattest Erfolg, denn du hast abgenommen. Nur deine Erwartungshaltung awr offenbar unangemessen.

      Ich möchte aber gerne diesen Base-level um 3-4 Kilo runter bringen

      Damit bist du nicht allein. Wenn es die “letzten” 3-4kg (sichtbares) Körperfett sind, ist das mitunter das schwierigste und lässt sich für viele nur mit Sportlicher Betätigung erreichen (und selbst dann straucheln sie oft!) Eine Methode wäre das Lean Gains Protokoll (google danach, erster Treffer).

      Was du vorhast ist (vermutlich) eine rein ästhetische Korrektur, die gesundheitlich wahrscheinlich keine Auswirkung hat. Daher kannst du da auf wenig Unterstützung durch deinen Körper hoffen. Seine Homöostase hilft dir dann nicht.

  20. Manuela

    Hallo Felix,
    erstmal ein großes Lob für Deine Urgeschmack-Seite! Ich habe die Seite schon vor ein paar Monaten entdeckt und wir verzichten seitdem größtenteils auf Getreideprodukte. Ich fühle mich viel besser, habe keine Heißhungerattacken mehr und viel mehr Energie. Ich habe auch schon 2 kg abgenommen, obwohl ich das gar nicht wollte. Nur bei meinem Freund, der doch ein paar Kilo zu viel auf den Rippen hat, klappt das nicht mit dem Abnehmen. Deshalb wollte ich jetzt mal konsequent das 30-Tage-Programm durchziehen, musste aber mit Schrecken feststellen, dass es keine Bio-Wurstprodukte (wir kaufen seit Jahren nur im Bioladen) gibt, bei denen nicht irgendeine Form von Zucker (Rohrohrzucker, Maltodextrin, Dextrose usw.) zugesetzt ist. Nicht einmal mein geliebter Frühstücksspeck! Es war schon ein hartes Stück Arbeit, meinem Freund das Brot zu seiner täglichen Brotzeit-Wurst auszureden und durch Karotten, Salat usw. zu ersetzen. Er hat einen körperlich sehr anstrengenden Job und auf seine Brotzeit-Wurst wird er nicht verzichten wollen. Vor allem, weil ich ihm auch keine Alternativen anbieten kann, die er in die Arbeit mitnehmen kann und und von denen er auch satt wird! Wo um Himmels willen bekomme ich Wurstprodukte aus ökologischer Landwirtschaft ohne Zuckerzusätze? Ich möchte auch auf meinen Frühstücksspeck ungern verzichten.

    Und noch eine letzte Frage: Wir verwenden schon seit über 1 Jahr zu Hause keinen Zucker mehr, nur noch Xylit oder Erythrit. Ist das während dem 30-Tage-Programm erlaubt?

    Vielen Dank schonmal im Voraus für Deine Antwort!

    Liebe Grüße
    Manuela

    1. Felix

      Hallo Manuela,
      Dextrose in den Wurstprodukten ist meist enthalten, um sie haltbarer zu machen (Senkung des pH-Wertes). In der Regel ist die Menge zumindest bei Bio-Ware relativ gering und ich denke, das sollte keine Hürde für euch sein: Benutz’ sie für den Umstieg und wenn dein freund dann erfolgreich und überzeugt ist, kann man noch immer an diesem Detail drehen.

      Von Xylit und Erythrit würde ich allerdings während der 30 Tage die Finger lassen und möglichst auch darber hinaus. Alles süß schmeckende kann die guten Pläne sabotieren.
      Alles Gute!
      Felix

  21. Greena

    Ich glaube nach einem Jahr glutenfreier Ernährung, in der mir schon viel positives widerfahren ist, führt mein Weg jetzt zur “Urgeschmack-Ernährung”. Diese Ernährungsform macht Spaß und es klingt alles so logisch… Danke für die vielen wertvollen Infos! 🙂

    VG Greena

  22. Kerstin

    Hallo,

    ich bin schwer begeistert!! Ich muß Schwangerschaftsspeck loswerden. Ernähre mich seit 6 Wochen schon kohlehydratarm. Gestern entdeckte ich die Urgeschmackseite und nun machte alles Sinn ! Die Rezepte geben eine prima Ergänzung zu meinem Speiseplan, der langsam anfing langweilig zu werden. Ich fühle mich fitter und weniger müde, ohne das Gefühl zu haben verzichten zu müssen. Ich habe 4 kg abgenommen und ich glaube mit diesen Rezepten kann es jeder schaffen, auch ohne überflüssige Pfunde. Ich habe wieder eine funktionierende Verdauung… 🙂 Das Kochbuch wird ich mir auf jeden Fall noch holen !!! Vielen Dank!!!

  23. Julia

    Hallo,

    ich bin von Geburt an Allergiker.
    Dadurch bin ich mit einem gewissen Bewusstsein für Ernährung aufgewachsen.
    Meine tägl. Ernährung besteht aus frisch gekauften, unvorbehandelten Zutaten.
    Meine Zubereitungsart: Dünsten u. Dämpfen, wenn braten, dann in Kokosfett (ich liebe meine Keramik-beschichteten Pfannen).
    Ich frühstücke, esse gegen Mittag u. zum Abend, dazwischen gibt es jeweilss 1 Handvoll Obst od. Nüsse.
    Nach 19 h esse ich nichts mehr.
    Ich nasche nicht. 2 x pro Woche geniesse ich 1 Glas guten Rotwein.
    Täglich trinke ich mind. 1,5 l Filterwasser o. Kohlensäure od. warmen Tee.
    Ich liebe Sport, 2 x pro Woche Auf- u. Abwärmen am Laufband u. Ganzkörpertraining an den üblichen Geräten.

    Aber ich kämpfe immer ein wenig mit Übergewicht (hab seit Jahren BMI 29), möchte unbedingt abnehmen.
    Meine Schildkröte … ähm -drüse hilft mir da auch nicht wirklich, habe Haschimoto.

    Nur 3 Fragen:

    1. Kokosfett = Kokosfett, wenns um meine Gesundheit geht ?
    Aus Kostengründen nehme ich Kokosfett aus dem Supermarkt (= 100 % raffiniertem Fett aus der Kokosnuss).
    Od. muss es das unbezahlbare Reformhaus-Produkten sein ?

    2. Ich finde nichts über Mengenangaben.
    Wieviel darf ich essen bei der von dir genannten Diät.
    Ich bin im Verhältnis zu meinem Umfeld ein ausserordentlich guter Esser u. nasche nicht zwischendurch.
    Ich möchte mir kein Kochbuch kaufen, um dann (nach dem Kauf) zu lesen, dass die kleinen Mengenangaben sich auf eine Mahlzeit für 4 Personen beziehen !

    Vielen Dank für deine Anwort, lg Julia

    1. Felix

      Hallo Julia,
      1.) Nein. Raffiniertes Kokosfett ist nicht gleich unbehandeltes Kokosfett. Der Unterschied ist groß. Du musst nicht in’s Reformhaus gehen, gutes, unraffiniertes Bio-Kokosfett gibt es um 18-20EUR/kg.
      2.) Die Portionsangaben stehen unter den Rezepten – aber auch das sind nur grobe Richtwerte. Du selbst entscheidest, wie viel du isst. Das ist abhängig von deinem Stoffwechsel und von deinen Bedürfnissen. Niemand anders hat das für dich zu entscheiden.
      Mein Vorschlag: Hier auf der Seite stehen reichlich Rezepte. Fang damit (und mit diesem Programm oder den Empfehlungen) an und finde dich zurecht, bekomme ein Gefühl dafür und passe die Mengen (entweder Gesamtenergie oder, effektiver, Kohlenhydrate) an. Und dann kannst du dir noch immer ein Buch kaufen.

  24. Britta

    Hi Felix,
    erst einmal ein Riesenlob an dich! Ich habe die Seite vor ein paar Tagen eher zufällig entdeckt, nachdem ein Freund mir von der Steinzeiternährung erzählt hatte und ich mehr darüber erfahren wollte. Ich bin total fasziniert von dem Konzept und sauge förmlich alle Infos in mich auf 😉 Habe mir gestern auch schon dunklen Kakao fürs Mousse au Chocolat gekauft und gerade eben damit eine heiße Schokolade gemacht. Schmeckt tatsächlich etwas ungewohnt, aber lecker – und interessant, zu erfahren, wie viel davon im Geschmack der herkömmlichen “Trinkschokolade” noch enthalten ist… nämlich ungefähr 0%.

    Jetzt habe ich gerade den “Wiedergeburt in 30 Tagen”-Beitrag gelesen und würde es gerne ausprobieren, hab aber ein bisschen Schiss, da ich in der Vergangenheit öfter schonmal solche Ernährungsumstellungen/Diäten (z.B. Detox, Minus-1-Diät, Basenfasten, bei denen es also auch nicht ausschließlich um den Gewichtsverlust geht) ausprobieren wollte und sie dann nicht durchgehalten hab… Als Konsequenz kam natürlich jedes Mal das schlechte Gewissen, das mir sagte “Naaa, hat’s schon wieder nicht geklappt? Du wolltest doch… ” und so weiter. Und ich habe die Sorge, dass es dieses Mal wieder so wird, und ich dann eher gefrustet bin.

    Hast du einen Tipp für mich – es trotzdem mit den 30 Tagen versuchen und mich irgendwie dazu motivieren? Oder eher langsam einsteigen?!

    Danke dir und weiter so mit dieser Seite 🙂
    LG!

    PS: Als Vegetarierin stellt sich mir zusätzlich noch die Frage, wie ich in den 30 Tagen meinen Eiweißbedarf decken soll… Jeden Tag Rührei mit 10 Eiern, ok, aber dann schmeiß ich nach dem Monat vermutlich alle Eier ausm Fenster. Nicht wirklich zielführend 😉

    1. Felix

      Hallo Britta,
      was das richtige für dich ist, weißt nur du selbst. Aus meiner Sicht ist das wichtigste dies:
      http://www.urgeschmack.de/urgeschmack-empfehlungen/

      Wie du da hin kommst, kannst du nur selbst erarbeiten. Die 30-Tage-Nummer würde ich selbst zum Beispiel vermutlich nicht angehen – für mich gäbe es kein Limit, sondern nur die Umstellung heute und dann die tägliche Umsetzung. Aber die Menschen sind verschieden und für manche ist der Ansatz genau der richtige.

      Hier ein paar vegetarische Eiweißquellen:
      http://www.urgeschmack.de/die-5-besten-eiweisquellen-fur-vegetarier/

      Alles Gute!

  25. Spoham

    Hallo Felix,
    ich bin jetzt 16 Tage dabei. Anfangs wollte ich das Ganze nicht so streng durchziehen, sondern mir trotz Allem den einen oder anderen Whisky genehmigen. Da mir das aber überhaupt nicht gut bekommen ist, befolge ich jetzt tatsächlich fast alle Regeln. (Ausnahmen: Butter, Butterschmalz, Creame fraiche) Es geht mir gut dabei. Sogar sehr gut. Wahrscheinlich bleibe ich länger dabei, da ich jetzt merke welches Wrack mein Körper vorher war. Besonders stark merke ich, wie sehr ich mich besonders im letzten halben Jahr mit Brot gemästet habe.
    Mein Fleischkonsum hält sich in Genzen, ca 50g Speck im morgentlichen Rührei und manchmal was zum Mittagessen. (In der Kantine allerdings doch jeden Tag ein Stück). Im Vergleich zu vorher, also dem Brot mit Aufschnitt plus Kantine, esse ich jetzt vielleicht noch 30% von vorher.
    Es war und ist allerdings nicht meine Absicht meinen Fleischkonsum zu reduzieren, es hat sich einfach nur so ergeben.
    Bisher habe ich knapp 5kg, wahrscheinlich Wasser, einfach so abgenommen.

    Schöne Grüße,

    1. spoham

      Jetzt mache ich das schon 2 Monate und ich denke nicht daran damit aufzuhören!
      Meine rechte Hüfte schmerzt kaum noch.
      Mein Blutdruck sinkt.
      Ich schlafe wie ein Baby.
      10kg weg, einfach so.
      Alles schmeckt besser.
      Ab und an gönne ich mir einen single Malt.

      Warum sollte ich etwas ändern?

      Viele liebe Grüße!

  26. Neuling

    Hi Felix

    Ich bin jetzt seit 8 Tagen dabei und ernähre mich nach Paleo. Ich habe vorher schon keinen Zucker zu mir genommen, aber Milchprodukte und Kohlenhydrate zum frühstück. Jetzt verzichte ich auf beides, esse viel Gemüse, Obst, Fleisch und Fisch. Auch Nüsse und Olivenöl.
    Ich muss jedoch sagen, dass es mir nicht gut geht. Ich bin unglaublich schwach und nehme ab obwohl dass nicht mein Ziel ist. Mengenmäßig esse ich genug, mehr als vorher. Ich esse mich auch immer satt.
    Was kann das sein? War heute kaufen und müsste abbrechen. Das ist mir noch nie passiert.
    Mache ich etwas falsch. Verträgt mein Körper das nicht. Ich mache mir echt sorgen. Ich fühle mich schlapp, genervt, depressiv…..
    Danke für ein Feedback.

    1. Felix

      Hallo Neuling – das ist mit großer Wahrscheinlichkeit die sog. “LowCarb Flu”. Eine Art Schwäche die auftritt, wenn man die Kohlenhydratzufuhr drastisch reduziert. Sie geht nach einigen Tagen vorbei.
      Wenn du allerdings sowieso nicht abnehmen möchtest, ist auch der KH-Verzicht nicht so wichtig. Bis 80-100g KH pro Tag sollten dann kein Problem sein. Das kann die Ernährung einfacher machen. Viele Menschen kommen mit den wenigen Kohlenhydraten auch nach langer Anpassung nicht so gut klar bzw sind weniger leistungsfähig.
      Fazit für dich: Entweder noch ein paar Tage abwarten oder ein paar stärkehaltige, ansonsten unbedenkliche Lebensmittel wieder auf den Spieseplan setzen: Weißen Reis, Kartoffeln, Bananen…

  27. Soula

    Hallo Felix,

    ich habe deine Seite erst kürzlich entdeckt und möchte diese 30-Tage-Wiedergeburt gerne für mich ausprobieren. Nicht um abzunehmen (ich müsste wohl eher 2-3 Kilo zunehmen), sondern um zu lernen wie ich mich gesund ernähren kann.

    Ich stimme prinzipiell in fast allen Punkten mit meiner Ernährung überein.
    Problem ist für mich aber tatsächlich der Punkt “Kein Getreide und keine Getreideprodukte” und eventuell “Keine Hülsenfrüchte”.

    Ich habe mal meine Ernährungsweise im großen und ganzen notiert.
    ……………
    – Morgens: Müsli (Hafervollkorn, Gerstenvollkorn, Roggenvollkorn, Dinkelvollkorn, Leinsamen, Sesam, Amaranth, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Rosinen) und Obst (Banane/Apfel/Kiwi/Orange)

    – Mittags: Vollkornnudeln/Reis/Kartoffeln manchmal auch Couscous/Bulgur
    dazu Gemüse/Pesto (z.B. Bärlauch)

    – Abends: Brot (Dinkelbaguette oder Vollkorntoast) und pflanzliche Aufstriche/Käse dazu Tomaten, Gurken etc.

    – Snacks: Obst und Nüsse

    – Getränke: Wasser, Kräutertees, Saftschorlen

    – Öl: überwiegend Olivenöl oder Kokosöl.

    Anmerkungen:
    – Keine Kuhmilchprodukte. (Milch = Reisdrink, Joghurt = Sojajoghurt, Sahne = Reis- oder Sojacuisine); Käse nur Ziegen- oder Schafskäse.
    Kuhmilchprodukte schmecken und bekommen mir nicht.
    – Keine Eier. Von Eiern wird mir übel.
    – Überwiegend kein Fleisch – es schmeckt mir nicht und nach ein paar Bissen bekomme ich oft ein Übelkeitsgefühl. (Besonders bei Schweinefleisch oder fettigem Fleisch)
    – Fisch: Thunfisch oder Lachs. Esse ich sehr selten. Da ich allgemein ungern Tiere esse.

    – Kuhmilchprodukte, Eier und Fleisch mag ich schon seit meiner Kindheit nicht. (Nein, es liegt nicht an meiner Erziehung – denn meine Eltern haben diese Dinge immer und oft gegessen.)
    ……………
    Ich bin sozusagen komplett verzweifelt – wie werde ich satt, wenn ich gar keine Getreideprodukte mehr esse?
    Was kann Ich (siehe Anmerkungen) stattdessen essen?

    Außerdem: Sojasoßen sind ja Hülsenfrüchte – wahrscheinlich darf ich dann auch keine Sojaprodukte als Milchersatz verwenden?

    Über eine Antwort würde ich mich wirklich sehr freuen!

    Liebe Grüße, Soula

    1. Felix

      Hallo Soula,
      es ist sehr gut denkbar, dass deine Unverträglichkeiten oder Übelkeiten dadurch verursacht werden, dass dein Darm beschädigt ist – durch das Getreide. Es ist daher ebenso gut möglich, dass du nach einem längere Getreideverzicht die übrigen Lebensmittel wieder verträgst.
      Schau ansonsten mal hier rein:
      http://www.urgeschmack.de/vegetarisch-palao/
      http://www.urgeschmack.de/die-5-besten-eiweisquellen-fur-vegetarier/

      Mit viel Gemüse bist du gut dabei. Das geht auch als Rohkost praktisch zum Frühstück (oder Reste vom Vortag). Und für die Eiweißquellen gibt es ebenfalls Alternativen.

  28. Tragt Barfußschuhe

    Jo, guter Beitrag und ein starker Start in 2014. Aus meiner Sicht wäre es nur förderlicher, wenn man positiver und zielstrebiger kommunizieren würde. Wie in so vielen Beiträgen über gesunde Ernährung steht gleich am Anfang, was man alles nicht essen sollten und auf was man verzichten muss. Das schreckt den Querschnitt der Bevölkerung gleich mal ab. Es wird auch zuviel Wert darauf gelegt, den Leuten zu erklären, was die schlechten Lebensmittel alles mit ihnen machen. Klugerweise sollte man den Leuten erklären, was die guten Lebensmittel mit ihnen machen und warum das so ist und wie sie sich dann fühlen werden.

    Aus meiner Sicht müsste man es so kommunizieren:

    1. Essen Sie…
    2. Nehmen Sie mehr… zu sich
    3. Ersetzen Sie… durch…

    Ich finde die Beiträge hier echt prima. Zielführender wäre es halt nur, wenn man den Leuten sagt, was sie essen sollen anstatt mit einer Verbotsliste gleich am Anfang die Motivation zu nehmen. 😉 Es ist einfacher, zu sagen: Essen Sie mehr Fisch und Fleisch. Da werden viele Leute innerlich sagen: Das kann ich und schmeckt mir. Hingegen bei: Essen Sie kein Brot… fragen sich die Leute sofort… was ich soll auf Brot verzichten? Und wo möglich noch auf mein Kuchen? 😉

    Mit den besten Grüßen und weiter so.

  29. Stina

    hi felix! auch ich find deine beitraege extrem informativ und motivierend. hab eine lange metabolic balance vergangenheit hinter mir – will heissen: grosse abnahmen aber sobald man wieder normale mengen gegessen hat, kommt der jojo effekt prompt.
    Interessier mich sehr fuer gesunde ernaehrung u ich glaub auch, dass es die kohlenhydrate sind, die uns nicht gut tun.
    bin jetzt schon in der zweiten woche mit paleo..keinen heisshunger, aber mit staendigen sodbrennen. Weisst du an was das liegen koennte?
    Ich wuerd sehr gern ein paar kg verlieren u versuch auch nicht ueber 30g kh zu kommen..aber es hat sich noch nicht viel getan (auch nicht von den massen). Du meinest ja, dass bei dir die pfunde anfangs schnell gepurzelt sind…von wieviel reden wir denn? Klar, ich bin es von mb gewohnt relativ schnell viel abzunehmen….u vielleicht deshalb ein wenig ungeduldig.
    Haettest du vielleicht ein paar tipps fuer mich bzw. hast du erfahrungen mit metabolic balance?

    Freu mich ueber dein feedback u bitte weiter so.

    Alles gute im neuen jahr
    Stina

    1. Felix

      Hallo Stina,
      mit MB habe ich keine persönliche Erfahrung. Meinen Informationen zufolge ist die Abnahme von Körperfett(!) auf rund 500g/Woche begrenzt. Wer mehr Gewicht abnimmt, verliert in der Regel Wasser. Auch das kann zweifelsohne ein Erfolg sein (Wasser benutzt der Körper u.a. zur Speicherung von Glykogen, als Kohlenhydraten). Es ist schwer zu sagen, wie schnell es passieren sollte. Ich empfehle meist, wenigstens 2 Wochen zu warten, besser 4-6. Bei mir ging es von Anfang an stetig runter. In den ersten Wochen vielleicht etwas schneller 0,5-1kg/Woche – aber ernährungsphysiologisch (und vermutlich auch hormonell) war ich damals auch ein Wrack, da war viel Potential. Danach rund 2kg/Woche.

  30. Andrea

    Guten Morgen Felix!
    Ich bin jetzt den vierten Tag dabei und es geht mir gut. Habe mich bewusst für den Einstieg vor Sylvester entschieden, weil ich so in der “Eingewöhnungswoche” zu Hause bin. Nun liegen die ersten Hürden wie Kopfschmerzen und leichtes Unwohlsein bereits hinter mir. Doch das wichtigste für mich ist, dass ich wirklich jedes Mal satt bin. Hier kann auch keiner verhungern. Deine netten Filmchen sind so Idiotensicher, dass schaffen auch diejenigen, die vorher eher selten gekocht haben. Vielen Dank!
    Liebe Grüße Andrea

  31. André

    Hallo Felix,

    wie auch schon in meiner Mail an dich, möchte ich dir auch hier noch einmal ein großes Kompliment aussprechen.
    Unabhängig von diesem Artikel, mit dem du dich meiner Meinung nach wieder einmal selbst übertroffen hast, bin ich ein echter Fan deiner Seite geworden. Ich finde sie unglaublich informativ und inspirierend zugleich.
    Ich glaube, du bist dir manchmal garnicht bewusst, wie sehr du den Menschen damit hilfst.
    Ich muss mich auf jeden Fall bei dir bedanken fuer all das, was du tust. Mir hat es den Weg in ein besseres Leben ermöglicht.
    Ich wünsche mir, dass du weiterhin viele Menschen erreichst. Du hast dir das verdient.
    Hab ein gutes und glückliches 2014!

    André

  32. Melanie

    Hi Felix, ich bin dabei. An deiner Seite gefällt mir die Einstellung zu regionalen Produkten echt super, da ich das seit diesem Jahr auch schon so praktiziert habe. Gut jetzt auf Brötchen und Kuchen zu verzichten wird mir schon schwer fallen zumal mein Mann nicht mitzieht. Aber wo ein Wille ist … ;-). Hab mir zum Geburtstag schon dein Buch gewünscht. So jetzt noch das letzte Gläschen Sekt :-). Bis nächstes Jahr dann.
    LG Melanie

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