Kategorie: Genuss

Gesünder essen durch klassische Musik

Auch Geschirr beeinflusst den Geschmack des Essens

Wer sich gesund ernähren oder abnehmen möchte, schaut genau hin bei der Wahl seiner Lebensmittel und ist oft bereit, viel Zeit und Geld dafür zu investieren. Jedoch übersehen wir dabei Möglichkeiten, mit einfachen Mitteln unser Essverhalten selbst zu verbessern: Wie viel wir essen, wie es schmeckt und wie es uns befriedigt, steht unter dem Einfluss dessen, was wir oft Beiwerk nennen – Teller und Besteck, Tisch und Decke, Licht und Wandfarbe, Geräusche und Musik.

Wie viel sollte man sich mit seiner Ernährung beschäftigen?

Wer sich viel mit Ernährung beschäftigt, isst gesünder: Das stimmt häufig, jedoch nicht immer. Es kommt darauf an, wie man es macht. Geht man es richtig an, muss man nur ein wenig Zeit aufwenden und kann dadurch seine Ernährung verbessern. Doch warum sollte man das tun? Auf welchen Wegen wirkt solche Beschäftigung und: Wie viel Zeit des Tages sollte man damit verbringen? Ist das nicht doch Zeitverschwendung?

Wie Anteilnahme die Ernährung verbessert

Feinste Zutaten und liebevolle Zubereitung: Das genügt nicht für ein wahrlich köstliches Mahl. Andere, weniger greifbare Bestandteile einer Mahlzeit beeinflussen unseren Geschmackssinn. Unser Empfinden von Geschmack und Genuss, Sättigung und Zufriedenheit – Eigenschaften, die direkt unser Essverhalten und damit unsere Gesundheit betreffen – können wir steuern durch Erwartung, Erlebnis und Erinnerung.

Food Porn: Angucken macht dick

Schokoladensoße rinnt lasziv am warmen Kuchen herab; dicke Käsefäden ziehen sich über den goldbraunen Pizzateig; hypnotisierend wechseln sich die Schichten der Schwarzwälder Kirschtorte ab: Food Porn nennt man solche Bilder, auf Deutsch: Essenspornografie. Lust auf Essen sollen sie machen. Millionen Internetnutzer stellen Ihre Food Pornos täglich ins Internet; hunderte Millionen ergötzen sich daran in sozialen Netzwerken an und machen sich Lust. Ist das Obszön? Oder gar schädlich? Vom Zuschauen wird doch niemand dick, oder?

Kindern das Essen lehren

Gesundes Essverhalten erspart uns Krankheiten, Leistungsmängel, Figurprobleme und zahlreiche Sorgen, Unzufriedenheit, Diäten und Mühen. Es ist der Schlüssel zu einem gesunden Leben und befähigt uns zum Erreichen unseres biologischen Potenzials. Zweifelsohne sollten wir unseren Kindern genau diese Chancen nach Kräften ermöglichen. Denn sie sind unsere Zukunft, biologisch der Sinn unseres Lebens.

Eier pochieren mit perfektem Ergebnis (Video)

Eier pochieren mit perfektem Ergebnis

Eier pochieren – das ist nicht schwierig. Das klassische Vorgehen im Wasserbad lässt sich leicht lernen und mit einiger Erfahrung und Fingerspitzengefühl meistert man es. Allerdings gibt Wege, die einfacher sind, weniger fehleranfällig und zuverlässiger. Besonders für das Pochieren größerer Mengen Eier eignet sich die Handhabung im folgenden Video.

Den Geschmack trainieren

Schmecken und Riechen, Hören, Tasten und Sehen: Ohne Sinneswahrnehmung wäre es, als würde das Leben gar nicht stattfinden. Unsere Sinne verdienen mehr als nur Dankbarkeit für ihr Geschenk an uns. Nehmen wir den Geschmackssinn: Wir können ihn als gegeben hinnehmen und uns danach richten, was wir für unseren Geschmack halten. Oder wir können ihn verändern und erweitern. Doch wozu der Aufwand, wenn man sein Lieblingsessen schon kennt?

Wie Rezepte das Essen verschlechtern

Viele Menschen verstehen Kochrezepte als Eckpfeiler guten Kochens. Wer jedoch Rezepte genau befolgt, verarmt seine Sinne: Eine Uhr kontrolliert die Garzeit; wer braucht da seine Ohren um zu hören, wie es knistert; oder seine Nase, um zu riechen: Gleich brennt es an? Rezepttreue produziert statt gutem Essen reichlich Abfall und lehrt genau eines nicht: Gut kochen.

Der Wert des Essens

Was wir essen, wird ein Teil von uns. Essen wir eine Möhre, reist diese nicht einfach durch unseren Leib und landet hinterher in der Toilette. Sondern unser Organismus absorbiert die Nährstoffe und hinterlässt lediglich unverdauliche Fasern. Moleküle der Möhre werden zu Teilen unseres Körpers und begleiten uns mehrere Jahre. Die Nahrung auf unseren Tellern formt – nein: ist unser Leben morgen, nächste Woche, nächstes Jahr. Was bedeutet das für unsere Entscheidungen bei Einkauf und Essen, für den Wert des Essens, für gute Ernährung?

Wo sind die guten Gemüsesorten?

Wer sich beim Gemüsekauf nach Früchten mit intensiverem Geschmack sehnt, stößt bald auf eine plausibel wirkende These: Moderne Sorten sind ertragreicher, alte enthalten dafür mehr Nährstoffe und sie schmecken besser. Hoher Ertrag steht gegenüber gutem Geschmack. Demnach kann die industrielle Landwirtschaft nur geschmacklose Ware erzeugen um effizient zu bleiben; das leckere Gemüse aus alten Sorten wächst zu spärlich und wuchert deswegen preislich. Folgen kann man diesen Schlüssen leicht, allerdings wurzeln sie nicht im Boden der Tatsachen.

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