Ganz einfach: Ein Omelette zubereiten (Video)

Wie muss ein perfektes Omelette aussehen? Muss es frische Kräuter enthalten oder darf es nur leicht gesalzen sein? Muss es eher die Form eines Halbkreises oder einer Rolle haben? Sollte es durchgegart sein oder noch saftig? Über diese Geschmacksfragen entscheidet allein der Koch. Allerdings eignet sich das Omelette zur Übung des Kochhandwerks. Einige Berufsköche beurteilen sogar Bewerber in der Küche anhand ihres Omelettes. Auf jeden Fall gehört es gerade aufgrund seiner Vielzahl an Varianten zu jenen Speisen, die man ein Leben lang üben und perfektionieren kann. Einen Anfang zeige ich im heutigen Video:

Rezept: Senf selber machen (Video)

Sprachlich krempelt es dem einen oder anderen noch die Fußnägel hoch, doch mit den Zeiten ändert sich auch der Sprachgebrauch: Früher machte man Senf selbst und heute macht man ihn selber. Den Senf stört das nicht und für den Feinschmecker ändert sich nichts am Genuss. In jedem Fall lohnt es sich, wenn man dem Essen den eigenen Senf dazugibt. In diesem Video erkläre ich, wie man Senf mit einem Geschmack und Aroma weit jenseits reiner Schärfe mit einfachen Mitteln in der eigenen Küche anrühren kann:

Das Rezept für Senf steht auch in meinem neuen Kochbuch Einfach kochen auf Seite 150.

Hering einfach und köstlich zubereiten (Video)

Wie kann ich Fisch so zubereiten, dass er stets den Gaumen erfreut? So oder ähnlich erreicht mich diese Frage immer wieder. Fisch köstlich zubereiten: Das ist einfach. In diesem Video zeige ich meine Methode am Beispiel des Herings – einem Fisch aus nachhaltigem Fang, dessen Aroma ich keinen Lachs oder Thunfisch vorziehen würde und der selbst in das schmalste Lebensmittelbudget passt.

Mehr einfach Rezepte finden Sie in: Einfach kochen.

Rezept: Curry frisch selbst mischen (Video)

Gewürze gehören zu den mächtigsten Werkzeugen in der Küche. Sie ermöglichen jeden Tag ein immer neues Erlebnis des gleichen Gemüses. Neben den Einzelgewürzen finden wir im Handel beliebte Mischungen, darunter auch Curry. Was die Hersteller anbieten, ist jedoch nur eine blasse Erinnerung an das Geschmacksfeuerwerk, zu dem uns Indiens Küche inspirieren kann. Ein frisches Currypulver mischt man sich am besten selbst. Wie das geht, zeige ich im Video:

Rezept für Currymischung

  • 1 TL Fenchelsamen
  • 1 TL Kümmelsamen
  • 1 TL Koriandersamen
  • 1 TL Kurkumapulver
  • 1 TL Zwiebelpulver
  • ½ TL Paprikapulver (edelsüß)
  • ½ TL Ingwerpulver
  • ½ TL Zimt (nicht im Video)
  • 4 Umdrehungen aus der Pfeffermühle

Fenchel-, Kümmel- und Koriandersamen leicht anrösten, dann im Mörser zerkleinern und mit den übrigen Gewürze verrühren. Dieses Currypulver kann man auch zum Würzen eines Gemüseschmortopfes nutzen: Rezept für Ratatouille (Gemüseschmortopf) (Video).

Gewürze in hoher Qualität kaufen könnt ihr unter anderem bei diesem Gewürzhändler ganz in meiner Nähe: Pikantum.

Rezept für Ratatouille (Gemüseschmortopf) (Video)

Ratatouille ist ein Rezept des südlichen Frankreichs. Ursprung ist ein grober Schmortopf, ein Ragout aus Gemüse. Einige Köche braten die Gemüse separat an und fügen sie erst später zusammen. Das erfordert entweder viel Zeit oder einen großen Herd, auf dem die Töpfe Platz finden. Beides kann man sich paren und dennoch ein köstliches Ratatouille zaubern:

Ratatouille à la Felix

(aus Einfach kochen)

  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Aubergine
  • 2 – 3 kleine oder eine mittelgroße Zucchini
  • 1 Paprika
  • 8 kleine Tomaten oder 150 ml passierte Tomaten (stückig)
  • Tomatenmark, doppelt konzentriert
  • Olivenöl
  • 2 Schluck Rotwein zum Ablöschen
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Thymian, Basilikum, Fenchel, Balsamicoessig
  • Optional: Anchovies (eingelegte Sardellen)
  • Alternative Gewürze: Salz, Pfeffer, Zimt, Nelken, Kurkuma, evt. Zitronensaft

Machen wir es uns leicht: Wir braten die Zutaten nicht getrennt an, sondern werfen alles in einen Topf. Das schmeckt auch.

Die Zwiebel in Ringe oder grobe Würfel schneiden, die Knoblauchzehe fein hacken und Paprika und Zucchini in 3 – 4 mm dünne Scheiben schneiden. Die Aubergine in rund 1 cm große Würfel schneiden und die Tomaten vierteln.

Einige Esslöffel Olivenöl in einen breiten Topf geben, die Zwiebelstücke hinzugeben und bei mittlerer Hitze glasig braten. Dann die Hitze erhöhen und Zucchini, Paprika und Knoblauch sowie noch ein paar Esslöffel Olivenöl und zwei Prisen Salz hinzugeben und häufig rühren. Die Zucchini sollten etwas braune Farbe annehmen. Dann mit dem Rotwein ablöschen und den Topfboden gut abschaben. Auf mittlere Hitze reduzieren und die Aubergine, eine Minute später auch die Tomaten hinzugeben.

Für noch mehr Umami, also mehr Geschmack untenrum (siehe Seite 167), könnte man nun ein paar fein gehackte Anchovies hinzugeben. Einige Minuten köcheln und reduzieren lassen.

Dann ein paar Umdrehungen aus der Pfeffermühle und je eine gute Prise Thymian, Basilikum und frisch gemahlenen Fenchel hinzugeben (bei frischen Kräutern: drei Zweige Thymian, zwei Zweige Basilikum). Einen Schuss Balsamicoessig unterrühren und mit Salz abschmecken. Den Topf vom Herd nehmen, ein paar Minuten ziehen lassen und noch einmal abschmecken, dann servieren.

Für eine Variante mit nordafrikanischem Einschlag nutze ½ TL Zimt, ½ TL frisch gemahlene Nelken und 1 TL Kurkuma anstelle von Thymian, Basilikum und Fenchel. Verzichte ganz auf die Säure durch den Balsamicoessig oder schmecke mit Zitronensaft ab.

Mehr Rezepte dieser Art gibt es in meinem Kochbuch Einfach kochen.

Rezept für Ossobuco alla Felix (Video)

Ossobuco

Ossobuco ist ein Schmorgericht der italienischen Küche. Der Name bezieht sich auf den Inhalt: Knochen mit Loch – eine Beinscheibe. Nur wenige Handgriffe genügen zur Zubereitung dieses Gaumenkitzels voller Nährstoffe und in diesem Video beschreibe ich sie in aller Ausführlichkeit:

Rezept für Ossobuco alla Felix

(aus Einfach kochen)

  • ½ kg Beinscheibe oder Haxe vom Rind
  • 0,3 l Rotwein (am besten Primitivo oder Lagrein)
  • 1 Zwiebel
  • ½ Knolle Knoblauch
  • 4 kleine bis mittelgroße Tomaten
  • 3 Möhren
  • 2 Paprika
  • Schweineschmalz, Butterschmalz oder Rindertalg
  • Gewürze: Salz, Pfeffer

Ossobuco mag für manche nach einem einschüchternd komplizierten Rezept klingen. Beeindruckend ist beim Knochen mit Loch, der Beinscheibe oder Haxe, aber nur der Geschmack: Die Zubereitung ist ein Kinderspiel.

Den Rand der Beinscheibe rundherum alle 3 cm einschneiden. Wähle einen Topf, in den alle Zutaten zusammen passen. Etwas Fett hineingeben und auf hohe Hitze bringen. Die Beinscheibe hineinlegen und einen Deckel aufsetzen, um etwaige Spritzer abzufangen. Nach einer Minute auf mittlere Hitze reduzieren. Man kann die Scheibe nun zunächst wenden und die andere Seite für noch mehr Röstaromen (siehe Seite 184) anbraten. Das sparen wir uns in dieser einfachen Ausführung. Jetzt: Den Wein in den Topf geben.

Die Tomaten hinzugeben und mit einer Prise Salz und ein paar Umdrehungen Pfeffer würzen. Die Zwiebel, Paprika und Möhren in 5 mm große Würfel schneiden, die Knoblauchzehen schälen und zerdrücken und alles in den Topf geben. Die Hitze so reduzieren, dass die Flüssigkeit nur noch an ein oder zwei Stellen wenig und sanft brodelt. Deckel aufsetzen und mindestens drei, besser vier oder fünf Stunden schmoren lassen (auch acht Stunden sind kein Problem).

Fertig ist die Speise, wenn das Fleisch vom Knochen fällt. Das Knochenmark kann man dann entweder einfach herausnaschen oder mit servieren. Gute Zutaten, in diesem Fall besonders die Tomaten, helfen dem Ossobuco. Abschließend noch einen guten Schuss Olivenöl unterrühren und, falls nötig, mit etwas Salz abschmecken.

Dazu passt auch gut eine dicke Scheibe knusprigen Sauerteigbrotes.

Dieses Rezept lädt ein zu Variationen mit weiteren Gemüsen wie zum Beispiel Sellerie, Fenchel oder Lauch.

Mehr Rezepte dieser Art gibt es in meinem Kochbuch Einfach kochen.

Rezept für Bohnenpüree / Bohnenmus (Video)

Aus weißen Bohnen lässt sich mit wenigen Handgriffen eine köstliche Beilage oder Hauptspeise bereiten. Bohnenpüree oder Bohnenmus hat einen festen Platz zwischen Sternen wie Kartoffelpüree, Polenta und Haferbrei. Ich finde, es überstrahlt alle drei. Mehr dazu im Video:

Rezept für Bohnenpüree

(aus Einfach kochen)

  • 250 g weiße Bohnen (getrocknet)
  • Reichlich Olivenöl
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Bohnenkraut, Knoblauchgranulat (Quelle siehe unten)
  • Optional: Parmesan oder Pecorino, frischer Knoblauch, Butter, Zitronenöl

Die Bohnen in der dreifachen Menge Wasser, also 750 ml, für 12 bis 24 Stunden einweichen.1 Anschließend das Wasser abgießen und die Bohnen in frischem Wasser länger als üblich kochen, etwa zwei Stunden.

Das Kochwasser abgießen und mit einem Teelöffel Bohnenkraut, einigen Prisen Salz, etwas Pfeffer und Knoblauchpulver würzen. Reichlich gutes Olivenöl hinzugeben (mindestens rund 40 ml) und gründlich zu einer glatten Masse pürieren. Wenn das Püree zu fest ist, mehr Olivenöl hinzugeben.

Statt des Öls kann man auch Wasser nehmen – das schmeckt dann nur nicht so gut. Milch geht auch, oder Sahne. Oder Butter. Zum Verfeinern eignet sich geriebener
Parmesan oder Pecorino. Anstelle des Knoblauchgranulats kann man auch zwei bis drei Zehen Knoblauch fein hacken, in einem Esslöffel Butter anbraten und mit der Butter in die Bohnen pürieren. Ein Schuss Zitronenöl hebt das Püree geschmacklich an, macht es leichter und feiner.

Gewürze

Meine Gewürze kaufe ich bei Pikantum, einem Familienbetrieb meiner Heimat, der seiner sozialen Verantwortung nachkommt. Folgend habe ich das Gewürzpaket als Warenkorb sowie die einzelnen Gewürze zusammengestellt. Es handelt sich um Affiliate-Links zu Pikantum:

Das Gewürzpaket für dieses Rezept als Warenkorb.

Die einzelnen Gewürze:

Rezept für Möhrensalat (Video)

Möhren finden wir im Geschäft über das ganze Jahr entweder als Lagerware oder als frische Bundmöhren. So bietet sich häufig Anlass und Möglichkeit für dieses einfache Rezept für Möhrensalat:

Rezept für Möhrensalat (aus Einfach kochen)

  • 500 g Möhren
  • 1 große Zitrone

Die Möhren fein reiben. Die Zitrone auspressen, den Saft über die geriebenen Möhren geben und gut verrühren, anschließend servieren.

Mehr Rezepte wie dieses finden Sie in Einfach kochen.

Die Cuisipro Turmreibe gibt es hier.