Ganz einfach: Ein Omelette zubereiten (Video)

Wie muss ein perfektes Omelette aussehen? Muss es frische Kräuter enthalten oder darf es nur leicht gesalzen sein? Muss es eher die Form eines Halbkreises oder einer Rolle haben? Sollte es durchgegart sein oder noch saftig? Über diese Geschmacksfragen entscheidet allein der Koch. Allerdings eignet sich das Omelette zur Übung des Kochhandwerks. Einige Berufsköche beurteilen sogar Bewerber in der Küche anhand ihres Omelettes. Auf jeden Fall gehört es gerade aufgrund seiner Vielzahl an Varianten zu jenen Speisen, die man ein Leben lang üben und perfektionieren kann. Einen Anfang zeige ich im heutigen Video.

Wie muss ein perfektes Omelette aussehen? Muss es frische Kräuter enthalten oder darf es nur leicht gesalzen sein? Muss es eher die Form eines Halbkreises oder einer Rolle haben? Sollte es durchgegart sein oder noch saftig? Über diese Geschmacksfragen entscheidet allein der Koch. Allerdings eignet sich das Omelette zur Übung des Kochhandwerks. Einige Berufsköche beurteilen sogar Bewerber in der Küche anhand ihres Omelettes. Auf jeden Fall gehört es gerade aufgrund seiner Vielzahl an Varianten zu jenen Speisen, die man ein Leben lang üben und perfektionieren kann. Einen Anfang zeige ich im heutigen Video:

27. November 2018
Felix

By Felix

Felix Olschewski ist Autor und gründete Urgeschmack im Jahr 2009. Sein Ziel ist, möglichst vielen Menschen den Weg zu ebnen für eine schmackhafte, gesunde und nachhaltige Ernährung.
Seit Gründung dieser Website hat er sieben Kochbücher und Ratgeber sowie Hunderte von Videos, Artikeln, Rezepten und Podcasts veröffentlicht.

8 replies on “Ganz einfach: Ein Omelette zubereiten (Video)”

Hallo Felix,

dank des leckeren Videos weiß ich, was ich mir nachher zubereite. 🙂

Es hat nur mittelbar mit dem Thema zu tun, aber dennoch brennt mir Frage regelmäßig auf den Nägeln, wenn es ums Braten geht: Du scheinst dafür ja mittlerweile hauptsächlich Butter zu verwenden und kein Kokosfett mehr.

Bei mir hat sich aber noch folgende Ausage eingebrannt: “In meiner Küche gibt es genau drei Fette: Olivenöl, Butter und Kokosfett. Besonders heiße Zubereitungen vertraue ich dem Kokosfett an, es ist eine Art Alltagsfett.” Später hast du das Kokosfett aus dieser Auflistung eliminiert, mir ist aber nicht ganz klargeworden, weshalb. Die kürzliche, aus meiner Sicht recht hysterisch ausgetragene Kontroverse im Anschluss an den Vortrag von Frau Prof. Michel wird ja sicher nicht der Grund gewesen sein. Da ich noch auf dem Kokosfett “hängengeblieben” bin und ich deine Schlüsse zumeist sehr nachvollziehbar finde, interessiert mich das natürlich.

Beste Grüße!

Hallo Mojo,
das Kokosfett habe ich schon lange vor Frau Michels Ruhm aus meiner Küche verbannt. Hauptgrund: Es reist immer viele Tausend Kilometer während es bei uns zugleich gute Alternativen gibt. Nebengründe: Der Kokosgeschmack nervt dann irgendwann doch. Ich habe nicht an dem Geschmack auszusetzen, möchte ihn aber auch nicht ständig im Mund haben. Das steht aber eher an dritter Stelle. Das wichtigste waren mir die Reisekosten (auf dem CO2-Konto). Bei der Butter bin ich zum Beispiel von Kerrygold auf die Ammerländer Weidebutter umgestiegen, aus dem gleichen Grund: Wenn wir hier jetzt auch Weidebutter haben, muss ich die nicht aus Irland kaufen. Zumal die Ammerländer auch noch den niedrigeren Preis trägt.

Hi Felix,

dank dir für die Auskunft! Dann hast du das Kokosfett tatsächlich nicht nur lange vor Frau Michels verbannt, sondern auch aus komplett anderen – deutlich schlüssigeren – Motiven, die nichts mit angeblich bösen aka “giftigen” Fettsäuren zu tun haben. Das wäre auch etwas überraschend gewesen :), interessiert hat es mich dennoch.

CO2-Bilanz und Geschmacksnote stechen als Argumente natürlich durchaus. Und die naheliegendste Alternative ist dann tatsächlich Butter. Ich hatte die einige Jahre gar nicht mehr auf dem Schirm. Zuletzt hauptsächlich, weil ich vorübergehend Brot aus meiner Ernährung gestrichen habe und es mir ganz gut damit geht. Aber das ist ja kein Grund auf (Weide-)Butter zu verzichten.

Ammerländer gibt es offenbar nur im Nordwesten der Republik, daher muss es dann eventuell doch die aus dem Nordwesten Europas sein, sollte sich keine brauchbare regionale Alternative finden. Jedenfalls ist das eine gute Idee.

Hallo Felix,

wäre toll, wenn Du noch Untertitel machen könntest, dann bist Du noch leichter zu verstehen 🙂

Ich mache manchmal mein Omelett á lá japonaise: https://youtu.be/7PrwJxZfBH8
Lege dann Spinatblätter auf die Schichten, dann sieht es schöner aus im Anschnitt, finde ich.

Für wen das Video gedacht ist, erkläre ich zu Beginn des Videos. Ein Rührei kann man auf viele andere Weisen zubereiten und ein Omelette auch. Auch darüber spreche ich im Video kurz.

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