Die 5 besten Abnehm-Tipps

Die 5 besten Abnehm-TippsTipps zum gesunden Abnehmen sind keine Mangelware. Aber welche sind die richtigen? Es scheint, als könnten die Empfehlungen könnten unterschiedlicher kaum sein. Und doch gibt es ein Muster, einen kleinsten gemeinsamen Nenner. Egal ob Paleo, Vegan, Rohkost oder Frauenzeitschrift: Einige Empfehlungen sind so fundiert, dass sich darüber alle einig sind. Finden Sie in diesem Artikel die 5 besten Abnehm-Tipps.

1. Viel frisches Gemüse

Essen Sie viel unterschiedliches, buntes, frisches Gemüse. Es enthält Vitamine, Mineralstoffe, Pflanzenstoffe, Flavonoide, Phenole, Antioxidantien – und viel Geschmack. Zugleich enthält es in der Regel relativ wenig Energie. Sie können sich damit also ausreichend satt essen und mit allen wichtigen Nährstoffen versorgen, ohne sich über Kalorien Gedanken machen zu müssen. Praktisch alle Ernährungswissenschaftler, ja alle Biologen sind sich einig dass Gemüse als wesentliche Ernährungsgrundlage für den Menschen geeignet und empfehlenswert ist.

Alternative: Keine. Frisches Gemüse ist durch nichts zu ersetzen.

2. Keine Tierprodukte aus Intensivterhaltung

Tierprodukte aus Intensivtierhaltung ("Massentierhaltung") sind minderwertig in jeder Hinsicht. Ganz abgesehen von dem Tierleid, das sie verursachen, enthalten sie nur ein Minimum nützlicher Nährstoffe wie CLA und mehr Toxine, die die Tiere über die Nahrung aufnehmen und durch den Stress bilden. Intensivtierhaltung hat darüber hinaus einen negativen Effekt auf die Umwelt, der sich mittelfristig auch auf Ihre Gesundheit niederschlägt: Umweltverschmutzung, Verschwendung von Ressourcen und wirtschaftliche Probleme betreffen Sie auf Umwegen und machen Ihr Leben unnötig komplizierter, schmutziger und stressiger.

Alternative: Wenn Sie zu Tierprodukten greifen, stellen Sie sicher, dass Sie über die Herkunft genau Bescheid wissen. Das Bio-Siegel reicht nicht aus. Rindfleisch sollte stets aus Weidehaltung stammen. Lieber kein Fleisch als schlechte Ware.

3. Kein Fast Food, keine Fertiggerichte

Fast Food und Fertiggerichte entstehen unter Preisdruck, demzufolge verwenden Hersteller stets die billigsten Zutaten. Das bedeutet wenig frisches Gemüse, billige Tierprodukte, billige Pflanzenfette, viel Zucker und Fett um es appetitlich zu machen und zahlreiche Zusatz- und Konservierungsstoffe. Indem Sie Fast Food und Fertiggerichte meiden, umgehen Sie gleichzeitig viele Schadstoffe und nährstoffarmes, kalorienreiches Essen.

Alternative: Wenn es schnell gehen soll, packen Sie sich etwas Rohkost ein: Kohlrabi, Möhren, Sellerie-Sticks, Bananen, gekochte Eier, geräucherter Fisch,

4. Keine Süßgetränke

Süßgetränke jeglicher Art, egal ob mit echtem Zucker oder Süßstoffen, spielen mit ihrem Geschmackssinn und bringen Ihr Sättigungsgefühl durcheinander. Der Körper nimmt Kalorien in flüssiger Form nur verhältnismäßig schlecht wahr, die Folge ist oft ein Kalorienüberschuss. Süßstoffe, ganz gleich ob synthetischen oder natürlichen Ursprungs, können das körpereigene Sättigungsgefühl in die Irre führen. Die Folge ist ein unbemerkt erhöhter Zuckerverzehr.

Alternative: Wasser ist ein gutes Getränk und erfüllt den Zweck als Durstlöscher optimal. Ungesüßter Tee, Kaffee oder ein Urgeschmack-Kakao sind eher als gelegentliche Abwechslung zu empfehlen.

5. Sich Zeit nehmen, selbst kochen

Nehmen Sie sich Zeit für das Essen, kauen Sie in Ruhe. Gesunde Ernährung beginnt nicht erst im Magen. Ihr Gehirn, Ihre Muskulatur und Geschmacksnerven sind miteinander verbunden. Nur wenn Sie sich wirklich die Zeit nehmen und bewusst essen, stellt sich ein optimales Sättigungsgefühl ein, nur dann ist eine Mahlzeit wirklich befriedigend und nahrhaft.

Wenn Sie Ihr Essen aus frischen Zutaten selbst herstellen, haben Sie die volle Kontrolle über die Inhaltsstoffe und den Geschmack. Je mehr Sie sich mit den Lebensmitteln befassen, desto mehr wächst Ihre Wertschätzung für das, was auf dem Teller und in Ihrem Mund landet. Dies stärkt das Bewusstsein und die Befriedigung, die Sie aus dem Essen ziehen. Die Folge dieses erhöhten Genusses ist ein geringerer Energieverzehr, also weniger Kalorien und eine bessere Vewertung durch den Körper.

Alternative: Keine. Gutes Essen braucht Zeit. Es muss nicht viel Zeit sein, aber es braucht seine Zeit. Gönnen Sie sich diese Zeit. Es geht um Ihr Leben und Ihre Gesundheit.

Weitere Tipps

Dies sind nur einige der besten Abnehm-Tipps. Weitere Emfehlungen zum Abnehmen und vor allem für gesunde Ernährung finden Sie hier:

Was ist gesundes abnehmen?

Gemeint ist mit gesundem Abnehmen in der Regel ein Gewichtsverlust ohne negative Nebenwirkungen und ohne Jojo-Effekt, das heißt mit dauerhaftem Erfolg. Gesund abzunehmen bedeutet daher optimalerweise nur einen Verlust von Körperfett und eingelagertem Wasser und nicht von Muskelmasse.

Wer gesund abnehmen möchte, sollte sich grundsätzlch gesund ernähren und die in diesem Artikel genannten Abnehm-Tipps sind genau dazu geeignet. Wirklich wichtig ist jedoch, seine Ernährung nicht nur für ein paar Wochen, sondern dauerhaft umstellen. Nur eine dauerhafte Ernährungsumstellung ist für den Körper nachhaltig gesund. Das muss keinen dauerhaften Verzicht auf jeglichen Genuss bedeuten. Im Gegenteil: Wer sich von echten Lebensmittel ernährt, findet häufig den höchstmöglichen Genuss. Schauen Sie nur in diesen beispielhaften Plan für eine Woche hinein: Was soll ich essen?

Was kann man abnehmen?

Der Körper besteht aus mehr als nur Fett. Wer auf eine Waage steigt und dort eine Gewichtszu- oder abnahme sieht, kann nur wenig Rückschlüsse über die Beobachtung ziehen. Die Zahl ging nach oben oder unten. Doch was ist die Ursache? Hat eine Veränderung beim Körperfett stattgefunden? Oder wurde lediglich Wasser ausgeschieden oder eingelagert? Hat sich gar die Muskelmasse verändert?

Der Abbau von Körperfett ist nicht immer mit einem Gewichtsverlust verbunden und wer zunimmt, muss nicht unbedingt fetter geworden sein.

Und auch die üblichen täglichen Schwankungen von bis zu 2kg kann so eine Waage unkommentiert anzeigen. Sie verrät Ihnen aber nicht, dass dies allein der Darminhalt sein könnte. Am besten werfen Sie die Waage also weg oder wiegen sich nur noch ein Mal im Monat.

Wie wirken die 5 besten Abnehm-Tipps?

Um Ihren Erfolg zu messen ist wesentlich zuverlässiger, wenn Sie Ihre Schönheit im Spiegel betrachten. Da Sie ohnehin vollkommen sind, schauen Sie sich gerne an. Und dabei können Sie Veränderungen besser wahrnehmen als eine Waage.

Fühlen Sie sich gut? Ist Ihre Leistung gut? Sehr gut. Ziel erreicht.

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7 Kommentare zu “Die 5 besten Abnehm-Tipps

  1. Paul

    Hallo Felix,
    erstmal großes Lob an urgeschmack, ich koche deine Rezepte liebend gerne und fühle mich gut dabei.
    Eine Frage bezüglich Rindfleisch: Weidefleisch unmittelbar vom Erzeuger kann ich mir nur selten leisten, deshalb bleibt mir zur Auswahl: Vom (eigenständigen) Metzger um die Ecke, Aldi Bio und Aldi nicht Bio.
    Aldi nicht Bio kommt wohl nicht in Frgae, wie sieht’s mit Aldi Bio aus? Absolutes Tabu oder doch ab und zu?
    Desweiteren behauptet mein Metzger “Rindfleisch, das ist alles Weidefleisch”; meinst du das ist beim Metzger selbstverständlich oder hat er es nicht verstanden? Habe schon versucht mit ihm zu reden, aber ich kann es nicht herausfinden, was es jetzt genau für Fleisch ist. Also auch dies Tabu? Oder Verzehr ohne schlechtes Gewissen?

    Über deine Antwort wäre ich dankbar.
    LG, Paul

    1. Felix

      wie sieht’s mit Aldi Bio aus? Absolutes Tabu oder doch ab und zu?

      Es gibt kein “Aldi Bio”, nennen wir es Supermarkt-Bio, also den Massenkram: Ist bei Fleisch kaum etwas anderes als nicht-Bio.

      Beim Metzger, der selbst schlachtet (!) ist es schon eher was.

      Desweiteren behauptet mein Metzger “Rindfleisch, das ist alles Weidefleisch”; meinst du das ist beim Metzger selbstverständlich oder hat er es nicht verstanden?

      Er hat es wahrscheinlich nicht verstanden. Fast jedes Rind steht mal auf der Weide. Jedoch werden sie nach konventionellem System die letzten 6 Monate mit Getreide gemästet. Danach kannst du fragen “Wurde es mit Getreide gemästet?” – die meisten sehe das als Qualitätsmerkmal, das Fleisch sei dann “schön marmoriert”.

      Oder Verzehr ohne schlechtes Gewissen?

      Mit dem Gewissen hat das weniger zu tun als mit der eigenen Gesundheit. Ich würde das andere Zeug nicht essen. Wenn der Metzger selbst schlachtet hast du zumindest die Möglichkeit, das Tier mal lebend zu sehen. Wenn es 100% seines Lebens auf der Weide verbracht hat, kannst du es dort sehen…alles eine Frage der Trasparenz.

  2. Marpesia

    Hallo Felix,

    ich habe vor zwei Monaten meine Ernährung nach Atkins umgestellt (befinde mich seit April in der Ketose) und möchte dies unter Berücksichtigung von Paleo so weiter leben ! Dadurch bin ich erst auf Deinen youtube-Channel und dann hier auf der Seite gelandet. Im Moment weiß ich vor lauter Büchern über Ernährung & Informationen gar nicht, wo mir der Kopf steht 😉 aber Deine Arbeit hat mir an vielen Stellen schon echt weiter geholfen und ist wirklich sehr lobenswert, weswegen ich mich dafür einfach mal bedanken wollte 🙂
    Durch Menschen wie Dich wird einem der Weg in ein gesünderes Leben vereinfacht und vor allem schenkst Du sehr viel Motivation und überzeugst ! Weiter so !
    Gruß

    Marpesia

  3. Inge Sigrid

    Hallo,
    ich finde diese Seite super.
    Felix, mach weiter so.
    Ab Juli, nach diversen Festlichkeiten, werde ich mit der Umstellung anfangen und berichte, wie es mir geht.

Kommentare geschlossen.

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