Was sind Anti-Nährstoffe?

Wer Nährstoffe kennt, kann den Gegenbegriff Anti-Nährstoffe ohne Mühe verstehen: Solche Stoffe nähren den Menschen nicht, sondern sie machen andere Nährstoffe ganz oder teilweise unbrauchbar. Zu diesen antinutritiven Substanzen gehören Pflanzenstoffe wie Phytinsäure, Saponine, Lektine oder auch Tannine. Nimmt man zu viel davon auf, kann das zu Vergiftungen oder eingeschränkter Nährstoffverfügbarkeit führen.

Topinamburbrei mit Blutwurst

Topinambur ist neben Kürbis oder Pastinaken eine weitere gute Alternative für alle diejenigen, die auf Kartoffeln verzichten möchten. Die Knollen bestechen durch ihre äußerst unkomplizierte Handhabung: Die Haut ist essbar, die Schälarbeit entfällt. Topinamburbrei zuzubereiten ist also denkbar einfach

Ist fermentiertes Getreide gesund?

Getreide enthält Anti-Nährstoffe wie Gluten, Lektine und Phytinsäure – gute Gründe, auf frisches Getreide zu verzichten. Auch die hohe Kohlenhydratmenge ist für viele Menschen ein Grund, die stärkehaltigen Körner und alles daraus hergestellte zu meiden. Doch es gibt mit Fermentation, Einweichen und Ankeimen Wege, die Verträglichkeit dieses Lebensmittels zu erhöhen und gesundheitlichen Risiken zu begegnen.