Der wahre Wasserverbrauch von Fleisch

Wasserverbrauch eines Schottischen Hochlandrindes

Zehntausend! Nein, fünfzehn­tausend! Nein, fünfund­­zwanzig­­tausend Liter! Der Wasserverbrauch bei der Produktion eines Kilogramms Rind­fleisch ist ein häufiges Argument hysterischer Fleisch­feinde und wohlmeinender, aber schlecht informierter Umweltschützer. Ob dieses vermeintliche Argument gegen Fleisch­verzehr motiviert ist durch blinde Ideologie oder aufrichtige Versuche des Umwelt­schutzes, ändert nichts am Wahrheits­gehalt. Fünfzehn­tausend Liter. Statt diese Menge durch Badewannen greifbar zu machen, visuali­sieren wir gleichermaßen hilfreich das Volumen von 79.787 Goldhamstern. Verbraucht Fleischproduktion wirklich so viel Wasser? Die einfache Antwort lautet nein.

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Was ist nachhaltige Ernährung?

Wer auf Fleisch verzichtet, ernähre sich nachhaltig, meinen viele Veganer. Dem widerspricht mancher Paleo-Fan mit dem Argument, Weidefleisch sei schließlich auch nachhaltig. Wieder andere verschaffen sich mit dem Griff zu Bio-Ware ein reines Gewissen gegenüber der Umwelt.
Dass restriktive Ernährungspläne wie die der Paleo-Fans, Vegetarier, Veganer oder LCHF-Jünger meist gleichermaßen eine Vergewaltigung der Natur darstellen, ist bei so vielen plausibel klingenden Argumenten kaum vorstellbar. Ist es nicht immer nachhaltige Ernährung, wenn Bio draufsteht?

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Die Welt verbessern durch Essen (Video)

Mit jedem Bissen nehmen wir Einfluss auf die Welt. Dass diese Verantwortung uns nicht den Appetit verderben muss, verdanken wir der wachsenden Zahl von Unter­nehmen, die sich ihrer und unserer Verantwortung bewusst sind und uns eine Wahl geben. Um eine solche Wahl geht es im heutigen Video am Beispiel von Schokolade.

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Heumilch – die bessere Milch?

Siebeneinhalb Prozent Fett enthält die Milch von Jerseykühen in Ausnahmefällen. Mit Ausblick auf den kleinen Göll genieße ich heute ein Glas Rohmilch mit den rasseüb­lichen sechs Prozent Fett – noch immer erheblich mehr als handelsübliche Milch. Die sahnige, frische Flüssigkeit trägt Kräuteraromen und markiert einen Meilenstein auf meiner langen Suche nach einem Glas voll echter Milch: Rohmilch von Kühen, die aus­schließlich Gräser und Kräuter fressen und ihr Leben auf der Weide verbringen. Nicht pasteurisiert oder homogenisiert, kein Kraftfutter, kein Betonboden. Ein krasser Gegen­satz zur industriellen Produktionsmethode. Wo findet man solche Milch?

Heumilch ist eines der Konzepte, das neben dem Preisverfall auch ökologische Probleme zu lösen verspricht.

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Abfall, Essen und Verschwendung

Rund ein Drittel aller Lebensmittel landet weltweit im Abfall und verursacht große wirtschaftliche Verluste, Treibhausgase und Umweltprobleme. Angesichts 870 Millionen hungerleidenden Menschen scheint die Lösung einfach: Wir müssten nur einen besseren Weg zur Verteilung finden und könnten so mehrere Probleme zugleich lösen. Warum haben wir diese Herausforderung noch nicht gemeistert?

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Bäume fällen für das Klima

Der Klimawandel ist spürbare Realität. Häufigstes Schlagwort in diesem Zusammenhang ist CO2 oder Kohlenstoffdioxid, das Gas, welches als Hauptursache für die globale Erwärmung gilt. Emissionsreduktion und Bindung des CO2 genießt höchste Priorität. Doch wer hätte gedacht, dass dazu das Fällen von Bäumen und die Zucht von mehr Rindern hilfreich sein könnte?

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La Fiorentina oder: die Fleischfrage

1,2kg T-Bone Steak vom Weiderind, über Holzkohle medium rare zur Perfektion gebraten, geschwenkt in Olivenöl mit Knoblauch und Rosmarin. Die dünne Fettschicht auf dem mehrere Wochen gereiften Fleisch ist gerade geschmolzen und das Steak erreicht die Gäste auf dem Höhepunkt seines Aromas. Ist das zu viel Fleisch?

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Jenseits von Fair Trade: Sozialverantwortliche Schokolade

Fair Trade und Bio sind Siegel, die sich ein Hersteller zwecks Vermarktung auf die Fahne kleben kann. Sie suggerieren eine Überlegenheit des Produkts, sowohl qualitativ als auch moralisch. Leider deckt sich dieser Eindruck oft nicht mit der Realität. Doch es gibt einige Unternehmen, die es ernst meinen und ihr gesamtes Geschäft konsequent danach ausrichten.

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Eine essbare Stadt (Podcast)

Freitagnachmittag. Der Geruch frisch geschnittenen Grases liegt in der Luft, begleitet von Summen und Brummen nah und fern. Herr Müller nutzt seinen Feierabend, um das lästige Rasenmähen hinter sich zu bringen. Ihm und Millionen anderer Gartenbesitzer ist nicht klar, wie viel Geld, Energie, Arbeit und Ressourcen er in diesem Moment verschwendet…

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Blumenkohl ist nicht vegan?

Gemüse zerkleinern, mit etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer vermengen und in den Backofen schieben. Geröstetes Gemüse: Köstlich, schnell und einfach. Und vegan. Jedoch nicht, wenn man hinterher feststellt, dass im Blumenkohl eine winzige Schnecke saß, die mitgeröstet wurde. Eine Erkenntnis manifestiert sich: Blumenkohl ist nicht vegan.

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