Ruiniert Fleisch das Klima?

Industrielle Rinderhaltung treibt den Klimawandel voran, denn die Mast der Tiere verursacht Treibhausgase. Viele Veganer und Naturfreunde fordern deswegen: Wir müssen jegliche Rinderhaltung umgehend beenden. Das bedeutet: Sofort alle Rinder töten und Tierhaltung aufgeben. In der Konsequenz müssten wir wenigstens auch alle Grasfresserherden Afrikas, Asiens und Nordamerikas auslöschen, denn auch sie stoßen klimawirksame Gase aus. Keine Gnus mehr, keine Antilopen und Zebras, Kudus und Büffel. Krokodile verhungerten; mit ihnen Löwen und Geparden. Sie wären das mit dem Bade ausgeschüttete Kind. Und wer wollte die armen Katzen schon in einen gefüllten Badezuber setzen? Ziehen wir also besser eine Grenze zwischen dem Wunsch der Klimarettung und dem Katzenmassenmord. Was wollen wir eigentlich?

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Warum sollten wir Insekten essen?

Der Biss in den Burger aus Buffalowürmern erinnert ein wenig an den Geschmack getoasteten Mischbrotes. Das saftige Innere unter der knusprigen Kruste ist ein komplexes und unaufdringliches Geschmackserlebnis. Nahrhaft, lecker, gesund, nachhaltig, günstig: Insekten als Nahrungsmittel bieten zahllose Chancen und Lösungen drängender Probleme unserer Zeit. Dennoch beantworten wir die einfachste Frage noch immer unzureichend: Warum sollten wir Insekten essen?

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Weideschlachtung: Tod auf der Weide

Das Tier liegt friedlich auf der Weide, umge­ben vom Herdenverband. Ein gedämpfter Knall und sein Leben ist zu Ende. Keine Spur von Stress, Aufregung oder Schmerzen. Ernst Hermann Maier beschreibt seine Methode der Weideschlachtung blumig als »Vom einen Augenblick zum anderen in den Kuhhimmel gebeamt.« Nüchtern betrachtet ist selbst Entschlafen für ein Lebewesen kaum eine sanftere Art des Sterbens. Heute nutzen über 200 Betriebe in Deutschland und Europa die Methode Kugelschuss auf der Weide. Die höhere Fleischqualität durch dieses Vorgehen wirkt nebensächlich ange­sichts der ethischen Bedeutung. Doch die Weideschlachtung bietet darüber hinaus Vorteile für die gesamte Gesellschaft.

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Der wahre Wasserverbrauch von Fleisch

Wasserverbrauch eines Schottischen Hochlandrindes

Zehntausend! Nein, fünfzehn­tausend! Nein, fünfund­­zwanzig­­tausend Liter! Der Wasserverbrauch bei der Produktion eines Kilogramms Rind­fleisch ist ein häufiges Argument hysterischer Fleisch­feinde und wohlmeinender, aber schlecht informierter Umweltschützer. Ob dieses vermeintliche Argument gegen Fleisch­verzehr motiviert ist durch blinde Ideologie oder aufrichtige Versuche des Umwelt­schutzes, ändert nichts am Wahrheits­gehalt. Fünfzehn­tausend Liter. Statt diese Menge durch Badewannen greifbar zu machen, visuali­sieren wir gleichermaßen hilfreich das Volumen von 79.787 Goldhamstern. Verbraucht Fleischproduktion wirklich so viel Wasser? Die einfache Antwort lautet nein.

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Was ist nachhaltige Ernährung?

Wer auf Fleisch verzichtet, ernähre sich nachhaltig, meinen viele Veganer. Dem widerspricht mancher Paleo-Fan mit dem Argument, Weidefleisch sei schließlich auch nachhaltig. Wieder andere verschaffen sich mit dem Griff zu Bio-Ware ein reines Gewissen gegenüber der Umwelt.
Dass restriktive Ernährungspläne wie die der Paleo-Fans, Vegetarier, Veganer oder LCHF-Jünger meist gleichermaßen eine Vergewaltigung der Natur darstellen: das ist bei so vielen plausibel klingenden Argumenten kaum vorstellbar. Ist es nicht immer nachhal­tige Ernährung, wenn Bio draufsteht?

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Die Welt verbessern durch Essen (Video)

Mit jedem Bissen nehmen wir Einfluss auf die Welt. Dass diese Verantwortung uns nicht den Appetit verderben muss, verdanken wir der wachsenden Zahl von Unter­nehmen, die sich ihrer und unserer Verantwortung bewusst sind und uns eine Wahl geben. Um eine solche Wahl geht es im heutigen Video am Beispiel von Schokolade.

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Heumilch – die bessere Milch?

Siebeneinhalb Prozent Fett enthält die Milch von Jerseykühen in Ausnahmefällen. Mit Ausblick auf den kleinen Göll genieße ich heute ein Glas Rohmilch mit den rasseüb­lichen sechs Prozent Fett – noch immer erheblich mehr als handelsübliche Milch. Die sahnige, frische Flüssigkeit trägt Kräuteraromen und markiert einen Meilenstein auf meiner langen Suche nach einem Glas voll echter Milch: Rohmilch von Kühen, die aus­schließlich Gräser und Kräuter fressen und ihr Leben auf der Weide verbringen. Nicht pasteurisiert oder homogenisiert, kein Kraftfutter, kein Betonboden. Ein krasser Gegen­satz zur industriellen Produktionsmethode. Wo findet man solche Milch?

Heumilch ist eines der Konzepte, das neben dem Preisverfall auch ökologische Probleme zu lösen verspricht.

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Abfall, Essen und Verschwendung

Rund ein Drittel aller Lebensmittel landet weltweit im Abfall und verursacht große wirtschaftliche Verluste, Treibhausgase und Umweltprobleme. Angesichts 870 Millionen hungerleidenden Menschen scheint die Lösung einfach: Wir müssten nur einen besseren Weg zur Verteilung finden und könnten so mehrere Probleme zugleich lösen. Warum haben wir diese Herausforderung noch nicht gemeistert?

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Bäume fällen für das Klima

Der Klimawandel ist spürbare Realität. Häufigstes Schlagwort in diesem Zusammenhang ist CO2 oder Kohlenstoffdioxid, das Gas, welches als Hauptursache für die globale Erwärmung gilt. Emissionsreduktion und Bindung des CO2 genießt höchste Priorität. Doch wer hätte gedacht, dass dazu das Fällen von Bäumen und die Zucht von mehr Rindern hilfreich sein könnte?

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