Bio ist eine Sackgasse

Bio ist eine SackgasseBio gehört der Europäischen Union. Ökologischer Landbau auch. Die Begriffe sind von dieser Institution in Zusammenarbeit mit der Industrie gesetztlich definiert. Motivation und Hintergrund sind daher politisch und wirtschaftlich. Sollte eine dieser Perspektiven eine Änderung der Richtlinien erfordern, kann sie mühelos vorgenommen werden. Die Interessen sind wirtschaftlicher Natur, doch das Interesse gilt nicht der Natur. Wer hier einen Ausweg aus der konventionellen Produktion sucht, findet sich schnell in einer Sackgasse.

Die kurze Geschichte des Ökologischen Landbaus

Die Produktion von Lebensmitteln mit ausdrücklich ökologisch nachhaltigen Methoden begann vor rund 90 Jahren als Alternative zur beginnenden Industrialisierung der Agrarwirtschaft, welche nach dem zweiten Weltkrieg an Fahrt gewann. Sie wurde zunächst belächelt und ignoriert. Doch zeigte sie sich über Jahrzehnte hinweg stark. Letztlich entschied die Industrie, ihre Taktik zu wechseln von Ignoranz und Bekämpfung hin zu Assimilation: Sie übernahm die Kontrolle über den Bio-Bereich, standardisierte alles nötige und schützte den Begriff gesetztlich in Zusammenarbeit mit der Politik. Wer ökologischen Landbau betreibt, darf dies nun erst dann so verkaufen, wenn er sich teuer und aufwändig zertifizieren lässt. Das sei im Interesse der Verbraucher, so die Politik.

Die Hüter des Landes und die Jäger des Profits

Das Problem: Der Ursprung der ökologischen Landwirtschaft steckt in dem Willen, Lebensmittel so zu produzieren, dass die Natur nicht darunter leidet. Ein Öko-Landwirt verstand sich als "Hüter des Landes", er erkannte die großen Kreisläufe der Natur und die Notwendigkeit, diese zu erhalten und zu studieren, um sie bestmöglich nutzen zu können.

Für die Industrie ist jedoch nur Profit relevant. Direkt messbar und möglichst kurzfristig. Sie betrachtet den Bauernhof als Fabrik, das Tier als Produktionsmittel und den Landwirt bestenfalls als Arbeitseinsatz.

Zerzauste Bio-Hennen und Marienkäferplagen

Und genau das wird offenbar, wenn man seinen Blick in einen Bio-Legehennenstall nach EG-Öko-Verordnung wirft: Tausende zerzauster, blasser Tiere existieren hier, der Großteil findet den Ausgang in das Freigehege nicht oder traut sich mangels naheliegender Deckung nicht nach draußen. Dies klingt ungesund und sieht auch so aus. Das Produkt, die begehrten Eier mit der Produktionsmethode 0, verdeutlichen es: Blasses Eigelb, wässriges Albumin, schwacher Geschmack. Es gibt kaum adäquates Bio-Futter, damit Bio-Landwirte ihre Bio-Legehennen mit genügend Bio-Nährstoffen versorgen können, um die hohe Legeleistung zu ermöglichen.

Bio repräsentiert damit genau die Agrarfabriken, die viele Verbraucher mit dem Griff zum grünen Siegel gerade nicht unterstützen wollen. Dies bezieht sich nicht allein auf das Wohlergehen der Tiere, denen es hier durchaus besser gehen mag als ihren Artgenossen im Käfig. Es bezieht sich auf alle sozialen und kulturellen Implikationen. Der Viehwirt hält hier keine einzelnen Tiere, sondern eine Tiermasse aus 10-, 15- oder 20.000 Vögeln.

Angesichts dieser Menge kommt er gar nicht umhin, seine Tiere als gesichtsloses Produktionsmittel zu betrachten, er verliert den Kontakt zum Tier und zur Natur, wird selbst zum Sklaven des Apparats. Die Investition in Stall und Tiere ist währenddessen ein so großes Damoklesschwert, dass sie den Rest des Denkens einnimmt.

Zur gleichen Zeit bekommt an einem anderen Ort ein Bio-Gemüsegärtner wieder eine neue Lieferung Marienkäfer aus Asien als Bio-Schädlingsbekämpfungsmittel für das Bio-Gemüse. Die EG-Öko-Verordnung und sein Anbauverband erlauben ihm den Einsatz der jährlich importierten Tiere, die nach dem Fressen der lokalen Blattläuse gerne auch mal ausbrechen und das Ökosystem in anderen Teilen des Landes durcheinander bringen.

Ist die Natur mangelhaft?

All diese Geschichten ist gemein, dass sie lediglich eine Variante der konventionellen, industriellen Agrarwirtschaft sind. Sie demonstrieren die Suche nach einer schnellen Lösung. Sie offenbaren, als was diese Art der Landwirtschaft die Natur, die Tiere und die damit arbeitenden Menschen betrachtet: Als ein mangelhaftes Produktionssystem. Die Probleme seien inhärent und es müssten externe Lösungen gefunden werden, um sie zu lösen. Behandelt werden Symptome, nicht Ursachen. Fossile Brennstoffe sind stets Teil dieser Lösung, ebenso wie die Abhängigkeit vom Agrarindustrie-Apparat für Bio-Futtermittel, Bio-Düngemittel und Bio-Pflanzenschutzmittel.

Vergleichbar ist dies mit Ärzten, die unter dem Einfluss der Pharmaindustrie Pillen, Tränke und Operationen verschreiben statt auf Alternativen zu destruktiver Süßkram-Ernährung, Dauerstress und Luftverschmutzung hinzuweisen.

Mit dem, was Pioniere wie Sir Albert Howard vor über 90 Jahren begannen, hat das nichts zu tun: Sie erkannten, dass die Natur perfekt ist, dass man von ihr lernen und sie unterstützen kann. Sie sahen den Wert der Bodenlebewesen, die Wichtigkeit des Humus, die Gesundheit der Wurzeln. Sie wussten, dass Pflanzendünger ebensowenig eine adäquate Ernährung für Pflanzen ist, wie eine Infusion eine befriedigende Mahlzeit darstellen kann. Und sie erfroschten die Ursachen für erkrankte Pflanzen und behandelten diese. Und sie sahen mehr als nur Humus: Sie betonten die Wichtigkeit einer Abtimmung von Ökonomie und Ökologie auf dem Hof, des Verhältnisses zwischen Mensch und Umwelt, sozialer Beziehungen und von Tieren in den Stoffkreisläufen des Hofes.

Es steckt mehr unter der Oberfläche

Eliot Coleman, Farmer und Autor, unterscheidet hier sinngemäß zwischen "Flach-Bio" auf der Industrieseite (nennen wir es "Industrie-Bio")  und "Tief-Bio" auf der geistigen Seite (nennen wir es "Bio im Geiste"). Ein Bio-Siegel garantiert nur das Minimum der Richtlinien - Flach-Bio eben. Es schließt Bio im Geiste nicht aus, doch der Unterschied ist gewaltig.

Diesen Unterschied können Sie dramatisch schmecken, wenn Sie die Gelegenheit haben, in eine mit Liebe vom Nachbarn gezüchtete Karotte beißen und dies vergleichen mit dem, was Ihnen der Bio-Stand auf dem Wochenmarkt oft anbietet: Orangefarbene Wasserstangen.

Coleman beschreibt den Unterschied sehr treffend mit einem Vergleich: Zwei mal habe er die Gelegenheit gehabt, großartige Musiker in einer intimen Umgebung ohne Verstärkeranlagen zu hören. Die Erfahrung, die klaren, puren Töne mit all den Subtilitäten, die Mikrofone und Verstärkeranlagen nicht übertragen können, zu hören, war für sein Ohren so nahrhaft, dass er sich noch viele Jahre danach daran erinnert. Die ungefilterte Musik sei wie die Bio im Geiste gezüchtete Karotte, die Musik durch eine Verstärkeranlage wie ein von weither herangeschifftes Produkt der Bio-Industrie.

Die Bio-Industrie schützt uns nicht vor Dioxin-Skandalen oder vor EHEC-Epidemien. Sie schützt nicht vor geschmacksbefreiter Ware oder vor desinteressierten Verkäufern. Sie schützt auch nicht den kleinen landwirtschaftlichen Familienbetrieb, sie fördert keine Beschäftigung mit natürlichen Kreisläufen.

Bio ist nicht entscheidend

Entscheidend ist, dass sich der Verbraucher nicht auf ein Siegel verlässt, sondern sich bewusst mit seiner Ernährung auseinandersetzt. Das ist wichtig für ihn selbst und seine Gesundheit. Und es ist wichtig für seine Umwelt, die Natur und unser aller Zukunft.

Statt auf die Bio-Ware aus Argentinien oder Neuseeland zu vertrauen oder das Siegel vom Kartoffelproduzenten am anderen Endes des Landes, ist offenbar wesentlich effektiver, den Landwirt um die Ecke kennenzulernen und sich anzuschauen, wie er wirtschaftet. Wenn er ohne Chemikalien auskommt, wenn er nachhaltig wirtschaftet und verantwortungsvoll mit Ressourcen umgeht, warum dann nicht durch einen Kauf seiner Produkte seine Arbeit unterstützen, auch wenn er sich die teure Bio-Zertifizierung nicht leisten mag? Wenn seine Möhren besser schmecken und gesünder sind, wer hat dann recht: Seine Methode oder das staatliche Siegel?

Fazit: Bio ist eine Sackgasse

Meine eigene Erfahrung zeigt immer wieder, dass der Griff zu Bio- oder Anbauverbandssiegeln wie Bioland oder Naturland nur selten zum besten Ergebnis führt.

Ich verwende keine Bio-Eier, sondern die von Nachbars Hühnern. Das Fleisch in meinem Gefrierschrank stammt nicht vom Bio-Hof, sondern aus der kleinen Weidehaltung vom Herrn Behrens, die ich beide gut kenne. Die Haltungsmethode ist über jeden Zweifel erhaben, das Fleisch ist immer erstklassig. Und wenn doch mal etwas merkwürdig erscheint, dann sprechen wir darüber und lernen beide etwas draus. Die besten Birnen bringt eine Nachbarin manchmal im Herbst vorbei und die besten Heidelbeeren pflücke ich im August auf der nahegelegenen Plantage.

Keines dieser Produkte trägt ein Bio-Siegel, keiner der Produzenten könnte sich die aufwändige Zertifizierung leisten. All diese Produkte sind "Bio im Geiste", sie entstehen nachhaltig, ökologisch verantwortlich und sie übertreffen hinsichtlich der Qualität alles, was ich sonst für weitaus mehr Geld am Bio-Markstand kaufen müsste (dazu eine Anekdote: Die billigen Bio-Karotten vom örtlichen Discounter schmecken mehr nach Karotte als das gleichnamige Produkt vom örtlichen Bio-Bioland-Gemüsehändler. So viel zum "Qualitätssiegel".)

Für mich ist das Beweis genug, dass das Bio-Siegel eine Sackgasse ist

Sollte man also stattdessen immer konventionelle Ware kaufen? Nein. Im Supermarkt ist Bio-Ware gewiss zumindest in der Regel die bessere Wahl. Doch wer ernsthaft an seiner Gesundheit und somit an seiner Ernährung interessiert ist, sollte sich möglichst bald auf den Weg machen, die Erzeuger seiner Lebensmittel persönlich kennenzulernen und sie häufiger besuchen als seinen Hausarzt. Wochenmärkte sind ein guter Ausgangspunkt für diese Suche, doch auch Telefonbuch und Internet geben Auskunft über die Erzeuger der Region.

Bio-Produkte oder die Anbauverbände wie Naturland, Bioland und Co. können der Startpunkt einer solchen Suche sein, doch nie sollten sie am Ende stehen.

Weiterführende Informationen

Wenn Ihnen Urgeschmack gefällt oder hilft, würde ich mich über Ihre Unterstützung sehr freuen.

40 Kommentare zu “Bio ist eine Sackgasse

Bitte beachten Sie bei Diskussionen in den Kommentaren, dass am anderen Ende des Internets auch immer ein Mensch sitzt. Benehmen Sie sich bitte so, wie Sie sich auch gegenüber Menschen verhalten würden, denen Sie persönlich gegenüberstehen.
  1. derhelmi

    Hi Felix, hast du eine Quelle für die Nützlinge in Gärtnereien die Ökosysteme durcheinanderbringen? Würd mich interessieren weil ich grad ne Ausbildung zum Gemüsegärtner mach!

    1. Felix

      Hallo derhelmi,
      ich bin zur Zeit unterwegs und habe nur brüchigen Internetzugang, will dich aber auch nicht länger warten lassen: Wenn du nach “Harmonia axyridis (Pallas)” googelst, findest du auf der ersten Ergebnisseite unter den ersten ca. 5 Links was von einem Institut, das darüber berichtet. Wirtschaftlich ist vor allem der Weinbau betroffen, s.a. Wikipedia.
      Und meine eigene Erfahrung: Ich hatte mal in einer alten Wohnung regelmäßig hunderte von den Viechern im Hausflur, sie treten oft in Massen auf.

  2. Ulrike

    Lieber Felix,

    danke für Deinen sehr differenzierten Artikel! Die Entwicklung der letzten Jahre macht es für den Verbraucher heute schwerer zu erkennen, wo echtes Bio drin ist. Daher es ist absolut sinnvoll und notwendig, genau hinzusehen und sich gut zu informieren. Dennoch bin ich nicht einverstanden mit dem Titel. Nicht Bio ist die Sackgasse, sondern der Versuch, biologische Landwirtschaft zu industrialisieren. Für den schnellen Leser könnte Deine Überschrift die Bestätigung für eine undifferenzierte Betrachtung der Situation sein. Oder wolltest Du mit dem Titel vor allen Dingen provozieren? Das ist Dir jedenfalls gelungen ;-)

    Ich möchte nicht, dass Bio verworfen wird unter dem Vorwand: Die betrügen uns ja alle nur, Bio ist ja gar nicht besser! So wie ich Deinen Artikel verstehe, willst Du eigentlich das Gegenteil. Nämlich das da, wo Bio drauf steht auch (Tief-) Bio drin ist! Dafür sollten wir uns stark machen. Insofern ist dieser Artikel ein sehr wertvoller Beitrag, da er genau auf die Problematik zeigt, die die EG-Bio-Verordnung nach sich gezogen hat. Aber auch das ist nur ein Puzzle-Teil der recht komplexen Problematik.

    Ich empfehle allen interessierten Menschen sich mit dem Thema solidarische Landwirtschaft zu beschäftigen. Hier ein link dazu:

    http://www.solidarische-landwirtschaft.org/de/startseite/

    Beste Grüße

    Ulrike

  3. Stephan Weibel

    Ja, labels sind dazu da das Vertrauen der Kunden zu gewinnen. Und ja, es gibt genug schlechte Beispiele. Vielleicht hätte der Beitrag auch “Bio-labels sind eine Sackgasse” heißen sollen. Auf jeden Fall bin ich überzeugt, daß das einzig wirklich vertrauenswürdige label “Demeter” ist. Das findet man aber auch in keinem Supermarkt.
    Dennoch, wer gerne mal eine Ananas kauft (das soll es geben…) tut eventuell trotzdem besser, ein bio Produkt zu kaufen, oder aber sicher ein fairtrade Produkt. Obwohl hier die gleiche Diskussion geführt werden könnte.
    Mein Fazit: In unserer Welt kommt man wohl nicht umhin, die eine oder andere Konzession ans System zu machen, wenn man nicht extrem engagiert ist.

      1. Ria Schmitt

        Eine Freundin von mir studiert Ökologische Landwirtschaft. Von ihr weiß ich, dass auf Demeter-Höfen häufig mit die lausigsten Löhne gezahlt werden. Selbst wenn Kost & Logis gestellt werden, klingt 2,50€ pro Stunde für mich nach Ausbeutung… Mir ist bewusst, dass dies nichts über die Qualität der Lebensmittel aussagt und ich möchte Demeter auch nichts Böses unterstellen. Sicherlich wird diese Lohnpolitik ihre Gründe haben. Wirklich richtig finden kann ich das trotzdem nicht…

        1. Felix

          Eigentlich sollten (und sind) zumindest in einigen Bioverbandsrichtlinien auch solche Fragen zufriedenstellend geklärt sein: Der Mensch ist Teil der Betrachtung und es gibt Standards für Lohn und Arbeitsbedingungen. Die weichen sicherlich von Siegel zu Siegel ab. Und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es auch da reichlich Lücken gibt. Zum Beispiel, indem man Leute nicht fest einstellt, zu Zeitarbeitern greift oder Praktikanten/Studenten/WWOOFer ausbeutet.

          1. balabushka

            Zitat:
            “Dieser Film ist eine kurze Dokumentation über den Fall der Auszubildenden Conchita L.: Sie arbeitet in einem Gartenbaubetrieb in Brandenburg für 1,30 Euro netto in der Stunde. Als ihr Chef, ein Bezirkspolitiker der Grünen, ihr anbietet, sie in Naturalien zu bezahlen, geht sie zur Rechtsberatung der Gewerkschaft FAU, die sie in der Folge bei einem Arbeitskampf unterstützt.”

            http://de.labournet.tv/video/6532/kann-bio-fair-sein

            Weiß jetzt aber nicht, ob der Biohof einem Verband angehört.

            Und ich hab schon im Demeter-Hofladen eingeweckte Wurst mit Mononatriumglutamat und co gekauft… ich traue keinem Siegel, nur Personen.

          2. Felix

            ich hab schon im Demeter-Hofladen eingeweckte Wurst mit Mononatriumglutamat und co gekauft

            Bleibt die Frage offen, ob es ein Demeterprodukt (mit Siegel) war.

            ich traue keinem Siegel, nur Personen.

            Sehr vernünftig.

          3. balabushka

            >Bleibt die Frage offen, ob es ein Demeterprodukt (mit Siegel) war.
            Nein, war es nicht. Naiv wie ich bin, dachte ich, dass ich in einem kleinen Demeter-Hofladen mit gefühlten zehn Produkten nicht auch noch das Kleingedruckte lesen muss. Jetzt bin ich schlauer.

    1. mwin

      Ein Blick in die Regale von EDEKA-Supermärkten im Südwesten der Republik zeigt dem aufmerksamen Konsumenten eine Menge Produkte, die dick und fett das DEMETER-Siegel tragen!

  4. Susan

    Guter Artikel. Ich stehe auch immer kopfschüttelnd vor den Bio-Erdbeeren (als Beispiel) aus Spanien und frage mich, was das bitte mit Bio zu tun hat, wenn Pflanzen in einem extrem trockenen Land zwangsbewässert werden müssen, die Landschaften durch endlose Gewächshausreihen ruiniert werden und diese Erdbeeren dann noch lange Transportwege auf sich nehmen müssen, um hier als geschmackloses rotes Gewächs im Supermarkt zu landen, nur weil einige Leute denken, immer Erdbeeren haben zu müssen . Ich kaufe Eier aus Freilandhaltung und nicht aus Bio-Haltung – weil ich bei diesem Bauern sehen kann, dass die Tiere tatsächlich auf der grünen Wiese scharren können und massig Platz zum Herumlaufen haben. Echte Eier sind übrigens was ganz, ganz anderes als die “Bio”-Eier aus Holland, die im Supermarkt zu finden sind. Ich habe hier auch einen Bauern gefunden, der Weidefleisch verkauft, was mir insofern wichtig ist, als dass “Bio” nicht garantiert, dass die Tiere artgerecht gehalten werden. Bio-Rinder zum Beispiel können auch nach Naturland-Verordnung ausschließlich im Stall gehalten werden! Auslauf wird nicht zwangsläufig vorgesehen. Was das mit artgerechter Tierhaltung zu tun hat, würde ich gerne mal wissen? Der Bio-Gedanke ist derart aufgeweicht, dass es eine Schande ist. Von einer Verwandten, die Kühe hält, habe ich gehört, dass die Auflagen und Verordnungen inzwischen derart restriktive sind, dass kleine Betriebe deutlich benachteiligt werden und die großen Industrieanlagen gefördert werden.

    Wie auch immer, das ist ein ewiges Thema, aber ich bemühe mich, regional zu kaufen, das ist mir wichtiger als das Bio-Siegel, das sich die kleinen Bauern oft eh nicht leisten können oder wollen, da zu teuer.

    1. Alois

      Massenhafte Angebote von Lebensmittel in Deutschland, Österreich … aus Spanien, egal ob bio oder nicht, sind eine Folge der EU-Agrarpolitik und der massiven Förderung des Güter-Fernverkehrs. Die Erzeugung von Massenware und der daraus folgende Massentransport über weite Strecken sind politische Ziele, die mittels Subventionen und “Auflagen” verfolgt werden. Besonders in Deutschland ist bei den Menschen die Meinung tief verwurzelt, dass Lebensmittel nichts kosten dürfen; eine Folge jahrzehntelanger Gehirnwäsche. Gleichzeitig werden sauteure Autos gekauft; das Geld ist also da … Grundsätzlich gilt: Wenn Lebensmittel nach biologischen Grundregeln hergestellt werden, sind sie BIO. Egal, ob sie aus Mali, Marokko oder Mösendorf stammen. Landwirtschaft ist nichts für romantische Träumer, das ist leider so. Für solche Menschen bietet sich ein eigener Garten an oder eine eigene “Klein-Landwirtschaft”. (Sehr viele Anwesen stehen leer und sind dem Verfall preisgegeben. Also: Nichts wie hin, kaufen oder pachten und es selber besser machen, statt über den “Bio-Sitten-Verfall” zu jammern. Das nervt eigentlich.) Stellen wir uns vor, jede Woche würden hunderttausende Menschen sich in ihren Autos auf den Weg zu Kleinbauern machen und diese leer kaufen. Programmiertes Chaos wäre die Folge. Massenversorgung erfordert Massenproduktion. Und der Verzicht auf Kunstdünger, Antibiotika, GVO, giftige Spritzmittel, sollte uns bei sonst gleichen Bedingungen was wert sein. Es stimmt: Es kommt auf die Produktionsweise an, klar, ebenso auf das eigene Kaufverhalten.

      1. Felix

        Reichlich Allgemeinplätze hast du da untergebracht.

        Stellen wir uns vor, jede Woche würden hunderttausende Menschen sich in ihren Autos auf den Weg zu Kleinbauern machen und diese leer kaufen. Programmiertes Chaos wäre die Folge.

        Genau. Die sollten sich lieber in ihren Autos auf den Weg zu Supermärkten machen und diese leerkaufen. Das gibt viel weniger programmiertes Chaos.

        Massenversorgung erfordert Massenproduktion.

        Das ist eine These. Wenn sie stimmt: Warum nicht die Massenversorgung abschaffen?

  5. Alois

    Da sucht man sich ein paar schwarze Schafe und beitreibt professionelles Bio-Bashing. Schreckliche Zustände in der Tierhaltung, – auch was den Transport der Tiere betrifft, – findet man sowohl in “normaler” als auch in Bio-Landwirtschaft; gilt auch für Kleinbetriebe. Keime auf Gemüse? Damit kann unser Immunsystem im Normalfall sehr gut umgehen; besser als mit Atrazin oder Glyphosat. Und multiresistente Keime sind (auch) ein Produkt der Tierhaltung mit Hilfe von Antibiotika bzw. Folge diverser Spritzmittel im Pflanzenanbau; das darf man nicht den Bio-Betrieben anlasten. Das Problem ist, dass sehr wenige Bauern sehr viele Menschen mit Lebensmitteln versorgen müssen. Das ist eine Folge der Agrarpolitik der letzten Jahrzehnte (Stichwort: Landflucht) mit einer verbrecherischen Subventionspolitik als Werkzeug, zum Ruinieren der klein strukturierten Landwirtschaft (Lobbyismus durch Chemie- und Agrarkonzerne) . Wobei gilt: Die Qualität (umfassend gemeint) ist nicht zwingend abhängig von der Größe des Betriebes. Ideal betreffend Nachhaltigkeit wäre eine Struktur, wie sie noch vor etwa 100 Jahren allgemein üblich war. Diese hatte sich über Jahrhunderte als nachhaltig bewährt. Allerdings war der Anteil der Bauern an der Gesamtbevölkerung damals ein Vielfaches. Der Titel des Beitrags sollte eher lauten: “Ist Landwirtschaft eine Sackgasse?” Meine Antwort: Ja, die Industrielle. Und Bio ist bloß die weniger giftige Variante; deshalb entscheide ich mich dafür, wenn ich Lebensmittel kaufe. Wenn qualitativ hochwertige Lebensmittel gewünscht werden, müssen sich die Leute darauf einstellen, dass sie für Essen halt dann halt pro Person bis zu 1000 Euro hinblättern müssen im Monat. Deshalb wird weiter gewurstelt bist das System kollabiert wegen Bodenvergiftung, Düngermangel und giftiger Pflanzen (GVO). Alternative? Weitgehende Selbstversorgung. Viele Leute besitzen einige hundert qm Garten, den sie wöchentlich mit dem Rasenmäher maledrieren, anstatt ihn zur Erzeugung hochwertiger Lebensmittel zu benützen und essen lieber giftigen organischen Sondermüll. Guten Appetit.

    1. Felix

      Da sucht man sich ein paar schwarze Schafe und beitreibt professionelles Bio-Bashing.

      Das ist eine inkorrekte Zusammenfassung. Weder musste ich suchen, noch betreibe ich “Bio-Bashing”.

      Schreckliche Zustände in der Tierhaltung, – auch was den Transport der Tiere betrifft, – findet man sowohl in “normaler” als auch in Bio-Landwirtschaft; gilt auch für Kleinbetriebe.

      Ja und? Das bestreite ich doch gar nicht.

      1. Alois

        Felix, die Bemerkung “Bio-Bashing” bezog sich auf diverse Videos und andere Beiträge, unter anderem im Fernsehen, die eindeutig in diese Richtung gehen, nicht auf deinen Artikel. Ich habe schon Sendungen gesehen, wo Lebensmittelskandale, die überhaupt nichts mit “Biologischer Landwirtschaft” zu tun haben, subtil ins Bio-Eck gestellt werden und viele Zuschauer meinen dann: (Zitat) “Bio ist sowieso Scheiße und Betrug” und werfen alles “Bio” in einen Topf. Dabei sind die meisten Bio-Landwirte ernsthaft bemüht qualitativ hochwertige Lebensmittel herzustellen. Und die sollte man meiner Meinung nach schützen und unterstützen – indem man ihre Waren auch kauft. Die Tierquäler, das ist ein anderes Kapitel und in dieser Hinsicht habe ich dir garnichts unterstellt; da tust du mir sehr unrecht.

        1. Felix

          Alois, natürlich ist es nicht meine Absicht, dir unrecht zu tun. Aber da du meinen Beitrag direkt kommentiert hst, ging ich freilich davon aus, dass du dich auch auf ihn beziehst.

          Dass alles Bio in einem Topf landet, will das Siegel doch auch so, das ist sein Sinn und Zweck. Die Natur schonen und gute Qualität produzieren kann man als Landwirt auch ohne Siegel.

  6. Hans Huber

    Der war gut! Und leider nötig. “Industrie-Bio”, wunderbar; man erkennt man den Willen zu Klarheit unter Feuer:-) Dieser Ausdruck geht gleich in meinen aktiven Wortschatz über. Beim Lesen Deines Artikel erinnerte mich übrigens an diese Doku: https://www.youtube.com/watch?v=e9jf1mfioso – vom Geiste des Bio zum Bio-Ungeist heutiger Tage…

  7. Nadine

    Hallo Felix!
    Ich möchte mich recht herzlich für den Artikel bedanken *Däumchen*. Und ich muss sagen, dass ich mich noch gerne an die Gartenmöhre erinnere, die ich mir dann und wann gezogen und gleich “weggeschnorpselt” habe ^^ . Ja, die schmecken wirklich anders! (Ich denke, die Industrie hat einfach keine Zeit bis zur vollständigen Reife zu warten, schließlich liegt die Ware auch stellenweise noch ewig im Laden herum.

  8. Ika

    Lieber Felix,

    leider ist Dein Artikel etwas undifferenziert und ungenau recherchiert. Das Bio, das Du anprangerst, ist offensichtlich das EU-Bio-Siegel. Es wird nach Mindeststandards vergeben, die weit entfernt sind von einer biologischen Kreislaufwirtschaft. Die Anbauverbände Bioland (im Westen der Republik) und Naturland (im Osten) haben weit darüber hinausgehende Standards, über die Du Dich ausführlich informieren kannst, auch über die möglichen Ausnahmen z. B. für Betriebe in Umstellung. Eine echte Kreislaufwirtschaft ist Grundlage der Demeter-Höfe. Die biologisch-dynamische Landwirtschaft nach Demeter-Ruchtlinien gibt es seit 90 Jahren in Deutschland. Auch hierüber sind ausführliche Informationen erhältlich. Weder Bioland bzw Naturland noch Demeter Höfe betreiben Massentierhaltung, industrielle Landwirtschaft noch gab es bei diesen zertifizierten Produkten einen Dioxinskandal. Es gab aber immer mal wieder schwarze Schafe, sprich: Betrüger. Zweifelhaft sind EU-Bio Produkte, wie Du sie im konventionellen Supermarkt zu kaufen empfiehlst. Ob der Bauer oder Kleingärtner von nebenan tatsächlich Bio im Geiste gemäß anbaut, kann man m. E. weder immer schmecken noch dem Obst oder Gemüse immer ansehen. Hier entscheidet tatsächlich ein Gespräch. Ich vertraue der Demeter-Landwirtschaft, besuche meinen Demeter-Gärtner und meide EU-Bio-Produkte. Für diese treffen Deine Aussagen zum Teil zu. Den sehr engagierten Bioland Bauern tust Du allerdings heftig Unrecht. Vielleicht besuchst Du mal einen?

    1. Felix

      Hallo Ika,
      ich kann dein Problem nicht verstehen. Ich habe doch ausdrücklich zwischen Bio und Bioland bzw Naturland differenziert. Du gehst offenbar vom Optimalfall aus und basierst dies auf zwei (leider) irrigen Annahmen:
      1. Alle Mitglieder der Anbauverbönde sind sehr engagiert und liefern nur gute Qualität
      2. Ich hätte nie einen solche Betrieb besucht

      Beides stimmt nicht. Woher ich das weiß? Weil ich als Teil meiner Arbeit regelmäßig solche Betriebe besuche. Das Gespräch allein hilft nicht weiter, denn natürlich erzählt mir die Bioland-Gärtnerei immer, sie würde die besten Möhren anbauen, die den höchsten geschmacklichen Standards entsprechen. Was sie nicht tun.

  9. Alois

    Bio ist böse? Was ist dann “herkömmliche Landwirtschaft”? Mais macht Eidotter orange. Bei artgerechter Fütterung ist dieser gelb, eher blass; kannst du selber ausprobieren. Wie soll biologische Landwirtschaft vor den Katastrophen der herkömmlichen Landwirtschaft schützen? EHEC oder Dioxin, was hat das mit biologischer Landwirtschaft zu tun? Ich glaube, die größten Skandale in der Lebensmittelbranche kommen nicht vom “BIO-Eck”. Das schlimmste was einem da passieren kann, ist ein Lebensmittel mit der Qualität eines herkömmlichen zum Preis von Bio. …
    Das Schlamassel ist das Ergebnis der Agrar-Förderungspolitik der letzten Jahrzehnte. Hunderttausende Kleinbauern mussten ihre Betriebe aufgeben, weil es so gelenkt wurde. Und Jetzt haben wir den “Salat”. Wenige große Agrarbetriebe, die das Zeugs industriell herstellen. Und die Leute wurden gleichzeitig gehirngewaschen, dass Lebensmittel billig sein müssen, Qualität? Egal. Diversität? Egal. Bio? Zumindest nicht ganz so schlimm ;-)?

    1. Felix

      Bio ist böse?

      Findest du?

      Mais macht Eidotter orange. Bei artgerechter Fütterung ist dieser gelb, eher blass; kannst du selber ausprobieren.

      Ganz so einfach ist es nicht. Die Eidotterfarbe ist abhängig vom Futter – aber ein tiefes orange ist nicht allein mit Mais herbeizuführen, sondern kommt auch in der (artgerechten) Wiesenhaltung oft vor und ist darüber hinaus abhängig von der Jahreszeit.

      EHEC oder Dioxin, was hat das mit biologischer Landwirtschaft zu tun?

      Du bist da offenbar nicht auf dem Laufenden: Es gab in jüngster Vergangenheit sogenannte EHEC- und auch Dioxin-Skandale in Bio-Betrieben.

      1. mwin

        Hallo Felix,
        die Farbe kommt über das Futter in das Eidoter, richtig! Und weißt Du auch, wie das in der konventionellen Hühnerhaltung funktioniert? Der Futtermittelvertreter zeigt dem Hühnerhalter einen Fächer mit 10-15 verschiedenen Gelb/Orange/Rot-Tönen. Der Hühnerhalter wählt die Eidotterfarbe aus, bevor das Ei gelegt ist, der Futtermittelvertretreter lässt Futter da, mit entsprechenden Pigmenten (Farben) drin und wir bekommen ein wunderbar orangenes Eidotter im Frühstücksei.

        1. Felix

          mwin,
          wie ich schon sagte: Es kann vorkommen, dass jemand Farbstoffe zufüttert, um diese Farbe zu erreichen. Aber es geht auch ohne. Die Hühner meines Nachbarn bekommen lediglich ihr Standardfutter plus reichlich Grünzeug und Insekten und legen Eier mit tiefem Orange.

    1. Felix

      Na toll, Arne.
      Ein mal im Jahr nehme ich mir Zeit zum Lachen und habe die Ausnahme jetzt extra für deinen Link gemacht. Von exakt 8:21Uhr bis 8:23Uhr habe ich mir Zeit genommen, zum Lachen. Jetzt habe ich einen Muskelkater.

  10. Christine

    Mein örtlicher Demeter-Landwirt kann ein Lied von der völlig überzogenen Bürokratie singen, die zuschlägt, weil er Rohmilch in seinem Laden (auf der anderen Straßenseite seines Hofes) verkauft. Er muss protokollieren, wieviel er verkauft, wieviel er selbst verbraucht, wieviel er verfüttert, wieviel er wegschüttet, …

    Wenn ein Selbstversorger einen Überschuss an bestimmten Produkten hat und gerne verkaufen würde, wäre das wohl die allerbeste Qualität, die man erwerben kann. Bloß wäre der Verkauf für ihn mit so viel Restriktionen und Auflagen verbunden, dass er’s gleich ganz lässt.

    Am Sonntag ist Europawahl. Tut Euren Unmut NICHT durch Nichtwählen kund!

  11. Andrea

    Hallo Felix,

    endlich jemand der meine Meinung teilt, Danke dafür. Ich diskutiere schon seit Jahren im Bekanntenkreis genau dieses Thema mit wenig Erfolg.
    Eigenverantwortlich handeln und nicht den Kopf ausschalten, ist mein Motto und du hast es mit diesem Bericht auf den Punkt gebracht.

    Herzlichen Gruß aus Hessen

  12. Ludger Kotulla

    Ein bißchen war ich ja verärgert, als ich die Überschrift gelesen habe. Doch beim Lesen wurde es klar: Du hast recht.

    Ich denke mal, das jedem denkenden Mensch klar sein muss, dass irgend etwas nicht stimmen kann, wenn von heute auf morgen diese Unmengen von Bioprodukten in den Läden auftauchen. Zu Preisen, die nur wenig höher sind, als bei konventionellen Produkten.

    Du hast auch recht, dass ich meine Verantwortung für mein Essen nicht an Andere deligieren kann (Bio-Siegel etc.). Es bleibt wie stets im Leben, mich bewußt für meine Nahrung zu entscheiden und mir Lieferanten zu suchen, denen ich vertraue. Ich findes es geradezu spannend, dass beim Kauf eines gebrauchten Autos mehr “Forschung” getrieben wird, als bei Produkten, die ich meinem Körper zuführe und die mich daher vergiften können.

    Auch im Bio-Bereich gibt es verschiedene Stufen, wie bio, wie nachhaltig produziert wird. Ich muss mich damit vertraut machen. Auf diesem Weg finde ich Händler, die Nachhaltigkeit und Umweltschutz leben, unabhängg von jedem Siegel.

    Und die finde ich viel öfter in meiner Nachbarschaft als man denkt. Und ganz nebenbei lerne ich eine ganze Reihe libenswerter Menschen kennen und erhalte Tipps, die man sonst stundenlang im Netz suchen müsste. Und ganz nebenbei entsteht ein lokales Netzwerk, in dem beide Seiten profitieren (oder auf Neudeutsch: eine Win-Win-Situation).

    Daher danke für den Beitrag.

Kommentieren

Vielen Dank für Ihren Kommentar, ich lese jeden einzelnen. Allerdings erhalte ich mehr Kommentare, als ich beantworten kann. Seien Sie daher bitte nicht böse, wenn Sie auf Fragen keine Antwort erhalten. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich besonders auf individuelle Beratungsanfragen nicht immer reagieren kann.
Einige Kommentare müssen manuell freigeschaltet werden. Dies kann einige Zeit dauern. Ich bemühe mich, neue Kommentare binnen 24 Stunden freizuschalten, an Wochenenden oder in Ausnahmefällen kann es länger dauern (bis zu zwei Wochen).
Zugunsten der Mitleser und der Diskussionskultur bitte ich Sie, beim Thema zu bleiben. Kommentare ohne Themenbezug werden unter Umständen nicht freigeschaltet.