Putengulasch an Rotkohl

Wie jeder andere Kohl muss auch Rotkohl nicht unbedingt gekocht werden. Wer es gerne knackig und frisch mag, sollte ihn einfach mal kurz dünsten oder sautieren.

  • 120g Putengulasch (4EWB)
  • 360g Rotkohl (2KHB)
  • 300g Petersilienwurzel (2KHB)

Den Rotkohl in Würfel schneiden und in einer Pfanne dünsten.

Die Petersilienwurzel in Scheiben schneiden und mit etwas Wasser in die Pfanne geben. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

In einer zweiten Pfanne das Putengulasch anbraten und nach Geschmack würzen.

Etwas Butter zum Gemüse geben und vermengen. Die Hitze reduzieren und servieren sobald es die gewünschte Konsistenz erreicht hat.

Diese Menge reicht für je 4 Kohlenhydrat- und Eiweißblöcke. Essen Sie dazu ein paar Nüsse oder 1 TL Nussmus für den Fettanteil.

Dörrfleisch – Beef Jerky

Besonders für Snacks eignet sich das Dörrfleisch. Statt Käse oder Schinkenscheiben greifen Sie einfach zum unkomplizierten, schmackhaften Fleisch und haben etwas ordentliches zu kauen. Es schmiert nicht, ist äusserst günstig herzustellen und schmeckt ausgezeichnet. Wenn Sie es selbst herstellen, können Sie sich den Geschmack und die Qualität natürlich auch noch aussuchen.

Grundlage für gutes Dörrfleisch sollte möglichst mageres Rindfleisch sein. Sichtbares Fett sollten sie so weit möglich unbedingt entfernen – es wird sonst später ranzig, unappetitlich und ungesund. Schneiden Sie das Fleisch in maximal 3mm dünne, kleine Streifen und legen Sie es auf Backpapier. Als Gewürz verwende ich gerne eine Mischung aus Curry, Chili, Paprika, Pfeffer und Salz aber die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Würzen Sie jedenfalls das auf dem Papier liegende Fleisch, indem Sie das Gewürz darüber streuen. Anschliessend legen Sie das Papier am Besten auf ein Rost und schieben dies bei ca 60°C (nicht heißer!) in den Ofen, wo es nun ca 4 Stunden getrocknet wird. Wichtig: Die Ofentür muss dabei einen Spalt geöffnet bleibtn (stecken Sie zum Beispiel einen Kochlöffel in den Spalt).

Gekühlt und luftdicht verpackt hält das Dörrfleisch im Kühlschrank 2-3 Wochen.

Das fertige Fleisch hat bei der Trocknung ca 50% seines Gewichts verloren. Somit ergeben 15g Dörrfleisch einen Eiweißblock!

Hirschsteak mit Shirataki Nudeln und Gemüse

Kurz nach der Petersilienwurzel feiert eine weitere Zutat ihren Einstand auf Geniessen im Optimum: Die Shirataki Nudeln. Von diesen Nudeln hatte ich mehrfach gehört und gelesen und nachdem mehrere Leser mich gebeten haben, doch auch einmal Rezepte mit Shirataki Nudeln vorzustellen, möchte ich dem hiermit gerne entsprechen. Natürlich können Sie dieses Rezept auch ganz ohne die Nudeln zubereiten!

Shirataki Nudeln sind asiatischer Herkunft und werden aus dem Mehl der Konjac Pflanze hergestellt. Was diese Nudeln so gravierend von herkömmlichen Nudeln unterscheidet ist die Tatsache, dass die praktisch keine Kohlenhydrate enthalten. Lediglich 3g auf 100g sind Ballaststoffe, von Zucker keine Spur. Zwar äußert sich dies auch im Geschmack –die Nudeln schmecken nach gar nichts– aber wenn wir mal ehrlich sind, sind auch “unsere” normalen Nudeln ziemlich geschmacksbefreit. Wer also auf Nudeln nicht verzichten möchte und gerne mit Soßen arbeitet, die auch die Shirataki Nudeln dankend annehmen und aufsaugen, der kann hier ruhigen Gewissens zuschlagen. Das ist auch der Grund, warum dieses Rezept auch sehr gut ganz ohne die Nudeln funktioniert und noch immer sehr nach am optimalen Zone-Gericht ist. Erhältlich sind Shirataki Nudeln in fast allen Asia Shops oder über das Internet.

  • 130g Hirschsteak (4EWB)
  • 100g / 1 Stck. Zwiebel (1KHB)
  • 180g / 1 Stck Paprika (1KHB)
  • 150g Karotten (1,5KHB)
  • 180g Shirataki Nudeln (0,5KHB)

Zwiebeln in Ringe schneiden und in einer Pfanne glasig braten, mit Salz und Pfeffer würzen.

Karotten und Paprika klein schneiden und hinzugeben, mit Gewürzen nach Wunsch abschmecken.

Bei geringer Hitze die Pfanne mit etwas Milch ablöschen und den Bodensatz sofort lösen, so dass eine Soße entsteht. Anschliessend die abgetropften Shirataki Nudeln hinzugeben und vermengen.

Die Hirschsteaks in einer Pfanne von beiden Seiten nach Geschmack braten und mit Salz und Pfeffer würzen.

Diese Menge reicht für je 4 Kohlenhydrat- und Eiweißblöcke. Essen Sie dazu ein paar Nüsse oder 1 TL Nussmus für den Fettanteil.

Heidelbeercreme

Der Winter hat uns nun endgültig in den Frühling entlassen und die Beerensaison steht vor der Tür. Für mich höchste Zeit, die tiefgekühlten Heidelbeervorräte vom letzten Sommer aufzubrauchen. Inspiriert dadurch entstand dieses wundervolle Dessert.

  • 200g Heidelbeeren (2KHB)
  • 100g Mascarpone
  • 200g Magerquark

Die weiteren Angaben für Kohlenhydrate und Proteine fehlen, denn die Berechnung ist durch die Milchprodukte etwas komplizierter. Daher möchte ich es in Worten zusammenfassen: Magerquark enthält entschieden mehr Protein als Kohlenhydrate und auch Mascarpone ist reicher an Protein als an Kohlenhydraten. Diese Werte variieren leider von Marke zu Marke. Aus diesem Grund kommen in dieses Rezept lediglich zwei weitere Kohlenhydratblöcke in Form der Heidelbeeren. Die Mascarpone hat einen verhältnismäßig hohen Fettanteil, dadurch ist einerseits der Fettbedarf dieser Speise schon gedeckt, andererseits können dadurch “fehlende” Kohlenhydrate ausgeglichen werden. Streng genommen handelt es sich hier also um kein 100%iges Zone-Gericht, doch es ist ganz im Sinne des Erfinders und erfüllt die gleichen Anforderungen.

Zubereitung:

Die Heidelbeeren leicht pürieren und mit Mascarpone und Quark verrühren.

Diese Menge reicht für je 4 Kohlenhydrat- und Eiweißblöcke.

Vorher – Nachher

Bislang hatte ich auf die Präsentation eines “Vorher-Nachher” Bildes verzichtet. Ich halte nicht viel von solchen Bildern, denn es handelt sich häufig um plakative, nachbearbeitete und aus dem Zusammenhang gerissene Momentaufnahmen. Zumal es bei Ernährung eben nicht nur um Gewichtsverlust oder -Zunahme geht, sondern um nicht weniger als die Gesundheit. Oberflächlichkeit ist hier wie so oft Fehl am Platz. Doch zur Illustration einer Geschichte kann so ein Bild unter bestimmten Voraussetzungen geeignet sein. Und in diesem Beispiel, das verspreche ich Ihnen, hat keinerlei Nachbearbeitung stattgefunden.

Selten berichte ich über meine eigene Geschichte mit gesunder Ernährung. Die für mich selbst in diesem Zusammenhang einschneidendste Erinnerung ist, dass ich innerhalb von 9 Monaten mühelos 20kg abgenommen habe. Jedoch nicht der Gewichtsverlust wirkt auf mich rückblickend so krass, sondern vielmehr die vorangegangene Gewichtszunahme, die unbemerkt stattfand. Nun bin ich jemand, der angesichts unkomplizierter Haarpracht praktisch nie in den Spiegel schaut. Doch auch Menschen, die sich täglich im Spiegel sehen, bemerken stetige Veränderungen (oft gerade deswegen) nicht. Und so kommt die Feststellung, man habe zugenommen, oft erst dann, wenn es wirklich eine signifikante Gewichtsveränderung ist.

Ich war nie besonders dick, sondern eher länglich geformt. Doch die 10kg zusätzlich, die sich über 1-2 Jahre aufgebaut hatten, fielen mir bei aller guten Verteilung irgendwann schon auf. Und genau das war für mich der Auslöser, eine Ernährungsumstellung vorzunehmen – denn ich fühlte mich in meiner Haut besonders gesundheitlich nicht mehr wohl.

Dass ich neun Monate später gleich 20kg weniger wiegen würde, und zwar bei spürbar besserer physischer und mentaler Leistungsfähigkeit, hätte ich mir damals nicht träumen lassen. Am faszinierendsten ist dabei oft die Veränderung im Gesicht, zumal hier nicht selten der Gesundheitszustand ablesbar ist.

Und immer, wenn ich damals mit zwei Trägern Wasser (immerhin 18kg) nach Hause ging und die Treppen zu meiner Wohnung erklomm fragte ich mich, wie ich jemals so viel mehr wiegen konnte und es trotzdem diese Treppen herauf geschafft habe. Eine weitere Frage, die ich mir stelle und mittlerweile auch beantworten kann ist, was für Auswirkungen dies auf meine Gesundheit hat und hatte: Eine massive Verbesserung nicht nur der Leistungsfähigkeit, sondern auch der emotionalen Stabilität. Mein Immunsystem funktioniert ausgezeichnet, seit 2008 leide ich unter keiner Grippe mehr und mein Arzt hat mich eine Ewigkeit nicht mehr gesehen. Allein für diese Verbesserung hat sich die Umstellung gelohnt.

Wenn auch Sie über eine Ernährungsumstellung zugunsten Ihrer Gesundheit nachdenken, möchte ich Ihnen raten: Fangen Sie heute an. Die Gesundheit ist unser höchstes Gut!

Jakobsmuscheln mit Gemüse

Jakobsmuscheln mit Gemuese

Mit ihrem leicht süßlichen Geschmack ist die Jakobsmuschel eine delikate Meeresfrucht – sowohl gegart also auch roh. Zusammen mit erlesenem Gemüse wird daraus eine ganz vorzügliche und sehr einfach zubereitbare Mahlzeit.

  • 250g Jakobsmuscheln (4EWB)
  • 360g / 2 Stck. Paprika (2 KHB)
  • 300g Zucchini (1KHB)
  • 100g / 1 Stck. Zwiebel (1KHB)

Die Zwiebel in Ringe schneiden und in einer Pfanne glasig braten, mit Salz und Pfeffer würzen.

Zucchini und Paprika in Würfel schneiden und mit der Zwiebel braten, abschmecken mit Salz, Pfeffer und Tomatenmark.

Die Jakobsmuscheln in einer heißen Pfanne auf beiden Seiten je 2 Minuten braten. Bei Bedarf Knoblauch und auch hier Tomatenmark hinzugeben.

Diese Menge reicht für je 4 Kohlenhydrat- und Eiweißblöcke. Essen Sie dazu ein paar Nüsse oder 1 TL Nussmus für den Fettanteil.

Rosenkohl mit Fetasoße

Rosenkohl mit Fetasosse

Der starke Eigengeschmack des Rosenkohls lässt sich gut mit einer Käsesoße aus Feta kombinieren. Zusammen mit einer gebratenen Zwiebel entsteht so ein herrlich würziges Gericht, das schnell und einfach zubereitet ist.

  • 500g Rosenkohl (3KHB)
  • 100g / 1 stck. Zwiebel (1KHB)
  • 150g Feta (4EWB)

Den Rosenkohl putzen und die Röschen halbieren. Mit ca 200ml Wasser in einen Topf geben, salzen und 10 Minuten kochen.

In der Zwischenzeit eine Zwiebel klein schneiden und mit Salz und Pfeffer glasig braten.

Die Zwiebel mit 100ml Milch ablöschen und den zerkleinerten Feta hinzugeben. Zu einer Soße verrühren und mit Salz, Pfeffer, Chilipulver und Muskat abschmecken.

Den fertig gekochten Rosenkohl abgießen und zur Soße geben. Gut umrühren und abschmecken.

Diese Menge reicht für je 4 Kohlenhydrat- und Eiweißblöcke. Essen Sie dazu ein paar Nüsse oder 1 TL Nussmus für den Fettanteil.