Hähnchenbrust auf Pfannengemüse

Um Ihnen Mut zu machen auch ungewöhnlichste Kombinationen einmal auszuprobieren, stelle ich heute dieses Rezept vor: Eine Hähnchenbrust auf einer Gemüsepfanne aus Wirsing, Zwiebel und Paprika. Mit ein wenig Schmand als Beigabe ergibt sich eine herrlich cremige Bindung.

  • 120g Hähnchenbrust (4EWB)
  • 180g Wirsing (1KHB)
  • 200g / 2 Stck. Zwiebeln (2KHB)
  • 180g / 1 Stck. Paprika (1KHB)
  • 50g Schmand

Die Zwiebeln in Ringe schneiden und glasig braten, mit Salz und Pfeffer würzen.

Wirsing und Paprika in Würfel schneiden und zur Zwiebel geben.

Den Schmand in die Pfanne geben und verrühren, mit Muskat, Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Hähnchenbrust von beiden Seiten durchbraten, auf dem Gemüse anrichten und servieren.

Diese Menge reicht für eine 4-Block-Mahlzeit.

Ernährung und Multiple Sklerose

Dr. Loren Cordain, Autor unter anderem des Buchs Das Getreide – Zweischneidiges Schwert der Menschheit bzw The Paleo Diet erläutert in diesem Vortrag die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Multipler Sklerose. Tatsächlich haben Versuche ergeben, dass die Folgen dieser chronisch-entzündliche Erkrankung nicht nur gestoppt, sondern sogar umgekehrt werden können. Offenkundig kann auch diese Entzündungskrankheit auf die Ernährung zurückgeführt werden. Die geographische Verteilung unterstützt dies einmal mehr, denn MS ist am ehesten in den westlichen Industrienationen verbreitet, deren Ernährung nicht erst seit gestern von brillianten Forschern kritisch beäugt wird. Schon Weston A. Price forschte vor vielen Jahrzehnten auf diesem Gebiet. Und auch Albert Schweitzer stellte bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts fest, dass es einen Zusammenhang zwischen einem Großteil derartiger Erkrankungen und der Ernährung geben muss, als er als Mediziner in Afrika arbeitete.

Das folgende Video stellt eine kurze Zusammenfassung dar. Darunter finden Sie sieben Links zu dem Vortrag in voller Länge. Im Wesentlichen geht es darum, dass der Verzehr von Getreide, Milchprodukten, Hülsenfrüchten und auch Nachtschattengewächsen zu einer Autoimmunerkrankung führen kann, welche dann zur Multiplen Sklerose führt. Eine Ernährung auf evolutionärer Basis entsprechend der aus dem Paläolithikum, der Altsteinzeit, die heute auch “Paleo Diät” genannt wird, erfüllt genau das.

Was halten Sie davon? Ist dies nicht ein weiterer Grund, seine eigene Ernährung einmal zu überdenken?

The Paleo Diet and Multiple Sclerosis (MS) Part 1/7
The Paleo Diet and Multiple Sclerosis (MS) Part 2/7
The Paleo Diet and Multiple Sclerosis (MS) Part 3/7
The Paleo Diet and Multiple Sclerosis (MS) Part 4/7
The Paleo Diet and Multiple Sclerosis (MS) Part 5/7
The Paleo Diet and Multiple Sclerosis (MS) Part 6/7
The Paleo Diet and Multiple Sclerosis (MS) Part 7/7

Und hier noch ein Video zur weitgehenden Remission der MS von Dr. Wahls.

Erdbeeren

Es ist wieder Erdbeerzeit! Der viel zu lange und viel zu harte Winter hier in Deutschland konnte den Beginn der Erdbeersaison auch nur verschieben, jedoch glücklicherweise nicht verhindern.

Auf geht’s also, suchen Sie ihren lokalen Erdbeerbauern auf und kaufen Sie Erdbeeren, solange es sie gibt. Die frühen Sorten schmecken bereits prächtig und wie es aussieht, dürfen wir uns dieses Jahr wieder bis mindestens Ende Juli über die zarte rote Frucht freuen. Wussten Sie, dass die Erdbeere sich von anderen Beeren dadurch abhebt, dass sie ihre Samen auf der Aussenseite statt im Inneren trägt?

Warum Erdbeeren essen? Nun, abgesehen davon dass sie einzigartig schmecken und nur über einen kurzen Zeitraum im Jahr verfügbar sind, bieten sie zahlreiche Vorteile für die Gesundheit:

Pro 100g enthalten Erdbeeren bei aller Süße nur etwa 5g Zucker, was für ein Obst außerordentlich wenig ist. Wer sich Kohlenhydratarm ernähren möchte, für den ist diese Frucht also genau das richtige.

Weiterhin stecken in Erdbeeren große Mengen Antioxidantien: Anthocyanin, der Stoff der für die rote Farbe nicht nur der Erd-, sondern auch der Heidelbeere verantwortlich ist und Ellaginsäure sind hier vornehmlich zu nennen. Der Verzehr von Antioxidantien hilft bei der Vorbeugung vor Entzündungs-, Herz- und Krebserkrankungen.

Ausserdem enthalten Erdbeeren mehr Vitamin C als Zitrusfrüchte. Und wie nützlich dieses Vitamin ist, dürfte bekannt sein, zumal es ebenfalls antioxidativ wirkt, also im Körper auch sogenannte freie Radikale bindet.

Da leuchtet doch ein, warum auch die alten Römer schon große Fans dieser Frucht waren, oder?

Was ist mit Ihnen? Mögen Sie Erdbeeren auch so gern? Wie essen Sie dieses Obst am liebsten? Bauen Sie vielleicht sogar Erdbeeren im eigenen Garten an? Ich freue mich auf Ihre Kommentare.

Creamed Coconut: Pure Delikatesse aus der Kokosnuss

Während die Kokosnuss als solche weithin bekannt ist, so besteht bezüglich der daraus hergestellten Produkte nicht immer Klarheit. Die Flüssigkeit im Inneren der Kokosnuss ist nicht etwa Kokosmilch, sondern Kokoswasser. Eine sehr Nährstoffreiche und Mineralreiche Flüssigkeit, die sich exzellent zur Rehydrierung eignet und so z.B. besonders auch für Sportler sehr zu empfehlen ist. Es gibt sogar Berichte aus Krisenregionen, in denen Kokoswasser erfolgreich von Ärzten intravenös verabreicht wurde.

Kokosmilch hingegen wird hergestellt, indem das Kokosfleisch zerkleinert oder püriert, dann mit Wasser erhitzt und anschließend durch ein Tuch gepresst wird. Kokosmilch ist in vielen Supermärkten erhältlich.

Weitestgehend unbekannt allerdings ist “Creamed Coconut”, eine Art Kokosmus: Hier werden frische Kokosraspeln zerkleinert und stark gepresst bis das Fett austritt, mit dem sie dann vermengt und zu einer Paste verarbeitet werden. Diese Substanz, frei von Zusatzstoffen, ist bei Zimmertemperatur fest und kann mit dem Messer geschnitten werden. Oberhalb ca 23°C wird Creamed Coconut weich bis flüssig. Der Fettgehalt liegt bei ca 60-70%. Kokosnüsse enthalten größtenteils gesättigtes Fett, wobei die mittelkettigen Fettsäuren hier überwiegen.

Über die gesundheitlichen Vorteile des Kokosfett weiß das Coconut Research Center zu berichten, zweifelsohne in eigenem Interesse.

Geschmacklich reiht Creamend Coconut sich ein in die Riege der Köstlichkeiten, die die Natur uns zu bieten hat. Leicht süß, frisch, knackig und cremig. Sie erhalten Creamed Coconut in vielen sogenannten Asia Shops oder im Internet, z.B. bei eBay. Hier nur zwei Beispiele, wie dies aussehen kann:

Hackpfanne mit Petersilienwurzel

Scharf angebratenes Rinderhackfleisch als Grundlage einer Hackpfanne bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Variation, wie auch dieses Rezept zeigt. Eine den regelmäßigen Lesern von Urgeschmack wohl bekannte Zutat, die Petersilienwurzel, wird hier begleitet von Zwiebeln und Paprika

  • 140g Rindergehacktes (4EWB)
  • 300g Petersilienwurzel (2KHB)
  • 100g / 1 Stck. Zwiebel (1KHB)
  • 180g / 1 Stck. Paprika (1KHB)
  • 200ml Milch (1KHB+1EWB)

Die Zwiebel in Ringe schneiden und glasig braten, mit Salz und Pfeffer würzen.

Hackfleisch hinzugeben, scharf anbraten und ebenfalls mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Petersilienwurzel und die Paprika in Scheiben schneiden und in die Pfanne geben. Ca 100ml Wasser hinzufügen und verdampfen lassen

Nach dem Verdampfen des Wassers die Hitze reduzieren und die Milch zur Gemüsepfanne geben. Einige Minuten reduzieren lassen bis sich eine cremige Konsistenz bildet.

Diese Menge reicht für eine 5-Block-Mahlzeit.

Dicke fette Lügen

In diesem sehr kurzweilig gestalteten Video geht es um den Mythos, gesättigtes Fett verursache Herzkrankheiten. Es zeigt Ausschnitte aus dem Film “Fat Head – The Movie” von Tom Naughton.

Dieser Clip demonstriert auch, dass Behauptungen, ganz gleich aus welcher Quelle, immer hinterfragt werden sollten. Schauen Sie sich die verfügbaren Daten selbst genau an und ziehen Sie Ihre eigenen Schlüsse. Um Ihnen dies zu erleichtern, finden Sie die Quellen zu den gesundheitsbezogenen Artikeln auf Urgeschmack immer direkt im Text verlinkt oder gesammelt im Anhang der jeweiligen Beiträge.

Schmerzfrei durch Getreideverzicht

Dr. William Davis berichtet in seinem Heart Scan Blog von einem Patienten mit stark schmerzenden Gelenken, die jede Bewegung zur Qual machten. Nur mit Schmerzen konnte er sich auf den Untersuchungstisch begeben.

Die Ärzte waren bis dahin ratlos: Weder Rheuma, noch Gicht, noch andere verbreitete Gelenkentzündungen konnten festgestellt werden. Auch Rheumatologen waren ratlos wie dem Patienten, der sich bei Spaziergängen nur im Schneckentempo bewegen konnte, zu helfen sei.

Dr. Davis empfahl, auf Weizenprodukte zu verzichten. Zwar konnte er keine Garantie geben, dass dies helfen würde. Herausfinden konnte man es nur, indem man es ausprobierte. Sicher war auf jeden Fall, dass es nicht schaden konnte es vier Wochen auszuprobieren. In seiner Verzweiflung nahm der Patient, der bereits alle anderen Möglichkeiten als ausgeschöpft betrachtete, sich diesen Rat zu Herzen.

Sechs Wochen später rauschte der gleiche Patient wieder in Dr. Davis’ Sprechzimmer und hüpfte auf den Behandlungstisch. Er erzählte, dass nur wenige Tage nach Umstellung seiner Ernährung seine Schmerzen verschwunden waren. Um sicherzugehen, dass dies kein Zufall war, hatte er zwei Wochen später extra noch ein Sandwich gegessen, nur um fünf Minuten später wieder von Schmerzen geplagt zu werden. Heute ist Tom weizenfrei und schmerzfrei.

Mit einer einfachen Ernährungsumstellung konnte der Patient seine Schmerzen abstellen.

Ein weiterer Grund, sich sehr genau mit Getreide zu befassen. Auch wenn Gluten einer der prominentesten Inhaltsstoffe (u.a. auch Lektin, Phytinsäure u.a.) ist, geht es offenkundig um weit mehr als “nur” Zöliakie.

Zuckerverzicht zur Krebsbekämpfung

Otto Heinrich Warburg

Auch im deutschen Sprachraum gibt es mittlerweile ausführlichere Informationen zur ketogenen Ernährung für Krebspatienten. Ketogen bedeutet einfach ausgedrückt, dass so wenige Kohlenhydrate gegessen werden, dass die Leber anfängt, durch die sogenannte Neoglukogenese selbst Glucose herzustellen um so einen ausreichenden Blutzuckerspiegel aufrecht zu erhalten. Als Energiequellen dienen hierbei ausschließlich Eiweiß und Fett. So heißt es in den Informationen des Universitätsklinikums Würzburg:

“Der Körper von Krebspatienten benötigt  für eine ausreichende Energieversorgung vor allem Fett und Eiweiß.  Krebszellen haben einen vermehrten Zuckerbedarf, können häufig aber Fett schlechter zur Energieversorgung verwenden. […] Die von uns empfohlene Ernährung, die sehr viel Energie in Form von gesunden Fetten und Eiweiß liefert, deckt den Energiebedarf von Krebspatienten ideal und verhindert den krebsbedingten Abbau der Körpersubstanz. Gleichzeitig scheint die Verringerung der aufgenommenen Kohlenhydrate über mehrere Mechanismen nachteilig für die Krebszellen und das Krebswachstum zu sein.”

Otto Heinrich Warburg
Otto Heinrich Warburg

Dieses Verfahren wird bereits länger erprobt, wie auch Dr. Thomas Seyfried bei einem Interview mit Jimmy Moore berichtet. Tatsächlich hat schon 1924 der spätere Medizin-Nobelpreis Gewinner Otto Heinrich Warburg genau dies festgestellt, was als Warburg-Hypthese bekannt wurde. Mehr als 80 Jahre später, nämlich 2008 wurde es dann erneut bestätigt, die entsprechende, vollständige Studie finden Sie hier.

Weitere Hinweise also auch darauf, dass der Verzicht auf Zucker keinesfalls unnütz oder gar gesundheitsschädlich ist. Natürlich gilt dies auch für alle anderen “Kohlenhydratbomben” wie z.B. Getreideprodukte (Brot, Nudeln, Reis, Mais…)

Vier Wochen ohne Shampoo

Sauber, sanft, matt glänzend und vor Allem gesund – was kann man sich von Haar mehr wünschen?

Die hier abgebildete Kandidatin wäscht sich seit vier Wochen täglich ausschließlich mit Wasser und bürstet ihr Haar nach dem Trocknen mit einer Wildschweinborsten-Bürste (11EUR). Und dabei spart sie viel Geld und Zeit, schon die Umwelt und tut ihrer Haut etwas Gutes.

Immer mehr Menschen entsorgen ihr Shampoo und Duschgel und duschen Sie nur noch mit Wasser. Ihre Haut reguliert sich nach wenigen Tagen, ihr Haar spätestens nach 3-4 Wochen und oft bleibt nur die Frage: Warum habe ich meinen Körper jemals freiwillig täglich der chemischen Kriegsführung unterzogen?.

Hier noch zwei hilfreiche Links zu dem Thema

“No Poo Shampoo” Story: Shampoo Free from Now On!

Lorraine Massey: 7 tips for going ‘no poo’

Bohnen Bolognese

Als großer Bolognese Fan lasse ich mir durch den Verzicht auf Pasta den Spaß natürlich nicht verderben. Wie ich schon vor fast einem Jahr mit der Kohlrabi Bolognese zeigte, ist diese schmackhafte Soße durchaus nicht nur für Spaghetti zu gebrauchen.

  • 540g Stangenbohnen (3KHB)
  • 100g / 1stck Zwiebel (1KHB)
  • 140g Rindergehacktes (4EWB)

Die Bohnen in ca 200ml Wasser für etwa 10 Minuten kochen.

Währenddessen die Zwiebel in Ringe schneiden und glasig braten, mit Salz und Pfeffer würzen.

Das Hackfleisch hinzugeben und scharf anbraten. Etwas Tomatenmark unterrühren und Milch hinzugeben bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Abschmecken mit Knoblauch, Oregano, Salz, Pfeffer und Chilipulver.

Nach dem Kochen das restliche Wasser der Bohnen abgiessen, Butter und Salz zu den Bohnen geben und darin schwenken.

Diese Menge reicht für eine 4-Block-Mahlzeit.