Urgeschmack-TV Ep. 47: Messer Tipps

Vor etwa einem halben Jahr hatte ich bereits ein Video über Küchenmesser gemacht. Mittlerweile gab es ein paar Veränderungen – man lernt stets dazu und meine Erfahrungen möchte ich Ihnen nicht vorenthalten:

Das in diesem Video gezeigte Messer bekommen Sie hier: "ZWILLING Professional S Kochmesser". Es ist nicht billig – aber Qualität hat ihren Preis. Bedenkt man die Lebenszeit und Anwendungshäufigkeit, wäre wohl auch der doppelte Preis gerechtfertigt.

Um Messer wird, wie auch um vieles anderes in der Küche, ein großer Zirkus veranstaltet: Braucht die Welt wirklich ein Dutzend Messerserien pro Hersteller? Die Qualität der Klingen ist meist schon seit Jahrzehnten erstklassig, was die Hersteller also seit Jahren vornehmlich optimieren, ist das Marketing. Sicherlich kann es Spaß machen, Messer oder gar Messerserien zu sammeln. Persönlich denke ich jedoch, dass das Messer einzig und allein ein Küchenwerkzeug ist, das die Arbeit erleichtern soll.

Das vorige Video zum Thema Messer finden Sie hier: Urgeschmack-TV Ep. 22: Messer. Und mehr über solide Küchenwerkzeuge gibt es auch in diesem Video: Urgeschmack-TV Ep. 20: Tipps zu Schmiedeeisernen Pfannen

Wenn Ihnen Urgeschmack gefällt oder hilft, würde ich mich über Ihre Unterstützung sehr freuen.

3 Kommentare zu “Urgeschmack-TV Ep. 47: Messer Tipps

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  1. Uwe

    Hi Felix,

    so ein ähnliches habe ich auch schon viele Jahre von Zwilling, die sind wirklich robust und leicht zu schärfen.
    Seit einem Jahr habe ich noch ein handgeschmiedetes großes japanisches Santoku aus Mehrlagenstahl.
    Außen Edelstahl feuerverschweißt auf eine Lage Kohlenstoffstahl. Das ist um Klassen schärfer….
    Damit kann man Zwiebeln schneiden ohne das die Augen tränen und auch beim hacken frischer Kräuter
    tritt viel weniger Saft aus was noch mehr Aroma bringt. Muss man aber vorsichtig behandeln das die Schneide
    sehr dünn und hart ist. Sollte nur für weiche Dinge benutzt werden und regelmäßig auf Wassersteinen geschliffen
    werden um die Rasierklingenschärfe zu behalten. Ist ne prima Ergänzung, hält mehr Inhaltsstoffen im Schnittgut
    und geht ohne Kraft superschnell.

    Gruß

    Uwe

  2. Stefan B.

    Hallo Felix,
    ich habe eine Frage zur Praxis. Viele werden jetzt wahrscheinlich schmunzeln. Ich hätte gerne gewußt wie du dein Schnittgut (Paprika…) von der Unterlage (du benutzt doch bestimmt ein größeres Holzschneidebrett) in die Salatschüssel bringst. Man kann ja nicht ständig das schwere Brett anheben, oder?! Dann ist es nämlich dahin mit der Schnelligkeit.
    Gruß Stefan

    1. Felix

      Hi Stefan,
      doch kann man. Oder so: Der Tag an dem ich mein Schneidbrett nicht mehr anheben kann ist der Tag, an dem ich anfange, noch mehr Sport zu machen… Das Brett ist rund 35x42x2cm groß. Kein Leichtgewicht, aber auch kein…Panzer.

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