Ist Milch gesund?

Ist Milch gesund?Ist Milch gesund oder ungesund? Kaum ein Lebensmittel wird so heiß diskutiert wie die Milch. Bei der scheinbar ewig währenden Diskussionen regnet es von beiden Seiten Studien und die meisten Verbraucher haben die Hoffnung auf eine eindeutige Antwort längst aufgegeben. In diesem Artikel finden Sie eine Zusammenfassung der wichtigsten Argumente – und eine Antwort.

Die Nachteile der Milch

Es folgen einige der häufigsten Vorwürfe gegen die Milch. Dabei verlinke ich auf jeweils detaillierte Informationen.

Laktoseintoleranz: Viele Menschen vertragen keine Laktose, den Milchzucker.

Caseinallergie: Einige Menschen sind allergisch gegen Casein, ein Milcheiweiß.

Beta-Casomorphin-7 (BCM7): Morphin-artige Stoffe in der Milch können betäubende Wirkung haben (siehe auch A1- und A2-Milch, Verstopfung, Müdigkeit, Schlappheit).

Milch wirkt wachstumsfördernd: Dies kann problematisch sein, da es auch Tumorwachstum begünstigen kann. Vorteilhaft ist es, wenn Wachstum erwünscht ist, was viele Bodybuilder gerne bestätigen.

Das klingt soweit recht bedrohlich. Festzuhalten ist jedoch, dass Laktose und Casein ebenfalls wesentliche Bestandteile der menschlichen Muttermilch sind. Darüberhinaus handelt es sich bei diesen Problemen praktisch immer um ein Kann, kein Muss. Die Gefahren sind lediglich potentiell und somit kaum schwerer zu bewerten als die Möglichkeit, sich zum Beispiel durch frische, rohe Lebensmittel ungünstige Bakterien einzufangen.

Totschlagargumente

Hier einige gern genannte Totschlagargumente mit entsprechenden Antworten

Der Mensch ist das einzige Tier, das die Milch anderer Tiere verzehrt

Der Mensch ist auch das einzige Tier, das Computer baut und benutzt und den Mond besucht hat. Der Mensch ist das einzige Tier, das Kultur entwickelt hat. Unsere Vergangenheit und besonders die Erfindung der Landwirtschaft und Viehhaltung hat uns den Aufbau unserer Zivilisation erst ermöglicht. Der Mensch ist übrigens nicht das einzige Tier, das andere Tiere melkt: Ameisen halten und melken Blattläuse.

Kuhmilch ist für Kälber gedacht, nicht für Menschen

Und Salatblätter sind dafür gedacht, Sonnenergie einzufangen - nicht zum Verzehr. Und Kirschen sind dafür gemacht, dass Tiere sie essen und den Kern an einem anderen Ort ausscheiden, um den Samen zu verbreiten; nicht um ihn in den Müll zu werfen. Der Mensch ist ein Opportunist und die Verbreitung der Laktasepersistenz ist ein Indiz dafür, dass der Verzehr artfremder Milch vielleicht eine gute Idee ist.

In der Steinzeit haben wir keine fremde Tiermilch getrunken

In der Steinzeit haben wir auch keinen Blumenkohl gegessen. Dass ein Lebensmittel für den Menschen im Kontext der Evolution neu ist, bedeutet nicht, dass er es nicht verzehren sollte oder könnte.

Entzieht Milch dem Körper Kalzium?

Werbung für die Milch findet oftmals mit dem Hinweis auf ihren hohen Kalziumgehalt und dessen Wert für die Knochen statt. Ob das enthaltene Kalzium tatsächlich in den Knochen ankommt, ist jedoch fraglich.

Auf der anderen Seite behaupten Vertreter der umstrittenen Säuren-Basen-Theorie, Milch wirke säuernd auf den Körper und entziehe ihm dadurch Kalzium. Beweisen sollen dies Studien, die zeigten, dass in Ländern mit hohem Osteoporosevorkommen auch viele Milchprodukte konsumiert würden.

Aber haben diese Menschen Osteoporose, weil sie Milchprodukte konsumieren? Oder konsumieren sie mehr Milchprodukte, weil sie sich davon eine Heilung von der Osteoporose versprechen? Dies ist ungeklärt, der Kalziumentzug bleibt eine Theorie. Zumal der Vorwurf offenbar meist nur der Milch gilt und nicht den anderen als säuernd geltenden Lebensmitteln wie Getreide oder Tierprodukten. Hinzu kommt, dass viele Menschen, die regelmäßig größere Mengen Milchprodukte verzehren, sich bester Knochengesundheit erfreuen.

Die Vorteile der Milch

Konjugierte Liniolsäuren (CLA): Diese Fettsäuren können vor Krebs schützen und den Tumorwachstumsfördernden Effekt der Milch aufheben.

Hohe Nährstoffdichte: Milch ist Säuglingsnahrung und steckt dementsprechend voller wertvoller Nährstoffe.

Insulinsensitivität: Einigen Untersuchungen zufolge kann Milch sich vorteilhaft auf Insulinresistenz und Diabetes auswirken.

Übergewicht: Studien zeigen eine vorteilhafte Wirkung der Milch auf Übergewicht.

Milch wirkt wachstumsfördernd: Dies sollten wir der Fairness halber auch als Vorteil nennen, denn es ist unter anderem für Bodybuilder hilfreich.

Das klingt doch gut. Milch hat demnach auch ein stark gesundheitsförderliches Potential. Es kommt allein auf die Perspektive an, auch hier gibt es wieder viel Kann und wenig Muss. Das Spiel lässt sich so lange fortführen, wie die Ausdauer ausreicht, einzelne Studien Pro oder Kontra auszugraben und zu interpretieren.

Ist Milch gesund oder ungesund?

Offenbar ist die Studienlage alles andere als Eindeutig in Bezug auf diese Frage. Wie kann das nach so vielen Untersuchungen sein? Seit vielen Jahrzehnten gehen wir diesem Problem nach und kommen zu keinem endgültigen Ergebnis.

In einem solchen Fall würde ich sagen, dass die Frage möglicherweise falsch gestellt ist. Denn was ist mit Milch gemeint? Rindermilch? Yakmilch? Ziegenmilch? Von was für Haltungsbedingungen sprechen wir? Von was für einer Fütterung? Und was ist der Kontext? Untersuchen wir einzelne Milchbestandteile, Milch allein oder Milch im Kontext einer vollständigen Ernährung? Und von welchen Mengen sprechen wir? Wie wurde die Milch verarbeitet?

Milch: Die Wenns und Abers

Milch ist ganz offensichtlich nicht gleich Milch. Wir sollten keine Diskussion über den gesundheitlichen Wert von Milch führen, ohne zuvor genau das Objekt der Debatte zu definieren. Unbestreitbar gibt es hier signifikante Unterschiede.

Tierart: Milche verschiedener Tiere sind unterschiedlich zusammengesetzt. Das Nährstoffverhältnis variiert und genetische Unterschiede führen zur Gabe von unter anderem A1- oder A2-Milch (s.o.)

Haltungsmethoden und Fütterung: Die Qualität der Milch ist direkt abhängig von den Lebensbedingungen des Tieres und auch von dessen Fütterung. Eine Kuh, die frei und stressarm auf einer Weide lebt und ausschließlich Gras frisst, gibt andere Milch als eine solche, die unter Stress eingepfercht mit Getreide gefüttert wird. Auswirkungen hat dies unter anderem auf den CLA-Gehalt.

Verarbeitung: Pasteurisierung zerstört Enzyme und Bakterien, die Vorteilhaft für die Verdauung sein können. Homogenisierung zerkleinert Milchbestandteile so stark, dass sie zum Problem werden können. Rohmilch ist nahrhafter.

Vollfett oder Fettarm: Die Hinweise häufen sich, dass fettarme Milch tendenziell nachteilige Wirkung im Vergleich zur Vollfett-Milch hat. Das Fett hat demnach entscheidenden Einfluss auf die Wirkung der übrigen Milchbestandteile.

Milch oder Milchprodukt: Weiterhin zeigt sich, dass Milchprodukte wie Käse oder Joghurt je nach Verarbeitung andere Auswirkungen auf den Menschen haben als die pure Milch. Fermentierte Milchprodukte können sehr vorteilhafte Wirkungen haben, die hohe Fettkonzentration einiger Käsesorten ebenfalls.

All diese Variablen zeigen: Die Frage Ist Milch gesund? können wir nicht mit Ja oder Nein beantworten. Denn es kommt darauf an...

Ein erkennbares Muster

Trotz – oder gerade wegen – all dieser Variablen und Mehrdeutigkeiten lässt sich ein Muster erkennen. Nämlich dann, wenn man sich die Studien ganz genau und mit der differenzierten Perspektive anschaut. Die Frage lautet dann: Wann ist Milch eher gesund und wann ist sie eher ungesund? Und dies lässt sich offenbar mit einer recht sicheren Tendenz beantworten.

Am gesündesten sind fette, fermentierte Milchprodukte aus roher Vollfettmilch (A2*)

Sauerrahmbutter, Joghurt, Kefir, Käse – in traditionellen Verfahren hergestellte Produkte erhöhen nicht nur die Haltbarkeit, sondern auch die Bekömmlichkeit der Milch. Die Fermentation baut einen Großteil des Milchzuckers (Laktose) ab.

Es folgen einfache Rohmilchprodukte (A2*)

Rohmilchbutter und -sahne enthalten kaum Laktose und Casein, stecken voller Nährstoffe und Enzyme und können fantastisch schmecken.

Dann Rohmilch (A2*)

Reine, frische Rohmilch mit natürlichem Fettgehalt ist gesünder als die stark verarbeitete, weiße Flüssigkeit aus dem Supermarkt, jedoch nicht als ständiger Durstlöscher zu empfehlen.

*Für all diese Produkte ist A2-Milch vorzuziehen. Die Rinderrasse Guernsey gibt A2-Milch, Jersey zumindest größtenteils. A2-Milch kommt weiterhin von allen Ziegen und Schafen, diese sind dahingehend daher die sichere Wahl

Fazit: Ist Milch gesund?

Wir wissen nicht alles über Milch. Und nichts wissen wir definitiv. Nur: Der Mensch braucht zum Überleben keine fremde Milch. Wir können also verzichten. Zugleich zeigen die vielen Variablen, dass ein pauschaler Verzicht nicht unbedingt zielführend ist.

Menschen sind verschieden und somit auch ihre individuellen Verträglichkeiten und Vorlieben. Jeder sollte selbst ausprobieren, welche Probleme auf ihn zutreffen, sich jedoch auch über das allgemeine Schadpotential der Milch informieren.

Wer Milch nicht verträgt, der verzichtet am besten. Oder er sucht sich eine Alternative, einen Milchersatz.

Wer sich nicht sicher ist, verzichtet wohl am besten auch und sei es nur, um es auszuprobieren. Es schadet kaum.

Wer Milch gut verträgt, der greift hin und wieder zu einem hochwertigen Milchprodukt. Was das ist? Das im vorangegangenen Abschnitt beschriebene Muster ist recht eindeutig: Hochwertige Milchprodukte entstehen durch sorgfältige, handwerkliche Fertigung aus hochwertigem Rohmaterial. Und so etwas gibt es nur sehr selten im Supermarkt, sondern eher beim kleinen Landwirt oder in der Käserei um die Ecke.

Wo finde ich Rohmilch?

Es gibt in Deutschland immer mehr sogenannte Milchtankstellen. Bestimmt auch in Ihrer Region. Hier finden Sie Milchtankstellen.

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59 Kommentare zu “Ist Milch gesund?

  1. Peter B.

    Verstehe echt nicht, warum plötzlich sehr viele denken sie hätten eine Lactoseunvertäglichkeit, so etwas hatte man früher nur bei Kleinkindern gehört, die von Geburt an durch ein Gendefekt keine Milch trinken konnten. Lactose besteht aus einem Teil Glucose und einem Teil Galactose der auch Schleimzucker genannt wird, wer sollte also Glucose, die der Mensch unbedingt zum Leben braucht, nicht vertragen oder den harmlosen Schleimzucker? Ich glaube eher, die Industrie, die Lactosefreie Erzeugnisse verkaufen will, schürt diese Paranoia? Ich trinke täglich Milch seit ich denken kann, ausser als ich in Übersee war und es dort keine Milch gab, gar keine.

    1. Felix

      Hallo Peter,
      wie schon im Artikel beschrieben geht es um weit mehr als eine Lactoseunverträglichkeit.

      Mit deinem Argument, Lactose bestehe nur aus Glucose und Galactose, welche für sich genommen unproblematisch seien, tappst du in die Falle des Reduktionismus. Nur weil die Einzelteile u.U. keine Probleme bereiten, heißt das nicht, dass die Kobination auch unproblematisch ist. Mit deinem Argument kannst du alles auf Kohlenstoff, Sauerstoff, Stickstoff, Wasserstoff etc. herunterbrechen und argumentieren, Einzelteile seien kein Problem.

    2. Christine

      Peter,

      ich denke nicht, dass es sehr viel mehr Laktoseintolerante gibt als vor ein paar Jahrzehnten; aber dass es schon länger mehr Menschen mit Laktoseunverträglichkeit gibt als man dachte. Wenn man essen muss, was man kriegen kann (Kriegszeiten, Rationierung), dann achtet man auch nicht darauf, ob einem etwas gut bekommt oder nicht. Zudem war die Milch “früher” keine Industrieplörre, sondern in kleinbäuerlicher Haltung erzeugte Rohmilch, auch das ist ein Punkt, der zum Gesamten beiträgt.

      Es besteht ein Unterschied zwischen Unverträglichkeit und Intoleranz.

      Natürlich will die Industrie mitverdienen und macht auch enorme Geschäfte damit. Dabei kann man gut ohne Milch auskommen, wenn man sie nicht verträgt.

      Paleo bedeutet auch, möglichst wenig Industrieprodukte zu essen/trinken. Das schont nicht nur enorm den Geldbeutel und spart Verpackungsmüll, sondern es bringt uns auch zu einer natürlicheren Ernährung zurück.

    3. Silvia

      Also ich bin Laktoseintolerant und glaubt mir, die Magenkrämpfe bei Einnahme von Laktose willst du nicht haben, da sind die Blähungen und der Durchfall Kindergarten dagegen. Bis ich es wusste, was die Ursache des Übels war, war ich ich der größte Buscopan Abnehmer meiner Apotheke.

  2. Mario

    Hallo,
    ich trinke seit einiger Zeit Kamelrohmilch, die bekommt man tiefgefroren geliefert,
    ist zwar teurer aber ich bin begeistert. Wenn schon Milch dann das Gute Zeuchs, ein bisschen Vanillepulver passt sehr gut dazu. Ich merke deutliche Verbesserungen seitdem in meiner Gesamtkonstitution, gerade im Hautbild und generell eine verbesserte Wachheit. Der Kefir aus dieser Milch ist auch sehr lecker. 🙂

  3. Andy

    Hi Felix

    Ich esse sehr gern Vollfettquark der Firma Berchtesagardener Land. Ist Naturland und ich denke das die Milch für diesen Quark von glücklichen Kühen stammt und nicht hom. worden ist?

    Ich nehm ganz wenig Honig und viel Zimt in den Quark.
    Da ich ab und an keine Lust habe das sehr teure Bio/ Weiderindfleisch zu kaufen nehm ich dann mal den Quark mit:)

    Oft auch vorm Sport mal 250 Gramm.

    Ist das soweit okay?

    Dr. Feil zb. empfiehlt ja sehr fette Milchprudukte

    lg Andy

      1. Andy

        Hi Felix,

        Ziel:

        Genussvoll essen
        langfristig gesund sein/bleiben/werden
        umweltbewusst/ erzeugerbewusst einkaufen(wochenmarkt, bioladen, nachhaltig, mit viel geschmasck)
        langfristig durchtrainiert, ´muskulös bleiben( kein Bodybuilder)

        1. Felix

          Hallo Andy,
          mach das, was für dich funktioniert – probier es aus.
          Ich würde mich eher von Milchprodukten fernhalten (so gerne ich sie auch mag) und wenn, dann Joghurt anstelle von Quark essen.

          1. Andy

            Hi Felix,

            Danke

            kurz:

            Yoghurt mag ich im Sommer gern.
            Jetzt brauch ich eine zusätzliche Proteinquelle.
            Mit 2-3x wöchentlich Weidefleisch/ Biogeflügel
            täglich 1-3 Eier
            Täglich ca. 1 Handvoll Nüsse
            Gemüse/Obst
            etwas Getreide
            1-2x wöchentlich fisch
            komme ich nicht auf mindestens 1 gramm Protein pro kg Eigengewicht

            bin fast eins neunzig groß/ wiege 84 kg und trainiere 2-3x wöchentlich Wkm

            und da ich Milchprodukte ab und an gern esse und zumindest kurzfriostig keine Verdauungsprobleme damit bekomme, dacht ich das ich recht kostengünstig und im vergleich zu Fitnessdrinks meinen Proteinhaushalt aufstocken kann.

            lg andy

          2. Felix

            Andy, probiere es doch trotzdem mal so aus, wie es jetzt gerade ist. Vielleicht reicht die Proteinzufuhr für dich ja doch. Der Mensch ist keine einfache Maschine, in die man etwa täglich exakt 0,277l Öl einfüllen müsste.

      2. Andy

        Ich misch unter den vollfettquark einen Tel. Biokurkuma, sehr wenig schwarzen Pfeffer oder Chilli, wenig Knoblauch oder Zwiebel und Kräuter

        oder süß dann mit sehr wenig Honig und dunklen Beeren.

        Würdest Du von Leinöl im Quark abraten? bin da unsicher

        Lieber beim Sahnequark bleiben? im Sport wird oft der magere empfohlen. er schmeckt aber nicht:)

        lg Andy

  4. Viola

    Tschuldige, Rechtschreibkorrektur:

    “dass die Stoffe in der Milch nicht immer dieselben sind (statt ist)”
    “Falls Menschen sich zu eiweißarm ernährten” (eiweißarm fehlt im Satz oben)

    Ganz lieb sorry…

  5. Viola

    Hallo, erst mal eine Antwort zum Beitrag von
    Lunther zum Thema Eierschalen: Tauben haben nach Einnahme von in Essig aufgelösten Eierschalen danach steinharte Eier gelegt, also ist ne gute Calciumzufuhr.
    Zum Beitrag von
    Matilde: fang’ doch erst mal mit Käse an, und danach mit Milch (auf ganz gute Qualität achten),

    wobei ich zu den Themen komme, bei denen ich auch noch meinen Senf dazugeben möchte: ich fand den Artikel über Milch, und überhaupt diese Seite, überaus gut. Ganz besonders möchte ich dabei die Frage der Qualität von Milch, die ja ganz unterschiedlich ist, herausstellen
    Ich las auch von der Morphinwirkung der Milch, und dass man Ziegenmilch trinken solle, und nur die Kuhmilch (von unseren hochgezüchteten Kühen) sei schlecht.
    Jedoch bin ich inzwischen von Demeter (oder vgl. Qualität)-Rohmilch über 100% überzeugt (für evtl. 80% der Menschen, kommt auch ganz auf die individuellen Erfordernisse an).

    Ich machte auch Überlegungen dazu, und weiß auch, dass z.B. in nicht Gras-Heumilch null Omega-3-Fettsäuren enthalten sind. Dies spricht also für Bio-/Weidebergmilch.
    Meine Überlegung: Die angeblich gesunden Rassen wie Büffel und die Ziegen und Schafe werden/wurden ja auch überwiegend von Gras ernährt, und nicht mit der schädlichen Maissilage, insbesonders wie sie bei uns gefüttert wird, oder mit giftigstem Tiermehl.
    Man müsste also bei den Untersuchungen wirklich die Milch von über lange Zeit unterschiedlich gefütterten/gehaltenen Tieren untersuchen und vergleichen. Ich glaube jetzt ganz einfach, dass die Stoffe in der Milch nicht immer dieselben ist, ferner weise ich auch darauf hin, dass die Verarbeitung aus einem ursprünglich gesunden ein völlig giftiges Lebensmittel machen kann.
    Macht z.B. der Genuss von H-Milch Übersäuerung und krank?
    Wie verhält sich die länger haltbare Milch im Körper? Z.B. Dunkelfeldmikroskopaufnahmen könnten da weiterhelfen. Oder wieviel macht auch nur der Unterschied der Homogenisierung aus? Ich würde z.B. keinem eine homogenisierte Bio-Milch empfehlen.
    Wir bräuchten für die Calcium-Theorie des calciumraubenden Caseins einfach mehr Differenzierung zwischen den Milcharten, und zweitens müßte die Ernährung der untersuchten Personen sich über lange Zeit ähneln.
    Jemand, der 20 Jahre lang jeden Tag Milch trinkt, kommt leicht ohne aus, ohne dass ihm Nährstoffe fehlen, andere Personen schaffen es schwerer, ihren Nährstoffbedarf ohne zu decken.
    Milch stellt eine hervorragende, günstige Proteinquelle dar, und ist auch die beste Herstellmethode von “Lebensmitteln” in Gebieten wie zum Beispiel dem Bergland, wo nur Gras wächst. Es ist umweltschonender als Ackerbau mit weniger Grünfläche und Erosion. Falls Menschen sich zu ernährten, kann Milch auch u.U. die körpereigene Entgiftung ankurbeln, und daher auch zu Hautproblemen führen. Eiweiß ist notwendig für den Stoffwechsel, und transportiert Giftstoffe. Das ist auch der Grund, warum man wirklich gesunde oder ungesunde Lebensmittel nicht immer an einer sofortigen Symptomfreiheit/Symptomreduktion erkennt, also man erkennt sie schon daran, dass gesunde Menschen, die sie von Kindheit an konsumieren, bis ins hohe Alter hinein gesund bleiben.
    Ich halte von Udo Pollmer sehr viel, aber gebe bei dem 100% Lob, das ich für ihn habe auch zu bedenken, dass seine Beiträge das Thema nicht immer vollständig beleuchten, weil er eben ein Experte in einem Gebiet ist, und nicht alle Informationen gesammelt hat. (Man kann nicht überall Experte sein). Vielen ist bekannt, dass Calciumablagerungen in den Gefäßen lediglich eine Notreparatur darstellen, und kein Zeichen von zu großem Calciumspiegel sind.

  6. Maria

    Keine Kuh wird mit ausschliesslich Getreide gefüttert.
    Getreide ist ein Zusatzfutter. Als Grundfutter wird hauptsächlich Silage oder frisches Gras (je nach Jahres?eit).

    Ein weiterer punkt ist das “eingepfercht sein”: Es gibt Bestimmungen, welche au h gesetzlich sind, wie viel Platz eine Kuh benötigt/braucht. Nach diesen Vorgaben werden heutzutage die Ställe gebaut. Vorallem Ställe mit Milkroboter sind besonders grosszügig.

    1. Felix

      Keine Kuh wird mit ausschliesslich Getreide gefüttert.

      Leider doch. Und wenn es Silage ist, ist es häufig Maissilage (Mais ist ein Getreide).

      1. Chris

        Hallo,

        Naja , es gibt auch eine Grassilage.
        Mais gehört zur Gattung der Süßgräser.
        Folgende Süßgräser wachsen auf Grünland oder wie sie es nennen Gras:
        Wiesenfuchsschwanz, Wiesenlischgras ,Rohrschwingel, Goldhafer, Bastardweidelgras, Quecke, Gemeine Rispe, Rotschwingel uvm.. Die übrigens auch alle Samen produzieren
        Meine Frage: Ist das alles dann auch Getreide?

        1. Felix

          Hallo Chris,
          ich bin mir nicht sicher, ob wir gerade aneinander vorbeireden. Getreide im Sinne der Ernährung ist es dann, wenn wir von den Samen sprechen. Und ja, die Rinder essen auch mal ein paar Samen mit, wenn sie auf der Weide stehen. Der Großteil ist jedoch das (grüne) Gras/Klee etc. Das Problem (u.a. Übersäuerung) besteht dann, wenn das Tier größtenteils Getreide und nicht Gras bekommt.

          1. Chris

            Hallo,
            also beim Mais, der im Herbst siliert wird, wird auch die ganze Pflanze, von Kopf bis Fuß geerntet.
            Eine Übersäurung tritt ein, wenn das Futter einen zu geringen Rohfasergehalt hat.

          2. Chris

            Der Rohfaser gehalt sinkt, wenn der Zuckergehalt des Grases hoch ist, oder wen Kraftfutter wie Gerste zu fein gemahlen ist. denn desto größer ist die
            Angriffsfläche für die Pansenbakterien und umso schneller
            sinkt der pH-Wert im Pansen.
            Gegenmaßnahmen sind: Gutes Heu und Stroh, Körnermais statt Getreide.
            Das Grundfutter, wie Gras und Mais als ganze Pflanze oder Gps aus verschidenen Pflanzen soll höher sein als das Kraftfutter.
            Eine Dauerhafte Übersäuerung wäre mittelfristig das Ende eines Wiederkäuers.

            Ein Wiederkäuer kann Getreidekörener dann nur verdauen, wenn es gemahlen ist.
            Wenn also wie behauptet Kühe bekommen nur Getreide zu fressn, dann kann man die Kuh in zwei Wochen begraben!

          3. bernhard

            Hallo Felix.
            Ich bin mir niccht sicher ob du das noch lesen wirst, trotzdem möchte ich dir das gerne erklären:
            Wiederkäuer (also die Kuh) wandeln Rohfaser (für menschen unverdaulich) in ihren Mägen (dafür wird der Pansen benötigt) in Nährstoffe um.
            Rohfaser sind in Gras, Stengeln usw. enthalten. Also das was der Mensch nicht verdauen kann. Beim Mais sind z. B. die Körner rohfaserarm, der Rest (Kolben, Lieschen, Blätter, “Stängel,…) sind rohfaserrreich (die bestehen praktisch nur aus Rohfasern)
            Eine Kuh ernährt sich hauptsächlich von solch rohfaserreichen Pflanzen. Die Maissilage mit der die meisten Kühe gefüttert werden besteht aus den Körnern UND der ganzen Pflanze.

  7. Morota

    Zur Milch und dem Kalziumabbau gibt es noch eine etwas komplexere Theorie, die davon ausgeht, dass die Überversorgung mit Kalzium zu einer Störung im chemischen Mechanismus führt, der dafür verantwortlich ist Kalzium in die Knochen einzubauen, sodass dieser das Gegenteil tut.

  8. Lhunter

    Hi Felix!
    Will dich zunächst einmal zu deiner Website und Ernährungsberatung beglückwünschen und dir dafür danken, dass du das alles zur Verfügung stellst! ist meiner Meinung nach das beste was man zum Thema Ernährung im Internet finden kann!
    Eine Frage hab ich aber auch noch: Was hälst du von zerstampften Eierschalen als Kalziumquelle?
    Lg

    1. Felix

      Kann ich dir nicht so recht sagen – die Eierschalen bekommt bei uns immer der Hühnerhalter zurück, der sie direkt als Futter recyclet. Ich denke, die Schalen wären füs uns nicht nötig, da wir aus Eiern, grünem Blattgemüse und Nüssen reichlich Calcium bekommen können.

  9. Felix

    Jedes Tier schafft sich einen natürlichen Umgang im Einklang mit seiner Umgebung.

    Das ist nicht richtig. Viele Elefanten zum Beispiel zerstören auch ihren eigenen Lebensraum.

    Die übrigen Studien sind schön und gut, stellen jedoch leider nur eine Seite und die Hälfte der Tatsachen dar.

    1. Felix

      Ich kann Ihnen leider nicht weiterhelfen. In Ihrer Welt sind Tierprodukte per se schlecht. Wenn Sie damit glücklich sind, freut mich das für Sie. Einen Schönen Tag noch.

    2. Karina Tiedemann

      Au weia Herr Homuth,
      da haben sie unter diesem Artikel aber eine Menge wirres Zeug geschrieben und noch dazu schlecht recherchiert. Es ist keineswegs so wie Sie behaupten, dass Herr Olschewski in seinen Büchern einseitig über die Milch berichtet. Das Gegenteil ist der Fall: Er beleuchtet alle Seiten (wie auch in diesem Artikel, den Sie offenkundig nur zur Hälfte gelesen haben) und rät aufgrund der Risiken eher vom Verzehr ab.
      Da Sie sich offenbar nicht mit dieser Arbeit befasst haben, wundert mich, dass er sich überhaupt die Zeit nimmt, auf den von Ihnen verzapften Unfug einzugehen. Er hat halt ein gutes Herz.

  10. Achim

    Ich bin mit Muttermilch die erste Zeit ernährt worden, seit ich denken kann trinke ich Milch, seit über 50 Jahren.
    Im schnitt 4 Liter die Woche. Im Tee, im Kaffee, einfach so …
    In meiner Kindheit direkt vom Bauern, sehr oft noch Kuhwarm. Diese Milch konnte ich im weiteren laufe meines Lebens nicht mehr bekommen, so nehme mich mit Demeter vorlieb.
    Meine Gesundheit? Ich bin 60 Jahre, bei einem Kardiologischen Test wurde meine Leistungsfähigkeit mit der eines “üblichen” 45-jährigen bezeichnet. Ich habe keine Migräne, keine Gicht. Ich habe noch meinen Blinddarm, meine Mandeln, keinen Hautauschläge, weder Durchfall noch Verstopfung. Ich bin als Freiberufler überdisziplinär erfolgreich tätig, fahre meine meisten Wege mit dem Fahrrad im Verkehrsfluss und betreibe einen Selbstverteidigungssport und bin aktiver Tänzer. Verklakt? Kaum 🙂
    Also für mich kann Milch nicht schädlich sein.

    1. Felix

      Meinen Glückwunsch zur guten Gesundheit. Die Qualität der konsumierten Milch (erst Rohmilch, dann Demeter) hat darauf sicherlich einen großen Einfluss.

  11. Claudia

    Da meine Mutter einen schlechten Knochendichtewert hat, wurde ihr empfohlen mehr Milchprodukte zu konsumieren. Daraufhin habe auch ich mich testen lassen. Auch mein Wert war nicht positiv. Nur habe ich hingegen meine Ernährung umgestellt auf pflanzliche Ernährung und konsumierte keine Milchprodukte mehr. Nach Jahren wurden wir wieder getestet. Leider waren dann nur meine Werte im oberen Normbereich! Meine Ärztin meinte nur: “egal was sie machen, machen sie das weiter!”

  12. Matilde

    Hallo Felix,
    ich möchte wieder ein wenig Milchprodukte zu mir nehmen.
    Wäre es besser Joghurt zu essen als Milch zu trinken?
    Wäre Buttermilch sogar besser als Joghurt?

    Danke dir!

    1. Felix

      Zu besser oder schlechter kann ich dir nichts sagen. Gemäß der o.g. Theorie und meiner Erfahrungen ist Joghurt in jedem Falle bekömmlicher als Milch und Buttermilch.

  13. Jürgen

    Sehr interessante Berichte, weiter so.

    Zu Milchprodukte: mir fehlen noch Diskussionen und Infos über Sauermilchprodukte und besonders Harzer Käse und ähnliche…

  14. Flash

    Der Passus des Hautbildes fehlt… man liest immer öfter, besonders in US Foren, das Milch (insbesondere Magermilch) Hautunreinheiten fördert.

    Also Pickel und Akne. Studien zu folge leiden mehr Teenager unter starker und störender Akne wenn sie Milch tranken. Solche die wenig oder keine Konsumierten wiederum kaum oder garnicht.

    Auch wenn man älter wird kann sich mit den Jahren des Milchgenusses dann Spätakne bzw. Altersakne bilden.

    Man vermutet das hängt vor allem damit zusammen wie die Milch verarbeitet ist und wieviele Hormone etc. die Kühe bekommen haben. Ob sie Schwanger waren zu der Zeit oder Antibiotika bekommen haben usw…

    Viele Berichten das sich das Hautbild besserte nach dem Verzicht der Milch (Sollte man nach 1-2 Monaten Merken. Wobei manche von wenigen Wochen berichteten).

    1. Felix

      Stimmt, das Akne-Thema hätte ich noch mit aufnehmen können. Ich notiere das mal.

      Allerdings ist das offenbar auch ganz ohne Antibiotika und zugeführte Hormone ein Problem: Allein das Milcheigene Wachstumshormon kann diese Probleme verursachen (und zwar recht häufig).

    2. Christine

      Die Akne scheint aber nicht nur von den Milchprodukten zu kommen, ich habe auch schon genügend asiatische Teenager mit Pickeln gesehen.
      Auch Zucker scheint Probleme mit der Haut zu machen. Felix findet da bestimmt schöne Studien dazu 🙂

    3. Mirandas Dosie

      Milchverzicht und Akne kenne ich aber auch anders herum. Eine Bekannte von mir wurde Veganerin und hatte ein halbes Jahr nach diesem Entschluss immer noch (oder schon wieder?) ziemliche Akneprobleme. Ich denke, das kann man, wie bei allen anderen Dingen auch, nicht pauschalisieren.

  15. Jessica Enslein

    Es stellt sich halt dann die Frage, was es an gesunden Alternativen gibt. Soja-Milch ja wohl kaum. Da sehr viele Lebensmittel auf Milch basieren, kommt man um Milch wohl kaum drumherum, sofern der Speiseplan einigermaßen realistisch bleiben soll..

    1. anony mouse

      Ich denke die menge machts…und man kommt mit ein paar kompromissen super um die milch rum. Man kann sogar backen und so.

  16. Pingback: Die Grundlagen über Paleo | paleovegetarisch

  17. Bettina Wegner

    endlich einmal ein Artikel über Milch, den ich zu 100 % unterschreiben kann!
    Ich danke DIR dafür!
    Mein Motto in der ganzheitlichen Ernährung: die Dosis macht das “Gift” und ein VERBOT ist nicht gleich Gesund. So Individuell wie wir Menschen sind, so individuell sollte auch die Ernährung sein…

  18. Heidi

    Egal was man über Milch und Milchprodukte sagt: seit September letzten Jahres esse ich keine Milchprodukte mehr (Milch getrunken habe ich schon lange nicht mehr) und siehe da, ich habe nie wieder Migräne oder annähernd Kopfschmerzen bekommen! Und vorher war die wöchentlich, oftmals tagelang. Definitiv ist Milch für mich ein no-go! Aber der Artikel ist super!

  19. Udo Ede

    Ich kann mir gut vorstellen, dass auch Steinzeit-Jäger schon Milch konsumiert haben, und zwar z.B. den Mageninhalt erlegter noch säugender Jungtiere, oder auch die Milch eines erlegten zuvor noch laktierenden Muttertieres.
    Das gilt vieleicht auch für sämtliche anderen Jäger (Raubkatzen, Bären etc.).
    Einige Vogelarten fahren scheinbar auch auf Milch ab.
    Wäre ja auch ne Schande, diese Nährstoffquelle zu ignorieren.

    1. Joel Rohan

      Naja aber du musst auch zugeben das Milch nicht mehr das ist was es mal war.
      Die Tiere werden laufend geimpft und mit Antibiotika und Wachstumshormonen voll gepumpt und wer weiß was wir alles nicht erfahren… Also ich denke früher war die Milch in maßen schon gesund. Aber da gabs auch nicht so viel, weil die Kühe jetzt durch Hormone sehr lange viel Milch geben was auch mit vieleln Problemen behaftet ist.

      Hier eine sehr gut Doku dazu:

      https://www.youtube.com/watch?v=lfCzM8p45_o

  20. Marcus

    Und wie ist es mit dem Calcium ? Ich habe gelesen das In den Ländern mit den höchsten Osteoporoseraten am meisten Milch und Milchprodukte konsumiert werden und in den Ländern mit den niedrigsten Osteoporoseraten werden am wenigsten Milch und Milchprodukte konsumiert. Kalziummangel ist eine unbestritten gängige Erscheinung in westlichen Gesellschaften. Folglich müsste der Frage nachgegangen werden, wie das bei dem hohen Milchprodukteverzehr sein kann. Die Widersprüche werden aber übergangen und es wird unverdrossen weiter zu immer mehr Milchkonsum aufgerufen.

    1. Tom

      Stichworte: Milch macht “sauer”, Kalzium wirkt entgegen, leider brauch der Körper mehr Kalzium als über Mich zugeführt wird (Abbau eines Speichers=Knochen).

      1. Felix

        Säuren und Basen sind eine nicht unumstrittene Theorie. Warum wird beim Kalzium immer nur die Milch erwähnt nicht all die anderen vermeintlich säuernd wirkenden Lebensmittel? Warum leiden so viele Menschen, die Unmengen Milchprodukte verzehren, nicht unter Osteoporose?

    2. Felix

      Haben die Menschen in den genannten Ländern Osteoporose, weil sie viele Milchprodukte verzehren oder verzehren sie mehr Milchprodukte, weil sie unter Osteoporose leiden? Es ist ungeklärt. Statistik.

      Ich werde den Hinweis darauf mal im Artikel ergänzen.

      1. Beate

        Ich habe bei Udo Pollmer (Lebensmittelchemiker, EU.L.Ee.V.) gelesen, dass das Calzium aus Milchprodukten nachweislich die Gefäße verkalkt und damit Herzerkrankungen fördert, während es keine gesicherten Erkenntnisse gäbe, dass es die Knochen stärkt, was uns ja über die Werbung vermittelt wird. Was meinst Du dazu, Felix?

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