Warum Wassertrinken wichtig ist

Warum Wassertrinken wichtig istDer Mensch besteht zu 70% aus Wasser und er benötigt es für die verschiedensten Stoffwechselvorgänge. Ohne Wasser stirbt er relativ schnell. Dass Trinken wichtig ist, hat sich längst herumgesprochen und das Gefühl des Durstes ist universell. Getränke wie Limonade, Saft, Cola, Kaffee, Bier und Whiskey enthalten größtenteils Wasser. Doch warum ist es keine gute Idee, diese als Getränke zu nutzen? Warum sollte es wichtig sein, gerade reines Wasser als Getränk vorzuziehen?

Warum brauchen wir Wasser?

Stoffwechsel, Entgiftung, optimale Muskelleistung, Hautpflege, Kopfschmerzvorsorge – all dies und mehr leistet Wasser im Körper des Menschen.

Und wer viel trinkt, merkt auch, dass dies seinen Magen füllt, den Hunger oder Appetit stillt und so scheinbar beim Abnehmen hilft. Warum sollte man also statt Wasser nicht einfach den ganzen Tag Eistee trinken, wenn dieser doch bei gleicher Wirkung besser schmeckt?

Hilft Trinken beim Abnehmen?

Wie alles, was wir herunterschlucken, landen auch Flüssigkeiten im Magen und füllen diesen. Und sie dehnen ihn. Die Magendehnung ist tatsächlich auf eine Weise mit dem Gehirn verbunden, die den Appetit zügelt. Das ist sinnvoll, da der Mensch sonst womöglich Gefahr läuft, sich zu überfüllen und sich in der Folge übergibt oder ähnlich unschöne Folgen verursacht. Es ist also kein Signal für eine ausreichende Energieversorgung, sondern nur ein mechanischer Hinweis.

Ein halber Liter Flüssigkeit verlässt den Magen einigen Angaben zufolge innerhalb von 20 Minuten. Nach insgesamt 30 Minuten sei es vorbei mit der Appetitzügelung.

Trinken kann also nur insofern beim Abnehmen helfen, als dass wir dadurch unseren Appetit verzögern können. So könnte man auch seinen Appetit auf einen Schokoriegel verdrängen und bis zum Mittagessen durchhalten, ohne etwas zu essen. Auf Dauer kann man sich auf diesem Wege aushungern, was ebenfalls nicht ratsam ist.

Dies funktioniert aber nur mit dem kalorienfreien Getränk Wasser. Denn wer stattdessen Saft oder Milch trinkt, nimmt zugleich einiges an Kalorien auf. Kalorien, die unser Gehirn aufgrund ihrer flüssigen Form nur bedingt wahrnimmt, jedoch als Energie verwertet. Kalorien, die uns ebenfalls nur kurz sättigen. Das Resultat: Wer einen halben Liter Eistee trinkt, um seinen Hunger zu stillen, nimmt 100-150kcal auf (aus 25-40g Zucker) und ist eine halbe Stunde später wieder hungrig.

Wasser trinken und Geld sparen

Neben seiner Kalorienfreiheit bietet Wasser aus der Leitung unschlagbare Vorteile gegenüber allen anderen Getränken:

Wasser ist kostenlos. Es gehört uns allen und es ist ein Menschenrecht. Wer Wasser trinkt, spart sehr viel Geld. Gebühren gelten lediglich der Gewinnung und Versorgung, mit in Deutschland durchschnittlich 1,69 Euro pro Tausend Liter kommt man zum Trinken günstig aus. Wem das noch zu viel ist, der spült sich einen Brunnen.

Es unterliegt auch nicht der Mehrwertsteuer von 19%, die für alle anderen Getränke (die als Luxusgüter gelten) berechnet werden (die mit 7% kalkulierte Milch bildet eine Ausnahme, weil sie nicht als Getränk, sondern als Lebensmittel gehandhabt wird).

Wer beim Wasser bleibt, spart also auch an der Mehrwertsteuer und sichert sich gegen deren Erhöhung ab.

Tipps zum Wassertrinken

Nicht jeder kann sich mit dem Gedanken anfreunden, nur Wasser zu trinken. Doch man kann sich daran gewöhnen und sein Leben erleichtern:

Wer sich an den Geschmack von Wasser gewöhnt, wird schnell merken, dass es keineswegs nach nichts schmeckt. Wasser in verschiedenen Regionen schmeckt unterschiedlich und man entwickelt schnell seine Vorlieben und verfeinert als angenehme Nebenwirkung auch seinen gesamten Geschmackssinn.

Eine Variation des Wassergeschmacks ist einfach möglich: Ein Spritzer frische Zitrone, Minze oder Gurke aromatisieren das Wasser und können so die Freude daran erhöhen, ohne am Kaloriengehalt etwas zu ändern.

Heißes Wasser schmeckt anders als kaltes Wasser. Es mag zunächst merkwürdig klingen, doch da Temperaturen direkten Einfluss auf das sensorische Empfinden haben, sollten Sie auch mit verschiedenen Temperaturen experimentieren. Viele Menschen trinken gerne heißes und kaltes Wasser, können sich jedoch mit lauwarmen Temperaturen gar nicht anfreunden.

Stellen Sie Wasser überall bereit wo Sie sich aufhalten: Im Auto, im Wohnzimmer, am Arbeitsplatz, in der Tasche/dem Rucksack. Dies verkleinert die Hürde und macht den Griff zum Wasser zur zweiten Natur.

Wasser schmeckt unterschiedlich je nach Trinkgefäß. Und Plastik ist ein denkbar ungünstiger Stoff, um Wasser daraus zu trinken, denn verschiedene Stoffe können sich in das Wasser lösen und nicht nur den Geschmack verändern, sondern auch ein Gesundheitsrisiko darstellen. Glas hingegen ist chemisch inert und eignet sich hervorragend. Eine Glasflasche mit Bügelverschluss zum Wiederbefüllen sieht hübsch aus, macht das Trinken zum Genuss* und vermeidet nebenbei Plastikmüllberge.

Für unterwegs soll es leichter sein? Unter den vielen transportablen Flaschen gibt es nur wenige, die nicht mit zweifelhaften Stoffen beschichtet sind. Die Kleen Kanteen ist eine der wenigen Ausnahmen, es handelt sich um eine innen unbeschichtete Edelstahlflasche mit großer Öffnung und verschiedenen, schadstofffreien Deckeln*.

Wie viel Wasser soll man trinken?

Diese Frage ist sehr umstritten, was auch daran liegt, dass es darauf keine eindeutige Antwort gibt. Hinzu kommt, dass sie missverständlich gestellt ist. Sie sollte nicht dem Trinken, sondern der Flüssigkeitsaufnahme gelten. Wer Salat isst oder Gemüse oder Obst, der nimmt zugleich auch eine Menge Wasser auf, das durchaus zum täglichen Pensum gehört.

1,5 bis 2,5 Liter Wasser pro Tag sind verbreitete Empfehlungen. Eine Hyponaträmie (verursacht durch eine Überdosis Wasser) ist dabei nicht zu befürchten. Trinken Sie einfach dann, wenn Sie Durst haben und soviel Sie wollen. Es gibt keine wirklich seriösen Belege dafür, der Urin müsse farblos sein. Wer viel schwitzt, sollte mehr trinken. Nicht jeder hat den gleichen Flüssigkeitsbedarf.

Fazit: Warum Wassertrinken wichtig ist

Wer Wasser trinkt, pflegt dadurch seinen Körper. Es ist lebensnotwendig und tut dem Körper spürbar gut. Trinken eignet sich bedingt zur Appetitzügelung und effektiv eignet sich dafür nur Wasser und kein kalorienhaltiges Getränk.

Wer Wasser zum Getränk seiner Wahl macht, spart viel Geld und verbessert auch seine Umweltbilanz.

Durch Zitrone, Minze und andere Zusätze sowie durch verschiedene Temperaturen lässt sich der Wassergeschmack variieren und so auf Wunsch mehr Abwechslung in das Getränk bringen.

Es ist ratsam, Wasser immer in Reichweite zu haben, um den Durst im richtigen Moment stillen zu können.

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30 Kommentare zu “Warum Wassertrinken wichtig ist

  1. Jürgen

    Lieber Felix,

    ein wirklich sehr guter Artikel! Ich würde ihn gerne auf unserem Blog verlinken, denn wir widmen uns in diesem Monat dem Thema “Wasser trinken”. Schau doch mal vorbei! Vielen Dank bereits im Voraus!

    Grüße, Jürgen vom FeigeSauBlog

  2. Marie

    Hallo Felix,
    Wie immer ein gelungener Artikel. Ich hätte mich allerdings gefreut, wenn du auf das Thema der Hyponatriämie etwas ausführlicher eingegangen wärst. Das passiert nämlich schneller als gedacht, wie ich äußerst schmerzhaft am eigenen Leib erfahren musste. Ein heißes Sommerwochenende, ein äußerst schweißtreibendes Workout und literweise “ach so gesundes” natriumarmes Wasser haben mir einen längeren Krankenhausaufenthalt beschert. Das ist natürlich ein Extremfall, aber in milderem Ausmaß gar nicht mal so selten (angeblich sind bis zu 30% aller Läufer nach einem Marathon hyponatriämisch).
    Wie du erwähntest, bei 1-2 Litern täglich ist das sicher nicht zu befürchten. Aber wie ich jetzt auch wieder in den Kommentaren gelesen habe, gibt es viele Leute, die es sich geradezu “antrainieren”, große Mengen Wasser in sich reinzupressen, trotz mangelndem Durstgefühl. Verständlich, schließlich wird Wasser, und möglichst viel davon, als Allheilmittel angepriesen: für Haut, Haare, Gewichtsabnahme, Kopfschmerzen etc.
    Auch ich habe um die 5 Liter täglich getrunken, ist ja schließlich gesund. Es hat wirklich Disziplin gekostet, das zumindest auf 3L runterzuschrauben.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Wie so oft, sollte man auch dieses “möglichst viel trinken” Paradigma hinterfragen und auf den eigenen Körper hören. Wenn man nicht gerade eine demente Oma ist, kann man seinem Durstgefühl getrost vertrauen.
    P.S. In der Steinzeit hat auch nicht jeder ne Wasserflasche mit sich rumgeschleppt 😉

  3. Viktor

    Hallo Felix,

    vielen Dank für die interessante Informationen.
    Hast Du bei Deinen Recherchen etwas über die “Ausspülung der wasserlöslichen Vitaminen” oder “Verdünung der Magensäure” bei übermäßigen Wasserkonsum gelesen?

    Beste Grüße
    Viktor

    1. Felix

      Hallo Viktor,

      Verdünnung der Magensäure: Ja, dazu habe ich etwas gefunden, aber nichts wirklich fundiertes und konkretes. Es klingt plausibel, allerdings denke ich, dass auch da die Vernunft und das Empfinden ein gutes Maß sind – wahrscheinlch wird es unangenehm, lange bevor die kritische Wassermenge erreicht ist. Denkbar ist auch, dass der Magen durch irgendeinen Stimulus mehr Säure produziert, wenn er mehr Flüssigkeit bekommt. Und es ist gewiss auch Kontextabhängig (übrige Nahrung).
      Über die Ausspülung wasserlöslicher Vitamine im Zusammenhang mit Wasserkonsum habe ich nichts gefunden. Es klingt unwahrscheinlich, dass dies ein ernsthaftes Problem sein könnte – eine grundsätzlich ausgewogene, nährtstoffreiche und vielseitige Ernährung vorausgesetzt.

  4. Stefan

    Wasser ist wirklich wichtig für den Menschen – Egal wo man hinhört, höre ich immer wieder, da die Menschen unter Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit leiden. Fragt man, wie viel Wasser sie denn am Tag so in etwas trinken, kommt oft: “vielleicht einen Liter”….
    Mittlerweile gibt es sogar Apps die einen daran erinnern, Wasser zu sich zu nehmen…

    Ich trinke am Tag ca. 4 Liter Wasser, anfangs war das sehr schwer, aber der Mensch ist ein Gewohnheitstier und gewöhnt sich an alles 😉

  5. Antje

    Hi Felix,

    super, danke für den Artikel – diesen hatte ich mir einst mal bei dir per Mail gewünscht 🙂

    Ich trinke auch seit Jahren Leitungswasser und werde auch dabei bleiben – allein schon weil es so praktisch ist.
    Negative Effekte konnte ich noch nicht feststellen, wobei natürlich auch fraglich ist wie man die feststellen wollte… Denn klar hab ich auch mal Kopfweh oder Bauchweh, wovon kommt das nun letztlich? Kann man wahrscheinlich nie genau sagen, ich denke aber auch es ist wichtiger auf die Ernährung zu achten anstatt ein Produkt, was ja wirklich in Deutschland gut kontrolliert ist, andauernd in Frage zu stellen.

    Lieben Gruß,
    Antje

  6. gesund leben

    Leute, ihr habt keine Ahnung von der Qualität von abgefülltem Wasser! Das ist wissenschaftlich belegt, dass es schlechter ist als Leitungswasser, und ist nur Geldmache. Das ist toter als tot, muss ja schließlich haltbar gemacht werden. Schaut mal auf die Flasche, wie viele Jahre das haltbar ist…. Klar, muss man auch schauen bei Leitungswasser wegen Rohren etc. Ein sehr renommierter Wissenschaftler, Biophysiker, Wasserexperte und Erfinder habe ich sagen hören, dass es keinen Tropfen sauberes Wasser mehr auf der Erde gibt. Leider, das scheint war zu sein. Kauft euch gute Wasserfilter, das ist die einzig sinnvolle Variante.

    1. Felix

      Wäre klasse, wenn du den Namen dieses hoch dekorierten Wissenschaftlers nennen könntest. Und “sauber” müsste man auch erst einmal definieren.

    2. emvau

      Es ist wohl hierzulande gesetzliche Lage geregelt in diversen Verordnungen, dass Leitungswasser weniger Keime haben darf als abgefüllte (Mineral-)wässer. Vielleicht meinte

      Was die Legionellen-Lage in Mehrfamilienhäusern anbelangt, kann ich als Dachgeschoßbewohner berichten, dass das mittlerweile jährlich kontrolliert werden muss und wird. Im Grunde genommen ist aber die Vorsorge auch in einem Haus recht einfach. Man darf einfach keine Leitung, insbesondere Warmwasser, unbenutzt lassen. Man könnte zusätzlich einmal im Jahr für ein paar Wochen die Warmwasser-Temperatur hochfahren.

      1. Sabrina

        Legionellen sind normalerweise (bei funktionierendem Immunsystem) ungefährlich wenn sie im Trinkwasser sind. Also getrunken werden. Gefährlich wird es z.B. unter der Dusche (oder auch in Kühltürmen etc.) wo sich die Legionellen im Wasserdampf befinden und so tief in die Lungen gelangen können.
        Ich persönlich trinke seit Jahren fast nur noch Leitungswasser. Wo ich jetzt wohne schmeckt es und ich vertrage es gut. Habe aber auch schon in einer Wohnung gelebt wo das Leitungswasser ungeniessbar war und nur als Tee zu ertragen war.
        Bei meinen Schwiegereltern ist das Wasser so hart das ich das nicht vertrage. Das Wasser knirscht fast schon zwischen den Zähnen, an Gläsern setzt sich innerhalb kürzester Zeit ein Kalkrand ab. Irgendwie kann mein Körper das nicht richtig verwerten, ich kann davon trinken und trinken und der Durst geht nicht weg, die Lippen trocknen aus usw. Sehr seltsam. Wenn wir dort sind bringe ich mir mein eigenes Leitungswasser mit und / oder weiche auf Wasser in Flaschen aus.

  7. Pino

    Hallo Felix,
    leider gibt es immer wieder Fälle von Legionellen im Leitungswasser, welche auch Todesfälle (Legionärskrankheit) auslösen. Aktuelle Gefahr z.B. in Ulm, Berlin und Leipzig. Ich trinke Leitungswasser, aber mit einer gewissen Vorsicht.

    Gruß

    1. gesund leben

      Wenn man einen guten Wasserfilter für zu Hause benutzt, ist das kein Problem mehr. Ich möchte ihn nicht mehr missen. Das Wasser schmeckt unvergleichlich viel besser!

      Zum Thema farbloser Urin: das ist ja auch Quatsch, Belege kann es dazu gar nicht geben. Denn die Farbe des Urin kommt durch das Abbauprodukte des Hämoglobin, das Bilirubin, was in jedem Stoffwechsel entsteht. Es wird natürlicherweise z. T. über den Urin ausgeschieden. Allerdings zeigt eine hohe Konzentration d.h. intensive Farbe an, dass wenig Flüssigkeit im Körper zur Verfügung steht, was möglichst vermieden werden sollte. Morgens ist der Urin daher natürlicherweise intensiver gefärbt.

    2. Alexander

      Du kannst das Leitungswasser bzw. auch Warmwasser bedenkenlos trinken. Die Legionellen werden erst gefährlich, wenn sie über Aerosole (Wassernebel z.B. beim Duschen) eingeatmet werden und in die Lunge gelangen können.

      Gruß Alexander

  8. Sonja

    Hallo Felix,
    was meinst Du denn zu selbst abgefülltem Quellwasser? Darüber findet man im Internet wenig, wie ich finde. Ich hab mal bei den Stadtwerken nachgefragt und die haben ziemlich befremdet reagiert, das müsse man prüfen lassen usw. Bei uns in der Umgebung gibt es Quellen (wie andernorts wahrscheinlich auch), wo sich einige Leute ihre Kanister oder Flaschen befüllen.
    Irgendwie hab ich eine Abneigung gegen Leitungswasser, unseres schmeckt mir auch nicht besonders.
    Gruß
    Sonja

    1. Felix

      Es kommt auf die Quelle an.

      Klar meinen einige, man müsse das prüfen lassen. Immer muss alles geprüft werden, damit bloß keiner für sich selbst verantwortlich ist.

  9. Cervelat

    Ich würd gern Leitungswasser trinken, aber das Haus, in dem wir wohnen, hat noch Kupferrohre (Baujahr 1980). Das Kupfer hab ich mal in einem Wassertest nachweisen lassen, nachdem uns alle Wasserschnecken im Aquarium gestorben sind. Die Fische haben es allerdings vertragen, zumindest die meisten :-O. Unheimliches Gefühl, so ein Wasser zum Kochen benutzen zu müssen. Fürs Trinken nehmen wir Mineralwasser aus Glasflaschen. Ist ne Schlepperei, aber zumindest vermeiden wir einiges Kupfer …

  10. Laecheln

    Ich kann nur davon abraten, kritiklos Leitungswasser zu trinken, so wie ich es
    seit Jahren praktiziert habe.
    Man sollte sich zumindest für den ph-Wert interessieren, mit dem das Wasser
    in der Wohnung ankommt, bzw. am Eingang, im Keller des Hauses.
    Ich war sehr krank, war total übersäuert und seit Monaten schleppe ich lieber
    Mineralwasser( allerdings auch nur bestimmte!) und versuche, meinen Körper durch basische Ernährung usw., wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
    Das ist ein langer Prozess, aber inzwischen habe ich “Wohlfühltage”, die ich so seit langem
    nicht mehr kannte.
    LG

    1. Leno

      Hallo Laecheln c/o Felix,
      ich habe ähnliche Erfahrungen in Punkto ÜBERSÄUERUNG gemacht;
      musste meinen Säurehaushalt immer mit Pantroprazol mit ausgleichen.
      Seit nunmehr ca. 4 Jahren trinke ich vorzugsweise “Staatlich Fachingen” stilles Wasser (wurde mir damals empfohlen), dies erlaubt mir heute sogar wieder 1-2 Tassen Kaffee am Tag zu trinken, worauf ich vorher verzichten musste.
      Gruß Leno

  11. Eva

    Bei uns kostet der Kubikmeter 4,82€ (das Abwasser muss man auch mit einberechnen).
    Dazu noch7% Mehrwertsteuer auf das Frischwasser. Klar ist das immer noch ein Bruchteil von dem Wasser aus der Glasflasche vom Getränkehändler.1 l für 0,66€. Wir testen das Wasser aus dem Hahn immer wieder. Aber es schmeckt “tot”, manchmal muffig. Frisches Quellwasser ist das nicht mehr, ein mulmiges Gefühl bleibt dabei es unabgekocht zu trinken.

  12. Andy

    Hi Felix,

    Ich bin mir unsicher:

    Was würdest Du trinken? Volvic? was aus dem Bioladen wie lauretana? Leitungswasser? nur abgekocht?

    lg andy

    1. Felix

      Im Emsland? Leitungswasser. In Kapstadt? Leitungswasser. In Münster? Leitungswasser. In Hamm? Leitungswasser. Südfrankreich, Neuseeland, Lissabon: Leitungswasser.

      1. Andy

        so mach ichs, da ich das Geld so für n glas guten wein oder biokaffee übrig habe. bin in schleswig-holstein( nähe Kiel)

        filtern? abkochen? ich trinks mom. so

  13. Alexander

    Ist denn Leitungswasser wirklich noch so unbedenklich? Was ist mit der Belastung durch Hormone (Anti-Babypille), Pestizidrückstände, Schwermetalle und andere Rückstände? Oder schüren die Hersteller von Filtersystemen da einfach nur etwas Panik?

    1. Felix

      Hi Alexander,
      das ist relativ und abhängig von der Perspektive. Was ist für dich eine “Belastung”? Die Tatsache, dass man diese Stoffe nachweisen kann? Ich habe noch keine überzeugenden Daten gesehen, dass die fraglichen Stoffe in einer Konzentration vorlägen, die gesundheitlich bedrohlich wären. Zumindest nicht großflächig bzw pauschal. Es mag Einzelfälle geben.

      1. Alexander

        Hallo Felix,

        zunächst vielen Dank für deine Antwort. Genau das ist die Frage… ab wann liegt eine Belastung vor, die Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben könnte? Bis wann ist der Genuss von Leitungswasser unbedenklich? Ich habe da ehrlich gesagt überhaupt keine Ahnung (bin auch überhaupt nicht vom Fach) und wenn ich da Widersprüchliches höre und lese, verwirrt mich das nur. Ich kann nicht bewerten, ob Filterhersteller übertreiben (klar die wollen ja Geld verdienen) und viele Ernährungsbewusste du einfach auf den Zug aufspringen, weil sich das plausibel anhört und man darauf eh sensibilisiert ist. Wenn da Zahlen aus irgendwelchen Studien/Untersuchungen in den Raum geschmissen werden, kann ich diese leider nicht bewerten. Die von mir ins Spiel gebrachten Östrogene und Pestizide werden da ja oft genannt. Also nach deinem Kenntnisstand sind die, in der Fläche zu findenden, Mengen unbedenklich?

        Würde es denn nicht zumindest in einem Haus mit alten Leitungen Sinn machen, das Wasser dort zu filtern? Und was ist mit stark kalkhaltigem Wasser?

        1. Felix

          Also nach deinem Kenntnisstand sind die, in der Fläche zu findenden, Mengen unbedenklich?

          Nicht ganz: Mir ist nur kein Nachweis über die Bedenklichkeit bekannt. Man könnte “im Zweifel für den Angeklagten” argumentieren. Ich beschränke mich allerdings darauf: Mein Fazit ist, dass ich weiter Leitungswasser trinke.

          Würde es denn nicht zumindest in einem Haus mit alten Leitungen Sinn machen, das Wasser dort zu filtern? Und was ist mit stark kalkhaltigem Wasser?

          Kommt auf die Leitungen an. Kommt auf das Sicherheitsbedürfnis an. Ich ziehe derzeit rund alle 3 Monate um und habe keine Motivation, jedes Mal den Umbau vorzunehmen. Letztlich gilt weiter, dass Trinkwasser eines der am stärksten kontrollierten Güter ist. Das heißt, dass ich mir da die wenigsten Sorgen drum mache. Ich fange eher bei dr Herkunft der von mir verzehrten Tierprodukte an, bei meinem übrigen Essen im allgemeinen, meine Klamotten und deren Inhaltsstoffe, ggfs. Hygieneartikel, Stresspegel… das scheint mir vor diesem Hintergrund größere Auswirkungen zu haben.

          Deine Meinung kann abweichen.

  14. Roland

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