Spinatrolle

Spinatrolle

Es ist faszinierend, wie vielseitig sich verschiedene Lebensmittel kombinieren lassen. Besonders dann, wenn alle Bestandteile nahrhaft sind und sich dennoch völlig neue Materialien schaffen lassen. So auch die Spinatrolle: Eine einfache Kombination aus Eiern und Spinat. Als Füllung sind alle möglichen Bestandteile denkbar, so zum Beispiel Hackfleisch, Feta, Soßen und Cremes, diverses Gemüse... in diesem Rezept sind es einfach gebratene Zwiebeln in einer Tomatensoße.

Rezept für Spinatrolle

Zutaten

  • ca 600g Spinat (gehäckselt)
  • 6-7 Eier
  • 3-4 Zwiebeln
  • 200ml Tomatensoße*
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Thymian, Oregano

*dazu eignet sich eines der vielen Rezepte für selbstgemachte Tomatensoße oder einfach Tomatenmark mit etwas Wasser verdünnt

Zubereitung

Den Backofen auf 180°C vorheizen.

Die Eier gründlich mit dem Spinat verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen, die Spinatmasse als dünnen Film darauf verteilen, anschließend in den Ofen stellen und rund 20 Minuten backen. Anleitung in Bildern siehe unten.

Währenddessen die Zwiebeln schälen, schneiden und anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Tomatensoße vorbereiten, ggfs. das Tomatenmark mit etwas Wasser verdünnen und mit Salz, Pfeffer, Oregano und Thymian würzen.

Nach der Backzeit prüfen, ob die Oberfläche des Spinatfilms trocken und das Ei gestockt ist, unter Umständen noch etwas länger backen.

Danach die Tomatensoße auf dem Spinatboden verteilen, darauf die Zwiebeln legen.

Nun an einer der kürzeren Seiten beginnend, den gesamten Boden aufrollen. Es hilft, dazu den Spinatfilm der Länge nach zu halbieren und so zwei Rollen zu bilden.

Servieren und genießen.

Diese Menge reicht für ein bis zwei Portionen.

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32 Kommentare zu “Spinatrolle

  1. Neustart

    Hallo

    Hat uns leider überhaupt nicht geschmeckt 🙁 schade.
    Hat irgendwie überhaupt keine konsistents ein reiner brei im Mund.
    Wir probieren ein anderes Rezept 🙂
    Deine Seite finden wir super sind jetzt erst seit ein paar tagen dabei.

    Liebe grüße

  2. Pingback: Mit der Rolle ins neue Jahr | annegoespaleo

  3. Melissa

    Hallo Felix,

    ich bin erst seit kurzem dabei. Heute habe ich die Spinatrolle versucht. Einmalig gut! Selbst mein Freund der große Skeptiker hat es gegessen.

    Ich habe mal eine Frage und ich hoffe du kannst mir diese beantworten. Ist Paleo / Urgeschmack auch für Menschen geeignet, die sich durch (Teenagerjahre bedingte) Essstörungen den Stoffwechsel ruiniert haben? Ich kann sehr schnell zunehmen und dafür kaum noch abnehmen.

    Lieben Gruß!

    1. Felix

      Hallo Melissa,
      aufgrund ihres Aufbaus ist die Paleo-Ernährung besonders gut geeignet, einen derangierten Stoffwechsel wieder zu normalisieren. Der Verzicht auf die größten Zucker- und Stärkequellen hilft sehr dabei, den Blutzuckerhaushalt zu regulieren. Die nährstoffreichen Lebensmittel wiederum sorgen für eine rundum gute Versorgung und Normalisierung der Hormonspiegel.
      Alles Gute!

  4. Pingback: Mangold und Rezeptideen | Haus-Blog

  5. Andrea

    Klasse Rezept! Wir nutzen die Rolle als Pizzateigersatz. Selbstegmachte Tomatensosse drauf und Belag wie eben gefaellt. Waren erst etwas skeptisch aber war ein Riesenerfolg! Vielen Dank fuer all die tollen Anregungen!

  6. Danny

    Hallo Felix,

    danke für die Idee des Rezepts. Einfach genial. War am Anfang skeptisch ob der “Teig” wirklich fest wird aber es funktioniert und schmeckt sehr lecker.
    Und mit dem Belag kann man echt vielseitig experimentieren!

  7. Pingback: Gefüllte Mangoldrolle » Schlichte Gerichte

  8. Cem

    Hallo Felix,

    Vielen herzlichen Dank für dieses super tolle Rezept.
    Ich war zuerst skeptisch, ob der Spinatboden genug fest wird.
    Aber es hat super geklappt und schmeckt wirklich köstlich.
    Gibt es nun öfters.

  9. Michael

    Super Rezept,
    Gestern ausprobiert mit einer Bologneseart. Auf Anhieb gelungen. Spinatteig kann ich mir auch als Nudelersatz vorstellen und das Ganze kann man ja auf alle möglichen Arten füllen.
    Danke

  10. Manuel

    Hi, danke für das tolle Rezept.

    Ich habe eine Bolognese-Sauce dazugemacht, schmeckt super und absolut passend.

    Ich glaub so nen Spinatteig werd ich wohl öfters mal als Nudelersatz heranziehen.

    Tolle Website übrigens.

  11. Robert

    Hallo Felix,
    DANKE erst mal für diese Seite sie bereichert meinen Speiseplan ungemein!
    Die Spinatrolle schmeckt im übrigen wirklich gut.
    Halte mich nun seit 3 Jahren zu 90% ( die 10% lassen sich leider aufgrund von oft sehr langen Arbeitstagen nicht vermeiden) an die Paleo Ernährung, was ich allerdings bei mir nie feststellen konnte ist das veränderte Geschmacksempfindung, Eis , Schokolade usw. schmecken nach wie vor versuche diese Dinge einfach so gut als möglich aus meinem Speiseplan zu streichen.
    Abschließend ich kann das Paleoprinzip nur jedem empfehlen vorausgesetzt er kann es sich leisten.

    Mfg

  12. Renate

    Klingt total lecker und wird demnächst unbedingt ausprobiert (Hatte gestern grad erst Spinat).
    Aber bist du sicher, dass diese Menge für 1-2 Personen “reicht”? Also 2 hungrige Esser – das mag ja passen. Aber einer allein?
    Und ich dachte schon, ich bin verfressen…. 😉
    LG Renate

    1. Felix

      Ja, die Menge sollte so hinkommen. Aber du musst es ja nicht alleine oder zu zweit essen, sondern kannst etwas übrig lassen oder einen dritten mitessen lassen.

  13. Christian

    So, mein erster Kommentar auf deiner echt tollen Seite… bin zwar kein Hardcore-Steinzeitler, aber die Grundidee find ich klasse…
    Und die Spinatrolle ist sehr lecker und klappt, wie gerade von mir ausprobiert, auch wunderbar mit Mangold… dazu allerdings nur die Blätter nehmen und die Stängel gedünstet in die Füllung einbauen…
    Viele Grüße
    Christian

  14. Christine

    Katharina, lass Dir Mut machen!

    Ich bin damals kopfüber eingetaucht in die Paleo-Ernährung und merke einfach, dass ich die ganzen Sachen, die so bei einer Geburtstagsfeier auf einer Kaffeetafel stehen, gar nicht mehr essen *will*. Das hat mit Entbehrung nichts zu tun. Ich könnte ja jederzeit etwas Brot essen, aber ich will gar nicht mehr. Ein Verwandter, den ich auch von Paleo überzeugen konnte, hat vorgestern bei einem Ausflug mit seiner Familie ein Eis gegessen und stellte fest: Es schmeckte ihm nicht mehr.

    Wenn sich Dein Körper an “echte” Nahrung gewöhnt hat, will er das andere Zeug nicht mehr. Was bleibt ist lediglich eine emotionale Verknüpfung (man weiß, dass es mal lecker war, man es bei einer erinnerungswürdigen Gelegenheit genussvoll aß usw.).

    @Felix: Gestern machte ich die Spinatrolle, die wird ein Klassiker in meiner Küche werden! Würde auch das Foto posten, wenn ich wüsste wie 🙂

    1. Felix

      Das kann ich nur bestätigen: Da gesamte Appetit- und Geschmacksempfinden wird transformiert. Das ist schwer zu glauben, aber es findet statt.

      Das Foto kannstu am einfachsten im Forum posten.

  15. Katharina B.

    Hallo Felix,

    ich habe Deine Seite vor einigen Tagen gefunden und komme kaum mehr noch zum arbeiten 😉
    Allerdings habe ich Zweifel, dass diese “Diät” lange durchhaltbar ist. Jahrelange Essgewohnheiten ändert man einfach nicht so schnell. Ich habe mich jetzt so lange durchgelesen, dass ich zu einem für mich machbarem Ergebnis gekommen bin und wollte jetzt mal nachfragen, ob das auch durchgeht als annähernd Paleo:

    – Verzicht auf ursprüngliches Brot + Nudeln (ersatzweise Dinkel-Vollkornnudeln oder Brot nach speziellem Rezept ohne/mit nur sehr wenig Kohlenhydrate)
    – eingeschränkter Verzehr von Kartoffel + Reis (darauf kann ich einfach nicht verzichten)
    – an sonstigem Obst und Gemüse kann ich einfach nichts verwerfliches finden (die Dosis macht vielleicht den Unterschied)
    – Soja-/laktosefreie Milch statt Kuhmilch

    Ist das als Einstieg ok? Gibt es in Deinen Büchern Alternativrezepte für Brote und Nudeln? Was sollte man als Anfänger noch beachten?

    VG, Katha

    1. Felix

      Hallo Katharina,

      “Allerdings habe ich Zweifel, dass diese “Diät” lange durchhaltbar ist.”

      Ich mache das seit fünf Jahren.

      “Jahrelange Essgewohnheiten ändert man einfach nicht so schnell.”

      Das ist ja etwas völlig anderes. Erstens geht das durchaus, zweitens muss man das aber auch nicht “so schnell”.

      – Verzicht auf ursprüngliches Brot + Nudeln (ersatzweise Dinkel-Vollkornnudeln oder Brot nach speziellem Rezept ohne/mit nur sehr wenig Kohlenhydrate)

      Ich würde vorschlagen: Wenn schon Brot, dann Einkorn- oder Emmerbrot. Das sind mitunter die ältesten Getreidesorten, die sollten weniger Schwierigkeiten bereiten. Aber auch dann: Lieber weniger.

      – eingeschränkter Verzehr von Kartoffel + Reis (darauf kann ich einfach nicht verzichten)

      Voll ok.

      – an sonstigem Obst und Gemüse kann ich einfach nichts verwerfliches finden (die Dosis macht vielleicht den Unterschied)

      Absolut.

      – Soja-/laktosefreie Milch statt Kuhmilch

      Nein. Erstens ist Laktose nicht das einzige (und größte) Problem der Milch und zweitens ist Soja sehr bedenklich, zumal die Milch meist diverse Zusatzstoffe enthält. Bei Milch würde ich als Ersatz eher Kokosmilch vorschlagen (besteht einfach nur aus Kokosnuss und Wasser). Ansonten kannst du auch “echte” Rohmilch (!) von der Ziege nehmen.

    2. Katharina B.

      Hallo Felix,
      danke für die schnelle Antwort. Das mit der Milch muss ich noch irgendwie recherchieren. Aber Deine Seite ist ja umfangreich und ich werd mich schon durchschlagen.
      Heut ist mein dritter kohlenhydratloser Tag und ich bin noch nicht verhungert 😉
      VG, Katha

      1. Invidia

        Wie steht es denn mit Mandeldrink? Ich bin erst von Kuh- auf Sojamilch umgestiegen und jetzt, weil es zu Soja so viele unterschiedliche Meinungen gibt, auf Mandeldrink übergegangen. Der ist zwar nicht 100% naturbelassen, aber besser, als Nichts =) Und die Drinks haben ja von Anbieter zu Anbieter verschiedene Zutaten.

        1. Felix

          Mandelmilch ist OK, Kokosmilch wäre noch besser und kann ganz ohne Zusatzstoffe hergestellt werden.

  16. Sahanya

    Danke Felix!

    Gestern ausprobiert und für sehr lecker befunden. Ich hatte mich für eine Füllung aus Hack und Feta entschieden.

    Das wird bestimmt ein Standard-Rezept in Zukunft. Mit Mangold anstatt Spinat bestimmt auch toll.

  17. Lutz

    Ideal als Frühstück für die Arbeit – bei mir als Variante mit Rinderhack mit vieeeeeel Zwiebel! Wurde auch diesmal wieder von den Stullen essenden Kollegen am Tisch beneidet. Lecker, variabel und dabei praktisch.

    1. Sineuve

      Hm, war lecker. Nur schade, dass keine Reste zum Frühstück übrig waren 🙂

  18. Marko.H

    Felix, du kannst wohl Gedanken lesen 🙂
    Ich habe vorhin aus der Gefriertruhe Spinat geholt, für morgen.
    Ich war aber noch am überlegen was ich genau damit mache. Jetzt weiß ich es!

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