Slow Money: Lebensmittel als Lösung der Finanzkrise?

Die Slow Money-Bewegung ist organisiert um die Beziehung zwischen Lebensmitteln, Geld und Boden. Sie versteht sich nicht als einfache Lösung der Finanzprobleme, sondern sucht und unterstützt nachhaltige Alternativen zum derzeit vorherrschenden Modell. Mehr dazu im Video.

Mit seinem Buch Slow Money - Investing as if food, farms and fertility mattered stellt Woody Tasch die Inhalte der Organistion recht ausführlich vor und er erläutert die Probleme und Hintergründe der aktuellen Situation. Darüber hinaus präsentiert er die Gedanken, die zum Slow Money-Ansatz geführt haben, bevor er konkrete Konzepte und Alternativen untersucht und ihre Vor- und Nachteile beleuchtet.

Das Buch versteht sich ebenso wie die Organisation nicht als schnelle, einfache Lösung aller Probleme. Vielmehr betont es, dass auch Slow Money zum Teil ein Schritt in die Ungewissheit ist. Angesichts der Realität und der Alternativen scheint dies jedoch nichts außergewöhnliches zu sein.

Auch dieses Buch ist bei Amazon erhältlich: Slow Money - Investing as if food, farms and fertility mattered

Slow Money

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Letztlich bedeutet auch Slow Money die Rückkehr zur Regionalität. Und wer dem zustimmt, kann bei seinem wöchentlichen Lebensmitteleinkauf direkt damit anfangen.

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7 Kommentare zu “Slow Money: Lebensmittel als Lösung der Finanzkrise?

  1. Chris

    Hallo Felix,
    habe seit langer Zeit mal wieder bei deiner Webseite vorbei geschaut und bin nach wie vor sehr begeistert davon, wie du als Nicht(bio)bauer die oekologischen und oekonomischen Zusammenhaenge so gut erkennst und erklaerst. Vielleicht haettest du mal Lust einen Beitrag zum Thema Transitiontowns zu machen, wuerde vielleicht gut zu dem Thema passen.
    Es gibt uebrigens einen super Wirtschaftsprofessor an der Uni in Oldenburg, names Nico Paech, der das Wachstumsdenken stark kritisiert und ein Alternativmodell vorschlaegt (die Postwachstumsoekonomie).
    LG Chris

  2. Patsy

    Vielen Dank, Felix, für Deine Videos und die Mühe, die Du Dir damit machst.

    Und auch vielen Dank für diese tolle Buchempfehlung! Das kommt auf meine Wunschliste ganz oben an.

    Ich bin in den letzten Wochen auf einen Film zum Thema nachhaltige Landwirtschaft gestoßen, den ich sehr interessant finde. Man kann ihn kostenlos im Internet anschauen.
    Er nennt sich “Back to Eden” von Paul Gautschi, ein amerikanischer Gärtner und Obstbauer, dem vor allem das Thema Bodenbedeckung zum Schutz vor Auslaugen und Trockenheit wichtig ist. Ich will das Prinzip in meinem Garten im Kleinen mal ausprobieren.

    Zu Deiner Buchempfehlung will ich noch eins anmerken:
    Viele große Konzerne investieren – mehr oder weniger versteckt – in fruchtbares Ackerland. Die tun das sicher nicht aus lauter Menschenfreundlichkeit, sondern weil ihnen sehr genau klar ist, dass das die Grundlage für unser Leben auf der Erde ist. Und wer da mitreden kann, hat sehr großen Einfluss und auch große Verdienstmöglichkeiten.

  3. Jürgen Müller

    Gibt es das Buch denn auch in deutscher Sprache? Ich bin der englischen Sprache nicht mächtig. Bei mir gab es nur ein paar zusammengeschrumpfte Jahre Russisch und vier Jahre Latein, und auch das ist jetzt fast 50 Jahre her.
    Jürgen

    1. Felix

      Leider ist es bislang nicht auf Deutsch erhältlich, daher kann ich nur die Zusammenfassung im Video anbieten.

Kommentare geschlossen.

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