Fischöl reduziert vermutlich Brustkrebsrisiko

Eine neue, am Fred-Hutchinson-Krebsforschungszentrum in Seattle durchgeführte Studie liefert erneut Beweise, dass Fischölpräparate eine große Rolle bei der Vorbeugung vor chronischen Krankheiten spielen.

Bei der Untersuchung an über 35000 Probandinnen stellte man eine Senkung der Brustkrebsrate um 32% bei Teilnehmerinnen fest, die regelmäßig Fischöl-Präparate einnahmen. Die Verwendung anderer Nahrungszusätze konnte mit Brustkrebs in keinen Zusammenhang gebracht werden.

Dies ist die erste und eine verhältnismäßig große Studie, die auf einen direkten Zusammenhang zwischen Fischöl und Brustkrebs hindeutet. Das sollte kein Anlass zu voreiligen Schlüssen und Empfehlungens sein. Dennoch zeigt dies erneut, dass die Omega-3-Fettsäuren aus Fischöl offenbar signifikante und positive Auswirkungen auch auf Krankheiten wie Krebs haben können.

Was meinen Sie? Bislang hat man viele positive Auswirkungen durch den Verzehr hochwertiger Fischölpräparate nachgewiesen. Ist das Grund genug, sich ernsthaft Gedanken über die eigene Ernährung und eine erhöhte Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren zu machen?

Quelle:

Fish Oil May Reduce Risk of Breast Cancer

1. September 2010
Felix

By Felix

Felix Olschewski ist Autor und gründete Urgeschmack im Jahr 2009. Sein Ziel ist, möglichst vielen Menschen den Weg zu ebnen für eine schmackhafte, gesunde und nachhaltige Ernährung.
Seit Gründung dieser Website hat er sieben Kochbücher und Ratgeber sowie Hunderte von Videos, Artikeln, Rezepten und Podcasts veröffentlicht.

1 reply on “Fischöl reduziert vermutlich Brustkrebsrisiko”

Hallo Felix,

danke für diesen Artikel. Ich bin über die Recherche nach einer anderen Frauenkrankheit auf diesen Artikel gestoßen und finde die Zusammenhänge durchaus interessant. Ich bin generell dafür, zuerst die Heilung über den “natürlichen Weg” über die Ernährung und ggf. durch Supplemente zu versuchen. Ich lebe seit etwa einem Jahr nach LCHF und habe dadurch bereits einen großen Teil meiner gesundheitlichen Probleme gelöst, nicht aber das erwähnte Frauenleiden, von welchem ich ebenfalls betroffen bin. Nach gründlicher Durchsicht meiner Ernährungsgewohnheiten sowie intensiver Recherche über natürliche Behandlungsmethoden bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es durchaus im Bereich des Möglichen liegt, dass mein n6:n3 Verhältnis nicht optimal ist, so dass ich in den nächsten Wochen gezielt darauf hinarbeiten werde, eben dieses zu verbessern. Für mich ist es definitiv einen Versuch wert, bevor ich mit aggressiveren “Behandlungsmethoden” (Hormontherapie oder ggf. Operation mit geringer langfristiger Erfolgsaussicht) an mir herumpfuschen lasse.

Viele Grüße,
Barbara

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