Eine essbare Stadt (Podcast)

Freitagnachmittag. Der Geruch frisch geschnittenen Grases liegt in der Luft, begleitet von Summen und Brummen nah und fern. Herr Müller nutzt seinen Feierabend, um das lästige Rasenmähen hinter sich zu bringen. Ihm und Millionen anderer Gartenbesitzer ist nicht klar, wie viel Geld, Energie, Arbeit und Ressourcen er in diesem Moment verschwendet…

Eine essbare StadtFreitagnachmittag. Der Geruch frisch geschnittenen Grases liegt in der Luft, begleitet von Summen und Brummen nah und fern. Herr Müller nutzt seinen Feierabend, um das lästige Rasenmähen hinter sich zu bringen. Ihm und Millionen anderer Gartenbesitzer ist nicht klar, wie viel Geld, Energie, Arbeit und Ressourcen er in diesem Moment verschwendet.

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9. November 2014
Felix

By Felix

Felix Olschewski ist Autor und gründete Urgeschmack im Jahr 2009. Sein Ziel ist, möglichst vielen Menschen den Weg zu ebnen für eine schmackhafte, gesunde und nachhaltige Ernährung.
Seit Gründung dieser Website hat er sieben Kochbücher und Ratgeber sowie Hunderte von Videos, Artikeln, Rezepten und Podcasts veröffentlicht.

7 replies on “Eine essbare Stadt (Podcast)”

dieser podcast hat mich nachdenklich gemacht und ich werde dieses frühjahr mal einige essbare pflanzen in meinen garten setzen. leider hab ich nur einen kleinen reihenhausgarten, so dass schafhaltung oder andere weidetiere nicht möglich sind. aber obst- und gemüseanbau für uns zwei personen ist sicherlich gut machbar.

Das ist wirklich ne bemerkenswerte Sache, wenn man bedenkt, wie viel Zeit und Geld vor allem ältere Menschen in ihre Gärten stecken. Dabei könnten sie ihr eigenes Obst und Gemüse anbauen (mit ein bisschen Kreativität mit dem selben ästhetischen Anspruch) und dabei ihren Garten nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich zu schätzen lernen, undso! Ja ne echt ne gute Idee, sollte man mehr werben für.

Hallo Felix,
habe die gute Idee weiter verfolgt, aber merkwürdigerweise keinen einzigen Menschen gesehen ,der Äpfel, Pflaumen oder Nüsse (auf Selbstpflückwiesen in Göttingen) gesammelt hat (Anwohner haben sich über meine Sammelleidenschaft gewundert und sich sehr gefreut, daß endlich mal jemand das Fallobst verwertet!
Ich meinerseits finde es verwunderlich, daß sich kein anderer Freund des naturbelassenen Obstes dazu herabläßt, dieses einzusammeln… (Die Anwohner brauchen keine weiteren Äpfel, da sie selbst genug Obstbäume in ihren Gärten haben, von denen ich auch etwas abbekommen habe).
Viele apfelfrische Grüße von Simone

Hallo Simone,
ein Nachbar hier hat gerade einen großen, gut tragenden Zwetschgenbaum gefällt. Begründung: “Ich mag keine Zwetschgen mehr.” Auf der Wiese ist es nun leer, er braucht den Platz nicht, andere hätten das Obst essen können.

Man kann nicht alles verstehen.

Also wir haben in unserem Garten auch 2 Apfelbäume mit alten Sorten. Als ich meine Mutter darauf ansprach, meinte sie, die würden sich sowieso nur 2-3 Wochen halten. Heißt das im Umkehrschluss, dass ich nur in dieser Zeit Äpfel essen sollte?

Viele Grüße Henrik

Ich wüsste nicht, warum das so sein sollte. Zumal die meisten Äpfel (gerade alte Sorten) durchaus länger haltbar sind, wenn man sie korrekt pflückt und lagert.

Finde doch mal heraus, welche Sorten es sind. Ja, Apfelsorten (auch alte) haben unterschiedliche Lagerdauern. Wir wissen von unserer Streuobstwiese mit ausschließlich alten Bäumen, welche Äpfel wir zuerst essen müssen und welche sich am längsten (ohne Kühlhaus und Sauerstoffentzug allerdings nur bis etwa Februar, und dann sind sie recht schrumpelig geworden) halten. In der Reihenfolge werden sie gegessen. Und wenn sie aus sind, gibt es einfach erst wieder Äpfel bei uns, wenn die neue Ernte soweit ist. Man muss nicht rund ums Jahr Äpfel haben.

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