Ceviche

Ceviche Rezept

Ceviche stammt aus der lateinamerikanischen Küche. Es handelt sich um Fisch bzw. Meeresfrüchte, die in Zitronen- oder Limettensaft mariniert werden. Dadurch wird ihr Eiweißanteil denaturiert, sie garen praktisch ohne Hitzeeinwirkung. Typische Zutaten zur Ceviche sind Chili, Paprika, Zwiebeln und Tomaten sowie Koriander. Als Beilage dient der Region entsprechend häufig die Süßkartoffel.

Rezept für Ceviche

Zutaten

  • 400g Fisch* oder Meeresfrüchte
  • 3 Zitronen
  • 3 Tomaten
  • 1 Paprika
  • 1 Zwiebel
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Chilipulver, Koriander

* Als Fisch werden häufig festfleischige Sorten empfohlen, jedoch funktioniert dieses Rezept auch mit z.B. Scholle

Zubereitung

Die Zitronen auspressen und den Saft in ein nicht-reaktives Gefäß (zum Beispiel Glas oder Keramik) geben.

Den Fisch in ca. 2-3cm große Stücke schneiden und in den Zitronensaft geben. So verteilen, dass er möglichst vollständig bedeckt ist.

Die übrigen Zutaten in kleine Würfel schneiden und ebenfalls hinzugeben.

Mit zwei Prisen Salz, ein paar Umdrehungen aus der Pfeffermühle, etwas Chilipulver und rund 1 TL Korianderpulver würzen.

Gut verrühren und wenigstens 15 Minuten marinieren lassen, ggfs. umrühren. Auch mehrere Stunden sowie eine Übernachtung in der Säure schaden dem Geschmack kaum und sorgen für eine vollständigere Denaturierung.

Diese Menge reicht für zwei Portionen.

Dazu passt auch eine Portion Lauch: Ceviche mit Lauch und Flaschentomaten.

Ceviche mit Lauch und Flaschentomaten

Urgeschmack ist frei von Werbung. Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Freuen Sie sich, etwas gelernt zu haben? Gründliche Recherche und Schreiben kosten Zeit. Ihre Unterstützung hilft beim Fortführen dieser Arbeit.

10 Kommentare zu “Ceviche

  1. Regi

    Hallo Felix,

    danke für die wertvollen Informationen, die Du für uns aufbereitest. Allerdings halte ich es für bedenklich, Fisch in die Kategorie “vegetarisch” zu platzieren. Ich lebe vegetarisch und ernähre mich nach Paleo. Meiner Meinung nach funktioniert das sehr gut. Über weitere Informationen zu diesem Thema würde ich mich freuen. Vielen Dank.

    1. Felix

      Hallo Regi,
      danke dir. Zum Fisch in der vegetarischen Kategorie habe ich extra einen Hinweis geschrieben. Hast du den überlesen? Lass es mich bitte wissen, dann kann ich es ggfs. anpassen.

  2. Silver Crow

    Es gibt alterativ ähnliche, jedoch von diesem Rezept abweichende, zahlreiche Variationen von Ceviche.

    Eine pfiffige exotische, mexikanische Variante wird u.a. mit Avocado und Papaya zubereitet.
    Ich finde dazu die unten aufgeführte Darstellung im YouTube, ähnlich wir die Art vom Felix Rezepte zu vermitteln ziemlich unkompliziert und interessant. In keine 3 Minuten lernt man mit passend musikalischen Hintergrund die Zubereitung eines weiteren Ceviche.

    Als früherer Liebhaber von Sushi (heute ohne Reis sind mir die Zutaten trotz Fisch, Sojasauce, Gari und Wasabi für mich nicht mehr originell) ist dies ein guter Ersatz für mich.

    Beim o.g. Rezept einfach die Tacos zum Schluss weglassen, schon ist nahezu alles Paleo konform.
    Guten Appetit.

    https://www.youtube.com/watch?v=-PU9ZNGbNWY

  3. Katja

    Hallo
    ich hätte da mal eine Frage zu ihrem Rezept … Wie ist es denn mit Salmonellen und Dergleichen? Ist Risiko da kleiner als bei einfachem rohem Fisch? Bei zwei kleinen Würmchen die es zu füttern gilt frag ich mich natürlich ob das nicht zu gefährlich sein könnte 🙂

    Es grüßt
    Katja aus der Türkei

    1. Felix

      Es gibt keine absolute Sicherheit, auch nicht bei gekochtem Fisch. Sofern die Ware aus einwandfreier Quelle kommt (d.h. sachgerechte Behandlung ab dem Fang über den Händler bis zu ihrem Kühlschrank), würde ich mir da wenig Sorgen machen – Fische gelten nicht als Wirt für Salmonellen. Dementsprechend wäre da eine Kontamination durch andere Lebensmittel “notwendig”.
      Wenn Sie unsicher sind oder sich dabei schlecht fühlen – lassen Sie es sein. Ernährung soll Freude bereitne, keinen Kummer.

      1. Katja

        Vielen Dank für ihre Antwort! Dann werde ich den Fisch vorher doch lieber garen.
        Ihre Seite ist übrigens sehr interessant, informativ und auf alle Fälle sehr lesenswert!

  4. Marcus

    Das ist ja mal sehr interessant. Und es wird überhaupt nicht erhitzt? Hm… Leider bin ich hier vom Meer ca 600 km entfernt. Ob ich das mal mit TK-Fisch wage?

    1. Marcus

      Ich habe eben mal nachgelesen. “Sushi-Qualität” heißt innerhalb der EU tatsächlich, dass der Fisch für mindestens 24h eingefroren gewesen sein muss. Neu für mich.

      Mit Sushi habe ich es überhaupt nicht, aber das klingt wirklich toll. Dann werde ich mal nach einem schönen Steinbeisser oder ähnlichem schauen.

      Danke für dieses Rezept!

Kommentare geschlossen.

Vielen Dank für Ihren Kommentar, leider kann ich nicht immer auf alle reagieren. Zugunsten der Mitleser lösche ich Kommentare ohne Themenbezug und Kontext. Einige Kommentare muss ich manuell freischalten; in der Regel binnen 48 Stunden.