Putenpfanne

Während im schon vorgestellten Putencurry noch die unter Umständen etwas schwieriger zu beschaffenden Shirataki Nudeln enthalten waren, kommt dieses Rezept ohne aus. Vorteilhaft bei der Verwendung von Petersilienwurzel ist, dass diese sich quasi von selbst würzt und jeder Speise zu mehr Geschmack verhilft. Natürlich können Sie dennoch mit klassischen Kräutern wie Thymian und Petersilie nachwürzen.

  • 120g Putengulasch (4EWB)
  • 450g Petersilienwurzel (3KHB)
  • 100g / 1 Stck. Zwiebel (1KHB)

Die Zwiebel in Ringe schneiden und glasig braten, mit Salz und Pfeffer würzen.

Petersilienwurzel waschen, in Scheiben schneiden und zur Zwiebel geben, ca 10 Minuten garen. Nach 5 Minuten mit etwas Milch ablöschen.

Das Putengulasch in einer Pfanne scharf anbraten und garen, mit Salz und Pfeffer würzen.

Diese Menge reicht für je 4 Kohlenhydrat- und Eiweißblöcke. Essen Sie dazu ein paar Nüsse oder 1 TL Nussmus für den Fettanteil.

Nie wieder Duschgel!

Seit fast drei Monaten benutze ich kein Duschgel mehr. Die tägliche Dusche erledige ich ausschließlich mit Wasser. Noch nie war meine Haut in einem besseren Zustand.

Warum dies? Auf meinem Weg zu einem immer gesünderen Leben habe ich bereits, wie Sie auf dieser Website ausführlich lesen können, meine Ernährung vollkommen umgestellt. Nachdem ich keinerlei Zucker, Getreide und Kartoffeln mehr verzehre und vollkommen auf Zusatz- und Aromastoffe verzichte, fiel mir auf, dass ich meinen Körper dennoch täglich der chemischen Kriegsführung unterziehe. Die weitgehend gesundheitsschädigenden Inhaltsstoffe von sogenannten Körperpflegeprodukten sind etwas, das 99% der westlichen Bevölkerung als vollkommen selbstverständlich hinnimmt. Schaut man genauer hin, so stellt man fest, dass der Wahn des täglich ausgiebigen Duschens erst in den 1980er Jahren Fuß gefasst hat.

Dabei geht es nicht darum, sich wie ein Mensch in der Steinzeit zu verhalten oder sich nie wieder zu waschen. Sorgfältige Hygiene ist eine sinnvolle Einrichtung. Doch dass der Mensch dafür auf teuere Chemikalien angewiesen wäre, ist ein Märchen der Hygieneartikelindustrie.

Es gibt viele gute Gründe, kein Shampoo bzw. Duschgel mehr zu verwenden:

  • Es kostet (oft viel) Geld.
  • Es kann die Kopfhaut reizen und die Haare austrocknen.
  • Die enthaltenen Chemikalien sind gesundheitsschädigend.
  • Die enthaltenen Chemikalien belasten die Umwelt.
  • Es stört die natürliche Hautflora.

Werden die Haare dann nicht fettig?

Zugegeben, dafür bin ich nicht der beste Zeuge. Erfahrungsberichte aus erster und zweiter Hand zeigen, dass sich bereits nach wenigen Tagen bis Wochen der Shampoo-Nichtbenutzung der Körper an die neue Situation anpasst und die Ölproduktion stark verringert. Denken Sie darüber nach: Indem Sie Ihre Haare täglich waschen, spülen sie das gesamte, von der Kopfhaut benötigte Öl davon. Selbstverständlich erhöht ihre Haut dann auch die Ölproduktion, was nach Absetzen des Shampoos kurzzeitig zu einem Überschuss führen kann. Der Körper versucht immer, sein natürliches Gleichgewicht herzustellen. Sei dies die Milchproduktion einer stillenden Mutter, die abnimmt, wenn das Baby weniger trinkt oder der eingeschränkte Bewegungsdrang bei hungernden Menschen.

Nie wieder Seife?

Doch, durchaus. Wie ich eingangs erwähnte, ist Hygiene eine durchaus gute Angewohnheit. Im Zuge des Bevölkerungswachstums kommen wir heutzuage mit weitaus mehr Menschen und somit Keimen in Kontakt als noch vor tausend Jahren. Und das Waschen der Hände nach der Toilette mit einer sanften Seife ist selbstverständlich absolut sinnvoll.

Weg mit den Pickeln

Wer Probleme mit fettiger Haut oder Akne hat, sollte einfach mal versuchen, neben einer Ernährungsumstellung das ständige herumschrubben mit Anti-Pickelmitteln einzustellen und die Haut das Problem allein lösen lassen. Angst vor sich einstellendem, unangenehmen Körpergeruch ist im Übrigen auch unangebracht. Die Menschen, die es am Besten wissen müssen, bestätigen in der Regel allen, die auf Duschgel/Shampoo verzichten, einen eher noch besseren Geruch als zuvor. Viele berichten auch von der Lösung ihres Schuppen-Problems. Es gibt also bei einem Versuch offenkundig nichts zu verlieren und sehr viel zu gewinnen.

Seien Sie ehrlich zu sich selbst: Sind Sie so schmutzig, dass Sie sich täglich einseifen müssen? Welcher Schmutz würde sich auch nach mehreren Tagen nicht unter warmem Wasser einfach von der Haut lösen? Halten Sie Ihren eigenen Körperschweiß für einen zähen, wasserunlöslichen Stoff?
Hier einige nützliche Links zum Thema:

Natürliche Haarpflege mit Wildschweinborsten-Bürste

The No Shampoo Alternative

How to Go No Poo

Räucherfilet vom Stör an Petersilienwurzel

Auf meiner Suche nach hochwertigen Lebensmitteln besuchte ich im Herbst 2009 die “eat’n Style” Messe in Köln. Da auf Messen dieser Art meist mehr Wert auf das Äussere als auf die Inhalte gelegt wird, versprach ich mir keine zu großen Erfolge. Zu Recht, wie sich herausstellte. Es ist schon absurd, wie die Nahrungsmittelindustrie Naturprodukte vergewaltigt, sie mit kiloweise Zucker, Farb- und Konservierungsstoffen bearbeitet bis etwas dabei herauskommt, von dem sie glaubt, dass Menschen es essen sollten.

Umso schöner war natürlich, die ganz wenigen überzeugten Anbieter auf dieser Messe kennenzulernen, die natürlich-gesunde Produkte zu schätzen wissen und sie aus Überzeugung herstellen. So auch die Firma Goldsee in Münster. Die Mitarbeiter der Firma Goldsee sind überzeugt, dass der richtig Weg ist, Fische natürlich und unter dem Einfluss der Jahreszeiten aufwachsen zu lassen. Mit viel Platz und Naturfutter. Dafür haben sie einen eigenen See in der Nähe von Münster. Alles weitere erfahren Sie auf der genannten Internetseite.

Es bleibt zu sagen, dass die von Goldsee bezogenen Filets von ausgezeichneter Qualität sind. Das geräucherte Störfilet ist völlig frei von Gräten und weist eine traumhafte, einfach nur als “gesund schmeckend” zu bezeichnende Konsistenz auf. Und um ein solches Filet geht es in diesem Rezept.

  • 90g Geräuchertes Störfilet (3EWB)
  • 300g Petersilienwurzel (2KHB)
  • 100g / 1 Stck. Zwiebel (1KHB)

Die Zwiebel in Ringe schneiden und in einer Pfanne glasig braten, mit Salz und Pfeffer würzen.

Kurz darauf Petersilienwurzel in Scheiben geschnitten hinzugeben und ca 10 Minuten garen. Mit Salz abschmecken.

Zusammen mit dem Störfilet anrichten und servieren.

Diese Menge reicht für je 3 Kohlenhydrat- und Eiweißblöcke. Essen Sie dazu ein paar Nüsse oder 1 TL Nussmus für den Fettanteil.

Hirschsteak an Petersilienwurzelpüree

Die Eigenschaften der Petersilienwurzel machen sie ausgesprochen vielseitig verwendbar. Die Rübe lässt sich mühelos dünsten, braten oder kochen – und nicht nur in Scheiben oder Streifen, sondern auch als Püree ist sie ein Genuss.

  • 120g Hirschsteak (4EWB)
  • 450g Petersilienwurzel (3KHB)
  • 100g / 1 stck. Zwiebel (1KHB)

Die Petersilienwurzel waschen und in Scheiben schneiden. Mit ca 200ml in einen Topf geben und ca 20 Minuten weichkochen.

Währenddessen die Zwiebel in Ringe schneiden und in einer Pfanne glasig braten, mit Salz und Pfeffer würzen.

Das Hirschsteak in die heiße Pfanne geben und scharf anbraten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die weichgekochte Petersilienwurzel mit einem Kartoffelstampfer zu Püree verarbeiten. Etwas Butter und Milch hinzugeben und mit Salz und Muskat würzen.

Steak, Püree und Zwiebeln auf einem Teller anrichten und servieren.

Diese Menge reicht für je 4 Kohlenhydrat- und Eiweißblöcke. Essen Sie dazu ein paar Nüsse oder 1 TL Nussmus für den Fettanteil.

Ist Carrageen ungesund?

Ist Carrageen ungesund?Nachdem nun auch die Firma Weihenstephan entschieden hat, ihren Alpenschlagrahm in Glasflaschen aus dem Programm zu nehmen und durch Tetrapacks zu ersetzen – nicht ohne Carrageen hinzuzufügen – habe ich zu diesem Thema erneut ein wenig recherchiert. Weihenstephan hat zuvor völlig berechtigt explizit darauf hingewiesen hat, dass kein Carrageen verwendet wird wurde:

»Dank besonders schonender Verarbeitung kommt der Frische Alpen-Schlagrahm ganz ohne Zugabe jeglicher Zusatzstoffe aus und damit auch ohne den Stabilisator Carrageen. Als Zeichen dieses Verzichts bildet sich im Laufe der Zeit eine ganz natürliche Rahmschicht.«

In der neuen Produktbeschreibung findet sich dazu selbstverständlich kein Hinweis mehr:

»Das schonende Herstellungsverfahren und der Verzicht auf Wärmebehandlung garantieren einen besonders frischen Sahnegeschmack und eine hervorragende Schlagfähigkeit.«

Ist Carrageen ungesund?

Richtig ist: Vom Dickungsmittel Carrageen (E407) wissen wir noch nicht alles. Dass es nach der Europäischen Öko-Verordnung dennoch für Bio-Lebensmittel zugelassen ist, scheint daher fahrlässig und demonstriert den minderen Wert des EG Öko-Siegels. Es gibt zahlreiche Studien, die auf gesundheitliche Risiken deuten. Auf einen schönen Auszug stieß ich hier:1

Daraus unter anderem:

»There seems to be enough evidence associating carrageenan with significant gastrointestinal lesions, including malignancies, to avoid ingesting it.«2

»At concentrations as low as 0.00014% … carrageenan was associated with [mammary] cell death. … The destruction of these cells in tissue culture by a low concentration of a widely used food additive suggests a dietary mechanism for mammary carcinogenesis not considered previously.«3

»These results show, for the first time, that exposure of human intestinal epithelial cells to carrageenan triggers a distinct inflammatory [reaction].«4

Es kursieren zahlreiche Studien pro und contra Carrageen. Carrageen ist umstritten.

Mir liegt die Frage nahe: Sollte ich ein Mittel zu mir nehmen, dessen Auswirkung auf meine Gesundheit bestenfalls umstritten, möglicherweise aber ausgesprochen schädlich ist? Offenkundig kann man Sahne ganz einfach ohne Carrageen produzieren. Warum sollte man sie dann mit diesem Zusatz verzehren?

Es gibt zahlreiche Alternativen. Diese unter anderem von reinen Bio-Marken wie BioBio (Plus) oder EDEKA Bio (EDEKA). Besonders ans Herz legen möchte ich die Sahne von der Molkerei Söbbeke, die hinsichtlich Schlagfähigkeit, Volumen und Aroma sämtliche andere Marken deutlich übertrifft. Die Anbieter sind regional teilweise unterschiedlich, doch noch gibt es Molkereien, die Sahne ganz frei von Zusatzstoffen anbieten. Das können sie langfristig nur tun, wenn ihre Produkte gekauft werden.

Ich kann jedem Freund der Sahne nur ans Herz legen: Stellen Sie sich die oben gestellte Frage selbst und handeln Sie dementsprechend. Unabhängig davon, wie Ihre Entscheidung ausfällt, ist dies wichtig für einen bewussten Umgang mit Lebensmitteln. Ein eingehender Blick auf die Verpackung ist immer anzuraten.

Putencurry

Nicht viel Flüssigkeit enthält dieses Putencurry mit Shirataki Nudeln und Petersilienwurzel. Das unverwechselbare Aroma von Kurkuma kombiniert mit Kokosmilch und frischem Gemüse ergibt ein unwiderstehliches Gericht. Wie immer funktioniert auch dieses Gericht gut ohne die Shirataki Nudeln.

  • 120g Putengulasch (4EWB)
  • 150g Petersilienwurzel (1KHB)
  • 180g / 1 Stck. Paprika (1KHB)
  • 150g / 1-2 Stck. Zwiebel (1,5KHB)
  • 180g Shirataki Nudeln (0,5KHB)
  • 200ml Kokosmilch (oder 100ml herkömmliche Milch)

Die Zwiebeln in Ringe schneiden und in einer Pfanne glasig braten, mit Salz und Pfeffer würzen.

Petersilienwurzel und Paprika in Scheiben schneiden und zur Zwiebel geben.

Die Pfanne mit der Kokosmilch ablöschen und mit reichlich Curry, Chili, Pfeffer und Salz würzen. Zu einer dicken Soße reduzieren lassen.

Währenddessen das Putengulasch scharf anbraten, nach Geschmack würzen und zum Curry geben.

Die Shirataki Nudeln in die Pfanne geben und vermengen.

Diese Menge reicht für je 4 Kohlenhydrat- und Eiweißblöcke. Essen Sie dazu ein paar Nüsse oder 1 TL Nussmus für den Fettanteil.

Haufenweise Zucker

Auf der Internetseite www.sugarstacks.com finden Sie sehr anschauliche Informationen darüber, wieviel Zucker (unter anderem) in Erfrischungsgetränken oder Schokoriegeln enthalten ist. Die Seite ist mehr als einen Blick wert, auch die übrigen Lebensmittel wie Obst und Gemüse im Vergleich zu sehen, ist sehr offenbarend.