Was ist der Unterschied zwischen Glucose und Fructose?

Der Unterschied zwischen Glucose und FructoseDass Fructose das gleiche ist wie Fruchtzucker, das wissen die meisten Menschen. Es ist der Zucker, der das Obst süß macht. Daher hat er seinen Namen und weil Obst gemeinhin als gesund gilt, wird diese positive Eigenschaft auch der Fructose zugeschrieben. Grundsätzlich ist Fructose jedoch ein Zucker mit allen Nachteilen – und noch einem zusätzlichen Haken.

Ein etwas anderer Zucker

Wie wir wissen, ist Fructose genauso ein Einfachzucker wie Glucose. In Form von Sucrose, also Tafelzucker, begegnet er uns alltäglich. Denn Tafelzucker besteht zu gleichen Teilen aus Fructose und Glucose.

Der Zucker in vielen Obstsorten besteht allerdings aus doppelt so viel Fructose wie Glucose. Das heißt: Das, was Äpfel, Birnen und Melonen süß macht, ist zu rund 66% Fructose.

Der Unterschied zwischen Glucose und Fructose

Ein wesentlicher Unterschied zwischen Fructose und Glucose ist die relative süße: Fructose schmeckt 2,5 mal so süß wie Glucose. Gemessen an Tafelzucker (Sucrose) schmeckt Fructose immerhin bis zu 1,7 mal so süß. Lebensmittel und besonders Süßstoffe, die Anteilig mehr Fructose als Glucose enthalten liefern daher mehr Süße bei weniger Kohlenhydraten. In der Regel wird bei Produkten wie Honig oder Agavennektar eine um 15-20% stärkere Süßkraft angegeben.

Mag Fructose auf der Zunge noch in etwa die gleiche Wirkung haben wie Glucose, sieht dies im Verdauungstrakt jedoch ganz anders aus. Glucose wird sehr gut verwertet und findet über das Blut im gesamten Körper (Gehirn, Muskelgewebe, später Fettgewebe) dankbare Abnehmer. Maßgeblich daran beteiligt ist das Insulin, das den Blutzuckerpegel kontrolliert.

Fructose wird hingegen vom Körper nicht besonders gut absorbiert. Sie gerät direkt in den Blutstrom und kann nach aktuellem Kenntnisstand nur zu 10% verwendet werden. Aber wohin mit dem Rest? Ab in die Leber damit, denn ihre Aufgabe wird im Volksmund nicht zu unrecht Entgiftung genannt. Das ist auch der Grund, warum Dr. Robert Lustig und viele seiner Anhänger Fructose als Gift bezeichnen. Wie wir schon im Artikel Was ist so schlimm an Zucker? festgestellt haben, ist das eine Frage der Definition. Doch grundsätzlich stimmt es: Wer zu viel Fructose verzehrt, schadet seinem Körper nachhaltig. Dr. Lustig erklärt, dass Fructose im Prinzip genauso funktioniert wie Ethanol, also Alkohol – nur ohne den Rausch.

Die Fructose landet also beinahe vollständig direkt in der Leber und führt dort neben einer erhöhten Harnsäurebildung auf Dauer auch zu einer Fettleber. Richtig gelesen: Wer sich mit Fructose vollpumpt, kann eine Fettleber bekommen, ganz ohne Alkohol zu trinken. Ein Symptom unter dem immer mehr und immer jüngere Menschen leiden.

Ein weiterer kritischer Nebeneffekt ist, dass Fructose das Hormon Leptin hemmt. Leptin ist einer der wichtigsten Stoffe für die Regulierung des Sättigungsgefühls. Leptin teilt dem Gehirn mit, dass genug zu Essen da ist und in der Folge der Appetit gehemmt werden sollte. Fructose verhindert dies jedoch und dies erklärt auch dass Menschen, die viel Fructose konsumieren, insgesamt mehr essen.

Außerdem führt Fructose nicht zu einem Insulinausstoß. Insulin ist jedoch ebenfalls ein wichtiger Stoff zur Regulierung des Sättigungsgefühls.

Fructose belastet die Leber, macht Fett und stillt den Hunger nicht

Aber keine Angst: In diesem Artikel ging es soweit um reine Fructose und die ist in der Natur kaum zu finden. Wer ganzes, frisches Obst isst, verzehrt dabei viele andere Stoffe, darunter auch Ballaststoffe, welche die Verdauung regulieren und die Problematik entschärfen. Isolierte Fructose ist daher nicht mit einem ganzen Apfel gleichzusetzen. Auf Fruchtsäfte sollte allerdings eher verzichtet werden, denn diese enthalten keine Ballaststoffe mehr und werden oft auch zusätzlich gezuckert.

Fructosequellen

Als Fructose-Glucose-Sirup kennen wir in Deutschland das, was der Amerikaner High-Fructose Corn Syrup (HFCS) nennt. Dieser Stoff wird aus Mais hergestellt und es handelt sich dabei um eine süße Mischung, die 55% Fructose und 42% Glucose enthält. HFCS ist aufgrund der subventionierten Maisproduktion sehr preiswert in der Herstellung und wird zur (vermeintlichen) Geschmacksoptimierung in einer Vielzahl von Produkten eingesetzt, in denen man dies nicht vermuten würde. Darunter Brot, Wurst, Fertiggerichte und ganz besonders Erfrischungsgetränke. Es sind diese Fertigprodukte, die am ehesten gemieden werden sollten.

Panik ist also nicht angebracht, frisches und vollständiges Obst in Maßen ist wirklich gesund. Äpfel gehören zu den zuckerhaltigsten unter den bei uns verbreiteten Obstsorten. Beeren wie Erdbeeren, Heidelbeeren oder Himbeeren enthalten wesentlich weniger Zucker und können in größeren Dosen genossen werden, ohne sich Gedanken um die enthaltene Fructose machen zu müssen.

Fazit

Über die Eigenschaften der Fructose sollte sich jeder Fan süßer Lebensmittel informieren: Dieser Zucker hat das Potential, krank zu machen. Aber: Auch Wasser kann in einer Überdosis giftig sein.

Wer sich hingegen ausgewogen und von natürlichen und unverarbeiteten Lebensmitteln ernährt, bekommt dabei in der Regel genügend Nähr- und Ballaststoffe, um rechtzeitig satt zu werden, bevor die enthaltene Fructose zu große Schäden anrichtet.

Quellen und weiterführende Informationen:

urgeschmack.de: Zucker: Die bittere Wahrheit

urgeschmack.de: Was ist so schlimm an Zucker?

Wikipedia: Fructose

Wikipedia: Fructose Malabsorption

Wikipedia: Leptin

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38 Kommentare zu “Was ist der Unterschied zwischen Glucose und Fructose?

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  1. Diddy

    Ich kann nur sagen, dass ich selber eine Fettleber durch Fructose bekommen habe. Allerdings habe ich eine Intoleranz gegen Laktose und Fructose. Ich wurde immer fetter und habe viel Obst gegessen, mein Blutzucker stieg und stieg.
    Ich wurde immer schwerer und bekam diverse Probleme mit der Leber und Bauchspeicheldrüse. Irgendwann sagte man mir, ich habe Diabetes Typ 2 und musste Tabletten nehmen.
    Mein Gewicht wurde immer mehr und die Leberfettwerte waren astronomisch.

    Nun ja, was soll ich sagen, seit dem ich meine Ernährung komplett umgestellt hatte und ich somit über 40 Kilo abgenommen hatte sind alle und ich meine auch die angebliche Diabetes verschwunden und bin wieder voller Tatendrang.

    1. Stefan

      Hallo Diddy, Ich habe genau die gleichen Probleme bezüglich der Unverträglichkeiten wie du. Auch die Probleme mit der Fettleber und Bauchspeicheldrüse. Das Gewicht kriege ich einfach nicht runter. Könntest du mir Hinweise geben, wie du abgenommen hast? Ich wäre dir dafür sehr dankbar.
      Stefan

  2. Pingback: Die Grundlagen über Paleo | paleovegetarisch

  3. Blume

    Ich habe mir den Artikel hier gerade Mal durchgelesen, es ist zwar schon ein bisschen her, dass dieser veröffentlicht wurde aber ich muss das noch los werden. Die Überschrift “Fructose belastet die Leber, macht Fett und stillt den Hunger nicht” ist sehr unpassend zu dem kleinen bisschen Text der darunter veröffentlicht wurde. Was mich daran am meisten stört ist der Teil, in dem gesagt wird, dass Fructose angeblich “Fett” macht, habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht gehört. Ich setze mich nun seit einigen Jahren mit diesem Thema auseinander und hab noch nie etwas darüber gelesen oder gehört! Überschriften ein bisschen besser formulieren, bitte! Und zu solch einer Überschrift gehört auch ein wenig mehr Text.

  4. Mela

    Hallo Felix!
    Danke für den tollen Beitrag.
    Ich komme auf 1.5 kg Früchte pro Tag und frage mich ständig, ob das zu viel ist und bin total unsicher, ob ich mir damit schade usw. :(
    Werde schon richtig verrückt. :( Ich kenne Menschen, die schon fast 10 Jahre eine fruchtbasierte Ernährung zu sich nehmen…
    Was meinst du dazu?
    Ruiniere ich mich? :-(
    Freue mich auf deine Antwort!
    Liebe Grüße
    Mela

    1. Felix

      Hallo Mela,
      das kommt ein wenig auf den Kontext an. Bewegst du dich viel? Fühlst du dich gut? Bist du schlank? Bist du leistungsfähig? “Look good, feel good, perform good” sind drei wesentliche Faktoren bei edr Beurteilung deiner Gesundheit. Klar kann dann immernoch etwas nicht in Orndung sein, aber als äußere Merkmale wären dies gute Ansatzpunkte.
      1,5kg klingt nach viel und wenn ich so viel esse, nehme ich zu. Dann wiederum kommt es aber auch sehr auf die Obstsorte an. Äpfel sind was anderes als Bananen sind was anderes als Melonen…

    2. Rainbows

      Hallo,
      Es kommt unter anderem auch darauf an, ob Sie ausreichend Proteine zu sich nehmen.
      Denn einige davon hängen von der Aufnahme der essentiellen Aminosäuren ab, d.h. diese kann der Körper nicht synthetisieren.

  5. ruefet

    Erdbeeren zählen nicht zu den Beeren. Hier ein Zitat aus Wikipedia: “Entgegen ihrem Namen zählt die Erdbeere aus botanischer Sicht nicht zu den Beeren, sondern zu den Sammelnussfrüchten.”
    Grüße, Rue

    1. Felix

      Das stimmt zwar, da es hier aber um Essen (und Ernährungsphysiologie) und nicht um Botanik geht, ist es eine Beere. Die Tatsache, dass sehr viele Früchte der Natur kulinarisch anders eingeordnet werden, ist weithin akzeptiert (Tomaten sind Obst, Erdnüsse sind keine Nüsse, Kokosnüsse ebenfalls nicht und so weiter).

  6. Pingback: Kilogangenheit.de – Tipps zum Abnehmen | Macht Obst dick? Oder: Ich esse ja nur Obst, ich darf das…

  7. Ben

    Hi Felix,

    wenn nur rund 10% der enthaltenen Fructose in Früchten vom Körper aufgenommen werden können, wie sieht es dann z.B. mit einem Obstsalat mit Quark zum Frühstück aus? Wäre dies ein Frühstück, das den Insulinspiegel niedrig hält, gesund ist und lange satt macht?

    1. Felix

      Hi Ben,
      das hast du falsch verstanden. Nur etwa 10% der Fruktose können _verwertet_ werden. Der Rest landet in der Leber.

      Davon ab ist ein Obstsalat zum Frühstück nicht unbedingt geeignet, den Insulinspiegel niedrig zu halten (ist ja nicht nur Fruktose, sondern auch Glucose drin). Aber gesund ist es. Lange satt macht es meiner Erfahrung allerdings überhaupt nicht. Und es gibt auch Menschen, die davon dick werden, weil z.B. ihr Zuckerstoffwechsel nicht gut funktioniert.

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  10. St

    Hallo. Ich möchte mal was zu einer unausgewogenen Ernährung berichten (sich ausschließlich nur von Obst, z.B. Bananen ernähren). Momentan sind ja diese “Fruchtdiäten” im Trend. D.h. man ersetzt einfach jedes Lebensmittel gegen irgeneine Obstsorte und glaubt dann, davon abnehmen zu können und gesünder zu leben. Was viele allerdings nicht wissen ist, dass zu viel an Früchten den Stoffwechsel völlig ruinieren kann. Den Früchten fehlen leider bestimmte lebensnotwendige Nährstoffe, die der Körper für den Stoffwechsel unbedingt benötigt. Wenn er die nicht bekommt, kann die Leber darunter enorm leiden und infolgedessen verarbeitet der Stoffwechsel die Fructose (Zweifachzucker – ist übrigens auch Zucker!) dann nicht mehr richtig bis kaum noch. Ende vom Lied ist dann, dass der Stoffwechsel auf Sparflamme läuft. Die Fettverbrennung (das A und O beim abnehmen) wird daher Stück für Stück abgebremst, und man nimmt im Laufe der Zeit eher zu, als alles andere. Diejenigen die es schaffen mit Obst abzunehmen schaffen das nur, weil sie eine negative Energiebilanz halten.

    Angesichts der Tatsache, dass Fructose den Hunger ständig antreiben kann (die Geschichte mit dem Insulin), wird nicht jeder Mensch gleichermaßen von so einer “Diät” profitieren können.

    Und nicht die Früchte ansicht machen dünn, sondern die Tatsache, dass man nicht mehr isst, als man täglich an Kalorien verbrennt! Das könnte man theoretisch gesehen auch mit nur Schokolade essen schaffen. :-) Jedenfalls kann es dauerhaft ungesund sein (Übersäuerung, Diabetis, Herz-Kreislauferkrankungen, kaputte Zähne usw. könnten als Folgeschäden erst Jahre später auftreten)! Dünn sein heißt nicht gesund sein bzw. darum ist es immer besser, sich an einer ausgewogenen Ernährung zu halten! Paracelsus sagte schon: Die Dosis macht das Gift. Gegen einige Portionen Obst am Tag (zumindest wenn man nicht allergisch dagegen ist, oder andere Probleme damit hat) spricht überhaupt nichts dagegen. Bevor man vorhat sowas zu tun, sollte man sich allerdings lieber mal genauer mit dem Stoffwechsel und mit Zuckerformen ansicht beschäftigen. Auch wenige Beeren enthalten Zucker und wer weiß, wieviel Zucker ein Mensch täglich braucht? Das ist doch von Mensch zu Mensch unterschiedlich! Lieber nicht alles glauben, was das Internet erzählt bzw. selber ausgiebig darüber nachforschen! Die Seite hier ist toll! Danke für die Informationen!!!

  11. Georg

    Leider sind der Öffentlichkeit die Nebenwirkungen des Fructose-Glucose-Sirups nicht ausreichend bekannt. Zwar steht auf jeder Haribo-Packung, jeder Mohrenkopfschachtel und vielen anderen Süßwaren, wieviel FGS enthalten ist, doch scheint es keinen zu kümmern. Ein großangelegter Boykott ist angesagt.

    1. Felix

      Ja! Absolut. Den Artikel hatte ich damals auch gelesen. “Lebenswichtig” stimmt zwar nicht (zumindest geht der Artikel, wenn ich mich recht erinnere, da nicht nochmal drauf ein), aber insgesamt ist eine ausgewogene Betrachtung absolut wichtig.

  12. diePalanka

    Hi Felix,

    deine Seite gefällt mir wirklich sehr gut. Selten findet man im Internet “Ernährungs-Blogs” die 1. so umfangreich und 2. so aktiv sind wie deiner.

    Ich probiere die Paleo-Diät seit ein paar Tagen aus und es klappt alles super. Das Einzige, was ich anders mache: ich nehme zum süßen statt Honig etwas Reissirup. Aufgrund meiner Fructosemalapsorption merke ich selbst einige Teelöffel Honig schon.

    Ansonsten: weiter so!

    Viele Grüße

  13. Pingback: Dave Dolle Blog » Blog Archive » Low-Fructose Früchte

  14. Sineuve

    Hallo Felix,

    ich möchte auch gern mal etwas fragen:
    Wie funktioniert das mit dem Fructose entschärfen durch Ballaststoffe?

    bzw. sag mir eine Quelle, ich will das nur gerne mal nachgucken.

    Danke!

    1. Felix

      Halli Sineuve,
      soweit ich das lesen kann, ist das noch nicht vollständig entschlüsselt. Man weiß praktisch nur “es ist so”. Aber es gibt physikalische Gründe:
      1.) Die ganze Frucht zu essen, dauert länger, als nur die Fructose zu konsumieren. Mehr Volumen = Mehr Arbeit für den Darm = Aufwändigere Verdauung.
      2.) Größeres Volumen heißt auch bessere Sättigung, d.h. du isst weniger und somit auch weniger Fructose.
      3.) Ganze Früchte enthalten Antioxidantien, die teils Schutzwirkungen auch gegen die Effekte der Fructose haben. Zugegeben, die müssen nicht zwingend nur in den Fasern sitzen.

      Punkt #1&2 sind mMn die wichtigsten: Durch die Fasern ist das Volumen immens größer, dadurch kann verhältnismäßig nur weniger Fructose verzehrt werden, weil der Magen ein begrenztes Fassungsvermögen hat. Das bedeutet nicht nur insgesamt weniger Fructose, sondern auch eine langsamere Verdauung derselben.

  15. Romy

    Hallo Felix
    Besten Dank für den guten Artikel. Wir sind gerade dabei für unsern Blog einen Beitrag über Fruchtzucker und empfehlenswerte Früchte zu schreiben.
    Ich verfolge seit einiger Zeit Deinen Blog. Ernähre mich seit gut 2 Jahren nach den Paleo Empfehlungen und fühle mich super. Wir werden unserem Blog bis Ende Jahr auch ganz auf Paleo ausrichten. Meine eigene Erfahrung hat mich vollkommen überzeugt ;-)
    Freue mich auf viele weitere Blogposts von Dir
    Romy
    PS: Gehst Du haupsächlich nach den Empfehlungen von Lauren Cordain?

    1. Felix

      Hi,
      danke dir. Nein, Loren Cordain ist nfür mich nur einer von vielen Forschern – und auch der hat sich schon geirrt. Es gibt eine Reihe guter Ärzte und Forscher, sowie natürlich Studien und Bücher zu all diesen Themen. Da kann man viel abgleichen und gemeinsame Nenner finden.

  16. Sylvia

    Hallo Felix,

    und wieder mal vielen Dank für deine Recherchen. Aber diesmal bringst du mich zum Verzweifeln. Jetzt kann ich nicht mal mehr natürliches Obst essen, wenn ich (viel) abnehmen will? Gerade heute Mittag hatte ich einen Teller voll deutsche Erdbeeren mit Reissirup gesüsst(nur Glucose)Und Schlagsahne mit ein bißchen Ahornsirup. Und das war jetzt für meinen Körper une grande catastrophe? I go and kill myself ;) . Heisst es nicht, wenn man die ganze Frucht vertilgt, schadet der Zucker nicht so?

    Kennst du eine Web-site, die eine interaktive Tabelle anbietet,d.h. ich gebe ein, was ich zu essen gedenke und die Tabelle verrät mir die Inhaltsstoffe wie: Eiweiss, Kohlenhydrate und evtl. Vitamine und Mineralien?
    Kannst du mir etwas zu Reissirup sagen?

    Achtung, dein Wissen wird noch mal angezapft.

    1. Felix

      Hallo Sylvia,
      keine Panik: Gerade Beeren sind relativ harmlos, was den Zuckergehalt angeht. Lass den Sirup weg, dann ist alles in Ordnung. Und ja, wenn man die ganze Frucht isst, wird die Fructose ein wenig entschärft. Interaktive Tabelle… die beste ist meiner Meinung nach nutritiondata.com – ist vollständig bis ins kleinste Detail, allerdings Englisch.
      Von Reissirup würde ich die Finger lassen, das ist genau die Art “zusätzliche Süße”, die auf Dauer Probleme bereitet.

    2. Vlad

      @Sylvia,

      ich will dir nicht zu nahe treten, aber…

      . Jetzt kann ich nicht mal mehr natürliches Obst essen, wenn ich (viel) abnehmen will? Gerade heute Mittag hatte ich einen Teller voll deutsche Erdbeeren mit Reissirup gesüsst(nur Glucose)Und Schlagsahne mit ein bißchen Ahornsirup.

      Mehr lesen: http://www.urgeschmack.de/was-ist-der-unterschied-zwischen-glucose-und-fructose/#ixzz24qBYwWeL

      … warum versaust du das gute Obst mit Reis- und Ahornsirup. Nimm einfach etwas Sahne oder Kokosmilch dazu und gut ist.

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