Pfannenvergleich: Kauftipps für Pfannen (mit Video)

PfannenvergleichEine Bratpfanne gehört zur Grundausstattung jeder Küche. Doch welche Pfanne ist die beste? Welche Art Pfanne eignet sich für Ihren Haushalt und wo liegen die jeweiligen Vor- und Nachteile? Gusseisen, Schmiedeeisen, Emaille und Antihaft: Lernen Sie mehr über die vier grundverschiedenen Pfannentypen und erfahren Sie, welche Pfanne am besten zu Ihnen passt.

Im folgenden Video finden Sie im Pfannenvergleich eine Vorstellung der grundverschiedenen Pfannentypen und Empfehlungen abhängig von Ihrem Bedarf. Darunter finden Sie eine Beschreibung der einzelnen Pfannen, ihre Vor- und Nachteile und meine Empfehlungen.

Für die vier verschiedenen Pfannentypen kommen folgende Modelle in Frage:

Pfannenvergleich

Im Folgenden finden Sie die Vor- und Nachteile der einzelnen Pfannen. Dabei ist wichtig, dass diese in Relation zueinander stehen. Zum Beispiel ist die Reinigung der Gusseisenpfanne im Vergleich mit der Greenpan umständlich, jedoch keinesfalls unmöglich und durchaus zu bewältigen.

Vor- und Nachteile der Gusseisenpfanne

Gusseisen- wie Schmiedeeisenpfannen eignen sich hervorragend für das Braten bei hoher Hitze. In dieser Disziplin ist das Material unschlagbar. Der wesentliche Nachteil ist die Reinigung und die schlechtere Eignung für das Braten von Eiern.

Stärken:

  • Sehr gute Wärmeübertragung
  • Gute Wärmespeicherung
  • Robust und Langlebig
  • Heißes Anbraten auch größerer Mengen

Schwächen:

  • Hohes Gewicht
  • Umständliche Reinigung
  • Eierspeisen hängen meist an

Vor- und Nachteile der Schmiedeisernen Pfanne

Für Pfannen aus Schmiedeeisen gilt im Wesentlichen das gleiche wie für Gusseisenpfannen, jedoch sind sie etwas leichter und daher flexibler in der Handhabung.

Stärken:

  • Sehr gute Wärmeübertragung
  • Robust und Langlebig
  • Heißes Anbraten

Schwächen:

  • Umständliche Reinigung
  • Eierspeisen hängen meist an

Vor- und Nachteile der emaillierten Eisenpfanne

Die emaillierte Eisenpfanne ist in allen Disziplinen gehobener Durchschnitt, ihre Stärken überwiegen ihre Schwächen bei Weitem. Sie ist ein guter Allrounder.

Stärken:

  • Vielseitig
  • Robust und Langlebig

Vor- und Nachteile der Greenpan

Pfannen mit Keramikbeschichtung wie die Greenpan sind sehr einfach zu reinigen, in der Regel genügt kurzes Auswischen. Ihre Stärke sind Eierspeisen wie Omeletts, Rührei und Spiegelei. Für hohe Hitze sind sie nicht geeignet, generell sind sie weniger robust.

Stärken:

  • Einfach zu reinigen
  • Geringes Gewicht
  • Eierspeisen hängen nicht an
  • Umweltfreundliche Herstellung gegenüber Teflon

Schwächen:

  • Mäßige Wärmeübertragung
  • Nicht für heißes Braten geeignet
  • Empfindliche Beschichtung

Kaufempfehlung für Pfannen

Wenn es nur genau eine Pfanne sein soll, bietet sich die emaillierte Eisenpfanne an. Sie eignet sich für alles vom Rührei über Gemüse bis Fleisch und ist relativ einfach zu reinigen. Die lange Lebensdauer macht sie zu einem zuverlässigen Begleiter und wer sich an sie gewöhnt hat, kann mit ihren wenigen Schwächen gut arbeiten:

Dürfen es zwei Pfannen sein, empfiehlt sich eine Kombination aus Schmiedeeisen und Keramik: Die Schmiedeeisenpfanne für fast alles und die Pfanne mit Keramikbeschichtung für die filigranen Eiergerichte:

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39 Kommentare zu “Pfannenvergleich: Kauftipps für Pfannen (mit Video)

Bitte seien Sie nett zueinander.
  1. Olli

    Diese Pfannen-Diskussionen habe ich zu der Zeit als ich noch meinen Kochgeschirr Laden hatte sehr oft. Um ehrlich zu sein, man braucht für Bratkartoffeln keine Eisenpfanne, Eier gelingen am Besten in einer Antihaft-Pfanne und Steaks kann man mit jeder Pfanne perfekt braten. Im Restaurant benutzen wir fast ausschliesslich beschichtete Alupfannen, darin bekommen wir in Verbindung mit Gas die besten Bratkartoffeln hin. Steaks braten wir auf einer Griddle Platte, einem planen Grill.

    Kupfer hätten wir gerne, denn Kupfer reagiert unglaublich schnell und gleichmäßig auf Erhitzen und Abkühlen, man kann also sehr kontrolliert darin kochen, aber Kupfer ist sehr teuer. Mit Keramik haben wir ausschliesslich schlechte Erfahrungen gemacht, die scheinen für die hohen Temperaturen die man mit einem Gasbrenner in einer Restaurant-Küche erzeugt nicht gemacht zu sein. Denn im Gegensatz zu Haushalts-Gasöfen, haben Gastro-Gasöfen eine vielfach höhere Leistung. Mein stärkster Brenner hat 11 kw, Gas würde ich aber zu Hause nie verbauen, zu schwach und sogar den meisten modernen Ceranfeldern unterlegen (siehe auch Stiftung Warentest).

    Sehr gut sind die beschichteten Edelstahl Pfannen von Mauviel, ich habe es noch nicht geschafft eine zu verziehen 🙂

  2. Ingo Israel

    Kochst du mit Induktion und liegt die Turk Pfanne plan auf?
    Ich habe schon DeBuyer und Lyoner versucht, beide übelst verzogen.
    Gruß

  3. Valle

    Moin!

    Kurz und knapp: Danke! Nach langem Suchen und recherchieren endlich mal eine objektive und sachdienliche Einschätzung zu den verschiedenen Pfannentypen.

    Gruß aus dem Norden!
    Valle

  4. HANK

    Hallo, bin gerade eher zufällig auf URGESCHMACK und diese Pfannendiskussion gestoßen. Ich benutze eine schmiedeeiserne Pfanne, weiß gar nicht mehr, woher, an der nichts anpappt. Jedenfalls so wenig, dass man das beim Kochen und Wenden etc. im Griff behält. Die Rahmenbedingungen sind:
    – Induktionsherd (also schnell heiß und schnell regulierbar),
    – Die Reinigung erfolgt immer sofort nach dem Braten; die noch heiße Pfanne wird mit einer weichen Spülbürste unter fließend heißem Wasser gesäubert und sofort abgetrocknet,
    – Die Pfanne ist seit langer Zeit schon pechschwarz. Ich kenne Leute, die haben dieselbe Pfanne, die ist dank Deutscher-Hausfrauen-Reinigungstechnik (“was uns nicht totätzt, härtet ab”) immer noch metallisch glänzend, die pappt natürlich.
    So eine Alupfanne mit Titan hatte ich auch mal, die war perfekt. Aber in so einem Pfannenleben gibt es immer irgendwann den ersten Deppen, der da mit einer Gabel drin rumstochert, das ist unvermeidbar, wenn man sein Leben nicht als Eremit verbringt. Ab da geht es dann langsam bergab und man betrachtet die mit jedem Rührei größer werdenden absplitternden Fehlstellen und man fragt sich, ob Titan wirklich ungiftig ist … (und dasselbe Unbehagen habe ich bei allem, was beschichtet ist (aber das ist auch ein bisschen meine persönliche Esoterik …)).

    Grüße

    Hank

    (Interessantes Konzept übrigens, dieser Paläolitharismus …)

  5. Otto

    Hallo,

    na da fehlt doch die beste Pfanne die ich kenne! Es gibt momentan nichts Besseres auf dem Markt.

    Es ist die Woll Pfanne, also massiver Aluguss mit Titanbeschichtung (bei über 1000 Grad!).
    Ich habe diverse Sachen von Woll und möchte diese nicht mehr missen!

    Probiert es aus!
    Otto

    1. Niels

      Hallo Otto,
      wie lange benutzt Du denn die “Fernseh” Pfanne? Hab die Werbesendung auch schon öfters gesehen und bin nach dem Reinfall mit der Greenpan vorsichtig geworden…. Papier is geduldig!?
      MsG
      Niels

      1. Otto

        hallo,
        ich benutze von Woll nicht nur die Pfanne, auch Bräter usw.
        Es ist das Beste was ich am Markt kenne!

        Seit mindestens 5 Jahren habe ich die Sachen von Woll, der Boden ist nicht mehr wie neu aber die Titanbeschichtung hält! Nicht zu vergleichen mit irgendwelchen Kunststoffen!
        Wird ja mit über 1000 Grad eingebrannt!
        Schde, dass der Link zu Woll-Pfannen hier entfernt wurde!
        Aber Herr Google weiss den schon.
        Otto

  6. Niels

    Hallo Felix,
    danke für das Video!
    Ich benutze auch eine Greenpan (Rio) und kann leider nicht berichten, dass die Beschichtung gut hält (nicht mal ein paar Moonate). Habe sie immer geplegt (keine scharfe Seife/ keine Spülmaschiene und große Hitze) und inzwischen kann man gar keine Eierspeisen mehr drin machen, da die hälfte kleben beleibt. Ich habe inzwischen wieder eine Teflonpfanne (nur für Eierspeisen) und muss sagen, wenn man die Dinger gut behandelt (nicht drin rum kratzt und übermäßig heiß macht) halten sie auch. Für Fleisch benutzte ich am liebsten meine Gußeisenpfanne.

    1. Felix

      Vielleicht sind das Schwankungen in der Produktionsqualität? Oder es hat einfach jeder ein anderes Empfinden bzw. ein anderes Verständnis von “haftet nicht”.

  7. Nadine

    Ich gebe auch gerne mal meine bescheidene Meinung zum Pfannenthema ab.
    Und zwar besitze ich, aufgrund der Lebensdauer, eine schmiedeeiserne Pfanne (Turk). Bei mir ist es aber leider so, dass an sich fast alles anbabbt, was ich dort hinein gebe. Am schlimmsten ist es eben, wie schon im Video gesagt, bei Ei oder stärkehaltigen Speisen. Ich bin bisher nie in die sagenumwobenden Bratkartoffeln gekommen – alles klebt nur fest und damit ist die Bräunung dann auch jedes Mal futsch. Es ist also stellenweise eine echte Enttäuschung, auch wenn ich vom Prinzip dieser Pfannensorte wirklich begeistert bin.

    PS: eingebrannt habe ich sie schon mehrfach – ohne Erfolg. Genauso, dass keine Seife diese Pfanne berührt, aber all das hilft nichts.

      1. Nadine

        Hm, ok, klingt “interessant”! Also, man findet ja auch so einige Berichte im Internet, dass dieses typische Einbrennen mit den Kartoffeln nichts bringt. Ich habe bloß keinen Grill oder insgesamt die Möglichkeit dazu, zu testen, ob es damit geht (man verwendet nur entsprechendes Öl, womit die Pfanne immer wieder eingerieben wird etc.).
        Aber weil ich keine andere Pfanne habe und sie auf ihre eigene Art und Weise funktioniert, fände ich es schade, sie auszusortieren – Geld ist Geld :-/ .

        1. Felix

          Das Einbrennen ist eher eine Ankürzung. Viele Köche arbeiten einfach täglich mit der Pfanne und kommen so nach einigen Wochen zum gleichen Ergebnis.

          1. Nadine

            Oh, ok, dankeschön für diese Information! Leider ist dieses Ergebnis nicht unbedingt zufrieden stellend 😉 . Zumindest, wenn man z.B. dann und wann doch mal Bratkartoffeln machen will.
            Gestern Abend hat zumindest das abgewandelte Rezept (Gehacktes, Süßkartoffel, Zwiebel und Gewürze) geklappt – sonst blieb das Gehackte auch gern mal kleben. Vielleicht muss man einfach “exorbitant” viel Fett nehmen 😉 .
            Irgendwann zieht noch die keramikbeschichtete Pfanne bei mir ein *Däumchen*.

          2. Philip

            Die zumeist beschriebene “Erstinbetriebnahme” hat auch nicht wirklich was mit Einbrennen zu tun, am Bratergebnis ändert sie auch wenig. Wenn man mal ein bisschen sucht, findet man Anleitungen von Leuten, die daraus eine richtige Wissenschaft machen. Pfanne stundenlang in den Kohlegrill und immer wieder mit Öl einreiben und solche Sachen… Schaut man sich das Ergebnis auf Bildern an, sieht man Pfannen, die mir einer durchgehenden pechschwarzen, glänzenden Schicht überzogen sind. So muss es dann wohl aussehen, damit eine Eisenpfanne wirklich “läuft” wie eine beschichtete. Aber den Aufwand kann und will wohl nicht jeder betreiben.
            Ebenfalls passable Ergebnisse erziehlt man aber, wenn man die Pfanne einfach benutzt und über längeren Zeitraum erstmal nur Speisen brät, die garantiert nicht ankleben, wie z.B. Gemüse (Fleisch ist da auch nicht so toll, klebt zwar nich besonders an, hinterlässt aber eine klebrige Schicht). Am unproblematischsten sind leider nicht-Paleo-kompatible Sachen wie Pfannkuchen.
            Und ohne Dir zu nahe treten zu wollen, Felix – Deine De Buyer sieht gar nicht gut eingebrannt aus 🙂

          3. Felix

            Hallo Philip,
            “De Buyer”? Ich wüsste nicht, dass ich eine hätte.
            Dass sie Pfannen nicht gut eingebrannt aussehen, liegt schlichtweg daran, dass ich zwischendurch mangels Alternativen auch mal säurehaltige Sachen darin mache (Bolognese etc). Ich bin recht viel unterwegs, mal mit, mal ohne Pfanne. Da sind mir ein paar Aspekte dann auch einfach mal egal.
            Sie waren mal gut eingebrannt und auch das hat nicht die mythische Wirkung gebracht.

          4. Philip

            Hallo Felix,
            Deine Geschmiedete sieht zumindest aus wie eine De Buyer. Es mag natürlich auch Pfannen geben, die ähnlich aussehen.
            Dass sich auch eine gut eingebratene Pfanne nicht verhält wie im Manufactum-Werbeprospekt beschrieben, kann ich bestätigen. Aber zumindest Eierspeisen sollten damit problemlos gelingen.

    1. Nadine

      N’abend!
      Ich möchte einen Nachtrag “setzen”. Und zwar habe ich jetzt ein Cerankochfeld in Gebrauch (Umzug bla). Hier funktionieren jedenfalls Omelettes – ok, es braucht wirklich viel Fett (so etwa einen Esslöffel voll) und ich drehe kurzzeitig, damit die Pfanne schön heiß ist, auf volle Stufe und danach auf die kleinste. Dann lege ich noch einen Deckel drauf und lass das in Ruhe stocken – danach die andere Seite. Voll lecker *-* !!

  8. Mikas

    Hallo.

    Im Prinzip finde ich Dein Video ganz gut, Felix, aber warum erwähnst du Edelstahlpfannen nicht?

    Ich kann damit problemlos Gemüse und Fleisch anbraten, seit der ersten Verwendung bleibt da nur sehr wenig bis gar nichts hängen. Auch Eierspeisen sind kein Problem, man kann alles sehr leicht abkratzen (Spiegeleier und Palatschinken funktionieren mit genügend Fett auch).
    Die Reinigung ist sehr einfach, vom Gewicht her liegt sie zwischen einer Gusseisernen und einer Eisenpfanne.
    Der Preis ist mit über € 100,- zwar etwas happig, ich werde mich aber wohl nicht so schnell eine neue Pfanne kaufen müssen.

    Ich habe dieser hier von Fissler: http://www.fissler-shop.de/original+profi+collection+Stielpfanne.html

    Ich würde mich über eine Antwort freuen.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Markus

    1. Felix

      Hallo Markus,
      Edelstahl ist ein eher schlechter Wärmeleiter und da die Pfanne mir kaum Vorteile gegenüber einer schmiedeeisernen zu bieten scheint (habe lange Jahre mit gearbeitet), schien sie mir der Erwähnung nicht wert. Besonders angesichts des Preises ist sie dann auch keine faire Alternative zu den hier genannten Pfannen.

  9. Pingback: Schmausepost vom 7. November 2014 - Newsletter | Schmausepost

  10. nicolette unterstaller

    Ich verwende sowohl eine geschmiedete Eisenpfanne (Manufaktum) als auch eine Edelstahlpfanne. Die Edelstahlpfanne gehörte zum Edelstahl-Topfset, daß wir uns kurz nach der Hochzeit angeschafft haben und das ist über 30 Jahre her.
    Mit ein bischen Übung bekommt man aus der Edlstahlpfanne auch Spiegeleier und Omelettes ohne Verlust heraus.
    Die Eisenpfanne ist unübertroffen bei Steaks und Bratkartoffeln. Sie wird auch nur heiss ausgespült und eingefettet. Leider wölbt sie sich beim Erhitzen leicht in der Mitte – kann ich aber mit leben.
    Ich habe auch noch eine beschichtete Pfanne aus dem schwedischen Möbelhaus – die Beschichtung ist auch nach Jahren noch sehr gut – ich verwende sie allerdings auch nur, wenn “Not an der Pfanne” ist…

  11. Silke

    Ich hatte vor ca. einem halben Jahr eine kleine keramikbeschichtete Pfanne von Genius gekauft und bin extrem zufrieden mit dieser. Eine Pfanne mit Keramikbeschichtung, die ich von Galeria Home (Galeria Kaufhof) gekauft habe, ist von der Beschichtung her jetzt nach wenigen Monaten nicht mehr zu gebrauchen. Es hängt trotz ausreichend Öl einfach alles an. Eisenpfannen kommen aus Gewichtsgründen für mich nicht in Frage.
    Ich habe auch noch zwei antihaftbeschichtete Pfannen von Ikea, deren Beschichtung seit Jahren zuverlässig hält. Solange diese noch ok sind, werde ich sie auch nicht ersetzen.

  12. Philip

    Ich verwende seit einigen Jahren nur noch Eisenpfannen. Nicht unbedingt weil ich von deren Brateigenschaften so überzeugt wäre, sondern weil ich es absurd finde eine Pfanne zu benutzen, die ich alle zwei Jahre neu kaufen muss, wenn ich auch eine haben kann, die noch meine Kinder benutzen können.
    In der Tat macht aber eine Eisenpfanne mehr Arbeit. Was ich allerdings nicht nachvollziehen kann ist, warum als Härtefall für eine solche Pfanne immer Eier genannt werden. Ich brate sowohl in meiner De Buyer als auch in der Turk problemlos Spiegelei, Rührei oder auch Paleo-Pancakes. Man darf nur mit dem Fett nicht geizen. Ein viel größeres Problem ist für mich eigentlich Fisch, der klebt immer an wie verrückt. Und nach der anschließenden Schrubborgie braucht die Pfanne leider eine Weile bis sie wieder gut läuft.
    Ein paar Dinge gilt es noch zu beachten:
    – Wenn man etwas mit Flüssigkeit zubereitet, das Essen nicht in der Pfanne lassen.
    – Keine Säurehaltigen Speisen, z.B. Tomatensauce, in einer Eisenpfanne zubereiten.

  13. Grumli

    also ich hab eine Riess Holzknechtpfanne – für die Eier einen Tropfen Öl und es klebt nichts an und für das restliche eine DE BUYER Mineral B Element Bauernpfanne mit dem hohen Rand im Einsatz und mehr brauche ich nicht diese beiden sind unverwüstlich.
    Ach ja, ich koche auf einen Induktionsherd oder auch im Garten am Feuer – da geht einfach alles 🙂

  14. Gero

    Oweh … habe glaube ich in der Vergangenheit aus Unwissenheit ma,l die Beschichtung einer Teflon-Pfanne im Lauf der Jahre aufgegessen … sie löste sich immer mehr. Die Problematik war mir gar nicht bewusst.

  15. emvau

    Wir haben einen Induktionsherd.
    Ich verwende als Eierpfanne neuerdings eine billige Keramik-beschichtete Pfanne von Rossmann. Die gibt es dort öfters als Aktion, online ist sie wohl beinahe immer zu haben. Sie kostet sehr wenig (13 €) und sie wird bei mir frühzeitig ersetzt werden. Ich gebe zu, das ist vielleicht nicht sehr nachhaltig, aber bislang bin ich auch mit der Antihaftbeschichtung sehr zufrieden. Ich verwende aber auch immer sehr viel Fett, was eventuell die Antihaftbeschichtung entlastet und deren Wirkung verlängert. Meine Omelettes flutschen jedenfalls geradazu da raus.
    Für große Mengen schwöre ich auf meine große Gusseiserne. Da durfte es auch gerne auch eine Skeppshult sein. Die Gusseiseren ist meiner Meinung nach bei einem Induktionsherd DER Allrounder. Der einzige Nachteil ist das Gewicht und das stört mich persönlich überhaupt nicht.
    Das war es dann auch an Pfannen. Wir haben hier noch Töpfe in Edelstahl, da kann man auch mal Fleisch gut anbraten.

  16. Petra

    Danke für diese Pfannen-Infos, Felix.

    Ich habe eine Turk-Pfanne, mit der ich sehr zufrieden bin, auch wenn manchmal etwas anhaftet. Aber ich kenne solche Pfannen noch von meinen Großeltern und weiß damit umzugehen.

    Jetzt möchte ich mir aufgrund deiner Empfehlung als Ergänzung die GreenPan anschaffen, da wir oft Eier essen.
    Die meisten Testberichte lesen sich sehr posititv, aber ab und zu wird gesagt, dass die Beschichtung nach einiger Zeit nachlässt. Damit wäre der Kaufgrund aber hinfällig.
    Hast Du damit auch Erfahrungen gemacht?

    Danke für deinen Blog!
    Petra

    1. Felix

      Ich habe die Green Pan in den letzten 4 Wochen nochmal intensiv mehrfach täglich benutzt und kann zur Beschichtung sagen: Sie mag gegenüber dem Originalzustand nachlassen. Aber sie ist reicht noch immer als Antihaft aus. Will meinen: Man kann sie zur Reinigung einfach mit einem Papiertuch auswischen und man kann ein Spiegelei einfach herausheben. Mit ‘nem Tropfen Öl oder Butter flutscht es dann perfekt. Ich finde, sie ist eine gute Alternative.

  17. Jan Liepe

    Hervorragend. Genau diese Informationen habe ich gerade gebraucht, da ich mit meiner derzeitigen Pfannensituation etwas unzufrieden bin. Ich habe mich übrigens für die Schmiedeeisen-Keramik-Kombination entschieden.

  18. Sepf

    In meiner Gusseisenpfanne hat bisher noch nichts angehaftet, auch keine Eier. Man sollte sie nur mit heißen Wasser und Bürste saubermachen, abtrocknen und die Innenseite einölen. Die Pfanne fühlt sich dann an wie beschichtet.

    1. Felix

      Leider ist dieses Rezept “nur mit heißem Wasser und Bürste” kein Allheilmittel gegen Anhängen in Gusseisenpfannen.

      1. Sepf

        Öl muss schon auch rein in die Pfanne. Schick mir mal deine Pfanne, dann brat ich dir ein Ei drin, ohne dass etwas anklebt. 🙂 Email hast ja. LG

        1. Felix

          “Öl mus schon auch rein” deckt sich nicht mit den Legenden über die “fantastische Patina, die eine echte Antihaftwirkung hat, viel besser als die doofen Teflonpfannen”.

          Natürlich hängt mit viel Fett weniger an.

    2. Felix

      Es wäre schön, wenn das bei allen Pfannen so toll funktionieren würde. Bei mir warte ich darauf seit vielen Jahren. Eier hängen immer an.

  19. Jens

    Verschweigst du uns die Kupferpfanne? Geradezu ein MUSS bei Gas?
    Naja, genaugenommen ist es ein Edelstahlpfanne mit Kupferboden.

    1. Felix

      Nope. Nur Kupferkochgeschirr isgt keinesfalls ein Muss, auch nicht bei Gas. Vornehmlich ist es sehr teuer und lässt sich wegen der ausgefallenen Optik gut vermarkten. Aber preislich ist es nunmal für die wenigsten interessant und es passt nicht in die Reihe der vorgestellten Produkte.

Kommentare geschlossen.

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