Ist Honig besser als Zucker?

Ist Honig besser als Zucker? Oder gesünder?Dass Zucker kein so gut geeignetes Grundnahrungsmittel ist, haben wir bereits festgestellt. Schaut man sich hingegen Honig als nächste, weit verbreitete Quelle für Süße an, findet man heraus: Honig besteht, genau wie Zucker, aus Glucose und Fructose. Warum sollte Honig also das bessere Süßungsmittel sein?

Warum ist Zucker überhaupt ungesund?

Ein übermäßiger Konsum von Kohlenhydraten kann zu schweren gesundheitlichen Problemen führen. Zucker, und damit ist Haushaltszucker (auch bekannt als Sucrose, Saccharose oder Tafelzucker) gemeint, besteht aus Kohlenhydraten. Und zwar aus solchen, die besonders leicht verdaulich sind. Im Artikel Was ist so schlimm an Zucker? erfahren Sie, wie Zucker Bluthochdruck, Übergewicht, Diabetes, Rheuma und einige andere Zivilisationskrankheiten verursachen kann.

Diese Nebenwirkungen des Zuckers sind es, die völlig zurecht zu seinem schlechten Ruf beitragen und auf die in diesem Artikel Bezug genommen wird. In einer Welt voller versteckter Zucker ist es durchaus sinnvoll, seinen Kohlenhydratkonsum im Auge zu behalten.

Ist Honig besser als Zucker?

Zucker enthält Glucose und Fructose und nichts anderes. Honig enthält auch Glucose und Fructose, aber noch viel mehr: Mineralstoffe, Vitamine und Aminosäuren. Bevor wir dazu kommen, werfen wir jedoch noch einen kurzen Blick auf die enthaltenen Zucker:

In durchschnittlichem Honig ist etwas mehr Fructose als Glucose enthalten. Da Fructose viel süßer schmeckt als Glucose bedeutet das: 10g Honig schmecken süßer als 10g Zucker. Wer die gleiche Süße erreichen möchte, muss also weniger Honig verwenden und erspart sich so die Einnahme einiger Gramm Kohlenhydrate. Ebenfalls gilt für Honig, dass er den Blutzuckerspiegel langsamer erhöht als Zucker. Das Stichwort lautet hier Glykämischer Index, der entsprechende Wert für Honig weicht je nach Produkt ab, liegt in der Regel jedoch deutlich unter dem von Tafelzucker.

Honig schmeckt allerdings nicht nur süßer als Zucker, sondern auch nach mehr. Abhängig ist das Aroma des Honigs vornehmlich von den Pflanzen, deren Nektar die Bienen ernten. Jedoch hat auch Jahreszeit, sogar die Region Einfluss auf den Geschmack. Rapshonig aus Süddeutschland kann also anders zusammengesetzt sein und anders schmecken als Rapshonig aus Norddeutschland. Ein echtes Naturprodukt.

Honig und Gesundheit

Verglichen mit Glucose wirkt Honig sich weniger stark auf den Blutzuckerspiegel aus. Auch die Blutfettwerte werden durch Honig positiv beeinflusst, ganz im Gegensatz zu herkömmlichem Zucker.

Neben den bereits genannten Vitaminen und Mineralstoffen enthält Honig auch Antioxidantien. Das sind jene chemische Verbindungen, die unter anderem auch Heidelbeeren und Erdbeeren ihren guten Ruf verleihen und als vorbeugend gegen Herz-Kreislauferkrankungen gelten.

Allergene sind im Honig ebenfalls enthalten. Jedoch in so geringen Mengen, dass es vermehrt Studien zur Verwendung von Honig als Desensibilisierungsmittel gibt. Berichte, dass Honig gegen Heuschnupfen hilft, mehren sich und dies macht sowohl aus naturheilkundlicher als auch aus schulmedizinischer Sicht Sinn. Wirklich effektiv ist dieses Vorgehen allerdings nur dann, wenn roher Honig aus dem Wohngebiet des Betroffenen verwendet wird.

Die (noch unvollständige) Forschung impliziert: Je ärmer ein Honig an bioaktiven Wirkstoffen ist, desto mehr ähnelt seine Wirkung reinem Zucker. Das passt in das Muster, nach dem möglichst naturnahe, unverarbeitete Lebensmittel gesundheitlich vorteilhaft sind. Vorzuziehen ist daher roher Honig. Dunkle, trübe Honigsorten enthalten tendenziell mehr Wirkstoffe.

Roher Honig vs Industriehonig

Der in Supermärkten angebotene Honig hat nur wenig mit dem Produkt zu tun, das der örtliche Imker anbietet. Industriell verarbeiteter Honig wird oft pasteurisiert, also hoch erhitzt, wobei einige der wertvollen Wirkstoffe zerstört werden. Viel schwerer wiegt jedoch, dass der Industriehonig meist eine Gemisch aus Honigen aus aller Welt ist. Da in einigen anderen Ländern (darunter auch große Honigexporteure) der Anbau gentechnisch manipulierter Pflanzen weniger oder gar nicht reguliert ist, kann dieser Honig gentechnisch verändertes Material enthalten.

Supermarkthonig repräsentiert also in der Regel genau das Gegenteil eines natürlichen, ökologisch nachhaltigen Produkts. Vorziehen sollten Sie lokal produzierten Honig von Imkern, die Sie persönlich kennenlernen können. Diese verkaufen in der Regel nur rohen, das heißt nicht erhitzten und lediglich geschleuderten und gefilterten Honig. Auf diese Weise kommen Sie auch in den Genuss einzigartiger lokaler und saisonaler Varianten. Obendrein helfen Sie so direkt den Bienen bei ihrer wichtigen Arbeit und stärken die regionale Wirtschaft. Honig vom Imker ist selten teurer als solcher aus dem Supermarkt.

Fazit

Honig enthält die gleichen Stoffe wie Zucker – und noch viel mehr. Ernährungsphysiologisch wirkt Honig sich anders aus als reiner Tafelzucker. Es wäre übertrieben zu schreiben, die beiden Produkte seien völlig verschieden, denn auch Honig kann bei übermäßigem Konsum gesundheitsschädigend wirken.

Dennoch ist Honig dem Haushaltszucker in allen Belangen überlegen und es spricht praktisch alles dafür, sowohl für den seltenen Genuss einer Süßigkeit, als auch für das Süßen im Alltag Honig statt Zucker zu verwenden. Was meinen Sie? Finden Sie Honig besser als Zucker?

Quellen und weitere Informationen:

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50 Kommentare zu “Ist Honig besser als Zucker?

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  1. Reza

    Ist Honig wirklich besser als Zucker?

    Beim lesen kam mir erst der Verdacht auf ob Sie irgendwie mit Honig Geld verdienen, dass Sie Honig so loben?
    Sie verharmlosen die tatsche dass für kranke Menschen welche kein Zucker zu sich nehmen dürfen Honig genau so gefährlich oder noch gefährlicher ist als Zucker.
    Damit sind z.B aller betroffen die ein Fettleber haben, da ist Fruchtzucker schädlicher als Rohr Zucker und belastet den Leber weitaus mehr. Außerdem sind Frucht oder Trauben Zucker keineswegs gesunder als Rohr Zucker.
    Ich hatte mir eigentlich ein Artikel wie folgend erhofft.

    DIE ZEIT
    Ist Honig gesünder als Zucker?

    Kleinkindern sollte man keinen Honig verabreichen, weil ihr Körper gewisse Keime nicht in Schach halten kann. Abgesehen davon, hat Zucker ein schlechtes, Honig dagegen ein gutes Image.
    Der raffinierte Zucker gilt als “künstlich”, Honig als “natürlich”. Was aber unterscheidet sie wirklich? Honig besteht aus 20 bis 40 Prozent Wasser. Der Rest jedoch ist fast komplett – Zucker. Genauer gesagt: eine Mischung aus verschiedenen Zuckerarten, vor allem Trauben- und Fruchtzucker.

    Fragt man, was gesünder ist, muss man zunächst diesen Zuckeranteil betrachten. Alle Zucker haben denselben Kaloriengehalt. Sie machen also gleich dick, und sie sind prinzipiell gleich schädlich für die Zähne.

    Honig ist sogar ein wenig schlimmer. Er dringt gut in die Zahnzwischenräume ein und klebt lange an den Zähnen. So haben Bakterien mehr Zeit für ihr schädliches Werk.

    Und was ist mit den vielen gesunden Zusatzstoffen im Honig? Diese Vitamine, Enzyme und Aromen machen nur einen verschwindend kleinen Anteil aus. Verwendet man etwa Honig zum Backen, fallen seine Nährstoffe im Vergleich zu denen der anderen Zutaten buchstäblich nicht ins Gewicht.

    Letztlich ist es daher reine Geschmackssache, ob man Zucker oder Honig verwendet – maßhalten sollte man mit beiden.

    1. Felix

      Beim lesen kam mir erst der Verdacht auf ob Sie irgendwie mit Honig Geld verdienen, dass Sie Honig so loben?

      Wo “lobe” ich denn Honig?

      Sie verharmlosen die tatsche dass für kranke Menschen welche kein Zucker zu sich nehmen dürfen Honig genau so gefährlich oder noch gefährlicher ist als Zucker.

      Im Gegenteil: Ich weise direkt auf die gesundheitlichen Gefahren hin. Das steht im Fazit. Wenn sie so weit gelesen haben.

      Wenn Sie sich einen anderen Artikel wünschen, dann schreiben Sie ihn doch einfach.

    2. daneko

      Hallo,

      ich möchte eine Falschinformation meines Vorredners “Reza” korrigieren.

      In der deutschen Lebensmittelverordnung wird für Honig definiert, das er maximal 20% Wasserantei haben darf um als Honig im Handel vertrieben werden zu dürfen.
      Kauft man seinen Honig beim lokalen Imker, verkauft dieser seinen Honig meist unter dem Label des “Deutschen Imkerbundes”. Diese definiert, das der Honig nur maximal 18% Prozent Wasserantei haben darf. In der Regel liegen die Wasseranteiel allerdings noch etwas tiefer. Bei Spättrachten, also Honig der zum Ende der Honigernte erzeugt wird, oftmals um die 15%.

      Viele gesunde Zusatzstoffe des Honigs zerfallen durch Lichteinstrahlung. Auch das ist bei Supermarkt-Honig oft ein Problem, da Transport, Lagerung und Verkauf darauf nicht ausgerichtet sind.

  2. Pingback: 60 Tage zuckerfrei

  3. Anita

    hallo, tolle beiträge hast du da! ist der honig nach dem backen echt nur noch der gleiche wert wie zucker?! schädlich für die zähne ist er schon,bei mir müssen alle mundspühlen oder zähne putzen danach! auch ist doch der weisse zucker schon recht chemisch. frage der Ahorn Sirup ist der dann gesünder als honig? Xylit finde ich auch noch i.o oder halt mascobado….. ich habe die bücher von brucker gelesen und ja, 2 jahre viel mit honig gemacht Zero zucker. 1. sind wir die Aliens der Familie geworden und 2. immoment bin ich sehr zurück gegangen mit dem honig Konsum, weil ich mich da eben auf die erste frage beziehe. ev weisst du hilfe für mich. ich habe mal dein dessertbuch bestellt. lg anita

      1. Anita

        na ich danke sehr. dass mit der Unterzuckerung von den zuckeralkoholen tönt spannend. kann das den auch passieren, wenn man mit kindern an den Jahrmarkt/kirmes geht und denen nix süsses gibt,aber überall der duft in der luft liegt,oder nur wenn ich es esse???
        gruss anita

        1. Felix

          Es gibt Theorien und Untersuchungen darüber, dass schon die Erwartung (d.h. der Anblick oder der Geruch) zu einem mehr oder weniger messbaren Insulinausstoß führt. Soweit ich weiß, sind die Ergebnisse aber noch nicht eindeutig. Also: Denkbar ist das. Aber sicherlich nicht im gleichen Maß wie beim tatsächlichen Verzehr.

  4. Persh

    Hallo =)
    Ich habe eine Frage. Kann ich Honig nun zum Herstellen von Süßigkeiten verwenden? Oben meinte ein Imker ja, dass wenn man Honig erhitzt, nichts anderes zurück bleibt als Zucker. Ist dies der Fall? Ich denke nämlich an Süßigkeiten, bei denen Honig der einzige KH-Faktor ist und kein sonstiger Zucker rein soll.

    1. Felix

      Hallo,
      wenn man Honig erhitzt, werden einige der enthaltene Enzyme zerstört bzw. deaktiviert. Allerdings enthält Honig mehr als nur Enzyme und Zucker, siehe Artikel.

  5. urban beekeeper

    Hej Felix, danke für den Bericht über Honig!
    Ich bin schon ein halbes Jahr paleo, als Imker “muss” ich aber einfach etwas Honig essen ;-) Und es schadet keinesfalls; kein Hyper auf Süßes überfällt mich.

    Zwei Anmerkungen zum Beitrag:
    1. Du schreibst, dass lokale Imker ihren Honig filtern. Das tut fast niemand, gefilterter Honig enthält kaum mehr Pollen, die ja für die Desinsibilisierung eine wichtige Rolle spielen. Vielmehr wird Honig durch Siebe gegossen, um ihn von Wachsstückchen zu befreien.
    Die Desensibilisierung wirkt übrigens auch vorbeugend, darum Kindern unbedingt Honig aus ihrer Umgebung geben! (aber nicht Säuglingen)
    2. Allgemeiner Hinweis: Bei Erhitzung über 35° verliert Honig wichtige Bestandteile (Vitamine und Enzyme), dies gilt es zu bedenken, wenn man damit backt oder ihn in heißen Tee rührt – es bleibt dann weitgehend nur Zucker übrig…

    1. Felix

      Hi Urban,
      danke dir.
      zu 1) “durch ein Sieb giessen” ist für mich filtern (genau da ist jedenfalls gemeint).
      zu 2) da längst nicht alle Bestandteile verlorengehen, sehe ich da kein so großes Problem.

      1. urban beekeeper

        ““durch ein Sieb giessen” ist für mich filtern”
        -> erwischt bei einer Ungenauigkeit! :-) Es kommt auf die Feinheit der Siebe an.
        Es gibt einfach den Ausdruck “gefilterter Honig”, und der meint dass nur noch ganz wenig Pollen enthalten ist. Beim “gesiebten” ist alles noch drin.

  6. Stefan

    Hallo Felix

    Habe blüttenpollen beim heimischen Imker gekauf, und probier sie mal aus . Was weist du darüber auf deine Seite habe ich noch nichts gefunden?

    1. Felix

      Hi Stefan – mit Blütenpollen habe ich nichts am Hut, ich sehe keinen Grund, die zu essen. Zumal einige Produkte wohl stark mit Toxinen belastet sind (schau mal in’s Forum, da gibt’s einen größeren Thread dazu).

  7. Monika

    Hallo,
    habe auch was beizusteuern betr. Honig und die wohl darin enthaltenen Allergen:
    Im Juni befiel meinenMann regelmäßig Heuschnupfen. Wir wohnen in Ungarn auf dem Land. Zur Zeit der Akazienblüte, die Bäume sind der Wald angrenzend zur Wiese, wurden ca. 1 – 2 LKW Bienenvölker hinter unser Land auf die Wiese gebracht, um Akazienhonig zu produzieren. Es nehmen natürlich auch Pollen von Gräsern auf. Diesen Honig kauften wir und seitdem ist die sommerliche “Erkältung” weg. Das fiel únsaber erst 1 – 2 Jahre später auf und wir führen dies auch auf Desensibilisierung zurück!
    Außerdem wußten wir, wo die Bienen gesammelt hatten.

  8. Pingback: Welcher Süßstoff ist gesund? — Urgeschmack

  9. Nicolette

    Ich esse seit einigen Wochen keinen Haushaltszucker mehr – keine Süssigkeiten, kekse etc.
    Nun hatten wir Besuch und haben einen ganz normalen, gedeckten Apfelkuchen gebacken. “Vorsorglich” haben wir die angegebene Zuckermenge reduziert, ansonsten alles nach “normalem” Rezept.
    Was soll ich sagen, trotz reduzierter Zuckermenge und säuerlicher Äpfel ist mir der Kuchen viel zu süß und liegt wie ein Klotz im Magen.
    Die Gäste fanden ihn sehr lecker und “nicht so süß”:-))
    Mein Geschmack hat sich in dieser relativ kurzen Zeit schon deutlich geändert…

  10. suziQ

    @ kati der Sprüch mit der Sau ist genial.
    Aber wenn man sich mal die Hintergründe anschaut, wird man feststellen, das im gesellschaftlichen Umfeld einiges im argen liegt. Seit 160 Jahren ist bekannt, das allein das Profitstreben Triebkraft der Entwicklung ist. Fast genau so lange versucht die ganze Welt zu wiederlegen das das so ist. Wollen wir jetzt wieder über den Zucker reden ? ;)

  11. Tobieagle

    “Da in einigen anderen Ländern (darunter auch große Honigexporteure) der Anbau gentechnisch manipulierter Pflanzen weniger oder gar nicht reguliert ist, kann dieser Honig gentechnisch verändertes Material enthalten.”

    Was ist an gentechnisch veraendertem Material gefaehrlich? Fast alle unseren heutigen Nutzpflanzen sind genetisch veraendert. Bis heute gibt es keinen Fall von Krankheit durch den Verzehr weder von genetisch (durch Zuechtung,Kreuzung) oder gentechnisch (Genmanipulation im Labor) veraenderten Pflanzen. Ich finde es etwas naiv diese 2 Dinge (genetisch und gentechnisch veraendert) als vollkommen unterschiedlich anzusehen und das eine als harmlos und das Andere als Gefaehrlich und Verboten dazustellen.

    1. Felix

      Hi Tobieagle,
      von den Monsanto-verwandten Problemen hast du sicherlich gehört. Das größte Problem dieser art gentechnischer Manipulation sehe ich in den Auswirkungen auf die Umwelt, die Verdrängung nativer Spezies, die Anfälligkeit der Lebensmittelproduktion. Im Übrigen ist nicht sicher, was die Auswirkung auf den Menschen ist – daher sage ich “bedenklich”. Aber die Auswirkungen auf die Natur und die Wirtschaft sind schon jetzt sehr eindeutig sichtbar und die sind weit mehr als bedenklich, denn sie bedrohen die weltweite Lebensmittelproduktion.

      1. Andy

        Ich war mal so “verrückt” und habe super teuren Honig gekauft. Es war deutscher Tropfhonig mit Bienenbrot. ca. 25 Euro das Glas:)

        Auch Gelee Royal aus Deutschland eingearbeitet in Tropfhonig gab es

        lg Andy

  12. Nicole

    Von Xylitol hab ich nen ziemlich heftiges Reizdarm/Reizmagen-Syndrom bekommen, 1,5 Jahre lang gings mir echt scheiße, bis ich es herausgefunden habe. Zum Glück gehts mir jetzt wieder gut.

  13. Brigitte

    aber das zeug is net nur zum zähneputzen klasse… dadurch das es basisch is und den insulinspiegel net so oarg hochreißt ist es echt ein angenehmer zucker. und meiner meinung nach das einzige was geschmacklich wirklich an zucker rankommt… man kanns für kaffee/tee nehmen, backen und es karamelisiert sogar! und ich hab echt alles durchprobiert um einen zuckerersatz zu finden….von stevia (wo ich den eigengeschmack nicht mag) über sukrin (komischer nachgeschmack)und weiß der teufel ;)

  14. Karina'S

    @Brigitte
    Xylitol verwende ich seit 2 Jahren zum Zähneputzen! Ja richtig gelesen! Ich putze mir damit die Zähne! Und mein Zahndoc wollte es kaum glauben, dass ich fast kein Karies, keien Belege und kein Zahnbluten hatte! (er weiss nicht womit ich putze) Waaaaaahninn sag ich da!

  15. Kati

    Tja, noch vor ein paar Jahren war Fett die “Ursache” all dieser Zivilisationskrankheiten, nun ist es der Zucker, bzw die Kohlehydrate.

    Mal sehen welche Sau als nächstes durchs Dorf getrieben wird. :D

    LG

    Kati

    1. Felix

      Hallo Kati,
      von einer Sau kann da weniger die Rede sein. Im Unterschied zum Fett gibt es beim Zucker zahlreiche handfeste Beweise für die Schädlichkeit und die Ursächlichkeit der genannten Krankheiten. Beim Fett war das einfach aus der Luft gegriffen.

      1. Kati

        und genau dies wurde vor Kurzem noch über Fett gesagt. Da gab es auch massenweise wissenschaftliche Studien, die das Fett verteufelt haben.
        Das Einzige, was immer konstant bleibt ist Folgendes: Die gesicherten Erkenntnisse von heute, sind die Irrtümer von Morgen.

        1. Felix

          Hi Kati,
          zeig’ doch mal die Studien. Mir ist keine bekannt, die das nach dem Prinzip Ursache-Wirkung beweist. Das waren alles (oft schlampige) epidemilogische Untersuchungen, die keinerlei Aussagekraft hatten. Bei den Kohlenhydraten ist hingegen die Wirkweise bestens bekannt und ja nun auch schon länger in Krankheitsbildern wie Diabetes verewigt.

          “Die gesicherten Erkenntnisse von heute, sind die Irrtümer von Morgen.”

          Das halte ich für Unfug. Die Erde ist eine Kugel – das wird auch morgen noch so sein. Und übermorgen. Wie auch bei den Studien muss man da unterscheiden zwischen Vermutungen und Beweisen.

          1. Kati

            und wieviele Jahrhunderte lang, galt die Erde als Scheibe ???:D

            Keiner Ernährungsform ist für Alle richtig und gesund.
            Der eine verträgt eher Fett, der Andere eher Kohlehydrate. Der eine kommt gut mit tierischen Lebensmitteln klar, der Andere mit pflanzlichen.
            Der eine sagt, Ballaststoffe schützen vor Darmkrebs, aber viele Menschen können diese nicht gut verdauen und bekommen massive Probleme davon…. usw usw..

            Das Einzige, was momentan wohl allgemeingültig ist, ist die Empfehlung lieber selber frisch zu kochen, als Industrienahrung zu essen.

          2. Felix

            Aber von Allgemeingültigkeit spricht doch keiner, Kati. Es geht auch nicht um “vertragen”, es geht um den physiologischen Wirkungsweg und der ist nunmal bei allen Menschen der gleiche. Dass Schwellenwerte sich unterscheiden, versteht sich von selbst.

            “und wieviele Jahrhunderte lang, galt die Erde als Scheibe ???:D”

            Welche Rolle spielt das? Es geht weiterhin um Vermutungen und belegte Tatsachen.

          3. Kati

            die DGE ist auch überzeugt, dass ihre Empfehlungen richtig sind und auf wissenschaftlichen Fakten beruhen.
            Für jede Studie gibt es eine Gegenstudie, je nachdem wie das Ergebnis aussehen soll.

            “und wieviele Jahrhunderte lang, galt die Erde als Scheibe ???:D”

            Es spielt dahingehend eine Rolle, dass es immer auf die Perspektive und die Überzeugung ankommt.

            Was heute als wissenschaftlich belegt und richtig scheint wird morgen widerlegt.
            Frag mal die DGE…

          4. Felix

            Kati, du bleibst nach wie vor eine Studie schuldig, die per Ursache-Wirkung belegt, dass Fett schädlich sei. Was kümmert mich, was die DGE denkt oder vermutet? Natürlich gibt es viele Studien, aber du kannst anhand der Ausführung der Studie sehr wohl ihren Wert und ihre Aussagekraft erkennen. Und dann wirst du sehr schnell sehen, dass es eben Dinge gibt, die per Studie belegt sind und solche, die per Studie lediglich Vermutungen nahelegen.

            “Es spielt dahingehend eine Rolle, dass es immer auf die Perspektive und die Überzeugung ankommt.”

            Du meinst also die Erde könnte doch eine Scheibe sein und das wäre nur eine Frage der Überzeugung? Tut mir leid, dann ist jede weitere Diskussion zwecklos.

          5. Kati

            Nein, ich sage nicht, dass die Erde eine Scheibe sein könnte, sondern das über viele Jahrhunderte als gesichert galt, dass dies so wäre. Bis zum Beweis des Gegenteils.
            Fett galt jahrelang als ungesund und förderlich für diverse Erkrankungen und nun ist bewiesen, dass dies nicht ausschliesslich so ist, sondern auf die Art des Fettes und einige andere Faktoren ankommt.
            Nun ist Fett u.a. essentiell und man hat festgestellt, dass eine extrem fettarme, bzw fettfreie Ernährung ungesund ist.

            Derzeitgilt als bewiesen, dass der Zucker bzw. die KH die Ursache allen Übels sind…warten wir ab, wie lange dies nun gilt.

            Studien kann ich dir nicht bringe, da diese ja inzwischen widerlegt sind und als veraltet gelten.
            Warten wir ab, wann es neue Erkenntnisse über die KHs gibt.

            @ Superdrohne….eben!!

          6. Felix

            Nein, kati. Es galt nicht als “gesichert”, sondern es wurde lediglich geglaubt. Das ist schon ein erheblicher Unterschied. Dir steht natürlich frei, weiterhin einfach zu glauben, dass Zucker sich demnächst als unschädlich herausstellen wird. Und natürlich kannst du alle Studien einfach ignorieren.

            Superdrohne hast du dahingehend offenbar falsch verstanden.

    2. Superdrohne

      @Kati “die DGE ist auch überzeugt, dass ihre Empfehlungen richtig sind und auf wissenschaftlichen Fakten beruhen.”

      Nein, ich glaube nicht, dass alle DGE-Mitarbeiter tatsächlich von dem Überzeugt sind, was sie publizieren. Auch da gibt es intelligente Menschen. Die DGE ist aber ein Zusammenschluss von Lobbyisten, daher die Häufung kruder und unwissenschaftlicher Aussagen. Es heißt nicht umsonst: “Wess Brot ich ess, des Lied ich sing”.

      Und auch dass es für jede Studie eine Gegenstudie gibt, ist so nicht korrekt. Um Studien richtig auszuwerten, müssen sehr viele Faktoren einbezogen werden: Wer hat die Studie durchgeführt, an welchem Institut? Wer hat die Studie finanziert? Wann wurde sie durchgeführt? Nach welcher Methodik? Gab es Kontrollgruppen? Und so weiter. Mit ein bisschen Übung erkennt jeder aufmerksame und aufgeklärte Mensch, welche Studienergebnisse glaubwürdig sind und welche nicht. Dazu müssen aber die Studien selbst gelesen werden, nicht nur die Pressemitteilungen ;-)

    1. Felix

      Ist meiner Ansicht nach weniger eine Alternative als vielmehr ein Ersatz – es ist einfach was völlig anderes, aber durchaus eine akzeptable Möglichkeit zum Süßen.

  16. balabushka

    Honig vom Imker ist bei uns wesentlich günstiger als Honig aus dem Supermarkt (Premiummarken). Der vom Nachbarn ist leider meist viel zu schnell wieder leer, der eine vom Supermarkt steht schon seit Monaten im Regal – den mag keiner.

    Zur Zeit besteht aber kein Bedarf – wenn die Lust nach Süßem durchbricht, dann gibts selbstgemachte Johannisbeermarmelade.

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