Die veblüffende Biegsamkeit von Fakten: The China Study

Mit seinem Buch "The China Study" (dt. "Die China Study") erregte T. Colin Campbell 2005 großes Aufsehen. In der groß angelegten, epidemiologischen Studie untersuchte er den Zusammenhang zwischen dem Verzehr tierischer Produkte und Krankheiten. Aus etwa 8000 statistisch signifikanten Zusammenhängen las er ab und argumentierte er, dass der Mensch möglichst gar keine Tierprodukte essen sollte, um schwere Krankheiten zu vermeiden. In der Gemeinde der überzeugten Veganer wurde dies selbstverständlich mit großem Jubel aufgenommen.

Es sei angemerkt, dass "The China Study" nur ein Buch über die Studie ist, das heisst eine Auswertung von Datenpunkten. Das erklärt auch, warum seit Veröffentlichung dieses Werks diverse Fachleute aus dem Bereich der Ernährung fundierte Kritik an Campbells Arbeit geäußert haben.

Die bislang fundierteste und vernichtendste stammt nun von Denise Minger, selbst ehemalige Veganerin. Sie untersuchte die Originaldaten und fand, dass Campbell bestenfalls schlampig, möglicherweise aber vorsätzlich irreführend gearbeitet habe.

So fand Minger unter anderem heraus, dass laut den Rohdaten der Studie tatsächlich eher Pflanzenprotein, nicht Tierprotein mit Krebs in Verbindung bringt. Campbell behauptet das Gegenteil.

Auch die vermeintlichen Zusammenhänge zwischen Tierprotein und Herzkrankheiten liessen sich nicht belegen. Dass laut den Originaldaten Weizenmehl im starken Zusammenhang mit Krebs, Herzkrankheiten und Schlaganfällen steht verschweigt Campbell wiederum.

Fest steht in jedem Fall: Es handelt sich hier nur um statistische Zusammenhänge, die lediglich dazu dienen können, Theorien aufzustellen. Insofern ist jeder Datenpunkt aus der China Study mit großer Vorsicht zu genießen. Doch auch statistische Daten gehören sorgfältig analysiert und ehrlich aufbereitet. Und Colin Campbell hat laut Minger gezeigt, dass er dazu nicht bereit ist. Wenn man Denise Mingers' sorgfältiger und ausführlichers Analyse Glauben schenkt, erweist sich Campbells Buch "The China Study" als völlig wertlos und nicht ernstzunehmen.

Das ist sehr schade, denn eine auf Fakten basierende Diskussion über diese Themen ist sehr wichtig. Niemandem ist geholfen, wenn einfach nur Grabenkämpfe zwischen Anhängern veganer, vegetarischer und fleischhaltiger Kost geschürt werden.

Links:

The China Study: Fact or Fallacy? von Denise Minger

Eine Liste darauf verweisender Einträge von Richard Nikoley (Free the Animal)

Liebe Veganer und Vegetarier: Dies ist kein Kreuzzug gegen den Fleischverzicht. Ich bin gegen die sogenannte industrielle Massentierhaltung. Bevor ihr mit faulen Eiern werft, macht euch bitte die Mühe und schaut euch diese kleine Auswahl von Artikel und Videos an:

Update: Die weitere Diskussion dieses Beitrags findet im Forum statt.

Wenn Ihnen Urgeschmack gefällt oder hilft, würde ich mich über Ihre Unterstützung sehr freuen.

49 Kommentare zu “Die veblüffende Biegsamkeit von Fakten: The China Study

Bitte beachten Sie bei Diskussionen in den Kommentaren, dass am anderen Ende des Internets auch immer ein Mensch sitzt. Benehmen Sie sich bitte so, wie Sie sich auch gegenüber Menschen verhalten würden, denen Sie persönlich gegenüberstehen.
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  2. dieter diskovic

    ich möchte anmerken, dass die argumentationen, auch tiere würden bei der getreideernte sterben, ebenso wie die sojaproduktion, die den tieren angeblich den lebensraum nimmt, vollkommen ins leere zielen.
    von was ernähren sich die meisten nutztiere? getreide? soja? richtig geraten.
    für eine kalorie tierisches einweiß müssen 10 kalorien tierisches eiweiß aufgebraucht werden. d.h., für fleischproduktion wird wesentlich mehr anbaufläche benötigt als für pflanzliche ernährung. logische folgerung: durch fleischkonsum sterben um ein vielfaches mehr tiere bei der ernte als bei einer rein pflanzlichen ernährung. und im veganismus geht es darum, tierleid SO WEIT WIE MÖGLICH zu verhindern – und genau das passiert bei rein pflanzlicher ernährung.
    zum sojaanbau: 90% des sojas wird als tierfutter verwendet, 5% für margarine, 5% für weitere sojaprodukte (tofu, fleischersatz, milch joghurt,…). also welche ernährungsform unterstützt damit die vernichtung des lebensraumes von tieren mehr?

    1. Felix

      Hallo Dieter – dein Kommentar geht leider auch am Inhalt des Artikels vorbei.

      Und du vergisst bei seinder Argumentation leider völlig, dass Rinder sich von Natur aus NICHT von Getreide oder Soja ernähren. Sondern von Gras. Gras kann der Mensch nicht essen. Wenn also Grünflächen durch Rinder genutzt werden, entsteht dadurch kein Schaden (s.a. http://www.urgeschmack.de/fleischerzeugung-kann-das-klima-schuetzen-urgeschmack-tv-ep-79/ )

      Um deine abschließende Frage zu beantworten: JEDE Ernährung tötet. Damit ein Lebewesen essen kann, arbeitet und stirbt ein anderes. Das ist der Kreislauf des Lebens. Den geringsten Schaden können wir anrichten, indem wir uns von den Dingen ernähren, die unsere Ökosysteme nachhaltig hergeben können. Dazu gehört je nach örtlicher Gegebenheit mal mehr, mal weniger Fleisch und mal mehr, mal weniger Gemüse.

  3. borgelkat

    Hallo Felix!

    Ich habe 80% dieses Threads verfolgt und dann festgestellt, dass ich mir Deine beleidigten und aggressiven Antworten vom “Geschreibsel” der Leute, die sich die Mühe machen, hier etwas zu posten, nicht mehr weiter antun möchte.
    Wenn Du nicht in der Lage bist, in adäquater Weise auf Posts, die nicht deinem Geschmack entsprechen,zu antworten, solltest Du nicht bloggen.

    Und das mit den Eukaryonten ist ja der Witz schlechthin. So offenkundig fadenscheinig, dass man es wirklich nicht als Gegenargument bezeichnen kann.

    Viel Spaß noch hier…

    Bin gespannt, ob Du mich einfach löschst oder Dir was nettes beleidigendes einfallen lässt. Du brauchst das ja vielleicht. Fleischesser sollen ja angeblich aggressiver sein als Vegetarier.

    1. Felix

      Moin borgelkat,
      zeige mir doch bitte mal, wo hier jemand anderes beleidigt wird. Wäre sehr nett, denn bislang habe ich hier diesbezüglich lediglich Kommentare gelesen, die wohl von militanten Veganern stammten und gegen mich gerichtet waren.
      Wenn dir dann noch eine Erläuterung einfällt, warum “das mit den Eukaryonten” ein Witz sein soll, wäre es klasse, wenn du dich dann auch substanziell an der Diskussion beteiligen würdest.

      Unterstellungen von Aggressivität werden nicht deshalb wahr, weil sie jemand wie du einfach in den Raum stellt.

  4. Bereji

    Hallo Felix,

    dies ist als Antwort auf deinen letzten Kommentar zu Danielas Beitrag gemeint. Du hast angedeutet, dass auch der Veganismus bestimmte negative Folgen für die Umwelt und Tiere haben kann.

    Zunächst einmal die Frage: Möchtest du das Veganismus-Thema tatsächlich unvoreingenommen unter moralischen Aspekten beleuchten? Wenn dies der Fall ist, dann lautet die ausschlaggebende Frage nicht, ob der Veganismus eventuell auch negative Auswirkungen hat. Die entscheidende Frage lautet dann (rein logisch gesehen), ob eine vegane Ernährung oder eine nicht-vegane Ernährung negativere Auswirkungen auf Umwelt, Tiere und die menschlichen Moralvorstellungen hat. Falls eine vegane Ernährung weniger schädlich für Umwelt, Tiere (wir sind ja selbst Tiere, ich meine hier aber die sog. Nutztiere) und die menschliche Moral ist, dann ist es logisch m. E. zwingend, diese Ernährungsform als die bessere und ethischere Ernährungsform anzusehen.

    Zunächst also zur Umwelt:
    Ich habe ehrlich gesagt keine Lust (bin zu faul :)), die Zahlen zur Klimabelastung durch den Konsum von tierischen Produkten herauszusuchen. Wenn du Interesse daran hast, kannst du deine eigene Recherche betreiben und wenn dich dieses Thema nicht genug interessiert um deine Ernährungsform zu überdenken, dann bringt es auch nichts, wenn ich dir (oder anderen Lesern) diese Informationen vorkaue. Hier ist aber eine Nachrichtenmeldung, die die Haltung der UN (und die Schwere des durch den Tierkonsum hervorgerufenen Problems) verdeutlicht: http://www.guardian.co.uk/environment/2010/jun/02/un-report-meat-free-diet

    Nun zu den beiden anderen Punkten, den Auswirkungen auf Tiere und auf die menschliche Moral:
    Ich muss dir darin zustimmen, dass auch eine rein vegane Ernährung Tieren das Leben kostet, insbesondere bei der Bewirtschaftung von Land. Der moralische Unterschied liegt aber darin, dass bei einer rein veganen Ernährung der Tod von Tieren unbeabsichtigt und ungewollt ist, wohingegen Schlachthäuser der gezielten Tötung von Tieren dienen. Vergleichbar ist dies damit, dass jedes Jahr in Deutschland tausende Menschen im Straßenverkehr sterben, wobei dies eine unbeabsichtigte Nebenfolge der unter moralischen Gesichtspunkten nicht zu beanstandenen Entscheidung ist, KFZ auf deutschen Straßen zuzulassen. Moralisch zu beanstanden wäre hingegen die Entscheidung, gezielt Menschen zu töten (sofern kein Fall der Selbstverteidigung gegeben ist).

    VG,
    Bereji

    1. Felix

      Hallo Bereji –

      da du auf persönliche Beleidigungen verzichtet hast, akzeptiere ich, dass dein Kommentar sich nicht auf den Artikel bezieht.

      1) Klima: Es ist schade, dass du da nicht bereit bist, zu differenzieren. Es ist doch völlig unstrittig, dass die derzeit praktizierte Form der sogenannten industriellen Massentierhaltung große Mengen an Methan, CO2 und Lachgas verursacht. Das ist meines Wissens nach Fakt. Und es ist derzeit auch wissenschaftlicher Konses, dass dies Einfluss auf das Klima hat (ob das auch Fakt ist, ist strittig, steht auf einem anderen Blatt und ist für diese Diskussion nicht relevant).
      Leider ignorierst du dabei aber die Tatsache, dass es noch anderen Methoden zur Fleischproduktion gibt, die eben nicht “klimaschädlich” sind. Extensive Weidehaltung beispielsweise. Das ist im Übrigen das, was auf der Welt viele Millionen Jahre geherrscht hat und auch noch heute beispielsweise u.a. auf dem afrikanischen Kontinent herrscht. Also: Fleischkonsum führt nicht zwingend zu einer verschlechterung des Klimas. Leider wird oft so argumentiert und andere übernehmen dies dann unkritisch. Das liegt daran, dass diese Kampagnen für dumme gemacht sind. Du bist doch nicht dumm, oder? Scheint mir jedenfalls nicht so.

      Wenn du dir diese Seite, also urgeschmack.de, ein wenig länger anschauen würdest, würdest du an jeder Ecke meine Argumente gegen die Massentierhaltung finden, ganz frisch u.a. auch hier http://www.urgeschmack.de/die-ethik-des-fleischverzehrs/ und hier http://www.urgeschmack.de/urgeschmack-tv-ep-75-billigfleisch/ .

      2) Moral: Du ignorierst, dass Pflanzen auch Lebewesen sind, die leben wollen. Und wenn du schon Pflanzen das Recht auf Leben absprichst, dann vergisst du die unzähligen Eukyroten, die auf dem Gemüse sitzen, die Insekten wie Raupen, die bei der Ernte absichtlich vernichtet werden. Auch bei der Getreideernte werden jährlich allein in Deutschland laut der Deutschen Wildtierstiftung über 500.000 Wildtiere getötet. Darunter 90000 Rehkitze*. Das sind keine “Unfälle”, sondern absolut vermeidbare Verluste. Aber es kümmert die Produzenten nicht, weil sie billig Getreide für die (auch veganen) Brotesser herstellen müssen. Aber selbst wenn du all das ignorierst (und ich unterstelle einfach mal, dass du das nicht wusstest) und auch ausschließlich Obst und Gemüse kaufst, das nicht mit dem extrem fruchtbaren Dünger aus Tierresten gedüngt wurde stelle ich dir eine Frage: Wenn du ein Wildschwein überfährst, so ganz aus versehen, dann ist das ein Unfall, wie du ihn beschrieben hast. Wäre es dann für dich in Ordnung, das Tier zu essen? Oder würdest du das Fleisch lieber verschwenden und verderben lassen.

      Müssten wir gar alle Raubtiere auf diesem Planeten ausrotten, weil sie andere Tiere absichtlich töten?

      Und: Warum hast du zu entscheiden, dass es moralisch nicht zu beanstanden ist, KFZ auf deutschen Straßen zuzulassen? Oder überhaupt den Bau von Straße? ist dir klar, wie vielen Tieren dadurch völlig bewusst Schaden zugefügt wird? Warum duldest du das? Du argumentierst letztlich mit der schmalen Linie zwischen Mord (absicht) und fahrlässiger Tötung (versehen). Das halte ich für sehr, sehr fragwürdig.

      PS: Kleiner Nachtrag: In deiner Einleitung schreibst du “ethischer” – Ethik ist aber ein Substantiv und nicht steigerbar. Das ist deswegen wichtig, weil du versuchst, etwas als besser oder schlechter darzustellen, während dies aber nur im individuellen Ermessen und notfalls noch in Relation zum gesellschaftlichen Konsens passieren kann.

      * Das ist der Bambi-Bonus. Es hat ein Gesicht, eine Mutter und ist süß. Damit gewinnt man jede Diskussion. Eigentlich bräuchte ich gar nicht weiterschreiben.

  5. Pingback: Tierliebe Leute, die Fleisch essen - Seite 44 - Lovetalk.de

  6. Lerch Daniela

    Ich denke ihr habt kein Bewusstsein.Menschen die sich bewusst sind,essen auch bewusst,und das heisst,sie nehmen keinen anderen Wesen das Leben.
    Ihr solltet euch mal fragen wer ihr seid,und woher ihr kommt!
    Es ist Zeit aufzuwachen,und nicht wie die “Masse” zu leben.
    Liebe Grüsse aus Lanzarote,”wake up”

    1. Felix

      Hallo Daniele – vielen Dank für deinen Kommentar. Leider habe ich den Eindruck, dass du den Beitrag nicht gelesen hast, denn dort geht es in keiner Weise um moralische/ethische Aspekte des Fleischverzehrs. Zu letzterem dieser Vorschlag: http://www.urgeschmack.de/urgeschmack-tv-ep-39-fleisch-ist-nicht-gleich-massentierhaltung/

      Aber wo du schon mit Moral und Bewusstsein anfängst: Natürlich lasse ich mir nicht unterstellen, ich hätte kein Bewusstsein. Deine Behauptung, was bewusste Menschen zu tun und zu lassen haben, mag dein persönlicher Wunsch sein, aber es bleibt eine wilde Behauptung. Mit der “Masse” hat das auch nichts zu tun, nicht nur deswegen weil der Begriff in diesem Zusammenhang nicht passt.

      Sehr interessieren würde mich allerdings dein Standpunkt zu den Millionen von Feldmäusen, Kaninchen und Hasen die jedes Jahr bei der Ernte des “rein veganen” Getreides zerquetscht werden. Was ist mit den vielen Tierarten, die keinen Lebensraum mehr finden, damit “veganes” Soja angebaut werden kann? Was ist mit den vielen Käfern, die bei der Apfelernte (und -Wäsche) ertrinken? Und schonst du auch all die Eukaryoten mit deiner Lebensweise? Wohl kaum. Insofern klingt eine moralische Begründung für Veganismus oft sehr heuchlerisch.

      Deine Meinung dazu interessiert mich sehr.

  7. Frau S aus N

    AAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHH!!!!!!!!!!!!
    Ihr macht es einem echt nicht leicht! Was ganau soll ich denn nun eigentlich essen? Was kann ich meinen Kindern geben, ohne ihnen Schaden zuzufügen???
    Meine Schwiegermutter gab mir das Buch Peace-Food von Dahlke zu lesen. Sie schwört auf Dahle und der schwört auf die Campbells und beruft sich in dem Buch andauernd auf die China-Study. Dann lese ich im Schrot-und-Korn Forum, dass es auch Menschen gibt, die strikt gegen Vegetarismus und erst Recht Veganismus sind und teilweise genau das Gegenteil von Campbell behaupten (so bin ich auch hier gelandet)Hier lese ich nun von der Steinzeiternährung. Kling erst mal logisch. Andererseits: recht alt sind die damals nicht geworden. Außerdem konnten die nicht wirklich wählen, was sie essen wollten, die mußten sehen, dass sie nicht verhungern! Vor dem Steinzeitmensch war der Affe und der hat angeblich nur Früchte gegessen! Laut Dahlke weist unser Gebiss und unser Darm auch darauf hin, dass wir keine Fleischesser sind.
    Nur in einem sind sich alle einig: Zucker und Weißmehl sind schlecht. Gut, das ist ja schon mal was. Aber: jetzt sind auch noch Früchte wieder schlecht, weil die auch Zucker enthalten…. es ist schier zum verzweifeln.
    Wenn ich jetzt mit meinen 40 Jahren noch anfange, Medizin und Biologie zu studieren um meine eigenen Forschungen zu machen, bin ich längst tot, bevor ich ein Ergebnis habe…. also bitte, helft mir, die, die ihr Euch auskennt!!!
    Danke Hugo für Deinen Kommentar, den fand ich interessant.
    Felix, ich finde auch diese Seite hier interessant, aber warum reagierst Du immer so unfreundlich auf die Kommentare, die nicht genau auf Deiner Linie liegen? Pros und Contras sind noch nötig, um sich irgendwann einmal für irgendeine Richtung entscheiden zu können. Ich bin heute hier vielleicht wieder einen kleinen Schritt weiter gekommen….

    1. Felix

      Hallo Frau S aus N –

      danke für den Kommentar. Bzgl der Unfreudnlichkeit: Kommentare von militanten oder fanatischen Schreibern, wie sie hier leider gelegentlich vorkommen, sind leider in sich schon sehr unfreundlich geschrieben und tragen aus verschiedenen Gründen nicht zur Diskussion bei. Vielmehr haben sie sich bereits eine Meinung über alles inklusive meiner Person gebildet und tröten diese in oft unfreundlichem und oft auch unverschämtem Ton hinaus. Auf derartiges Geschreibsel reagiere ich entsprechend.

      Und so hat auch der Herr Dressel (Hugo) bereits in seinem ersten Kommentar klargemacht, dass er an einer Diskussion kaum interessiert ist, indem er seinen letzten Satz schön pöbelnd formuliert hat.

      Insofern stimmt es keineswegs, dass ich unfreundlich auf Kommentare reagiere, die nicht “auf meiner Linie” liegen.

      Was das Obst und die Affen angeht: Die gängige Theorie besagt ja gerade, dass der Mensch sich nur deswegen so weit entwickeln konnte, WEIL er angefangen hat, tierisches Protein zu konsumieren. Die Behauptung in Bezug auf die Zähne stimmt auch nicht ganz. Es handelt sich um kein Pflanzenfressergebiss, sondern um eine Mischung. Der Mensch ist ein Omnivore. Das ist Fakt.

  8. Herr Surya Sonne

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    vielen Dank, für den Eindruck einer persönlichen Meinung ohne Quellenangaben bezüglich einer Wildniserfahrung.

    Diesbezüglich finde ich es gut, dass persönliche Meinungen ohne Quellenangaben von Menschen die einen Pro-Vegetarischen Standpunkt eingenommen haben, kritisiert werden.

    Es sollte keine Doppelmoral geben und der Wildnisbericht als persönliche Erfahrung wahrgenommen werden. Die man sehr wohl achten, nachvollziehen und schätzen kann.

    In jedem Fall würde mich interessieren, wenn ich die
    persönliche Wildniserfahrung hernehme und als Ganzes wissenschaftlich
    betrachten möchte – Wie es möglich ist, dass der Mensch überhaupt existiert?

    Der Mensch stammt schließlich sehr warhscheinlich vom afrikanischen großen Menschenaffen ab.

    Da Affen nun aber hauptsächlich, wenn nicht sogar in den meisten Fällen komplett, vegetarisch leben. Scheint mir die persönliche Theorie, dass es die Menschen ohne Fleischkonsum nicht gibt nicht seriös.

    Vielmehr würden mich diesbezüglich wissenschaftliche Quellen interessieren.

    Falls diese existieren bitte vorlegen. Ansonsten erscheint mir die Theorie, dass die frühe Menschheit ohne Fleischkonsum ausgestorben wären für sehr abwegig. (Ausnahmen wie z.B. Alaska etc. ausgenommen)

    Vorab vielen herzlichen Dank & Gerne lasse ich mich durch Argumente eines besseren belehren. In diesem Sinne auf eine fruchtbare und friedliche Konversation.
    Mit den Besten Wünschen
    Ihr
    Surya Sonne

    1. Felix

      Hallo Herr Sonne –
      der Unterschied zwischen Mensch und Affe bzw die Entwicklung von letzterem zu ersterem hat, so die Argumentation NUR WEGEN des erhöhten Proteinkonsums stattfinden können. Sicherlich ist dafür nicht zwingend rotes Fleisch, wohl aber tierisches Protein und Fett notwendig gewesen. Nur dadurch, so die Argumentation, konnte genügend und ausreichend kompakte Energie aufgenommen werden, um die Vergrößerung des Gehirns auf der einen und geringere Abhängigkeit von (saisonaler) pflanzlicher Nahrung zu gewährleisten.

  9. Herr Surya Sonne

    Sehr geehrter Herr Felix Olschewskis,

    vielen Dank für Ihre Informationen und kritischen Berichten über die China Studie aus dem Jahr 2004/2005.
    Mich würde Ihre Meinung zu den Berichten / Studien der Webseite
    http://www.fleisch-macht-krank.de/Studien/Fleisch_Studien.htm
    interessieren.
    Mir scheint, dass seit der China Studie, zahlreiche Studien gegen Fleisch, vor allem rotem Fleisch sprechen und die Vorzüge einer vegetarischen Ernährung belegen.
    Über Ihre Meinung am besten mit Belegen / Quellen würde ich mich sehr freuen, da ich gerne beide Seiten anhöre.

    Vorab vielen herzlichen Dank für Ihre Mühen & Uns allen Guten Appetit,
    was auch immer auf dem Teller liegen mag ;o)
    Mit herzlichen Grüßen
    Ihr
    Herr Surya Sonne

    1. Felix

      Hallo Herr Sonne –

      leider fehlt mir gerade die Zeit, mir die genannten Studien im Detail anzuschauen. Allerdings fällt mir in den Zusammenfassungen auf, dass immer nur von “Fleisch” die Rede ist, ohne jegliche Qualifikation. Es besteht ein gewaltiger Unterschied zwischen Fleisch aus industrieller Produktion und Fleisch aus “altmodischer” Produktion z.B. aus stressfreier Weidehaltung. Insofern stehe ich den meisten dieser Studien skeptisch gegenüber.
      Dass Fleisch aus industrieller Massentierhaltung nicht gesund ist, diese Ansicht teile ich.
      Viele Grüße!

      1. Surya Sonne

        Guten Tag Herr Felix O.,
        danke für die zügige Antwort.
        Dann bleibts dabei… nach aktuellen Stand der Wissenschaft ist eine ausgewogene vegetarische Ernährung bzw. eine Ernährung mit wenig Fleisch/Fisch am sinnvollsten für die Umwelt und die eigene Gesundheit.
        und UN Berichte zum Klimawandel (Auswirkungen des weltweiten Fleischkonsums)

        Und meine persönliche Meinung: Sie haben völlig Recht. Da gibt es mit Sicherheit einen riesen Unterschied zwischen Tieren die “artgerecht” gelebt haben und Tieren aus der Massentierhaltung. Wobei dann das Fazit ja wäre die Massentierhaltung abzuschaffen ;o) und zum Sonntagsbraten zurück zu kehren,.

        Mit freundlichen Grüßen
        Ihr
        Surya Sonne

        1. Felix

          Ich denke auch, dass die Positionen nicht weit auseinander liegen müssen. Das Kernproblem ist die Massentierhaltung, sowohl was die Gesundheit als auch die Umweltbelastung angeht. Weidehaltung bzw Extensive Haltung sind nicht nur Alternativen, sondern Lösungen der derzeitigen Probleme, s.a. u.a. hier http://www.urgeschmack.de/rinderhaltung-ursache-oder-loesung-des-klimaproblems/

          Zur Abschaffung der Massentierhaltung würden Sie bei mir offene Türen einrennen, dazu finden Sie auf dieser Website zahlreiche Artikel.

        2. Felix

          Hallo Herr Sonne –
          mir fällt auf, dass Ihre Schlussfolgerung nicht die logischste ist. Denn SELBST WENN nachgewiesen würde, dass Fleisch in jeder Hinsicht schlecht für den Menschen sei, dann ist die logische Folge nicht, dass die von Ihnen beschriebene “ausgewogene vegetarische Ernährung bzw. eine Ernährung mit wenig Fleisch/Fisch am sinnvollsten für die Umwelt und die eigene Gesundheit” ist. Das ist ein Fehler, der leider viel zu oft gemacht wird.
          Was, wenn Fleisch zwar schädliche, doch auch für den Menschen lebensnotwendige Stoffe enthält? Steht er gar vor dem Dilemma, dass er als der Omnivore, der er ist, IMMER Kompromisse eingehen muss wenn es um den Nährwert und die gesundheitlichen Auswirkungen seiner Ernährung geht?

          1. Surya Sonne

            In Indien gibt es ein paar hundert Millionen Vegetarier und die vegetarische Ernährung hat dort eine lange Tradition.
            Ich glaube daher nicht, dass es wissenschaftlich möglich ist zu sagen, Fleisch sei unbedingt nötig für die Ernährung.

  10. Markus

    Finde die Beiträge über die China Study sehr interessant und bin auch ein Fan von den Arbeiten von L. Cordain und Paleo Food. Habe vor kurzem erst für 10 Tage wieder in der Wildnis gelebt, wie vor 1000 Jahren. Kein Essen, Keine Waffen nichts. Mussten uns alles Selber bauen, jagen, Sammeln usw. Aus dieser Erfahrung raus ist mir klar geworden das man ohne tierisches Eiweiß in der Wildnis (wie es unsere Vorfahren getan haben), nicht überleben kann. Es ist meiner Erfahrung nach nicht möglich nur vegan zu essen, da ich garnicht soviel sammeln kann, um mich und meinen Clan zu sättigen. Wir haben uns viel von Pflanzen, Beeren und Nüssen ernährt, aber auch viel Fisch gegessen. An Fleisch zu kommen macht sehr viel Arbeit und ist sehr schwer. Vorallem mit Feudalwaffen und auch wenn man Sie noch wie früher selbst herstellen muss.
    Ich stimme vollkommen überein das der Fleischkonsum reduziert oder optimiert werden sollte, auf das Individuum Mensch und sein Leben.
    Aber wie gesagt Studien kann man so oder so interpretieren. Ich rede hier von meinen Erfahrungen und die Erfahrungen von Menschen die selbst oft genug ihre Zeit in der Wildnis verbringen.
    Deshalb ist meine Meinung Veganes Essen ist eine erscheinung der Neuzeit und mit Sicherheit für unsere Vorfahren nicht praktikabel gewesen. Für den ein oder anderen ist sie in der Neutzeit, mit sicherheit eine gute Sache, aber halt nicht für alle.
    Ich denke man sollte sich von Dogmen lösen und das Individuum Mensch, sein Umfeld und seinen Stoffwechsel anschauen, um danach für Ihn seine Nahrung dazu finden. Denn wie sagte Hippokrates: “Laß DEINE Nahrung, DEINE Medizin sein!”

    Für alle die der Meinung sind rein Vegan ist das Allerheil Mittel, dem seihen die Studien von Cordain, Willert, Wilcot, Adamo, Nicolai Worm (Das Mammut auf dem Teller), sowie die aktuelle Labormedizin im Bereich Darm-AP (verstoffwechselung von Eiweiß im Darm) zu Empfehlen.

    Im großen und Ganzen bin ich der Meinung das “China Studie” uns eins gezeigt hat. Das viel Gemüse die Basis einer gesunden Ernährung sein sollte. Dem stimme ich zu. Den Rest soll jeder für sich entscheiden.
    lg
    Markus

  11. Hugo

    Hallo Herr Olschewski,

    wenn Sie das Buch von Professor Campbell tatsächlich gelesen hätten, wüssten Sie, dass seine Forschungen keineswegs nur epidemiologischer Art waren, sondern er zunächst über Tierversuche an Ratten und Mäusen einen reproduzierbaren und unwiderleglichen Zusammenhang entdeckt hat: Mäuse und Ratten, die verschiedenen Karzinogenen ausgesetzt waren (Aflatoxin, Hepatitis-Viren usf.) starben *immer* an Krebs, wenn ihre Nahrung zu 20% aus tierischen Proteinen bestand und *nie*, wenn sie zu nur 5% aus diesen Proteinen bestand. Professor Campbell ist übrigens selbst Sohn eines Milchfarmers und ist zu Anfang seiner wissenschaftlichen Karriere als Veterinär wie alle Wissenschaftler der damaligen Zeit von der Wichtigkeit eines hohen Proteinanteils für die menschliche Ernährung ausgegangen. Er hat sogar im Regierungsauftrag Entwicklungsprogramme auf den Phillipinen und anderswo unterstützt, die das Ziel hatten, in diesen Ländern den Proteinanteil der Nahrung der dortigen Menschen zu steigern.

    Er hat millionenschwere Forschungsprogramme mit renommierten Kollegen durchgeführt und seine Studien in anerkannten wissenschaftlichen Magazinen publiziert, d.h. sie der weltweiten Forschungsgemeinde zur Prüfung und Kritik übergeben. Seine Ergebnisse widersprachen der damaligen Orthodoxie und liefen gegen die Interessen der in den USA und hierzulande überaus einflussreichen Fleisch- und Milchlobby.

    Trotzdem stehen seien Ergebnisse von der Forschung unwiderlegt da.

    Glauben Sie tatsächlich, dass eine junge Frau ohne jegliche wissenschaftliche Meriten einen solchen wissenschaftlichen Giganten widerlegen könnte, nur weil sie schon einmal etwas von Regressionsanalyse gehört hat und weiß, wie man ein Statistikprogramm dafür benutzt? Professor Campbell war freundlich genug, Denise Minger in einer höflichen und netten Art auf ihre Erkenntnisse zu antworten:
    http://www.vegsource.com/news/2010/07/china-study-author-colin-campbell-slaps-down-critic-denise-minger.html

    Zu Denise Mingers vermeintlicher Widerlegung von Prof. Campbells Ergebnissen kann man also nur sagen: netter Versuch, versuchen Sie’s nochmal.

    Es bleibt die Erkenntnis, dass manche lieber jeden Strohhalm ergreifen um die Wahrheit zu verdrängen, als liebgewonnene Gewohnheiten wie den Verzehr tierischer Proteine aufzugeben.

    1. Felix

      Hallo Herr Dressel –

      zunächst einmal bleibt festzuhalten, dass ich weder eine Maus, noch eine Ratte bin. Die entsprechenden Versuche interessieren mich daher nur am Rande.

      Was Ihre Anmerkungen zu Frau Mingers Kritik an Herrn Campbells Studie angeht, so halte ich diese für wenig hilfreich. Nicht nur schießen Sie sich hier auf Frau Mingers Alter und ihren Hintergrund ein (womit Sie quasi direkt behaupten, junge Menschen könnten grundsätzlich nie etwas so gut wie ältere Menschen). Sondern Sie beschränken sich auch auf einen einzelnen Kommentar einer einzelnen Kritikerin. Insofern leisten Sie hier nichts neues.

      Sie mögen daher gerne nach Strohhalmen greifen, denn hier geht es nicht um liebgewonnene Gewohnheiten, sondern um Fakten.

      1. Hugo

        Hallo Herr Olschewski,

        sofern Sie der menschlichen Spezies angehören, funktioniert auch bei Ihnen der Protein-Metabolismus ganz genauso wie bei Ratten. Es gibt daher eine große Plausibilität, dass entsprechende Ergebnisse auch beim Menschen zu beobachten wären, aber Sie wollen hoffentlich nicht auf entsprechende Versuche pochen, oder?
        Schon aus wesentlich weniger deutlichen, in Tierversuchen erforschten Wirkzusammenhängen sind erfolgreich Therapieansätze für Krebs und andere Krankheiten entwickelt worden. Es ist also schlicht nicht haltbar, wenn Sie solche an Tieren gemachten Beobachtungen als für Menschen irrelevant abtun.

        Frau Mingers Alter und Hintergrund sind gar kein Problem. (Auch Einstein befand sich außerhalb des Wissenschaftsbetriebs als er seine bahnbrechende spezielle Relativitätstheorie veröffentlichte.) Das Problem ist, dass sie eine wissenschaftliche Methode der Epidemiologie (die Regressionsanalyse) in unzulässig vereinfachender Weise anwendet und meint, damit irgendetwas beweisen oder widerlegen zu können. Wenn Frau Mingers “Erkenntnisse” irgendeiner Prüfung durch die Wissenschaft standhielten, könnte sie sie ja bei einem anerkannten wissenschaftlichen Journal zur Veröffentlichung einreichen. Eine wirkliche Krebsepidemilogin hat Frau Minger in ihrem Blog allerdings schon auf die Fehlschlüsse in ihren Ausführungen aufmerksam gemacht und auch darauf, dass diese Ausführungen so keine Chance auf Veröffentlichung hätten. Frau Minger hat diesen Kommentar dann “aus Versehen” von ihrem Blog gelöscht. Soviel zu der intellektuellen Redlichkeit von Denise Minger.

        Es sind ja übrigens auch nicht nur Professor Campbells Ergebnisse, die Sie meinen, ignorieren zu können. Der Zusammenhang zwischen Wohlstandskrankheiten wie Diabetes, Krebs und koronaren Herzerkrankungen einerseits und dem übermäßigen Konsum von Fleisch- und Milcherzeugnissen andererseits wird ja mittlerweile durch tausende von Studien belegt. (Dass übermäßiger Konsum von raffiniertem Zucker und weißem Mehl auch eine entscheidende Rolle bei der Entstehung dieser Wohlstandskrankheiten spielt, soll ja gar nicht bestritten werden.) So ist die Verbindung zwischen dem Verzehr von Milchprodukten und Prostatakrebs zum Beispiel schon längst keine Auslegungssache mehr, sondern mit überzeugender Evidenz bewiesen und bei Urologen aus der Praxiserfahrung auch völlig unstrittig.

        *Alle* epidemiologischen Studien zeigen, dass die Sterblichkeitsrate mit dem Fleischkonsum zunimmt und es lässt sich auch ernährungsphysiologisch kein Argument für den Verzehr von Fleisch finden, da alle “guten” Bestandteile von Fleisch sich auch mit einer ausgewogenen fleischlosen Ernährung aufnehmen lassen, aber man umgekehrt die “schlechten” Bestandteile (Purine, gesättigte Fettsäuren usw.) durch den Verzicht auf Fleisch reduzieren bis eliminieren kann. Daher kann als gesichert gelten: Je weniger Fleischverzehr, desto besser für die Gesundheit.

        Wenn man natürlich nicht älter als Steinzeitmenschen werden will, kann man all das natürlich ignorieren und stattdessen auch willkürliche (und seltsamerweise den eigenen Vorlieben entsprechende) Annahmen über deren Nahrungszusammensetzung machen und sich dann daran orientieren. Auf Wikipedia kann man ja alles über die wissenschaftliche Haltbarkeit einer sogenannten “Paläo-Diät” nachlesen.

        1. Felix

          Hallo Herr Dressel –

          da Sie ja offenklundig schon alles mit absoluter Sicherheit wissen, zum Beispiel über die grundsätzlich negativen Seiten gesättigter Fettsäuren oder nicht-existente Vitamin B12-Mängel unter Veganern, frage ich mich, was Sie mit ihrem Geschreibsel hier überhaupt bezwecken. Ihre Meinung ist, so schreiben Sie, völlig unstrittig.

          Da sind sie in einer sehr komfortablen Situation, denn zahlreiche seriöse Wissenschaftler weltweit suchen noch immer nach Antworten auf ungeklärte Fragen im Bereich der Ernährung. Meinen Glückwunsch!

          Daher empfehle ich, dass Sie sich ihre Wahrheiten einfach weiter in der Wikipedia zusammensuchen (oder sie selbst dort hineinschreiben, Gleichgesinnte sind Ihnen gewiss dankbar) und Ihre Zeit nicht mit dem Schreiben von Kommentaren in fremden Blogs verbringen.

  12. Caitanya

    Toller Artikel, ich verlinke ihn immer wieder gerne. Vegetarier oder noch eher Veganer sein und werden ist ja momentan schwer in Mode, und diese armen Menschen kennen sich mit Ernährung ja noch nicht aus. Leider sind sie oftmal schon ideologisch infiltriert und glauben nur noch, was sie glauben wollen. Ich selbst bin froh, mich nicht mehr zu dieser Gruppe zählen zu müssen – mir geht es mittlerweile wieder gut – ganz sicher NICHT vegetarisch!!!

  13. Pingback: The China Study Smackdown Roundup | Free The Animal

  14. Felix

    @Dave: auch für dich dich gilt: Persönliche Beleldigungen akzeptiere ich auf meiner Internetseite nicht.

  15. Larissa

    Viele, viele Zahlen der benannten Ökobilanz wurden übrigens im Landwirtschafts-Jahresbericht der BRD selbst veröffentlicht.

    1. Felix

      Ja? Und? Weiter? Hast du dich im Beitrag geirrt? Hier geht es um keine Ökobilanz.

      1. Larissa

        -> Und was? Einen Gang (oder auch 2) zurückschalten, mein Lieber. Das heißt es. Du lehnst dich weit aus dem Fenster und das ist in deiner Position hier ganz schön dämlich. Lese dir mal deine vorherigen Kommentare durch und lasse es auf dich wirken. Vielleicht macht es irgendwann -klick-.

        Alles Gute künftig, vor allem aber ein wenig mehr “Belehrbarkeit” und Konfliktfähigkeit.

        1. Felix

          Larissa – das ist nun dein zweiter Kommentar in Folge ohne jegliche Substanz oder Inhalt. Du führst nicht ein einziges Argument an und stellst auch keine Frage in den Raum. Stattdessen fängst du mangels Diskussionsgrundlage an, mich persönlich zu beleidigen.
          Es mag ja sein, dass du grundsätzlich so durch’s Leben gehst und dich allen anderen Menschen gegenüber so verhältst und diejenigen mit denen du verkehrst, dies toll finden. Aber ich kann damit nichts anfangen.
          Weitere persönliche Beleidigungen werde ich nicht akzeptieren und da dies meine Website ist, werde ich sie dementsprechend löschen.

  16. lara

    hallo felix,
    völlig unbrauchbar finde ich ehrlich gesagt deinen bericht eines berichtes hier. konntest du irgendetwas offenlegen, beisteuern oder aufdröseln? konntest du aufklären und zeigtest du wirkliches wissen bezüglich der studie? (…)
    hattest du die zahlen jemals vor dir liegen, um nun derart große töne spucken zu können
    und hast du jemals mit landwirten über die öko-bilanz ihrer produkte gesprochen?
    ich schätze, jeden einzelnen punkt musst du verneinen, was mich zu dem schluss bringt,
    dass du entweder irgendein problem mit den fakten und zahlen dieser welt hast, welche die vegane bewegung auch künftig antreiben wird oder du bist schlicht und einfach genervter fleischliebhaber. womöglich beides?
    ich hoffe, du greifst künftig nicht mehr zu derart starken worten, das könnten manche menschen sehr ernst nehmen. man sollte nicht aus dem bauch heraus das für richtiger befinden, was man lieber hören würde. den bericht besagter dame zähle ich dazu, der ist auch mir nicht unbekannt. campbell hat daraufhin übrigens eine antwort formuliert. das soll die china study nicht in den himmel heben, jedoch sind diverse analysen und berichte reif für die tonne. verschafft euch alle einfach selbst einen eindruck und lest das buch! wer sich selbst, die welt und mitgeschöpfe liebt, wird in einer veganen lebensweise mit sicherheit ein stück mehr zufriedenheit finden.

    1. Felix

      Moin Lara –
      wenn du dir nur fünf Minuten offenen Auges die Inhalte dieser Website durchgelesen hättest, hättest du sehen können, dass die Antworten auf deine ersten drei Fragesätze ‘Ja’ lauten.
      Mit intelligent argumentierenden und diskutierenden Veganern und Vegetariern unterhalte ich mich immer sehr gerne, denn unsere Ziele sind oft kongruent. Dir kann ich jedoch nicht helfen, fürchte ich.

  17. nadine

    hmm ok, denn kann ich mir ja diese studie sparen xD

    es ist wirklich schade, dass ich bisher nicht heruasfinden konnte, was das beste für mich ist. es gibt leider nichts, wo es “kein” kontra gibt und man sich die sache überlegen muss.
    ich persönlich bin “derzeit” ^^ eine vollwertlerin so gut es geht und verzichte wegen der diabetes-gefahr und paar anderen punkten auf milch und dessen produkte.
    ich hab sogar mal gehört, dass man eigentlich kein getreide zu sich nehmen soll, weil die menschen damals (also der organismus) damit nichts anfangen konnte oder sowas in dem dreh *kopfkratz*…
    eigentlich wäre es schön auf eine ursprüngliche ernährung zu kommen, womit der organismus am besten kalr kommt… aber wie das nun mal so ist: ich finde dazu kein non-plus-ultra :-P
    achso und ein wort zum monat fast-mittag ^^ -> die natur findet immer einen weg uns umzubringen ^^ derzeit versucht sie es mit diabetes und konsorten
    schöne grüße :-)

  18. Andrea

    @Bleike
    hast du dich denn vorher mit dem Thema auseinander gesetzt natürlich ist wenig genuss und zufriedenheit dabei wenn man einfach “nur” tierische Produkte aus seiner Speisekarte streicht und außerdem nichts verändert
    gib dir mal ein paar seiten http://www.rezeptfuchs.de
    http://www.tierrechtskochbuch.de müsste fürs erste reichen probier einfach mal aus die sachen sind total lecker, gesund und überhaupt nicht einseitig.
    mal was anderes ich ernähre mich seit einem Jahr vegan betreige regelmäßig sport und hatte sogar eine Leistungssteigerung durch die umstellung erfahren,
    und zu ökologischen auswirkungen von Fleischkonsum: 1Kg Rindfleisch braucht 13000 l wasser und 16Kg Getreide. nur soviel 1Kg sind 4 Steaks

    1. Felix

      Moin Andrea – vielen Dank. Ich finde deinen Kommentar interessant, muss dich aber um eine seriöse Quelle für deine Behauptung bezüglich der ökologischen “Auwirkungen” des Fleischkonsums bitten. Die von dir genannten Zahlen geistern schon länger durch’s Internet, haben sich aber immer wieder als a) völlig unhaltbar und b) viel zu pauschal erwiesen. Es ist völlig abhängig von der Erzeugungsmethode und dass man aus 1kg Fleisch auch 10 Steaks machen kann, das wird dir doch wohl klar sein, oder?

  19. Erni

    Hallo Felix,
    ich bin zwar auch kein Fleischfan und halte nichts von Massentierhaltung, aber in Bezug auf die rasante Zunahme der Weltbevölkerung kommen wir wohl nicht mehr ohne aus. Massentierhaltung ist aber nicht gleich Massentierhaltung: es gibt Formen die sind vertretbar, wie z.B. bei Hühnern die Freilandhaltung.
    Übrigens, auch in Punkto Ökobilanz liegst Du völlig daneben. Die Massentierhaltung erzeugt weitaus wenige Treibhausgase als ökologisch aufgezogene Tiere: dies ist aber schon seit langem bekannt. Die Tiere werden durch Wachstumsmittel usw. weitaus schneller schlachtreif als ökologisch aufgezogene und verbrauchen dadurch auch weniger Resourcen.
    Tja, es ist nun mal so.
    Gruß Erni

    1. Felix

      Moin Erni –
      1. Das wort Ökobilanz habe ich nicht in den Mund genommen.
      2. Wenn du eines Tages mal eine seriöse Quelle für deine fantastischen Behauptungen angeben kannst, bin ich gerne bereit, mich näher mit deinem Geschreibsel auseinanderzusetzen. Ein Tipp: “Es ist nun mal so.” ist keine Quelle.

  20. Bleicke

    @Franziska

    Bist du Veganerin? Ich habe aus ethischen Aspekten versucht, mich vegan zu ernähren. Ich habe viele Bücher und Blogs zum Thema gelesen, war sehr motiviert und hab es wirklich probiert, aber nach zwei Monaten war einfach Schluss. Ich war schwach, Essen hat mir nicht mehr geschmeckt, ich habe regelmässig Abends gekotzt und war regelrecht depressiv.
    Dann habe ich mit Paleo angefangen und es geht mir darauf einfach besser denn je. Wenn es möglich wäre, sich völlig ohne Nachteile vegan zu ernähren, fände ich das super. Aber da das nicht funktioniert, heisst es leider du oder ich mit dem Tier.
    Der großflächige Anbau von Pflanzen und Getreide ist übrigens genauso schädlich für Umwelt und Co. wie die Massentierhaltung.
    Zur Diabetes: Mein Vater hat Typ 2 Diabetes innerhalb von zwei Monaten besiegt, indem er einfach keine Fruchtsäfte und Süßigkeiten mehr konsumiert hat. Diabetes ist nicht umsonst die ZUCKERKRANKHEIT. Das ist doch seit Jahrzehnten völlig klar, was soll tierisches Eiweiss damit zu tun haben?

  21. looongcat

    Für die biegsamkeit von Fakten ist diese Seite ein ebenso lustiges wie erschreckendes Beispiel. Eine angeblich naturgegebene Fleischdiät ist einfach nur an den Haaren herbeigezogen und der Rest der Texte ist auch eher ideologisch geprägt als wissenschaftlich fundiert. Natürlich mag das Laien schlüssig erscheinen, aber wer die Papers liest die als Rechtfertigung für die von ihnen verfassten Artikel missbraucht werden, bemerkt schnell dass sie genau wie sie hier kritisieren nur das herauspicken was in ihr verschrobenes Steinzeit-Konzept passt. Da das aber definitiv unter Meinungsfreiheit fällt und sich die Leute ihre grauenhafte Ernährungsweise freiwillig antun (oder auch eben nicht) gibt es sicher keinen Grund zu versuchen dagegen anzureden, zumal man dabei ohnehin wie Don Quixote enden würde.

    p.s. salmonellen kommen nicht nur in industriehühnchen vor, und es ist nicht entscheidend wie viele Bakterien es sind, sondern welche. aber das nur ganz nebenbei ;)

    1. Felix

      Hallo looongcat, mit deiner Leseschwäche kann ich dir leider nicht helfen, da müsstest du vermutlich wirklich eine Abendschule besuchen. Da hier an keiner Stelle von einer Fleischdiät dir Rede ist und auch die übrigen deiner Behauptungen bezüglich dieser Seite haltlos sind, gehe ich davon aus, dass du dich einfach geirrt hast. Kann ja mal vorkommen. Ich wünsche dir gute Besserung und dass sich auch dir eines Tages die Welt des Lesens erschließen mag.

  22. Franziska Helmbold

    Hallo Felix!
    Naja, wie gesagt ist es eben nicht nur Epidemiologie.
    Ich empfehle dir auch was zu Lesen: John Robbins “Food Revolution”. Dort kannst du lesen, welche Aspekte ich meine.
    Fleischkonsum ist möglich, weil es fast überall Massentierhaltung gibt. Bestimmt weißt du aus welchem Stall deine Kaninchen kommen oder aus welchem Gebiet dein Reh, aber die meisten Menschen wissen es nicht oder wissen, dass es aus D kommt, aber mehr nicht. Sie wissen nicht, welche Folgen die Massentierhaltung hat: Treibhausgase (mehr als alle Autos u. Flugzeuge zusammen) werden freigesetzt, Wasser wird verbraucht, Urwald wird gerodet (um Getreide und Soja für Nutztiere anzubauen oder Rinder zu halten) und die Umwelt wird mit einer unvorstallbar großen Menge Scheiße verpestet.
    Ethische Aspekte sind der Welthunger, der durch die steigende Massentierhaltung zunimmt, die Arten, die durch die Zerstörung der Lebensräume verloren gehen und die Grausamkeiten, die jedes Tier erfährt, wenn es geschlachtet wird. Nur um gegessen zu werden? Ja, Löwen essen Gazellen. Aber du hast doch mehr Grips im Hirn als ein Löwe! Ein Schwein ist übrigens kognitiv so weit entwickelt wie ein Kind über 3 Jahre.
    Naja, trifft alles nicht auf dich zu, weil du keine Tiere aus Massentierhaltung ißt, ich ahne es. Bleibt zu überlegen, ob es genug tierisches Protein für die gesamte Bevölkerung gibt, das nicht der Massentierhaltung entstammt.
    Ich esse da lieber weiter Kartoffeln, Kichererbsen und Früchte und kein tierisches Eiweiß.

    1. Felix

      Franziska,
      kannst du zu deinen Behauotungen bezüglich der Tierhaltung auch fundierte Quellen nennen? Würde mich sehr interessieren. Aber bitte nicht PETA oder solchen Unfug, sondern wirklich seriös belegtes Material.
      Wie gesagt, die Probleme treten bei nachhaltiger Landwirtschaft nicht auf. Und auch der Welthunger kommt nicht “einfach so” durch Soja für Nutztiere zustande, sondern durch eine äusserst schlechte Verteilung. Es werden täglich unmengen Lebensmittel auf der ganzen Welt vernichtet, weil sie nicht gegenssen werden. Das problem ist nicht die Erzeugung, sondern die Verteilung.
      Was den Löwen und das Gehirn angeht: Ich erkenne den Zusammenahng nicht. Was soll dumm daran sein, sich von etwas so nahrhaftem und gesunden wie einem Wildtier zu ernähren?
      Mit deiner Ernährung wünsche ich dir weiterhin viel Freude, Gesundheit und vor Allem Zufriedenheit.

  23. Franziska Helmbold

    Ah, ich erkenne einen schlechten Versuch, die China Studie herunterzuspielen.
    Mich hat sie überzeugt. Ich habe Biologie studiert und fand hier nicht nur ein paar Statistiken, sondern eine Zusammenfassung von über 750 Studien, also wissenschaftlichen Veröffentlichungen. Darunter waren sowohl Studien der Grundlagenforschung (z.B. Casein und Krebs), als auch viele Untersuchungen von mehreren Forschern, Ärzten und ihm selbst. Die Ergebnisse sind so überwältigend und eindeutig, wie ich es mir nicht eindeutiger vorstellen kann. Sonast hat man ja in der Forschung “signifikante” Ergebnisse, hier aber sind sie ganz eindeutig.
    Die Studien wurden in allen renommierten Zeitschriften veröffentlicht. Herzkranke erholten sich nach einer Diät ohne tierisches Eiweiß, Diabetes-Kranke konnten ihre Medikation in einer solchen Diät halbieren usw. usf.
    Was sagst du zu den ökologischen Auswirkungen des Fleischkonsums?
    Was zu den ethischen Aspekten?
    Was sagst du zu den Gefahren von Salmonellen, Bakterien, BSE?

    1. Felix

      Hallo Franziska,
      hier spielt keiner irgendwas runter. Allerdings empfehle ich dir zusätzlich die Lektüre des folgenden Artikels von Dr. Eades zu dem Thema: http://www.proteinpower.com/drmike/cancer/the-china-study-vs-the-china-study/
      Was die Ergebnisse also solche angeht, bleibt all das Epidemiologie. Ob sich ein Herkranker nach einer Diät erholt oder nicht spielt dabei direkt erstmal keine Rolle, denn es gibt viele Diäten nach denen das passiert. Vergleiche dazu den Unterschied zwischen “Zusammenhang” und “Ursache-Wirkung”.
      Um deine Fragen zu beantworten:
      1) Ökologische Auswirkungen des Fleischkonsums. Welche? Werde bitte konkret. ich vermute, du pauschalisierst und verwechselst “Fleischkonsum” mit “Massntierhaltung”.
      2) Ethische Aspekte. Welche? Meinst du etwa die Nahrungskette? Löwen essen Gazellen? Fische weinen nicht? Pflanzen wollen gegenssen werden?
      3) Gefahren von Salmonellen, Bakterien, BSE. Was soll damit sein? Salmonellen und BSE sind sicher nicht schön, treten aber nur in der industriellen Großproduktion als Problem in Erscheinung. Gegen Bakterien habe ich nix. Ganz im Gegenteil, mein Magen enthält ca drei Billionen stück. Hoffe ich zumindest. Das wäre ein gesundes Zeichen.

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