Urgeschmack-TV Ep. 56: Gemüse im eigenen Garten

In diesem Jahr stellte ich bereits einige Bücher zum Thema Garten– und Gemüseanbau vor. Das diesen Büchern entnommene Wissen vesuche ich wenigstens zum Teil auch selbst in die Tat umzusetzen. Es ist schon sehr spannend, den Pflanzen beim Gedeihen zuzusehen, letztlich aber auch sehr schmackhaft, sie hinterher zu ernten und zu essen. Mehr dazu in diesem Video:

Platz für Pflanzen ist auf der kleinsten Fensterbank. Wie sieht es bei Ihnen aus? Welche Pflanze erfreut sich Ihrer Pflege?

8. July 2011
Felix

By Felix

Felix Olschewski ist Autor und gründete Urgeschmack im Jahr 2009. Sein Ziel ist, möglichst vielen Menschen den Weg zu ebnen für eine schmackhafte, gesunde und nachhaltige Ernährung.
Seit Gründung dieser Website hat er sieben Kochbücher und Ratgeber sowie Hunderte von Videos, Artikeln, Rezepten und Podcasts veröffentlicht.

10 replies on “Urgeschmack-TV Ep. 56: Gemüse im eigenen Garten”

Hi,

deine Buchempfehlung April hat mich inspiriert, unseren Garten auf den Kopf zu stellen.

Ich hatte keine Ahnung vom Gärtnern und habe einfach mal das Buch bestellt und dann losgelegt.

Wieso ich dann beschlossen habe, 40m² Rasen umzupflügen und 3 Beete anzulegen, kann ich gar nicht mehr sagen. Es hat mich einfach interessiert und ich wollte einfach wissen, wie denn selbst gezogenes Gemüse schmeckt.

Nach dem ich unter anderem

– den Rasen umgepflügt,
– 3 Beete angelegt habe,
– Kompost verteilt,
– und dann wie ein Wilder Samen in die Erde gesteckt habe.

Habe ich gestern mein erstes Ernte eingefahren.

Guckst Du hier: http://goo.gl/t9IGA

Das sind nur 3 Kartoffelpflanzen gewesen. Am Ende haben wir aus 9 Kartoffeln 13 Kilo Kartoffeln gemacht.

Ich sach ja, der dümmste Bauer erntet die dicksten.

Hi Dominik – das klingt großartig. Leider kann ich es mir nicht anschauen, ich bin (noch?) nicht bei Google+. Hättest du noch einen anderen Link? Es interessiert mich sehr!

Richtig und dazu noch einen Riesenkürbis, den ich gerade verzweifelt daran hindern muss, alle anderen Pflanzen des Beets zu killen. Dieser Killer explodiert gerade und nimmt locker seine 2 – 3 m² Platz ein.

Super Beitrag! Ich habe einen Südwestbalkon mittlerer Größe und dort dieses Jahr allerhand angebaut, fast ausschließlich Heirloom-Sorten (die ja eigentlich gerade für Balkon nicht so geeignet sind).
Erfahrungen so weit:
– Im Haus vorziehen klappt hervorragend, aber auch bei mir haben sich die Pflanzen, die ich sehr früh geschützt rausgestellt habe am besten entwickelt.
– es ist mehr Arbeit als gedacht, bringt aber auch viel reichere Erträge als gedacht! Wir hatten z.B. viel mehr Salat als wir als Berufstätige tatsächlich essen.
– Es schmeckt alles unglaublich viel besser 🙂
– Kleinvieh macht auch Mist: gerade Kräuter wachsen toll, schmecken richtig gut (z.B. italienische Petersilie, ein Traum) und veredeln einfache Gerichte enorm. Außerdem nehmen sie keinen Platz weg, wenn man sie zu den größeren Pflanzen als Bodendecker dazusäht.
– ich habe v.a. aus diesem Buch gelernt: “McGee & Stuckey’s the Bountiful Container: A Container Garden of Vegetables, Herbs, Fruits, and Edible Flowers”
– Erfolge bisher: Zuckererbsen (!!), Zucchini, Erdbeeren, Tomaten (tragen fast genauso reichhaltig wie deine, trotz recht kleiner Töpfe), Salat (Rucola, Mizuna, Eisberg, Pflücksalat usw)
– Mißerfolge: Melone, Gurken (werden sehr groß und unhandlich, wenig Früchte bisher), Aubergine
– stehen noch aus: Rosenkohl, Himbeeren (habe ich schon seit Jahren mit eher mäßigem Erfolg auf dem Balkon), Feldsalat.
http://tidytipsy.wordpress.com/2011/06/23/eating-homegrown-a-k-a-gardening-2011-part-4/
Freu mich auf weitere Beiträge zu dem Thema 🙂
LG Kristina

Wow, das klingt großartig. Und deine Photos sind wie immer Klasse. Die erste Tomate hab’ ich gestern gepflückt und würde sagen, dass sich der Aufwand gelohnt hat. Und in einer entlegenen Ecke des gartens habe ich tatsächlich ein Wild-Himbeer-Feld gefunden. Das müssen die Vögel da angelegt haben, ist in den letzten 2 Monaten gewachsen.
Danke auch für den Buch-Tipp, das werd’ ich mir mal anschauen.

Danke 🙂 Mmh, wilde Himbeeren hört sich auch gut an! Wir gehen im Herbst immer Brombeeren pflücken, da gibts bei uns im Wald auch ganze Felder.
Das Buch ist super, allerdings halt rein über Container Gardening. Da du ja einen “richtigen” Garten hast, weiß ich gar nicht, ob es dir so viel bringen wird.
Wir haben auch die ersten Tomaten schon gegessen, es lohnt sich auf jeden Fall!

> was kann ich denn ab August noch pflanzen?

Ich hab zwar viel gelesen, bin aber dennoch nicht der beste Ansprechpartner für sowas. Wenn du gerade erst umziehst, willst du ja am Anfang sicher nicht noch viel Arbeit mit dem Garten haben. Insofern sind Himbeeren auf jeden Fall eine sehr gute Idee. Auch so kleine/Zwergobstbäume würde ich jederzeit pflanzen, da hat man wenigstens jahrelang was von. Wenn du Glück hast, würden evt auch noch Karotten oder Stangenbohnen gehen, die brauchen so 8-12 Wochen. Wenn das Wetter bis Ende Oktober stabil bleibt, kann das gehen.

Ansonsten würde ich im Herbst auf jeden Fall das Beet für den nächsten Frühling vorbereiten, also ordentlich Kompost drauf etc.

Zur Zeit nur ein paar Kräutertöpfe, Umzug in Wohnung mit riesen Garten steht bald an.

Wenn du dich in letzter Zeit eh viel eingelesen hast, was kann ich denn ab August noch pflanzen? Evtl. dann eben schon in Hinblick auf nächstes Jahr, z.B. Himbeeren usw. (Kornapfelbaum und dutzende Johannisbeersträucher gibts schon).

Comments are closed.