Steinzeiternährung: Dogmatismus, das gesunde Mittelmaß und Sinn und Zweck (Urgeschmack-Podcast #22)

podcast_constantinIm heutigen Urgeschmack-Podcast spreche ich mit Constantin von paleosophie.de über die Steinzeiternährung als Ideologie, Dogmatismus, das gesunde Mittelmaß und den eigentlichen Sinn und Zweck dieser Ernährungsform.

Constantin schreibt schon lange als aktiver Teil der Community wertvolle Artikel rund um die Paleo-Ernährung. In diesem Interview sprechen wir über seine Perspektive sowohl als Anwender dieser Lebensweise als auch als beitragender Blogger.

Shownotes

Ein paar Notizen und Links zu diesem Podcast:

Wikipedia: Das Paretoprinzip

paleosophie.de: Die Paleo-Ernährung ist nur der Anfang

Urgeschmack: 5 Jahre Steinzeiternährung – ein Fazit (Urgeschmack-TV Ep. 144)

Das beste Kochbuch der Welt - ohne Rezepte: Buchtipp “On Food And Cooking” (Urgeschmack-TV Ep. 69)

Constantin und ich haben am gleichen Tag noch einen weiteren Podcast aufgenommen. Diese Zwillingsfolge finden Sie in Constantin's Blog: Paleosophie Podcast #9: Interview mit Felix Olschewski zu Paleo, Bio und Nachhaltigkeit

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11 Kommentare zu “Steinzeiternährung: Dogmatismus, das gesunde Mittelmaß und Sinn und Zweck (Urgeschmack-Podcast #22)

  1. michael

    Hallo Felix, kannst du bitte noch den Link zu dem Rezepte-freien “Kochbuch” posten?

  2. Sascha

    Mir hat das gesunde Mittelmaß in 8 Wochen 13 Kg (!) weniger auf die Waage beschert. Ich habe mich gerade eben nach 8 Wochen Paleo zum ersten Mal gewogen. Vorher: 177cm, 86,5 Kg, heute morgen: 177cm, 73,7 Kg. Und ich habe dabei nicht im Ansatz etwas vermisst. Bin auch nie rückfällig geworden. Im Gegenteil. Ich futtere gut die Hälfte der Kalorien, die ich vorher verputzt habe und habe trotzdem das Gefühl, MEHR Nährstoffe und das, was mein Körper braucht zu mir zu nehmen. Meine Kohlehydratzufuhr hat sich von vorher ca. 470g pro Tag (!) auf ca. 55g pro Tag eingependelt. Und ich habe überhaupt keine Mangelerscheinungen. Im Gegenteil, ich habe keinen ernährungsbedingten Mittagshänger mehr und fühle mich allgemein wesentlich gesünder und besser! Ich bin wirklich dankbar, über Paleo gestoplert zu sein! Ich darf mir zwar komplett neue Kleidung kaufen, weil alles zu groß geworden ist, aber das macht ja auch Spaß 😉

    Daumen hoch für Paleo!

  3. Robert

    Hallo Felix,

    nachdem ich mein Hausarzt gewechselt habe, erfuhr ich , daß bei mein Letzter Checkup der Zucker über das max. 100 auf 135 angestiegen war. Ob es jetzt so dauernd bleibt ist nocht nicht klar, da diese Limitüberschreitung vom Hausarzt mir nicht gesagt wurde binn ich jetzt ein bischen gesorgt. Ich ernähre mich seit Oktober, Paleo, seit ich in Ungarn im Kur war, und mit dem Assistenten von Szendi Gabor auf diese Ernärungsform aufmerksam gemacht worden bin. Ich habe daneben 6 Kg. abgenommen und jetzt aber plötzlich mein Blutdruck auch sehr gesunken ist. Ich habe auch dem jetzigen Hausarzt schon davon gesagt, der hat aber nicht reagiert. Ich gehe davon aus, dass diese Ernärungsform für das Normaliesierung meines Zuckers gerade gut gekommen ist. Meine Frag ist, ist Xucker als Süßungsmittel da richtig, da es kein Zucker enthällt, aber Kohlenhydrate? Ich binn auch sportlich tätig, und am Mittwoch macht mein Hausarzt ein Belastungs EKG und LZ Ekg mit LZ Blutdruck Test. Wie siht es mit der weitere Paleo Ernärung aus?? Kann ich es weiter machen?

    Für einen kleinen Hinweis, bedanke ich mich recht herzlich.

    Robert

    1. Felix

      Hallo Robert,
      ich gebe dir keinen ärztlichen Rat.
      Allerdings denke ich, dass du mit der Steinzeiternährung sehr gut fährst und das auch weiterhin tun kannst.
      Bzgl. Xucker: Soweit ich weiß enthält der weniger Kohlenhydrate als Haushaltszucker (genau darum geht es ja) und er wirkt sich weniger stark auf den Blutzucker aus. Zucker sind immer Kohlenhydrate. Der “Vorteil” von Xucker sei, dass er süß ist, ohne viel Kohlenhydrate. Also ja – der ist eine ganz nette Lösung. Für sinnvoller halte ich es allerdings, gar keine zusätzlichen Süßstoffe zu verwenden und stattdessen richtiges Obst (Bananen etc) zu essen – auch das allerdings nicht übertreiben.

  4. hollyi

    mir fällt auf-
    ein hauptgrund für eine ernährungsumstellung, für die intensivere auseinandersetzung, ist häufig ein problem mit dem eigenen körper. sei es bloßes übergewicht (überraschend oft) oder eine ernstzunehmendere erkrankung.
    aus einer solchen perspektive, wenn man sich in ein thema neu einfinden muss, gerät meist zuallerst das klar strukturierte, vorgegebene konzept in den fokus, an das man sich dann sehr genau zu halten hat und will, auch, um übersicht zu schaffen und sich freizumachen von der sich an allen ecken und enden widersprechenden informationsdichte, die das internet bereithält. je absoluter man sich so einem konzept verschreibt, umso größer war häufig das vorangegangene problem.
    ich glaube, das ist wesentlicher als es etwas plump aus “typisch menschlich” oder gar aus einem “typisch deutsch” herleiten zu wollen.
    die leute wollen etwas richtig machen, weil im körper etwas falsch läuft. dieses “richtig” muss aber nun mal erst vorgegeben werden. das ist immer ein anzeichen dafür, dass man über ein thema selbst (noch) nicht allzuviel weiß.

    1. Felix

      @hollyi: mit deiner Mailadresse bei gmx scheint etwas nicht zu stimmen, da bekomme ich gelegentlich Fehlermeldungen. Das nur als Hinweis – per eMail kann ich’s dir nicht schicken.

  5. Frank

    Hallo,
    Habt ihr das Vogelgezwitscher druntergelegt oder Wart ihr im Garten ?
    Frank

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