Sind Haferflocken, Nüsse und Samen gesund? (Video)

Sind Haferflocken gesund? Und wie sieht es mit Nüssen und Samen aus? Im heutigen Video beantworte ich wieder Leserfragen rund um diese Themen.

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20 Kommentare zu “Sind Haferflocken, Nüsse und Samen gesund? (Video)

  1. Samantha

    Hallo 🙂

    Ich finde die Paläo-Ernährung sehr gut und ich selber esse eine geringfügige Menge KH und schon seit Jahren keine Brotwaren usw. Teig mache ich gerne aus Nüssen. Gerade Erdnussbutter ist bei mir ganz weit oben…daher auch meine Frage: Ist Erdnussbutter gut? Ist es ok die öfters am Tag zu verwenden?

    Noch eine Frage (außerhalb des Themas): Was hälst Du von der Logi-Methode, Felix?

    Danke für deine Antwort im Voraus!!
    LG

    1. Felix

      Hallo Samantha,

      Erdnüsse sind leider keine Nüsse, sondern Hülsenfrüchte. Für sie gilt daher das gleiche wie für Bohnen und Co:
      http://www.urgeschmack.de/sind-huelsenfruechte-gesund/
      http://www.urgeschmack.de/lektine/
      http://www.urgeschmack.de/sind-lektine-immer-gefahrlich/

      Die Logi-Methode habe ich nicht studiert. Allerdings legt sie meines Wissens nach weniger Wert auf die Qualität als auf die Quantität der Lebensmittel: Es ist relativ egal, was au dem Teller leigt, solange das Makronährstoffverhältnis stimmt. Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker etc spielen dabei keine Rolle. Ich halte das für einen Fehler. Ansonsten ist das Konzept ähnlich wie Atkins und LowCarb tendenziell ernährungsphysiologisch vorteilhaft.

  2. sfast

    Wenn es um Brei geht, dann kann man auch Reis schön zerkochen. Einfach mit der Gabel schön zerdrücken und zermanschen und dann funktioniert das auch.

  3. Tom

    Also ich steh hatl unheimlich auf so Frühstückscerealien, Müsli, Grieß usw.

    Aber nachdem ich eben auf Weizen und die Antinährstoffe gering halten möchte, bin ich halt auf der Suche nach passenden Alternativen die Carblastig sind, aber gesundheitlich vertretbarer.

    1. Felix

      Warum nicht einfach ‘ne Banane mit reinwerfen? Ansonten ist Buchweizen sicherlich eine Alternative, wenn auch geschmacklich ggfs. etwas gewöhnungsbedürftig.

  4. Hitschi

    Hallo Felix,

    wie ist es denn mit Leinsamen?
    Als Ballaststoff zur Regulierung der Verdauung nehme ich morgens und abends jeweils einen Esslöffel ganzen Leinsamen zu mir.
    Außerdem verwende ich geschroteten LS und auch Leinsamenmehl zum Brotbacken.
    Habe gelesen, dass nur ca. 30g täglich unbedenklich sein sollen, stimmt das?

    1. Felix

      Wenn es nur um Ballststoffe geht, kannst du auch Gemüse oder z.B. Bananen essen. Oder Kokosraspeln. Ballststoffe gibt’s viele. Wenn man sich ausgewogen ernährt, muss im Normalfall auch nichts extra reguliert werden.
      Inwiefern mehr als 30g bedenklich sein sollen kann ich nur vermuten: Da die Dinger im Darm (und schon vorher, klar) quellen, können sie Verstopfung verursachen. Davon abgesehen sind viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthalten. Die können ranzig werden.

  5. Manuel

    Hi Felix,

    danke für das Video!

    Der Frage von Tom möchte ich mich anschließen. Ich habe meine Ernährung an Urgeschmack angelehnt. Da ich aber relativ viel Ausdauersport betreibe (fast täglich), möchte ich auf Kohlehydrate (aus Getreide) beim Frühstück nicht verzichten.

    Zur Zeit esse ich morgens entweder glutenfreie Haferflocken (gibts bei Amazon) mit Fruchtsaft oder den Frischkornbrei (nach Bruker):
    6-Korn Getreide-Mischung geschrotet und über Nacht eingeweicht – am Morgen anrichten mit halber Zitrone, Apfel, Sahne, Obst, Nüsse. Ich geb dann noch einen EL frisches Leinöl hinzu.

    Mir geht es darum, die Anti-Nährstoffe so gut wie möglich zu eliminieren.

    Grüße,

    Manuel

    1. Felix

      Siehe meine Antwort an Tom. Wenn du gerne mehr Kohlenhydrate hättest, pack doch eine Banane dazu. Wenn du die zerdrückst, wird es ja auch nochmal etwas breiiger.

  6. Tom

    Welches Getreide würdest du denn empfehlen, wenn man sich so art Brei (wie mit Haferflocken) machen möchte.,

    Ich steh da voll drauf, am liebensten Grießbrei, aber der ist ja so ziemlich das schlechtestest Getreide.

    was wäre denn besser? Bin jetzt mal auf Dinkel umgestiegen!

    Freu mich auf deine Antwort.

    1. Felix

      Fürs Brei braucht man kein Getreide. In der Urgeschmack-Frühstücksfibel habe ich drei Rezepte genau dafür. Optionen sind u.a. Chia-Samen und Leinsamen.

        1. Felix

          Kurze Antwort: Nichts. Siehe auch Christines Hinweis: Dinkel und Roggen enthalten ebenfalls Gluten (nur andere Sorten) und Mais ist zwar Glutenfrei, hat aber, wie die anderen Getreide, reichlich Kohlenhydrate.

          1. Felix

            Nein, es bleibt auch (weisser) Reis. Der ist auch hinsichtlich der Fettsäuren weniger problematisch als Mais.

          2. Christine

            Tom, ich habe den Eindruck, Du hängst so sehr an Deinem Frühstücksbrei, dass Du für alle nicht-Getreide-Alternativen nicht zugänglich bist. “Carbs” kriegst Du aus Obst (Banane willst Du nicht?), aus Gemüse. Kürbis und Süßkartoffeln sind doch grade im Herbst extrem lecker. Ich esse nicht low carb (sondern Paleo) und habe keinerlei Probleme, an Kohlenhydrate zu kommen. Maroni haben grade auch Saison … Mir fällt so vieles ein. Wenn es unbedingt zu Brei zermantscht sein muss: Avocado und Banane mit Mandelmilch pürieren. Gibt auch eine Creme.

    2. U.

      Wenn ich was Breiiges haben möchte, mische ich Kokosflocken mit Kokosmilch und lasse das kurz quellen. Dazu gibts dann ein bischen kleingeschnittene Früchte.
      Oder ich koche mir diesen “Griess”brei: http://w ww.freecoconutrecipes.com/index.cfm/2013/2/25/grain-free-strawberries-n-cream-porridge
      Mit den Kokosflocken habe ich das Problem mit den mehrfach ungesättigten Fettsäuren und dem Omega 3-zu-6-Verhältnis, wie es bei Nüssen ist, nicht. Ob Kokos Phytinsäure oder andere Antinährstoffe enthält weiss ich allerdings nicht.

Kommentare geschlossen.

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