Ran an’s Eingemachte: Fotografieren und Kochbücher gewinnen

Der Herbst ist da und mit ihm hat die Zeit der satten Ernte begonnen. Und dieses scheint ein besonders ertragreiches Jahr zu sein. Die Heidelbeerbüsche waren dicht bepackt und auch Apfel-, Birnen- und Zwetschgenbäume waren offenbar dieses Jahr sehr gutmütig. Der Herbst ist schon immer die Saison des Überflusses gewesen und auch wenn wir dank Supermärkten und globalem Handel praktisch jederzeit Lebensmittel aller Arten kaufen können, machen sich viele Menschen noch immer die Mühe, ihre Ernte selbst zu konservieren.

Apfelkompott

Eine der beliebtesten Methoden dazu ist das Einwecken oder Einkochen – wohl weil das Ergebnis am Ende des Tages sicht- und greifbar ist. Der Vorratsschrank füllt sich und wer selbst einmacht, weiß auch genau wie gut die Juwelen schmecken, die er oder sie haltbar macht. Die meisten Menschen empfinden beim Anblick ihrer selbst gefüllten Vorratskammer, so klein sie auch sein mag, große Befriedigung. Dies hat sicherlich seine Wurzeln in den Anfängen der Menschheit, als das Jagen und Sammeln noch zum Alltag gehörte und unmittelbar das Überleben sicherte.

Ganz abgesehen davon fördert diese innige Beschäftigung mit den eigenen Lebensmitteln den Kontakt zum Essen und die gesamte Esskultur. Deswegen möchte ich das Einmachen in diesem Monat mit einem Wettbewerb feiern: Schicken Sie mir die Fotos von Ihrem Eingemachten und gewinnen Sie Kochbücher!

Urgeschmack-KochbücherSo funktioniert's:

  1. Sie schicken* mir bis zum 15. Oktober 2013 ein Foto von sich und ihren selbstgemachten Konserven (Einmachgläser, Fermente etc.), zum Beispiel vor dem Vorratsschrank.
  2. Das Foto wird im Laufe des Oktobers veröffentlicht und die Urgeschmack-Leser stimmen über das beste Foto ab.
  3. Für die drei beliebtesten Fotos gibt es als Preis je ein Kochbuch:
    • 1. Preis: Das Urgeschmack-Kochbuch
    • 2. Preis: Das Urgeschmack-Dessertbuch
    • 3. Preis: Die kleine Urgeschmack-Frühstücksfibel

Für die Teilnahme ist es wichtig, dass Sie mit auf dem Foto zu sehen sind, damit die Leser Wissen, dass es sich auch wirklich um echte Fotos handelt  - selbstverständlich wird Ihr Name nur auf Wunsch veröffentlicht.

Eingemachtes

So ungefähr könnte es aussehen. Nur spektakulärer. Und mit mehr Eingemachtem...

*Senden Sie Ihr Foto per eMail an: (Wettbeweb beendet)

Einsendeschluss ist der 15. Oktober 2013. Das Foto muss frei von Rechten Dritter sein, damit ich es veröffentlichen darf. Mit der Einsendung erteilen Sie mir ausdrücklich das Recht, Ihr Foto im Rahmen dieses Wettbewerbes auf urgeschmack.de zu veröffentlichen und zur Bewertung durch die Urgeschmack-Leser zur Verfügung zu stellen.

Sie sind nicht auf's Einmachen vorbereitet?

Keine Bange, es ist ganz einfach. Hier finden Sie eine Anleitung zum Einmachen von Apfelkompott. Einmachgläser und sonstiges Zubehör gibt es im Internet und die netten Gemeinschaft im Urgeschmack-Forum hilft bei jeder Frage gerne weiter. Einmachen macht Spaß!

Urgeschmack ist frei von Werbung. Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Freuen Sie sich, etwas gelernt zu haben? Gründliche Recherche und Schreiben kosten Zeit. Ihre Unterstützung hilft beim Fortführen dieser Arbeit.

11 Kommentare zu “Ran an’s Eingemachte: Fotografieren und Kochbücher gewinnen

  1. bstraussde

    Haltbarmachen von Obst geht super mit Honig und Apfelpektin.

    750 g Früchte, 15 g Apfelpektin (bekommt man im Internet), 250 g Honig (min.)
    Früchte zerkleinern, mit dem Apfelpektin mischen, aufkochen und 3 min. sprudelnd kochen lassen, Honig einrühren, nur noch so erhitzen, dass auch der Honig mit richtig heiß wird und in saubere Schraubdeckelgläser abfüllen. Gläser für 5 min. auf den Kopf stellen.

    Ich vakuumiere dann alle Gläser dann noch mal, damit auch ja nichts aufgeht.

    Schmeckt grandios, denn der Eigengeschmack der Früchte kommt viel besser durch. Habe ich schon mit Brombeeren und Erdbeeren versucht. Einfach lecker!

      1. bstraussde

        Irritiert mich jetzt doch etwas – mir wurde immer gesagt (Oma, Mutter, Schwiegermutter…), dass der Zucker zum Konservieren benötigt wird. Werde die nächsten Brombeeren mal ohne Honig einkochen und schauen, was passiert.
        Logisch klingt das schon, denn das Glas ist ja – wenn man sauber gearbeitet hat – mit Vakuum verschlossen. Da sollte normalerweise nichts verderben können.

        Danke, Felix, so hinterfragt man wenigstens mal das, was so unsere Vorfahren überliefert haben und ob das noch in die heutige Zeit passt.

        1. Felix

          Sofern man einwandfrei einkochen, ist Zucker nicht nötig. Man kann ja z.B. auch Fleisch ohne Zucker einkochen. Wenn man “schlampig” arbeitet, kann der Zucker natürlich noch was retten.

  2. Manuel

    Na hoffentlich mach ich dann nicht den 1 oder 2 Platz weil mit fehlt nur noch die Frühstücksfibel 😉

  3. Sahanya

    Ich kann leider nicht mit einem Foto zum Wettbewerb dienen, weil wir noch (!) keinen Garten haben. Das wird sich aber diesen Winter noch ändern und schon jetzt habe ich mal versucht mich schlau zu machen über das Haltbarmachen von z. B. Beeren, Äpfeln und Kirschen.

    Da das ganze natürlich paleo bzw. zuckerfrei sein soll, bin ich allerdings etwas ratlos. Außer Trocken, was glaube ich sehr zeit- und platzaufwändig ist fällt mir Stadtkin kaum etwas ein. Marmelade, Kompott etc. wird ja alles mit Zucker gemacht.

    Bei Gemüse sieht die Sache schon besser aus: in Essig, in Öl, im eigenen Sud… aber beim Obst fehlt mir noch die Idee.

    Kurz gesagt ich würde mich freuen über zuckerfreie Rezepte für das Haltbarmachen von Obst.

    1. Felix

      Hallo Sahanya,
      ein Rezept für Kompott ohne Zucker habe ich am Ende des Artikels verlinkt.

      Zucker ist beim Einkochen generell nicht nötig. Er erhöht nur die Haltbarkeit nach dem Öffnen des Glases.

      1. Sahanya

        Huch, hatte ich das Rezept übersehen? Danke.

        Und danke auch für den Hinweis mit dem Zucker. Ich war immer davon ausgegangen, der Zucker müsse irgendwie sein – Stadtkind halt 😉

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