Menschen sind gar nicht in der Lage vorherzusehen, was sie glücklich macht.

Menschen suchen keine Glücklichkeit, sondern Vertrautheit und Wohlgefühl. Menschen sind nicht in der Lage vorherzusehen, was sie glücklich macht. Denn wir kennen nur, was wir kennen — und nicht jenes, was wir noch nicht erlebt haben.

Doch wir kultivieren das Planen für die Zukunft, wählen etwas als Glücklichkeit und rennen ihm hinterher. Und dabei entscheiden wir uns für etwas, das wir aus der Vergangenheit kennen — auch, wenn das objektiv betrachtet gar keine Glücklichkeit war, sondern etwas, das wir noch mehr wünschen: Wohlgefühl.

Erst, wenn dieses Verharren in der Komfortzone unterträglich wird, sind wir gezwungen, uns in das Unbekannte zu stürzen und aufrichtig etwas wahrlich besseres zu suchen.

Zum Erfolg führt dieses Vorhaben nur, wenn wir nicht außen, sondern in uns selbst suchen. Den Großteil der Welt können wir nicht verändern. Doch unsere Perspektive darauf liegt in unserer Kontrolle. Wenn auf einem Landschaftsfoto ein Fussel zu sehen ist, verbessern wir die Situation nicht, indem wir in der Landschaft herumwühlen. Sondern indem wir unser Objektiv reinigen.

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