Das beste Käsekuchen Rezept | Methoden und Feinheiten

Dies ist mehr als ein Rezept für Käsekuchen. Backen ist mehr als das Abwiegen und zusammenrühren von Zutaten. Jeder Handgriff zählt und macht einen Unterschied. Für den besten Käsekuchen benötigt man demzufolge nicht nur die besten Zutaten, sondern auch ein Bewusstsein für die einzelnen Arbeitsschritte und deren Feinheiten in der Ausführung. In den folgenden drei Videos erläutere ich diese Schritte. Ich beginne mit dem endgültigen Rezept, darunter folgen zwei Videos mit mehr Details zu den einzelnen Schritten. Danach folgt die Zutatenliste.

Im folgenden Video gehe ich näher auf die einzelnen Methoden ein und erkläre die Gründe für mein Vorgehen. Warum sollte der Teig anders gelingen, wenn man ihn mit der Hand statt mit einer Maschine rührt? Wie kann sogar die Größe des Schneebesens die Güte des Eischnees beeinflussen? Warum sollte man einen Kuchenteig nicht zu lange rühren und was genau passiert da?

Es mag nach Voodoo klingen, doch es gibt einfache physikalische Gründe dafür, warum die Farbe der Backform das Backergebnis und damit den Geschmack des Kuchens beeinflusst. All diese Details erklären, warum ein Kuchen bei Tante Marleen so unvergleichlich gut schmeckt und man trotz des gleiuchen Rezepts einfach nie das gleiche Ergebnis erreicht.

Käsekuchen Rezept

Auf jeden Fall die Hinweise, Methoden und Reihenfolge aus dem Video beachten.

Käsekuchen Boden:

  • 75 g Mascobado
  • 6 g Salz
  • 150 g Butter
  • 225 g Weizenmehl Typ 550

Käsekuchen Füllung:

  • 750 g Quark*
  • 120 g Zucker (Mascobado)
  • 60 g Butter (geschmolzen)
  • 90 g Weizenmehl Typ 550
  • 45 g Kartoffelstärke
  • 3 Eigelb
  • 3 Eiweiß
  • 6 g Salz Zesten von
  • 3 Zitronen oder ein paar Tropfen Zitronenöl

*Magerquark geht, 20% auch - ich habe gemischt, was gerade da war.

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3 Kommentare zu “Das beste Käsekuchen Rezept | Methoden und Feinheiten

  1. Philip

    Hallo Felix,
    ich finde es faszinierend mit welcher Geduld und Hingabe Du solche Dinge “auseinander nehmen” kannst. Ich bin eigentlich kein großer Käsekuchen-Fan, aber vielleicht habe ich ebenfalls einfach noch nie einen guten gegessen…
    Ich würde mir mal eine ähnliche Serie für ein anderes Gericht wünschen – die Bratkartoffel. Ich kenne kaum ein anderes Gericht, das vermeintlich so banal ist und dabei im Ergebnis trotzdem so eine große Streuung hat. Ich mache jedenfalls seit Jahren regelmäßig welche und bekomme kein reproduzierbar befriedigendes Ergebnis hin ohne wirklich zu wissen woran es liegt. Und auch auswärts sind sie in der Regel eine Enttäuschung. Aber da in der Vergangenheit in Deinen Artikeln öfter mal zu hören war, dass Du mit Kartoffeln nicht so viel anfangen kannst sind die Chancen, dass Du Dich dieses Themas annimmst eher gering, oder? 🙂

    1. Felix

      Hallo Matthias,
      ich würde sagen, das ist einen Versuch wert. Der Zucker beeinflusst zwar ohne Frage die Textur. Aber durch die große Menge Quark ist das möglicherweise nicht so kritisch. Ich würde vermuten, dass der Kuchen bzw die Füllung schlimmstenfalls recht trocken schmeckt und vielleicht eine festere oder ledrige Kruste bildet. Oder er lagert Wasser ab, weil es durch den Zucker nicht gebunden wird. Vielleicht auch beides :=).

Kommentare geschlossen.

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