Brot macht Fett. Nudeln auch.

Im vorigen Schritt ging es darum, wie Zucker fett macht. Der gleiche Mechanismus trifft im Grunde auf alle Kohlenhydrate zu. Kohlenhydrate im Essen begegnen dir meist in Form von Stärke. Das bedeutet: Nicht nur Kuchen, sondern auch Brot und Nudeln, Kartoffeln und Erbsen erhöhen den Blutzuckerspiegel und können deinen Insulinhaushalt aus dem Gleichgewicht bringen. Das gilt ebenso für alle Getreidesorten: Weizen, Mais, Reis und so weiter.

Morgens Brot, zum Mittagessen Nudeln und am Abend Kartoffeln: Das sind jede Menge Kohlenhydrate, die der Körper durch die Verdauung umwandelt in Glucose. So erhöht sich die Zuckermenge im Blut. Das geschieht bei einigen dieser Lebensmittel nicht ganz so schnell wie bei reinem Zucker, doch für viele Menschen genügt das bereits als Ursache fürs Übergewicht.

Natürlich ist auch das eine Frage der Menge. Wieviel Brot ist zu viel? Die Antwort ist abermals: Es kommt darauf an. Je nach Art und Größe wiegt eine Scheibe Brot ungefähr 50 bis 60 Gramm, davon sind rund die Hälfte Kohlenhydrate. Vier Scheiben Brot summieren sich also bereits zu 100 Gramm Kohlenhydraten. Wie viel bewegst du dich? Und wie alt bist du? Als Kind und Jugendlicher verfügt man über einen anderen Stoffwechsel als zwanzig Jahre später – und in der Regel bewegen sich Kinder auch mehr.

Auch bei diesem Schritt möchte ich es dir leicht machen: Sei dir einfach bewusst, dass Brot, Nudeln und Kartoffeln deinem Abnehmvorhaben im Weg stehen. Es ist daher wichtig, dir Alternativen zu suchen.

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