Warum macht Zucker dick? Wie funktioniert Insulin? (Video)

Warum macht Zucker dick? Wenn er so ungesund ist, warum finden viele Menschen den Geschmack dann so unwiderstehlich? Und was passiert eigentlich, wenn wir Zucker essen, wie funktioniert Insulin? Wie hilft mir dieses Wissen beim Abnehmen? Darum geht es in diesem Video.

Wenn Ihnen meine Arbeit gefällt oder hilft, würde ich mich über Ihre Unterstützung sehr freuen.

21 Kommentare zu “Warum macht Zucker dick? Wie funktioniert Insulin? (Video)

  1. Alice

    Hallo Felix,

    ich muss eine Präsentation über die Darstellung der enzymatischen und hormonellen Blutzuckerregulation unter besonderer Berücksichtigung des Insulins halten.
    Kannst du mir da villeicht helfen? Ich bekomme die Abläufe einfach nicht auf die Kette :(

    Lieben Dank!

      1. Alice

        es geht hauptsächlich darum die Abläufe der Blutzuckerregulation zu erklären..
        wie was genau passiert und funktioniert
        Auch die Folgen einer zuckerreichen Ernährung sollen aufgezeigt werden und Vorschläge zur Vermeidung von einer zu zuckerreichen Ernährung gegeben werden

        LG

  2. S2

    Wo findet man eigentlich etwas über “den dünnen Menschen” bzw. seinen Stoffwechsel? Es nervt mich, immer Ratschläge und Belehrungen von Menschen zu bekommen, die eben leicht dick werden. Ich und viele andere Menschen werden nun einmal (besonders in der Jugend) nicht dick. Egal wie viel gegessen wird, egal wie viel Schokolade oder Marsriegel etc. gegessen werden. Daher musste ich nie darauf achten oder dachte das jedenfalls. Was jedoch wohl auch nicht gesund ist/war.

    1. Felix

      Hallo S2,
      der Stoffwechsel funktioniert bei allen Menschen gleich. Manche sind nur etwas anfälliger für den Aufbau von Fettreserven, andere für Pickel und wieder andere für Bluthochdruck.

      1. S2

        Danke für Deine Antwort. Naja, ich halte das für eine einfache Schulbuch-Regel, dass der Stoffwechsel bei allen gleich funktioniert. Die Unterschiede zwischen den Menschen halte ich dagegen für erheblich und dementsprechend müssen die Ursachen sehr komplex und vielfältig sein. Ich halte das in meinem Fall (und dem anderer schlanker Menschen) für genetisch. Oder mit der Darmflora zusammenhängend. Oder mit der Stoffwechselrate. Oder, oder, oder… Klar ist doch, dass die einfache Gleichung “viel Essen = viel zunehmen” nicht bei allen Menschen und Altersstufen stimmt. Wobei ich natürlich zugebe, dass auch bei mir irgendwo eine Appetitgrenze auf Süßes existierte, so dass ich sicher nicht unendliche Mengen von Süßem ausprobiert habe und auch sonst nicht extrem “ungesund” gelebt habe. Aber klar ist auch: So weit ich denn wollte, konnte ich beliebig Süßes essen, ohne jemals Gewichtseffekte zu messen. Und ein absoluter Einzelfall bin ich da auch nicht. Die Erklärung dafür erhoffe ich mir halt noch von irgendwo…

        1. Felix

          Hallo S2,
          die Funktion IST bei allen gleich. Was sich unterscheidet sind die Hormonspiegel und andere Faktoren.
          Stell es dir wie eine Formel vor. Die Formel ist immer gleich, es sind immer die gleichen Variablen. Nur je nach Individuum haben die Variablen unterschiedliche Werte. Und diese Werte bleiben auch nicht immer gleich, sondern sie ändern sich abhängig vom Alter (z.B. die Hormonspiegel speziell in Pubertät und Wechseljahren) und natürlich in Abhängigkeit von Umweltfaktoren wie der Ernährung, dem Aktivitätsgrad und der Genetik. Letzteres sind die Variablen, die wir wohl einfach akzeptieren müssen.

          1. S2

            Hallo Felix,
            damit das zuerst mal klar ist: ich finde Deine Seiten hier ja gut und anregend und richtig. Und wenn es Leuten mit Hilfe dieser Ernährung besser geht, ist das ja schon mal praktisch sehr wertvoll. Ich bin halt nur wissenschaftlich ausgebildet und möchte es manchmal am liebsten ganz genau und nachgewiesen wissen. Und daher enthält für mich Deine Aussage “die Funktion IST bei allen gleich. Was sich unterscheidet sind die Hormonspiegel und andere Faktoren” einen Widerspruch in sich. Natürlich kommt man um den Energiegehalt der Nahrung nicht herum: Man kann nur so viel zunehmen, wie man auch aufnimmt, nicht mehr. Und da sind natürlich auch die wichtigen Stoffwechselwege bei den Menschen gleich. Ja, da können wir dann sogar noch alle möglichen anderen Lebewesen mit hineinnehmen. Aber diese beiläuifg erwähnten “anderen Faktoren” sind eben doch meiner Ansicht nach SEHR vielfältig und können im Endeffekt zu großen Unterschieden führen. Du und ich, wir haben ja nun beide schon ein paar dieser Faktoren genannt. Es gibt es einfach zu viele “Ausnahmen” und Gegenbeispiele, als dass man hier so einfach eine allgemeingültige Aussage treffen könnte. Und die Gleichung, dass die benötigten Kalorien wirklich bei allen Menschen und unter all den vielfältigen Bedingungen gleich sind, und dass alles, was man “oben zu viel reinsteckt” einfach und immer als Fett angesetzt werden, ist einfach falsch. Dazu gibt es zu viele Gegenbeweise und ich stütze mich am liebsten auf einen, den ich ganz klar bestätigen kann, da es bei mir eben so war (inzwischen setze ich ein ganz kleines bißchen leichter an, aber weit schwerer als viele Andere und auch nicht übergewichtig).
            Mich würde einfach nur genauer interessieren, woran das liegt, aber das werden und müssen wir hier ja nicht klären.
            Viele Grüße

          2. Felix

            Hallo S2,
            “Und die Gleichung, dass die benötigten Kalorien wirklich bei allen Menschen und unter all den vielfältigen Bedingungen gleich sind, und dass alles, was man “oben zu viel reinsteckt” einfach und immer als Fett angesetzt werden, ist einfach falsch.”
            Das behaupte ich an keiner Stelle. Im Gegenteil: http://www.urgeschmack.de/urgeschmack-tv-ep-104-ist-kalorien-zahlen-sinnvoll/

            Es bleibt dabei: Die Funktion ist immer gleich, die Faktoren mögen variieren. Das ist kein Widerspruch.

  3. Barbara

    Hallo Felix,
    ich finde dieses Video sehr gut und ich bin begeistert von deiner Seite.
    Ich leide an dem PCO Syndrom, eine Frauenkrankheit bei der die Fruchtbarkeit verringert ist. Diese Krankheit hängt auch mit einer Insulinresistenz zusammen. Insulin scheint den männlichen Hormonspiegel bei Frauen zu erhöhen, daher ist die Fruchtbarkeit verringert oder fehlt sogar.
    Um dem entgegenzuwirken habe ich mit einer Paläo-Diät begonnen. Mal sehen, ob es Erfolge zeigen wird.
    Vielen Dank für die vielen tollen Rezepte. Ich habe mir auch schon ein Kochbuch von dir gekauft.
    Gruß
    Barbara

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    1. Felix

      Das ist für viele Menschen so ungefähr das Mittel, ja. Also nicht nur Tafelzucker, sondern alles zusammen. Fuchtsäfte, Nudeln, Kuchen, Brötchen… geht schnell.

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