Dass Fisch in Aquakulturen auch schon mal mit Farbstoff gefüttert wird um das Fleisch etwas appetitlicher aussehen zu lassen, war mir bekannt. Aber was ich dann gefunden habe brachte mich auf die Idee, ein Video daraus zu machen:
M. J. Mac, “PCBs and DDE in commercial fi sh feeds,” Progressive Fish Culturist, 41 (1979), pp. 210–211. See also K. Oetjen and H. Karl, “Levels of toxaphene
indicator compounds in fi sh meal, fi sh oil and fi sh feed,” Chemosphere, 37:1 (1998), pp. 1–11.
Neben Thunfisch gehört auch Hähnchen beinahe zu den Klassikern im kalten Salat. In diesem Falle wird das Fleisch jedoch warm auf den Salat gegeben und sorgt so für einen zusätzliche, angenehmen Kontrast, der durch das Kokosaroma verstärkt wird.
120g Hähnchenfleisch (4EWB)
360g / 2 Stck. Paprika (2KHB)
300g Kohlrabi (2KHB)
2-3 EL Kokosraspeln
Kohlrabi und Paprika in Würfel schneiden und miteinander vermengen, nach Geschmack Würzen und mit Dressing versehen.
Das Hähnchenfleisch in einer Pfanne anbraten, Kokosraspeln hinzugeben und darin wenden. Mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen.
Den Salat in ein oder zwei Schüsseln geben, das Fleisch darauf anrichten und servieren.
Mit seinem Buch “The China Study” (dt. “Die China Study”) erregte T. Colin Campbell 2005 großes Aufsehen. In der groß angelegten, epidemiologischen Studie untersuchte er den Zusammenhang zwischen dem Verzehr tierischer Produkte und Krankheiten. Aus etwa 8000 statistisch signifikanten Zusammenhängen las er ab und argumentierte er, dass der Mensch möglichst gar keine Tierprodukte essen sollte, um schwere Krankheiten zu vermeiden. In der Gemeinde der überzeugten Veganer wurde dies selbstverständlich mit großem Jubel aufgenommen.
Es sei angemerkt, dass “The China Study” nur ein Buch über die Studie ist, das heisst eine Auswertung von Datenpunkten. Das erklärt auch, warum seit Veröffentlichung dieses Werks diverse Fachleute aus dem Bereich der Ernährung fundierte Kritik an Campbells Arbeit geäußert haben.
Die bislang fundierteste und vernichtendste stammt nun von Denise Minger, selbst ehemalige Veganerin. Sie untersuchte die Originaldaten und fand, dass Campbell bestenfalls schlampig, wahrscheinlich aber vorsätzlich irreführend gearbeitet hat.
So fand Minger unter Anderem heraus, dass laut den Rohdaten der Studie tatsächlich eher Pflanzenprotein, nicht Tierprotein mit Krebs in Verbindung bringt. Campbell behauptet das Gegenteil.
Auch die vermeintlichen Zusammenhänge zwischen Tierprotein und Herzkrankheiten lassen sich nicht belegen. Dass laut den Originaldaten Weizenmehl im starken Zusammenhang mit Krebs, Herzkrankheiten und Schlaganfällen steht verschweigt Campbell wiederum.
Fest steht in jedem Fall: Es handelt sich hier nur um statistische Zusammenhänge, die lediglich dazu dienen können, Theorien aufzustellen. Insofern ist jeder Datenpunkt aus der China Study mit großer Vorsicht zu genießen. Doch auch statistische Daten gehören sorgfältig analysiert und ehrlich aufbereitet. Und Colin Campbell hat gezeigt, dass er dazu nicht bereit ist. Sein Buch “The China Study” erweist sich somit als völlig wertlos und nicht ernstzunehmen.
Es ist immer wieder schön, Menschen zu treffen, die Ihrer Beschäftigung mit Leidenschaft nachgehen. Herr Behrens ist so ein Mensch und wenn Sie Interesse an seinen wirklich hervorragend gehaltenen und gepflegten Kälbern haben, können Sie ihn auch telefonisch erreichen unter 0172-5952933.
Selbstverständlich müssen Sie auch kein ganzes Rind abnehmen: halbe, viertel oder andere Lösungen stehen auch zur Verfügung. Ein Galloway-Steak ist geschmacklich etwas ganz besonderes und in diesem Fall kombiniert mit der art- und naturgerechten Haltung dürfen Sie sich auf höchstwertiges Rindfleisch freuen. Durch die reine Grasfütterung kommen also nicht nur Ihre Geschmacksnerven, sondern auch Ihre Gesundheit voll auf ihre Kosten.
Was hier geschieht ist genau die Art nachhaltiger, extensiver Landwirtschaft, die den Weg in die Zukunft weist. Was ökologisch Sinn macht und ökonomisch im kleinen Rahmen funktioniert, kann auch auf größere Dimensionen skaliert werden, wie unter Anderem Joel Salatin zeigt. Dass einer derartigen Produktion nicht die konventionellen Vertriebswege zur Verfügung stehen, ist einerseits auf Lobbyarbeit der Industrie zurückzuführen, andererseits aber auch gar nicht so schlimm. Denn der Direktvertrieb ermöglicht längst vergessene Rituale: Den persönlichen Kontakt zwischen Erzeuger und Verbraucher, zum Beispiel. Sie können sich die Rinder selbst anschauen und sich von ihrem Gesundheitszustand überzeugen. und wenn Sie mögen, transportieren Sie das Fleisch selbst nach Hause.
Sie geniessen die volle Transparenz und können das Produkt ruhigen Gewissens und voller Überzeugung auch ihren Kindern servieren.
Sean Croxton von Underground Wellness spricht in diesem Video ein sehr wichtiges Thema an: Die Waage.
Wer Wert auf sein Körpergewicht legt, sollte sich dennoch nicht täglich wiegen – oder zumindest dem Resultat keine zu große Bedeutung zukommen lassen. Das Körpergewicht unterliegt nicht nur im Tagesverlauf starken Schwankungen. Es kann auch keinen Aufschluss darüber geben, was die Gewichtsänderung hervorgerufen hat.
Wenn Sie am Dienstag 2kg mehr wiegen als am Montag, dann ist höchst unwahrscheinlich, dass dies auf ein Mehr an Körperfett zurückzuführen ist. Sie könnten zum Beispiel mehr getrunken oder durch hohen Salz- oder Zuckerverzehr mehr Wasser eingelagert haben. Sie könnten viel trainiert und Muskelmasse aufgebaut haben, die ebenfalls zu einer Gewichtszunahme beiträgt. Und das gleiche gilt umgekehrt: Nicht jede Gewichtsabnahme ist auf einen Abbau von Körperfett zurückzuführen.
Eine Personenwaage kann bestenfalls Auskunft über eine Tendenz geben. Am Ende zählt Ihr Gefühl: Aussehen, Gefühl und Leistung können allein Sie selbst beurteilen. Wenn die Hose lockerer sitzt, Sie vor Energie strotzen und vielleicht sogar bessere Leistungen im sportlichen Bereich messen können, ist alles in Ordnung – auch wenn Sie vielleicht 5kg mehr wiegen.
Lassen Sie sich nicht von den Medien oder vermeintlichen “Normalgewichten” verrückt machen. Was zählt sind allein Sie selbst.
Nachdem der Verzehr von Fleisch nun seit mehreren Jahrzehnten immer größerer Kritik ausgesetzt ist, werden die gesundheitlichen Vorteile des Fleischverzehrs leider zusehends unter den Teppich gekehrt.
Richtig ist, dass die industrielle Massentierhaltung keinesfalls erstrebenswert und als Modell abgeschafft gehört. Nicht nur um den Tierschutz zu gewährleisten, sondern auch, weil die damit verbundenen Umweltprobleme wie exzessiver Energieverbrauch, Kotentsorgung oder Geruchsbelästigung umgehend beseitigt werden sollten.
Die Folge muss jedoch nicht der Verzicht auf Rindfleisch sein. Eine Umstellung des Produktionsmodells ist ebenso denk- wie durchführbar. Rinder sind als Wiederkäuer nicht dafür gemacht, Getreide zu fressen (wozu sie in der Massentierhaltung gezwungen werden), sondern sie gehören auf die Weide. Das bedingt die Natur, die Evolution, die artgerechte und naturgerechte Haltung.
Qualität statt Quantität
Ein scheinbar wundersamer Unterschied besteht zwischen grasgefütterten und getreidegefütterten Rindern: Die Fleischqualität. Doch auch für Tiere gilt: “Du bist was du isst”. Wenn ein Rind also frei auf der Weide steht und sich ohne Stress frei aus der “Salatbar” bedienen darf, dann steigt die Qualität seines Fleisches im Vergleich zu konventionell/industriell gezüchteten Tieren immens. Mit großen Auswirkungen für den Menschen.
Anteil n-3-Fettsäuren /100g Fleisch
Getreide
Gras
ALA
0.207
0.676
EPA
0.000
0.013
Das Fleisch grasgefütterter Tiere behält in der Pfanne nicht nur seine Größe, schmeckt intensiver und aromatischer. Und es ist auch nicht einfach nur magerer, sondern es enthält eine gänzlich andere Fettsäurenzusammensetzung. Der Anteil der Omega-3-Fettsäuren ist wesentlich höher, wie die nebenstehende Tabelle zeigt.
Wem das als nicht reicht, der sollte einen Blick auf das Omega-6:Omega-3 Verhältnis werfen. Dieses Verhältnis gibt einfach ausgedrückt an, wie stark unsere Nahrung zu Entzündungskrankheiten beiträgt. Ein Verhältnis von 1:1 ist erstrebenswert und man vermutet bei unseren gesunden Vorfahren ein Verhältnis zwischen 2:1 und 1:1. In der heutigen, westlichen Ernährung liegt es jedoch bei ca 20:1. Ein Umstand, auf den viele Erkrankungen zurückzuführen sind.
Bei konventionell produziertem Fleisch liegt dieses Verhältnis bei 13,6:1, während grasgefütterte Tiere 2,78:1 zu bieten haben. Ein weiterer, äußerst triftiger Grund, zu Weidefleisch zu greifen.
Fleisch als Fitmacher
Doch es geht noch weiter. Konjugierte Linolsäuren (engl.conjugated linoleic acids, kurz CLA) ist eine Gruppe von Fettsäuren, die beim Muskelaufbau hilft und den Abbau von Körperfett beschleunigt. Im Fleisch rein grasgefütterter Tiere ist die Menge der konjugierten Linolsäuren doppelt so hoch wie im Fleisch von Tieren, die mit Getreide gefüttert wurden. Überzeugende Argumente, oder nicht?
Ein Tipp: “Bio” heißt keinesfalls gleich Weidefleisch. Tatsächlich werden Sie das Fleisch rein grasgefütterter Tiere wohl leider in keinem Supermarkt finden. Hier gilt es, die Augen offen zu halten und in der eigenen Region nach Landwirten zu suchen, die solches Fleisch anbieten. Oft wird hier auch mit Zeitungsinseraten gearbeitet.
Einer vor Kurzem veröffentlichten Studie zufolge scheint die Einnahme der Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA in größeren als den derzeit üblichen Mengen durchweg positive Auswirkungen auf die Gesundheit zu haben.
Untersucht wurde bei 357 Probanden die Auswirkung einer erhöhten Einnahme von EPA und DHA (Omega-3-Fettsäuren) auf die Biomarker für chronische Krankheiten. Es haben sich durchweg signifikant positive Auswirkungen unter Anderem auf die Werte für HDL, Triglyceride und Apolipoprotein A ergeben.
Denken Sie daran: Wenn Sie ihren zur Einnahme von Omega-3-Fettsäuren Fisch verzehren, sollte dieser keinesfalls aus Aquakulturen stammen. Denn auf solche Art gezüchtete Fische haben meist einen stark verringerten Gehalt an EPA und DHA.
Und wenn Sie auf Fischölkapseln zurückgreifen, stellen Sie auf jeden Fall sicher, dass sie die höchste verfügbare Qualität zu sich nehmen. Die in Supermärkten und Drogerien zu Tiefstpreisen angebotenen Produkte enthalten in der Regel höhere Mengen an Schwermetallen und darüber hinaus nur geringere Mengen der wichtigen Fettsäuren. Bei der Auswahl hilft Ihnen die International Fish Oil Standards.
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