Macht Essen glücklich?

Macht essen glücklich?

Essen kann glücklich und unglücklich machen. Nicht gleichzeitig, sondern nacheinander: Nach dem freudigen Festmahl folgt der panische Blick auf die Hüfte. Doch zu dieser Gefühlsachterbahn muss es nicht kommen. Wir können dem Essen allein die positiven Emotionen entlocken und das böse Erwachen vermeiden. Wenn wir verstehen, auf welchem Weg Essen uns glücklich macht.

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Besser kochen mit Umami

Umami ist der fünfte Geschmack neben süß, sauer, bitter und salzig. Um diesen herzhaften und befriedigenden Geschmack auszulösen, benötigen wir die natürlich in Nahrungsmitteln vorkommende Glutaminsäure, umgangssprachlich Glutamat. Glutamat in Pulverform als isolierter Zusatz ist umstritten. Doch wir können den Geschmack auch durch den Einsatz ganz natürlicher Lebensmittel in unseren Kochalltag integrieren und so unseren Genuss erhöhen.

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Gut essen – Richtig schlemmen

Gut essen

Die überwältigenden Mehrheit aller Ernährungsempfehlungen bezieht sich auf das Was: Kategorie, Qualität und Quantität der Lebensmittel stehen im Fokus der Aufmerksamkeit hinsichtlich ihrer Wirkungen auf Figur oder Gesundheit. Für manche ist diese numerische, reduktionistische Herangehensweise zu kurz gedacht. Das Was ist im Griff und auch das Wann ist geklärt, aber das Essen macht einfach keinen Spaß mehr? Höchste Zeit, über das Wie nachzudenken.

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Umami: Glutamat in der Muttermilch (Podcast)

Tomaten und Fleisch, Käse und Weizen enthalten einen Geschmack, den wir umami nennen. Obwohl er neben salzig und süß auf unser aller Zungen liegt, ist dieser japanische Begriff im Westen noch relativ unbekannt. Seine Entdeckung vor rund 100 Jahren erschüttert das alte Weltbild der vier Geschmacksrichtungen. Auslöser des Umami-Geschmacks ist eines der größten Feindbilder der heutigen Ernährung: Glutamat.

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Abfall, Essen und Verschwendung

Rund ein Drittel aller Lebensmittel landet weltweit im Abfall und verursacht große wirtschaftliche Verluste, Treibhausgase und Umweltprobleme. Angesichts 870 Millionen hungerleidenden Menschen scheint die Lösung einfach: Wir müssten nur einen besseren Weg zur Verteilung finden und könnten so mehrere Probleme zugleich lösen. Warum haben wir diese Herausforderung noch nicht gemeistert?

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Ist Meditation ein essenzieller Nährstoff?

Wissen Sie, was bei Spezialeinheiten, insbesondere Scharfschützen, gelehrt wird? Das Gleiche, was auch Spitzensportler lernen müssen: Meditation. Würden Sie beten, obwohl Sie weder christlich, muslimisch oder irgendeinem anderen Glauben anhängen? Vermutlich nicht. Doch auch das finden wir im Spitzensport. Es geht darum, sich ausdrückliche, positive Botschaften zu senden: “Du schaffst es!” anstelle von “Oh, Gott. Das wird schwer.”

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Das Leben voll auskosten

Gerade habe ich den Stempel meiner sorgsam vorbereiteten French Press heruntergedrückt und setze zum Einschenken an, da betritt der Sohn meiner Pariser Gastgeberin die Küche. Er greift zielstrebig zur mehrere Stunden alten Kanne aus der Filtermaschine, gießt sich schwungvoll einen Becher ein und rammt ihn in die Mikrowelle. In meinen Gedanken stirbt ein Kätzchen einen qualvollen Tod, da lächele ich und freue mich über die Vielfältigkeit des Lebens.

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Lecker ist gesund

»Die Tomaten schmecken nicht mehr wie früher.« Die Früchte mögen noch so aussehen wie damals. Doch wenige Sekunden nach ihrer Reise in den Mund sinken dessen Winkel und Großmutter verbalisiert ihre Enttäuschung über das mangelnde Aroma. Dabei beschäftigt sie sich mit keiner Lappalie, sondern mit dem Grundstein eines der großen Gesundheitsprobleme unserer Zeit: Auf ihrer Zunge liegt ein wichtiges Puzzleteil zur Lösung unserer verbreiteten Ernährungsprobleme, darunter die Epidemie der Fettleibigkeit. Wie und warum kommt das Essen überhaupt in uns hinein?

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French Toast oder: Nährstoffismus (Podcast)

Vor mir steht ein French Toast. Im deutschen Sprachraum ist er als Armer Ritter bekannt, während die Franzosen selbst es pain perdu (“verlorenes Brot”) nennen. Der Truth Coffee Shop serviert dieses Gericht auf Basis eines Croissants. Als Garnitur dient ein großzügiger Klecks Mascarpone und etwas Ahornsirup, wahlweise dazu auch gebratener Speck. Ernährungsberater können über diese Speise mehrere Tage diskutieren. Sie leiden unter Nährstoffismus.

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Kochen macht schlank

Paleo, Vegan, Rohkost oder Mittelmeerdiät: Wissenschaftler, Medien und Verbraucher suchen seit Jahrzehnten die einzig wahre Diät. Kein Programm scheint zu sonderbar. Ein Trend folgt dem nächsten, zur Freude aller Beteiligten: Die Industrie verkauft, Medien haben etwas zu berichten und Verbraucher finden ihre Identität – der Nährstoffismus blüht. Offensichtlich kann keines dieser Konzepte das Beste sein. Verfolgt man jedoch die Gemeinsamkeiten, findet man neben ihrem Wirkungsweg einen Hinweis auf die ultimative Ursache der heutigen Ernährungsprobleme – und die Lösung.

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