Gut essen – Richtig schlemmen

Gut essen

Die überwältigenden Mehrheit aller Ernährungsempfehlungen bezieht sich auf das Was: Kategorie, Qualität und Quantität der Lebensmittel stehen im Fokus der Aufmerksamkeit hinsichtlich ihrer Wirkungen auf Figur oder Gesundheit. Für manche ist diese numerische, reduktionistische Herangehensweise zu kurz gedacht. Das Was ist im Griff und auch das Wann ist geklärt, aber das Essen macht einfach keinen Spaß mehr? Höchste Zeit, über das Wie nachzudenken.

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Umami: Glutamat in der Muttermilch (Podcast)

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Tomaten und Fleisch, Käse und Weizen enthalten einen Geschmack, den wir umami nennen. Obwohl er neben salzig und süß auf unser aller Zungen liegt, ist dieser japanische Begriff im Westen noch relativ unbekannt. Seine Entdeckung vor rund 100 Jahren erschüttert das alte Weltbild der vier Geschmacksrichtungen. Auslöser des Umami-Geschmacks ist eines der größten Feindbilder der heutigen Ernährung: Glutamat.

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Abfall, Essen und Verschwendung

Abfall, Essen und Verschwendung

Rund ein Drittel aller Lebensmittel landet weltweit im Abfall und verursacht große wirtschaftliche Verluste, Treibhausgase und Umweltprobleme. Angesichts 870 Millionen hungerleidenden Menschen scheint die Lösung einfach: Wir müssten nur einen besseren Weg zur Verteilung finden und könnten so mehrere Probleme zugleich lösen. Warum haben wir diese Herausforderung noch nicht gemeistert?

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Ist Meditation ein essenzieller Nährstoff?

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Wissen Sie, was bei Spezialeinheiten, insbesondere Scharfschützen, gelehrt wird? Das Gleiche, was auch Spitzensportler lernen müssen: Meditation. Würden Sie beten, obwohl Sie weder christlich, muslimisch oder irgendeinem anderen Glauben anhängen? Vermutlich nicht. Doch auch das finden wir im Spitzensport. Es geht darum, sich ausdrückliche, positive Botschaften zu senden: “Du schaffst es!” anstelle von “Oh, Gott. Das wird schwer.”

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Das Leben voll auskosten

Das Leben voll auskosten - die kompetente  Wahl des Kaffees

Gerade habe ich den Stempel meiner sorgsam vorbereiteten French Press heruntergedrückt und setze zum Einschenken an, da betritt der Sohn meiner Pariser Gastgeberin die Küche. Er greift zielstrebig zur mehrere Stunden alten Kanne aus der Filtermaschine, gießt sich schwungvoll einen Becher ein und rammt ihn in die Mikrowelle. In meinen Gedanken stirbt ein Kätzchen einen qualvollen Tod, da lächele ich und freue mich über die Vielfältigkeit des Lebens.

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Lecker ist gesund

Lecker ist gesund

»Die Tomaten schmecken nicht mehr wie früher.« Die Früchte mögen noch so aussehen wie damals. Doch wenige Sekunden nach ihrer Reise in den Mund sinken dessen Winkel und Großmutter verbalisiert ihre Enttäuschung über das mangelnde Aroma. Dabei beschäftigt sie sich mit keiner Lappalie, sondern mit dem Grundstein eines der großen Gesundheitsprobleme unserer Zeit: Auf ihrer Zunge liegt ein wichtiges Puzzleteil zur Lösung unserer verbreiteten Ernährungsprobleme, darunter die Epidemie der Fettleibigkeit. Wie und warum kommt das Essen überhaupt in uns hinein?

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French Toast oder: Nährstoffismus (Podcast)

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Vor mir steht ein French Toast. Im deutschen Sprachraum ist er als Armer Ritter bekannt, während die Franzosen selbst es pain perdu (“verlorenes Brot”) nennen. Der Truth Coffee Shop serviert dieses Gericht auf Basis eines Croissants. Als Garnitur dient ein großzügiger Klecks Mascarpone und etwas Ahornsirup, wahlweise dazu auch gebratener Speck. Ernährungsberater können über diese Speise mehrere Tage diskutieren. Sie leiden unter Nährstoffismus.

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Kochen macht schlank

Kochen macht schlank

Paleo, Vegan, Rohkost oder Mittelmeerdiät: Wissenschaftler, Medien und Verbraucher suchen seit Jahrzehnten die einzig wahre Diät. Kein Programm scheint zu sonderbar. Ein Trend folgt dem nächsten, zur Freude aller Beteiligten: Die Industrie verkauft, Medien haben etwas zu berichten und Verbraucher finden ihre Identität – der Nährstoffismus blüht. Offensichtlich kann keines dieser Konzepte das Beste sein. Verfolgt man jedoch die Gemeinsamkeiten, findet man neben ihrem Wirkungsweg einen Hinweis auf die ultimative Ursache der heutigen Ernährungsprobleme – und die Lösung.

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Der beste Freund des Menschen: Die Darmflora

Der beste Freund des Menschen: Die Darmflora

Zehnmal mehr Bakterien als eigene Körperzellen befinden sich im Menschen. Untersucht man das gesamte Genmaterial, so findet sich in Homo sapiens nur 1% menschliche DNA. Der Rest entstammt den Bakterien besonders in seinem Darm. Was wir mit uns herumtragen sind keine passiven Gäste, die gelegentlich für Blähungen sorgen: Sie haben wesentliche Bedeutung für unser Immunsystem und unser Wohlbefinden. Im Darm produzieren sie Signale für Hunger, Sättigung und Verdauung und regeln so auch unser Körpergewicht.

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Nicola hat vollen Erfolg mit ihrem Urgeschmack

Nicola vorher nachher

Vor etwa zwei Jahren meldete sich Nicola und erzählte von Ihrem Erfolg durch die Ernährungsumstellung mit Urgeschmack. Doch die Geschichte war noch nicht zu Ende. Sie nahm weiter ab und hält nun ihr Traumgewicht seit über einem Jahr. Die Bilder sagen mehr als tausend Worte.

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