Das Leben voll auskosten

Das Leben voll auskosten - die kompetente  Wahl des Kaffees

Gerade habe ich den Stempel meiner sorgsam vorbereiteten French Press heruntergedrückt und setze zum Einschenken an, da betritt der Sohn meiner Pariser Gastgeberin die Küche. Er greift zielstrebig zur mehrere Stunden alten Kanne aus der Filtermaschine, gießt sich schwungvoll einen Becher ein und rammt ihn in die Mikrowelle. In meinen Gedanken stirbt ein Kätzchen einen qualvollen Tod, da lächele ich und freue mich über die Vielfältigkeit des Lebens.

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Lecker ist gesund

Lecker ist gesund

»Die Tomaten schmecken nicht mehr wie früher.« Die Früchte mögen noch so aussehen wie damals. Doch wenige Sekunden nach ihrer Reise in den Mund sinken dessen Winkel und Großmutter verbalisiert ihre Enttäuschung über das mangelnde Aroma. Dabei beschäftigt sie sich mit keiner Lappalie, sondern mit dem Grundstein eines der großen Gesundheitsprobleme unserer Zeit: Auf ihrer Zunge liegt ein wichtiges Puzzleteil zur Lösung unserer verbreiteten Ernährungsprobleme, darunter die Epidemie der Fettleibigkeit. Wie und warum kommt das Essen überhaupt in uns hinein?

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French Toast oder: Nährstoffismus (Podcast)

frenchtoast

Vor mir steht ein French Toast. Im deutschen Sprachraum ist er als Armer Ritter bekannt, während die Franzosen selbst es pain perdu (“verlorenes Brot”) nennen. Der Truth Coffee Shop serviert dieses Gericht auf Basis eines Croissants. Als Garnitur dient ein großzügiger Klecks Mascarpone und etwas Ahornsirup, wahlweise dazu auch gebratener Speck. Ernährungsberater können über diese Speise mehrere Tage diskutieren. Sie leiden unter Nährstoffismus.

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Kochen macht schlank

Kochen macht schlank

Paleo, Vegan, Rohkost oder Mittelmeerdiät: Wissenschaftler, Medien und Verbraucher suchen seit Jahrzehnten die einzig wahre Diät. Kein Programm scheint zu sonderbar. Ein Trend folgt dem nächsten, zur Freude aller Beteiligten: Die Industrie verkauft, Medien haben etwas zu berichten und Verbraucher finden ihre Identität – der Nährstoffismus blüht. Offensichtlich kann keines dieser Konzepte das Beste sein. Verfolgt man jedoch die Gemeinsamkeiten, findet man neben ihrem Wirkungsweg einen Hinweis auf die ultimative Ursache der heutigen Ernährungsprobleme – und die Lösung.

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Der beste Freund des Menschen: Die Darmflora

Der beste Freund des Menschen: Die Darmflora

Zehnmal mehr Bakterien als eigene Körperzellen befinden sich im Menschen. Untersucht man das gesamte Genmaterial, so findet sich in Homo sapiens nur 1% menschliche DNA. Der Rest entstammt den Bakterien besonders in seinem Darm. Was wir mit uns herumtragen sind keine passiven Gäste, die gelegentlich für Blähungen sorgen: Sie haben wesentliche Bedeutung für unser Immunsystem und unser Wohlbefinden. Im Darm produzieren sie Signale für Hunger, Sättigung und Verdauung und regeln so auch unser Körpergewicht.

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Nicola hat vollen Erfolg mit ihrem Urgeschmack

Nicola vorher nachher

Vor etwa zwei Jahren meldete sich Nicola und erzählte von Ihrem Erfolg durch die Ernährungsumstellung mit Urgeschmack. Doch die Geschichte war noch nicht zu Ende. Sie nahm weiter ab und hält nun ihr Traumgewicht seit über einem Jahr. Die Bilder sagen mehr als tausend Worte.

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Maillard-Reaktion: Genuss oder Gefahr?

Maillard-Reaktion: Genuss oder Gefahr?

Zimt, Vanille und Butter – der sich langsam vom Ofen ausbreitenden Duft ist unverkennbar: Gleich sind die Plätzchen fertig. Wenig später öffne ich die Ofentür und eine heiße Welle appetitlichen Gebäckaromas strömt mir entgegen, während die goldbraunen Leckereien hilflos ihrem Untergang entgegentreten. Wir können Präzise die Signale fertig gegarter Lebensmittel interpretieren. Die ursprüngliche chemische Reaktion vereint Gemüse und Fleisch, Schokolade und Kaffee, Bier und Brot. Könnte dieser Brunnen des Genusses schädlich für uns sein?

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Schokolade oder Karotten?

Schokolade oder Karotten?

27 Minuten. Die Röstung ist abgeschlossen und Shaun leert die Trommel des Yücel Kafeerösters. Wochenlang hat er recherchiert, probiert und fantasiert, um das optimale Aroma für die neue Schokolade zu finden. Während die frisch gerösteten Bohnen aus der heißen Trommel rieseln und die Luft weiter mit dem Geruch frischen Kakaos anreichern, verdeutlichen sich die vielen Ähnlichkeiten zwischen einer Tafel Schokolade und einer einfachen Karotte.

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Umami: Glutamat in der Muttermilch

Umami: Glutamat in der Muttermilch

Tomaten und Fleisch, Käse und Weizen enthalten einen Geschmack, den wir umami nennen. Obwohl er neben salzig und süß auf unser aller Zungen liegt, ist dieser japanische Begriff im Westen noch relativ unbekannt. Seine Entdeckung vor rund 100 Jahren erschüttert das alte Weltbild der vier Geschmacksrichtungen. Auslöser des Umami-Geschmacks ist eines der größten Feindbilder der heutigen Ernährung: Glutamat.

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Kaffee: Vorbild für Lebensmittel?

Kaffee: Vorbild für Lebensmittel?

Kyoto Iced Yirgacheffe heißt das Getränk auf dem Tisch vor mir. Wer es mit ein wenig Erfahrung aufmerksam genießt, merkt sofort: Dies ist nicht einfach nur ein kalter Kaffee. Vielmehr zeigt dieses Glas, was uns verlorengegangen ist und welche Möglichkeiten wir verpassen. Ein Kaffee mit Bedeutung für unser aller Nahrung: Obst und Gemüse, Fisch und Fleisch.

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