Kürbis-Reibekuchen

Ein Leser hat mich angestoßen, doch endlich auch mal die Idee eines Rezepts für Kürbis-Reibekuchen umzusetzen. Das mache ich sehr gerne, denn der Kürbis ist so flexibel, dass ich vor lauter Vielfalt oft vergesse, was man damit alles anstellen kann. Und Reibekuchen (sonst auch gerne Kartoffelpuffer genannt) müssen keineswegs in Pflanzenfett ertränkt werden.

  • 1 Mittelgroßer Hokkaido-Kürbis
  • 1 Zwiebel
  • 3 Eier
  • Gewürze: Salz, Pfeffer

Den Kürbis von Kernen befreien und grob reiben. Den geriebenen Kürbis auspressen, damit die Masse nicht zu flüssig wird.

Die Zwiebel ebenfalls grob reiben und zusammen mit den Eiern und Gewürzen mit dem Kürbis verrühren.

In einer Pfanne Butterschmalz erhitzen.

Mit den Händen aus der Masse Billardkugel-Große Kugeln formen, platt drücken und in die heiße Pfanne legen. Dort von beiden Seiten je 6-8 Minuten braun braten.

Reibekuchen schmecken köstlich mit vielen Dingen, darunter Apfelkompott oder auch Sauerrahm.

Diese Menge reicht für 2-4 Portionen.

Weitere Rezepte wie dieses finden Sie in "Das Urgeschmack-Kochbuch: Jeden Tag gesund und lecker".

20 comments to Kürbis-Reibekuchen

  • Renate

    Ich hab gestern abend wieder mal diese leckeren Puffer gegessen, in den Teig aber kleingeschnittenen Räucherlachs gemischt. So war es ein herzhaftes, leckeres, komplettes Abendessen :)
    LG Renate

  • Tinchen

    Haben wir gestern gemacht;o) Mein Neues Highlight, schmecken viel besser als aus Kartoffeln.

  • Eva-Maria

    Hmm! Das liest sich echt gut! Wird vielleicht morgen schon gemacht!

  • Martin

    Noch eine Anregung:
    Da Hokkaido-Kürbis einen hohen Glyx-Wert hat, den höchsten von Kürbissen überhaupt, werde ich das Rezept mal mit Sauerkraut antesten ;) .

  • Martin

    Noch ein Tipp, damit die Kerne auch verwendung finden:
    Die Kerne über Nacht in Salzwasser einlegen, damit sich das restliche Fruchtfleisch löst und die Kerne Geschmack annehmen. Dann abgießen und in einem Sieb einige Stunden trocknen lassen.

    Die Kerne auf einem Backblech ausbreiten, mit Olivenöl besprühen und etwa 20 – 30 Minuten bei 200°C rösten (Ober-/Unterhitze). Ein- bis zweimal wenden, damit sie gleichmäßig braun werden. Nicht zu trocken werden lassen, denn sonst verlieren sie an Geschmack. Die gerösteten Kürbiskerne können mit und ohne Schale gegessen werden.

  • Martin

    hallo felix,
    einfach super die idee mit den “reibekuchen”. ich habe noch gut knoblauch und chilli rein gemacht.
    Das nächste Mal werde ich mal was Neues versuchen. Ich werde den Kürbis vor dem Kleinraspeln mit Salz bestreuen und 15 Minuten in einem Sieb stehen lassen. Dann wird das Wasser aus dem Kürbis rausgehen.

    Viele Grüße
    martin

  • [...] Auch dieses Rezept ist Teil meiner Ode an die Pastinake, deren Vielseitigkeit hier abermals unter Beweis gestellt wird. Puffer oder Reibekuchen funktionieren mit Pastinaken noch einfacher als mit Kürbis. [...]

  • Renate

    Mmmh, lecker!
    “Reibekuchen schmecken köstlich mit vielen Dingen, darunter Apfelkompott oder auch Sauerrahm.”
    Haben mir eben auch ganz pur geschmeckt ;)

  • Danu

    Hmm das klingt gut!
    Ob es auch mit anderen Kürbissorten geht? z.b Butter-Kürbis?

    • Felix

      Hi Danu – ich kenne mich mit den verschiedenen Kürbis-sorten nicht so gut aus. Bislang waren alle anderen Kürbisse, die ich außer Hookaido probiert habe, eher wässrig innen – die wären also weniger gut geeignet, vermute ich. Aber einen Versuch ist es wert!

      • Ich bekam diese Woche leider keinen Hokkaido im Supermarkt und habe dann einen Muskatkürbis gekauft. Obwohl sich die Konsistenz gerieben nicht viel nimmt ist mir kein einziger Puffer gelungen.
        Vielleicht klappt es mit anderen Sorten, aber nach dem Reinfall mag ich nicht mehr experimentieren.
        Mit Hokkaido ist dieses Rezept übrigens klasse.

  • Das sieht wiedermal richtig gut aus!
    Hast du eine Idee, wie man das Ganze ohne Eier binden kann?

    • Ohne Eier? Schwierig… vielleicht mit Mandelmehl. Ja, das könnte gehen. Nich gemahlene Mandeln, sondern Mandelmehl. Das hat 40% Eiweiß, hält dadurch und nimmt dann gleichzeitig noch die Flüssigkeit vom Kürbis auf. Das könnte klappen.

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