Kürbis-Reibekuchen

Kürbis Reibekuchen

Ein Leser hat mich angestoßen, doch endlich auch mal die Idee eines Rezepts für Kürbis-Reibekuchen umzusetzen. Das mache ich sehr gerne, denn der Kürbis ist so flexibel, dass ich vor lauter Vielfalt oft vergesse, was man damit alles anstellen kann. Und Reibekuchen (sonst auch gerne Kartoffelpuffer genannt) müssen keineswegs in Pflanzenfett ertränkt werden.

Rezept für Kürbis Reibekuchen

Zutaten

  • 1 Mittelgroßer Hokkaido-Kürbis
  • 1 Zwiebel
  • 3 Eier
  • Gewürze: Salz, Pfeffer

Zubereitung

Den Kürbis von Kernen befreien und grob reiben. Den geriebenen Kürbis auspressen, damit die Masse nicht zu flüssig wird.

Die Zwiebel ebenfalls grob reiben und mit den Eiern, Gewürzen und dem Kürbis verrühren.

In einer Pfanne Butterschmalz erhitzen.

Mit den Händen aus der Masse Billardkugel-Große Kugeln formen, platt drücken und in die heiße Pfanne legen. Dort von beiden Seiten je 6-8 Minuten braun braten.

Reibekuchen schmecken köstlich mit vielen Dingen, darunter Apfelkompott oder auch Sauerrahm.

Diese Menge reicht für 2-3 Portionen.

Wenn Ihnen Urgeschmack gefällt oder hilft, würde ich mich über Ihre Unterstützung sehr freuen.

33 Kommentare zu “Kürbis-Reibekuchen

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    1. Felix

      Du könntest den geriebenen Kürbis einige Zeit in ein Durchschlagsieb legen. Nach ein bis zwei Stunden sollte eine Menge WAsser von selbst ausgetreten sein. Es hilft sicherlich auch, ihn vorher mit ein wenig Salz zu verkneten.

  1. Obli

    Das ist echt wahnsinnig lecker, total fruchtig! Habe den geraspelten Kürbis noch mit Zucchini vermischt. Werde ich bald wieder machen. Danke für das Rezept!

  2. Tom

    Gestern nachgekocht (-gebraten) Fazit: Spitze!!!

    Nachdem wir letztens eine richtig tolle Kürbis-Kokos-Cremé Suppe gekocht haben, hab ich den Kürbis für mich entdeckt. Sooo lecker!! ;-)

  3. Uta

    Hallo Felix,

    bin ganz neu in der Paleo-Familie…wenn man das so sagen kann. Seit vier Wochen jetzt abstinent von jeglichen Getreidesachen und weiterverarbeiteten Lebensmitteln. Und ich fühle mich schon viel besser und aktiver. Wunderbar :-)
    Auf die Puffer freue ich mich schon riesig. Die Kürbiszeit lässt ja noch etwas auf sich warten…aber ich liebe Kürbis.
    Danke für die ganzen tollen Rezepte!!!
    Liebe Grüße
    Uta

  4. Renate

    Ich hab gestern abend wieder mal diese leckeren Puffer gegessen, in den Teig aber kleingeschnittenen Räucherlachs gemischt. So war es ein herzhaftes, leckeres, komplettes Abendessen :)
    LG Renate

  5. Martin

    Noch eine Anregung:
    Da Hokkaido-Kürbis einen hohen Glyx-Wert hat, den höchsten von Kürbissen überhaupt, werde ich das Rezept mal mit Sauerkraut antesten ;).

  6. Martin

    Noch ein Tipp, damit die Kerne auch verwendung finden:
    Die Kerne über Nacht in Salzwasser einlegen, damit sich das restliche Fruchtfleisch löst und die Kerne Geschmack annehmen. Dann abgießen und in einem Sieb einige Stunden trocknen lassen.

    Die Kerne auf einem Backblech ausbreiten, mit Olivenöl besprühen und etwa 20 – 30 Minuten bei 200°C rösten (Ober-/Unterhitze). Ein- bis zweimal wenden, damit sie gleichmäßig braun werden. Nicht zu trocken werden lassen, denn sonst verlieren sie an Geschmack. Die gerösteten Kürbiskerne können mit und ohne Schale gegessen werden.

  7. Martin

    hallo felix,
    einfach super die idee mit den “reibekuchen”. ich habe noch gut knoblauch und chilli rein gemacht.
    Das nächste Mal werde ich mal was Neues versuchen. Ich werde den Kürbis vor dem Kleinraspeln mit Salz bestreuen und 15 Minuten in einem Sieb stehen lassen. Dann wird das Wasser aus dem Kürbis rausgehen.

    Viele Grüße
    martin

  8. Pingback: Urgeschmack — Pastinakenpuffer

  9. Renate

    Mmmh, lecker!
    “Reibekuchen schmecken köstlich mit vielen Dingen, darunter Apfelkompott oder auch Sauerrahm.”
    Haben mir eben auch ganz pur geschmeckt ;)

    1. Felix

      Hi Danu – ich kenne mich mit den verschiedenen Kürbis-sorten nicht so gut aus. Bislang waren alle anderen Kürbisse, die ich außer Hookaido probiert habe, eher wässrig innen – die wären also weniger gut geeignet, vermute ich. Aber einen Versuch ist es wert!

      1. Robert

        Ich bekam diese Woche leider keinen Hokkaido im Supermarkt und habe dann einen Muskatkürbis gekauft. Obwohl sich die Konsistenz gerieben nicht viel nimmt ist mir kein einziger Puffer gelungen.
        Vielleicht klappt es mit anderen Sorten, aber nach dem Reinfall mag ich nicht mehr experimentieren.
        Mit Hokkaido ist dieses Rezept übrigens klasse.

    1. Felix

      Ohne Eier? Schwierig… vielleicht mit Mandelmehl. Ja, das könnte gehen. Nich gemahlene Mandeln, sondern Mandelmehl. Das hat 40% Eiweiß, hält dadurch und nimmt dann gleichzeitig noch die Flüssigkeit vom Kürbis auf. Das könnte klappen.

    2. Ekkehard

      Statt Ei als Bindung eignen sich hervorragend entweder Kichererbsenmehl oder Johannesbrotkernmehl, die ich schon bei einigen Veggie-Reibekuchen erfolgreich verwendet habe.

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