Fasanenbrust mit Rosenkohl

Wie schmeckt ein Fasan?

Diese Frage habe ich mir als großer Wild-Fan sehr lange stellen müssen. Den Wildgeflügel wird in unserer Gegend üblicherweise nur selten zum Kauf angeboten. Schließlich fasste ich mir dann ein Herz und rief einen Jäger an, um mir ein frisch geschossenes Tier zu besorgen. Das erste Mal einen Fasan selbst zu rupfen und auszunehmen, ist schon ein kleines Abenteuer. Doch es ist nicht nur eine nützliche Erfahrung, sondern es wird auch mit zartem Fleisch belohnt.

Voraussetzung für ausgeprägteren Wildgeschmack ist, dass das Tier ausreichend lange abgehangen wird. Fünf bis sieben Tage dürfen es schon sein. Eine Tatsache, derer ich mir bei meinem ersten Unternehmen mit einem solchen Vogel nicht bewusst war. Und so ergab das von mir bearbeitete Tier zwar ein sehr zartes und feines Fleisch, das jedoch entgegen meiner Erwartung nur eine leichte Wildnote aufwies. Aber es gibt bestimmt ein nächstes Mal!

  • 2 stk. Fasanenbrust
  • 600g Rosenkohl
  • 100ml Sahne

Falls nötig, den Rosenkohl Putzen, anschließend mit ca 200ml Wasser kochen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Die Fasanenbrüste in einer Pfanne in etwas Butter von beiden Seiten gut anbraten, dann bei mittlerer Hitze weiter ziehen lassen bis sie durchgegart sind. Mit der Sahne ablöschen und den Bratensatz lösen bis eine sämige Soße entsteht.

Diese Menge reicht für zwei Portionen.

Wenn Ihnen meine Arbeit gefällt oder hilft, würde ich mich über Ihre Unterstützung sehr freuen.

2 Kommentare zu “Fasanenbrust mit Rosenkohl

Bitte beachten Sie bei Diskussionen in den Kommentaren, dass am anderen Ende des Internets auch immer ein Mensch sitzt. Benehmen Sie sich bitte so, wie Sie sich auch gegenüber Menschen verhalten würden, denen Sie persönlich gegenüberstehen.
  1. Kikilula

    Und der Rest des schönen Vogels hat bestimmt eine feine Suppe ergeben, oder? Fasanensuppe war das Leibgericht meines Mannes in seiner Kindheit – sei Vater war Jäger…

    Mein wilder Favorit ist Rehkeule als Sauerbraten, obwohl ich vor leckeren Rebhühnern auch nicht davonlaufe.

    1. Felix

      Leider keine Suppe. Da war irgendwas sehr bitteres im inneren des Brustkorbes, das alles verdorben hat. Vielleicht die Galle? Ich kann es mir kaum vorstellen, denn alles andere hat prima geschmeckt.
      Der König des Wildfleischs ist für mich das Wildschwein…

Kommentieren

Vielen Dank für Ihren Kommentar, ich lese jeden einzelnen. Allerdings erhalte ich mehr Kommentare, als ich beantworten kann. Seien Sie daher bitte nicht böse, wenn Sie auf Fragen keine Antwort erhalten. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich besonders auf individuelle Beratungsanfragen nicht immer reagieren kann.
Einige Kommentare müssen manuell freigeschaltet werden. Dies kann einige Zeit dauern. Ich bemühe mich, neue Kommentare binnen 24 Stunden freizuschalten, an Wochenenden oder in anderen Ausnahmefällen kann es länger dauern.