Blutwurst mit Kürbisbrei und Zwiebeln

"Himmel und Erde" bzw "Himmel un Ääd" nennt sich ein traditionelles Gericht aus Stampfkartoffeln und Apfelmus. Benutzt man dafür "Flönz", also eine schwach geräucherte Blutwurst, und brät diese an, kann es rheinländischer kaum werden. Die Freiheit, Stampfkartoffeln durch Kürbisbrei (bzw. Kürbispüree) zu ersetzen, nehme ich mir einfach heraus. Den Apfel (Boskoop natürlich) brate ich dabei zusammen mit der Zwiebel an. Köstlich!

  • 250g Blutwurst
  • 1 Hokkaido-Kürbis
  • 1-2 Zwiebeln
  • 1 Apfel (Boskoop)
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Muskat

Den Hokkaido Kürbis in Stücke schneiden und 20 Minuten in etwa 250ml Wasser kochen.

Währenddessen die Zwiebel in Ringe schneiden und glasig braten, mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Apfel in kleine Würfel schneiden und zur Zwiebel in die Pfanne geben und kurz mit anbraten.

Eine Pfanne erhitzen. Die Blutwurst in gleich dicke Scheiben schneiden und 5 Minuten vor Ende der Kochzeit des Kürbisses in der Pfanne leicht anbraten. Nach 3-4 Mintuten wenden.

Den Kürbis von der Hitze nehmen und etwa die Hälfte des Kochwassers abgießen. Anschließend den Kürbis mit der übrigen flüssigkeit stampfen und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Alles zusammen anrichten und servieren.

Diese Menge reicht für 2-3 Portionen.

Wenn Ihnen Urgeschmack gefällt oder hilft, würde ich mich über Ihre Unterstützung sehr freuen.

7 Kommentare zu “Blutwurst mit Kürbisbrei und Zwiebeln

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  1. Tim

    Hallo! Mir zerfällt die Blutwurst immer beim braten – was mache ich falsch? (Mehl ist ja keine Option, da für den menschlichen Verzehr nur bedingt geeignet!?)

    1. Felix

      Das kommt sehr auf die Blutwurst und ihre Machart an. Es muss kein Mehl in die Blutwurst, damit sie stabil bleibt. Leider kann ich dir nicht mit Sicherheit sagen, woran es liegt. Mein Eindruck war, dass geräucherte Blutwurst stabiler ist als ungeräucherte. Auch sind kleinere Speckwürfel hilfreich. Das ist in jeder Region und bei jedem Metzger anders. Sollte letztlich aber nicht so schlimm sein.

      1. Tim

        Danke für die schnelle Antwort! Ja geschmeckt hat’s auch so – nur hatte ich angenommen (das Problem kannte ich) dass ich bei drei verschiedenen Flönz (extra mit dem Hinweis: “zum braten” in Köln gekauft bei verschiedenen Metzgern) mal eine dabei ist mit der es wirklich geht!

  2. Pingback: Urgeschmack — Topinamburbrei mit Blutwurst

  3. Iris Pohl

    … ich bin im siebten Himmel !!!! Das Rezept hat mich so inspiriert, daß
    ich es heute ausprobieren mußte, obwohl ich nieeeee Blutwurst esse und
    überhaupt auch keine Wurst – an Fleisch nur mal Bio- Hähnchen !
    Über die China Study bin ich auf diese Seite geraten und finde sie
    klasse ! Wollte eigentlich auf Rohkost bzw.vegan umsteigen , probiere
    schon seit zwei Jahren alles mögliche aus – ich weiß es jetzt, ich kann
    nicht ganz ohne Fleisch leben !!! Auf Milchprodukte verzichte ich schon
    eine ganze Zeit – und Süßigkeiten ! Wie ist es mit Honig und frischen
    Datteln ? Ich liebe beides , ist aber sehr süß !
    So, ich habe Süßkartoffeln und Pastinaken als Brei gemacht, mit Butter,
    Sahne , Kurkuma, Paprika und Pfeffer verfeinert und dazu dieser leckere
    Zwiebel – Apfel – Blutwurst – Mischmasch !!! Ich muß sagen, daß war ein
    völlig neues Geschmackserlebnis – so rund , einfach himmlisch !
    Habe bis jetzt noch keine Bauchschmerzen oder Blähungen , womit ich sonst
    ganz oft zu tun habe ! Vor dem Essen habe ich einen grünen Smoothie aus
    Feldsalat,Banane, 3 Datteln , etwas Leinsamen , Hefeflocken und Kräutern
    getrunken. Grüne Smoothies nehme ich jeden Tag zu mir – aus unterschied-
    lichem Blattgemüse .
    Nächste Woche überrasche ich einen Freund mit diesem phantastischen
    Gericht. Ich bin überzeugt, daß er auch im Himmel landet, obwohl er das
    bei mir auch so schon ist !!!!!

    Nun sieht es also so aus , daß ich nach vielen Irrwegen über Norman
    Walker, Konz, Markus Rothkranz u.a. ( vehemente Fleischgegener ) bei der
    Steinzeiternährung lande ! Vielleicht verschwinden dann doch meine
    Allergien .

    danke für diese aufschlußreiche umfassend informative Seite
    und viele liebe Grüße

    Iris Pohl

    1. Felix

      Danke Iris.

      Honig und Datteln: Ja, da ist viel Zucker drin. Die sollte man wirklich sehr in Maßen genießen.

      Blähungen: Da helfen Kümmelsamen. Die muss man auch nicht mögen oder Zerkauen, einfach vor dem Essen ein bis zwei Dutzend davon schlucken und weg sind die Blähungen – meistens. Kümmel entspannt den Darm.

  4. Pingback: Urgeschmack — Urgeschmack-TV Ep. 81: Blutwurst (Himmel un Ääd)

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