Wo sind die guten Gemüsesorten?

Wer sich beim Gemüsekauf nach Früchten mit intensiverem Geschmack sehnt, stößt bald auf eine plausibel wirkende These: Moderne Sorten sind ertragreicher, alte enthalten dafür mehr Nährstoffe und sie schmecken besser. Hoher Ertrag steht gegenüber gutem Geschmack. Demnach kann die industrielle Landwirtschaft nur geschmacklose Ware erzeugen um effizient zu bleiben; das leckere Gemüse aus alten Sorten wächst zu spärlich und wuchert deswegen preislich. Folgen kann man diesen Schlüssen leicht, allerdings wurzeln sie nicht im Boden der Tatsachen.

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Warum sollten wir Insekten essen?

Der Biss in den Burger aus Buffalowürmern erinnert ein wenig an den Geschmack getoasteten Mischbrotes. Das saftige Innere unter der knusprigen Kruste ist ein komplexes und unaufdringliches Geschmackserlebnis. Nahrhaft, lecker, gesund, nachhaltig, günstig: Insekten als Nahrungsmittel bieten zahllose Chancen und Lösungen drängender Probleme unserer Zeit. Dennoch beantworten wir die einfachste Frage noch immer unzureichend: Warum sollten wir Insekten essen?

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Weideschlachtung: Tod auf der Weide

Das Tier liegt friedlich auf der Weide, umge­ben vom Herdenverband. Ein gedämpfter Knall und sein Leben ist zu Ende. Keine Spur von Stress, Aufregung oder Schmerzen. Ernst Hermann Maier beschreibt seine Methode der Weideschlachtung blumig als »Vom einen Augenblick zum anderen in den Kuhhimmel gebeamt.« Nüchtern betrachtet ist selbst Entschlafen für ein Lebewesen kaum eine sanftere Art des Sterbens. Heute nutzen über 200 Betriebe in Deutschland und Europa die Methode Kugelschuss auf der Weide. Die höhere Fleischqualität durch dieses Vorgehen wirkt nebensächlich ange­sichts der ethischen Bedeutung. Doch die Weideschlachtung bietet darüber hinaus Vorteile für die gesamte Gesellschaft.

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Was kann ein Dirigent uns über Essen und Ernährung lehren?

Industriell hergestelltes Essen, Fast Food und Fertiggerichte verdrängten im Verlauf des 20. Jahrhunderts mit rasantem Tempo handgemachtes Essen von unseren Tellern. Diese Veränderung fand nicht in einer sonst statischen Welt statt. Die Indus­tri­a­li­sie­rung drang in alle Bereiche des Lebens vor und erfasste auch die Kunst. Klassische Musik, gespielt auf echten Instrumenten zum aufmerksamen Genuss in akustisch her­vor­ra­gen­den Sälen, sah sich schon Jahrzehnte zuvor einem rapide schrumpfenden Publikum gegenüber. Doch dank besonderer Leistungen einiger Menschen trägt diese Musik noch heute gewichtige Bedeutung. Können wir von diesen Menschen lernen, wenn wir die Wertschätzung guten Essens erhöhen wollen?

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Der wahre Wasserverbrauch von Fleisch

Wasserverbrauch eines Schottischen Hochlandrindes

Zehntausend! Nein, fünfzehn­tausend! Nein, fünfund­­zwanzig­­tausend Liter! Der Wasserverbrauch bei der Produktion eines Kilogramms Rind­fleisch ist ein häufiges Argument hysterischer Fleisch­feinde und wohlmeinender, aber schlecht informierter Umweltschützer. Ob dieses vermeintliche Argument gegen Fleisch­verzehr motiviert ist durch blinde Ideologie oder aufrichtige Versuche des Umwelt­schutzes, ändert nichts am Wahrheits­gehalt. Fünfzehn­tausend Liter. Statt diese Menge durch Badewannen greifbar zu machen, visuali­sieren wir gleichermaßen hilfreich das Volumen von 79.787 Goldhamstern. Verbraucht Fleischproduktion wirklich so viel Wasser? Die einfache Antwort lautet nein.

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Die kostenlose Diät

Viel Gemüse essen und viel bewegen. Mit so einer Einleitung ist dieser Artikel ruiniert. Wo bleibt denn die Spannung? Wie soll man denn so die Aufmerksamkeit des Lesers halten und zu Geld machen?

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Was ist nachhaltige Ernährung?

Wer auf Fleisch verzichtet, ernähre sich nachhaltig, meinen viele Veganer. Dem widerspricht mancher Paleo-Fan mit dem Argument, Weidefleisch sei schließlich auch nachhaltig. Wieder andere verschaffen sich mit dem Griff zu Bio-Ware ein reines Gewissen gegenüber der Umwelt.
Dass restriktive Ernährungspläne wie die der Paleo-Fans, Vegetarier, Veganer oder LCHF-Jünger meist gleichermaßen eine Vergewaltigung der Natur darstellen, ist bei so vielen plausibel klingenden Argumenten kaum vorstellbar. Ist es nicht immer nachhaltige Ernährung, wenn Bio draufsteht?

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Ist Hafer glutenfrei?

Hafer haftet der Status als gesündestes aller Getreide an. Als Grund gilt sein beeindruckender Nährstoffgehalt: Durch die Bank der Vitamine und Mineralstoffe befindet er sich stets auf den vordersten Plätzen der Getreide. Doch enthält er wie seine Verwandten auch Gluten und ist somit für Menschen mit Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit tabu? Das Internet beantwortet diese Frage richtig mit Ja, Nein und Vielleicht – um die Korrektheit dieses Resultats nachzuvollziehen, müssen wir nicht in die Quantenphysik abtauchen, sondern lediglich differenzieren. Dazu gehört zum einfacheren Verständnis ein kurzer Überblick über die Natur des Glutens.

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Ist Hafer gut? (Video)

In diesem Video geht es um Hafer und Nackthafer, wie man ihn verarbeiten kann und was das für den Geschmack bedeutet. Auch die schwammige Frage »Ist Hafer gut?« versuche ich zu beantworten.

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Hürdenlauf der Wahrnehmung (Podcast)

Oliver verzieht das Gesicht. »Heidelbeeren mag ich nicht, die sind mir zu sauer.« So lehnt er eine Schale frisch gepflückter Heidelbeeren als Dessert ab. Weil er in seiner Jugend mal eine saure Heidelbeere gegessen hat. Oliver gehört damit zu den vielen Menschen, die ihrer ungetrübten Wahrnehmung drei Hürden in den Weg stellen.

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