Unser aller Essstörung

Sind wir alle essgestört? Unser aller Essstörung.

Angst vor Übergewicht, die Suche nach gesunder Ernährung, Nährstofftabellen und die Sehnsucht nach dem einfachen Genuss: Häufiger als das Schwelgen in den Erinnerungen an ein köstliches Mahl, kreisen die Gedanken heute zusehends um dessen Folgen, um Disziplin und Konformität. Jeder sucht seinen Weg durch das omnipräsente Überangebot der Nahrungsmittel. Sind wir alle essgestört?

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Eigenverantwortung als Diät

Eigenverantwortung

Heute ist mehr als ein Drittel aller Erwachsenen weltweit übergewichtig oder adipös. Mit den Problemen haben 2,1 Milliarden Menschen zu kämpfen, die Folge sind rund 3,4 Millionen Tode allein dadurch. Die Pandemie des Übergewichts ist besonders in den entwickelten Ländern ein ernsthaftes Problem und Anlass für zahlreiche Diskussionen und Initiativen. Recht spät stößt nun auch die Politik hinzu, während die Medien zeigen: Wir haben die Schuldigen längst gefunden.

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Lecker ist gesund (Podcast)

»Die Tomaten schmecken nicht mehr wie früher.« Die Früchte mögen noch so aussehen wie damals. Doch wenige Sekunden nach ihrer Reise in den Mund sinken dessen Winkel und Großmutter verbalisiert ihre Enttäuschung über das mangelnde Aroma. Dabei beschäftigt sie sich mit keiner Lappalie, sondern mit dem Grundstein eines der großen Gesundheitsprobleme unserer Zeit: Auf ihrer Zunge liegt ein wichtiges Puzzleteil zur Lösung unserer verbreiteten Ernährungsprobleme, darunter die Epidemie der Fettleibigkeit. Wie und warum kommt das Essen überhaupt in uns hinein?

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Balance: Die beste Ernährung

Balance

Die Erfolge einer Ernährungsumstellung auf Vegan, Paleo, Rohkost oder LowCarb sind unbestreitbar. Doch allein ein Speiseplan ohne Fleisch oder Getreide, Gegartes oder Kohlenhydrate kann dies nicht zweifelsfrei erklären. Der Erfolg selbst so grundverschieden wirkender Konzepte wie Vegan und Paleo hat vielmehr die gleiche Ursache: Balance.

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Macht Essen glücklich?

Macht essen glücklich?

Essen kann glücklich und unglücklich machen. Nicht gleichzeitig, sondern nacheinander: Nach dem freudigen Festmahl folgt der panische Blick auf die Hüfte. Doch zu dieser Gefühlsachterbahn muss es nicht kommen. Wir können dem Essen allein die positiven Emotionen entlocken und das böse Erwachen vermeiden. Wenn wir verstehen, auf welchem Weg Essen uns glücklich macht.

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Besser kochen mit Umami

Umami in Champignons

Umami ist der fünfte Geschmack neben süß, sauer, bitter und salzig. Um diesen herzhaften und befriedigenden Geschmack auszulösen, benötigen wir die natürlich in Nahrungsmitteln vorkommende Glutaminsäure, umgangssprachlich Glutamat. Glutamat in Pulverform als isolierter Zusatz ist umstritten. Doch wir können den Geschmack auch durch den Einsatz ganz natürlicher Lebensmittel in unseren Kochalltag integrieren und so unseren Genuss erhöhen.

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Gut essen – Richtig schlemmen

Gut essen

Die überwältigenden Mehrheit aller Ernährungsempfehlungen bezieht sich auf das Was: Kategorie, Qualität und Quantität der Lebensmittel stehen im Fokus der Aufmerksamkeit hinsichtlich ihrer Wirkungen auf Figur oder Gesundheit. Für manche ist diese numerische, reduktionistische Herangehensweise zu kurz gedacht. Das Was ist im Griff und auch das Wann ist geklärt, aber das Essen macht einfach keinen Spaß mehr? Höchste Zeit, über das Wie nachzudenken.

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Umami: Glutamat in der Muttermilch (Podcast)

umami

Tomaten und Fleisch, Käse und Weizen enthalten einen Geschmack, den wir umami nennen. Obwohl er neben salzig und süß auf unser aller Zungen liegt, ist dieser japanische Begriff im Westen noch relativ unbekannt. Seine Entdeckung vor rund 100 Jahren erschüttert das alte Weltbild der vier Geschmacksrichtungen. Auslöser des Umami-Geschmacks ist eines der größten Feindbilder der heutigen Ernährung: Glutamat.

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Abfall, Essen und Verschwendung

Abfall, Essen und Verschwendung

Rund ein Drittel aller Lebensmittel landet weltweit im Abfall und verursacht große wirtschaftliche Verluste, Treibhausgase und Umweltprobleme. Angesichts 870 Millionen hungerleidenden Menschen scheint die Lösung einfach: Wir müssten nur einen besseren Weg zur Verteilung finden und könnten so mehrere Probleme zugleich lösen. Warum haben wir diese Herausforderung noch nicht gemeistert?

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