Urgeschmack-TV Ep. 82: Entenbraten

Entenbraten oder Gänsebraten klingt für viele Menschen einschüchternd. Das muss aber nicht sein, denn die Zubereitung einer saftigen und knusprigen Ente ist gar nicht schwierig. Die meiste Arbeit erledigt der Ofen ganz allein. Wie man so etwas möglichst einfach bewerkstelligen kann, zeigt das folgende Video

Entenbraten oder Gänsebraten klingt für viele Menschen einschüchternd. Das muss aber nicht sein, denn die Zubereitung einer saftigen und knusprigen Ente ist gar nicht schwierig. Die meiste Arbeit erledigt der Ofen ganz allein. Wie man so etwas möglichst einfach bewerkstelligen kann, zeigt das folgende Video:

Bei dem Bräter handelt es sich um folgendes Modell, erhältlich auch bei Amazon: Gusseisen Bräter von Carl Victor

Selbstverständlich kann man auch zu einem bekannteren Markenprodukt greifen. Unter anderem stellt die Firma Skeppshult so etwas  in Schweden her: Skeppshult Bräter mit Glasdeckel

In diesem Video gibt es weitere Informationen über den verwendeten Bräter.

20. January 2012
Felix

By Felix

Felix Olschewski ist Autor und gründete Urgeschmack im Jahr 2009. Sein Ziel ist, möglichst vielen Menschen den Weg zu ebnen für eine schmackhafte, gesunde und nachhaltige Ernährung.
Seit Gründung dieser Website hat er sieben Kochbücher und Ratgeber sowie Hunderte von Videos, Artikeln, Rezepten und Podcasts veröffentlicht.

8 replies on “Urgeschmack-TV Ep. 82: Entenbraten”

Wie ist denn die Backtemperatur? Wird die Temperatur nach dem Öffnen des Deckels nochmal verändert oder bleibt sie gleich? Wie weiß ich ob die Ente nach 3,5 oder nach 4 Stunden fertig ist?
LG
Inge

Hallo Inge,
bei mir sind’s immer 190°C, die Temperatur wird nicht verändert und die Ente bleibt 4 Stunden drin.

Das kann allerdings je nach Ofen variieren. Spielt letztlich keine all zu große Rolle. Ob die Ente fertig ist, merkst du, wenn du eine Keule einschneidest (am Übergang zum Körper). Dort muss es bis in’s Zentrum gar sein. Das ist leider, so leid mir das tut, ein Erfahrungswert der je nach Ofen, Bräter und Entengröße unterschiedlich ausfällt. Allerdings ist es günstiger, die Ente eher etwas zu lange zu garen, sofern man sie zwischendurch mit Fett übergießt.

Und leider, leider kann so eine Ente trotz noch so guter Zubereitung einfach zäh sein. Meisntens dann, wenn sie sehr alt ist. Wenn man as weiß, sollte man sie wohl am besten mit mehr Flüssigkeit (und länger) schmoren. Aber in der Regel sind die Tiere max. ein Jahr alt.

Ich stopfe der Ente immer noch ein bis zwei geviertelte Äpfel (Boskop) in den Bauch und evtl ein paar Backpflaumen! Das gibt dann der Soße ein leicht süss-säuerlichen Geschmack…! Ansonsten finde ich auch, dass
Entenbraten zu den einfach zubereitbaren Gerichten gehört…

Gruß, Hanjo.

Danke! Wo hattest Du denn die Ente her? Naja, ich werde mal im Reformhaus um die Ecke nachfragen, die haben gute Connectons zu den umliegenden Demeter u. Bioland-Höfen.

Wir haben hier um die Ecke eine alte Geflügelzüchterin, die macht das seit… 60 Jahren oder so. Hat immer ein je ein Dutzend Tiere verschiedener Rassen. Und wenn man Pech hat, kommt der Fuchs und man geht leer aus…

Gerade Gänse und Enten sieht man eigentlich oft von der Straße aus, wenn man über’s Land fährt. Da fährt man einfach zum nächstgelegenen Hof und fragt sich durch.

Heyho, das Video hat soeben das Eis gebrochen, wusste gar nicht, dass das so unkompliziert geht… nächste Woche gibts Ente!
Angenommen, man hat keinen Bräter mit diesen “Kondensations-Löchern”, sollte man den Braten dann zwischendurch manuell mit der Soße begießen?

Nee, die Noppen sind nicht nötig. Aber geschlossen sollte das Teil schon sein (sonst nimm einen Bratenschlauch), damit die Ente nicht austrocknet. Und, wie gesagt, die letzte halbe Stunde dann ohne Abdeckung in den Ofen, damit die Haut knusprg wird. Gutes Gelingen!

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