Barbara besiegt Fibromyalgie, Zöliakie und Endometriose

Die Ernährungsumstellung hilft vielen Menschen, ihre Ziele zu erreichen und glücklicher und gesünder zu werden. Die entsprechenden Berichte sind immer wieder ermutigend und auch inspirierend für Neueinsteiger und Interessenten. Wenn Sie auch Ihre Erfahrungen mit anderen Lesern teilen möchten, senden Sie mir eine Nachricht. Wenn Sie mögen, könnte Ihre Geschichte mit Ihrem Einverständnis schon bald hier bei Urgeschmack veröffentlicht werden.

Heute berichtet Barbara, 34 Jahre alt:

Seit sechs Jahren weiß ich, dass ich Fibromyalgie habe. Während dieser Zeit kamen noch Zöliakie und Laktosunverträglichkeit hinzu. Seit ich meine Menstruation hatte, hatte ich außerdem Schmerzen während der Periode. Es stellte sich dann heraus, dass ich unter Endometriose leide.

Daneben vertrug ich einige Früchte nicht und bekam dadurch Asthmaanfälle. Der Heuschnupfen war natürlich auch immer mit Asthma zusammen während des Frühlings präsent. Mein Körper nahm keine Vitamine mehr auf, die waren alle im Keller, sodass ich jeden Tag viele Vitamine nahm, sowie 1000 Mikrogramm Vitamin B12.

Nach der Fibromyalgie-Diagnose kamen munter weitere Symptome dazu: Starke Erschöpfung, Schlaflosigkeit, Depressionen, Reizbarkeit, Schwindel, Schwächegefühl, unscharfes Sehen, Ohrgeräusche, Blähungen, Bauchkrämpfe, Durchfall, Schweissausbrüche, Fuss- und Beinkrämpfe, Kopfschmerzen, schlechtes Erinnerungs- u. Konzentrationsvermögen, Herzrasen, Herzstolpern, Albträume, Restless-Legs, Taubheit der Extremitäten u. Gesicht, Verlangen nach Zucker und Kaffee, Heißhungerattacken und Schmerzen in den Gelenken.

Ich war zu fast nichts mehr in der Lage und arbeitete nur noch Morgens. Danach ging ich nach Hause und schlief bis zum nächsten Morgen.

Dann las ich das Buch von Dr. Amand aus Amerika über die Therapie mit Guaifenesin. In diesem Buch empfiehlt er dieselbe Ernährungsform wie Urgeschmack.

Ich stellte die Ernährung um und es geht mir fantastisch. Alle oben genannten Symptome gingen zurück und ich habe mein Leben zurück. Ich bin so zufrieden mit meinem Leben, habe keine Schmerzen und vor allem keine Depressionen mehr. Die Vitamine sind ohne Supplementation in den Normalbereichen. Die Endometriose war die letzten Jahre ruhig und ich hatte keine Menstruations-Schmerzen.

Es war sehr anstrengend die Ernährung zu ändern, aber ich würde nie mehr anders essen, weil es mir dann sofort wieder schlecht ginge.

Vielen Dank für ihre tolle Homepage mit den feinen Rezeptideen.

Herzliche Grüße,
Barbara

Dies ist vorerst die Kurzfassung von Barabaras Geschichte. Ihr Leben verändert sich weiterhin zum positiven und sie hat versprochen, sich bald mit der Fortsetzung ihres Berichts zu melden...

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18 Kommentare zu “Barbara besiegt Fibromyalgie, Zöliakie und Endometriose

  1. reni

    naja, “zöliakie besiegen” ist eher eine fantasie, oder? besiegen hieße geheilt sein, man könnte wieder weizenbrot essen ohne jegliche folgen.. aber so ist es ja nicht. die diät mus lebenslang gehalten werden. sobald gluten in die nahrung gelangt, wird man wieder krank. man bleibt einfach von den krankmachenden substanzen weg und dann ist alles wieder gut. die symptome gehen zurück, der ulcus im darm (zb) verheilt, aber man selbst bleibt ewig krank, daran ändert sich nichts.
    seitdem ich konsequent meine diät mache, fühle ich mich besser. aber immer noch nicht so gut, wie ich es gerne hätte. deshalb probiere ich jetzt auch noch low carb aus. mal sehen..

    1. Felix

      aber man selbst bleibt ewig krank, daran ändert sich nichts.

      Symptomfrei, diagnostiziert, krank – das ist letztlich nur eine Frage der Definition. Es soll schon Fälle der Heilung gegeben haben, u.a. durch Manipulation des Darmmikrobioms und Einsatz entsprechend glutenverdauender Bakterien. Ich bin gespannt, wann sich das in der Breite durchsetzt.

  2. Monika

    Ein herzliches Hallo an Alle, ich bin zufällig hier hineingestolpert. Auf der Suche nach Hilfe für meinen
    erkrankten Mann.
    Er leidet seit mindestens 10 Jahren an unerklärlichen Magendruck, ein Blubbern im Magen und ganz ganz fürchterlichem Aufstoßen von unmengen an Luft,-aber die Ärtze haben nichts finden können,-keine Allergie,- keine Auffälligkeiten ( bis auf den Luftgefüllten Magen ) Er wird immer müder, ist nicht mehr Belastbar und hat jetzt noch eine Nervenerkrankung dazubekommen. Neuerdings wird er jede Nacht vor Druckschmerzen wach, viel Luft oben wie unten die Ihm sogar das Atmen schwer macht.
    Ich werde es jetzt mal mit dem Weglassen von Getreide versuchen, ich sehe ein kleines Licht am Ende des Tunnels und hoffe ich bekomme das Umstellen hin und Ihm geht es dann besser…LG Monika

  3. Bugs Bunny

    Hallo ich ernähre mich schon seit Jahren ohne Brot ,Zucker ,Milch und mir geht es sehr gut damit.Leider wird diese Ernährung noch stark belächelt und gerade in der Steiermark wird viel Kuchen,Brot usw. Gegessen.Jetzt wo immer Mehr wissenschaftliche Studien die Wahrheit ans Licht bringen ,spüre eine gewisse Erleichterung das ich doch recht habe und nicht alleine bin.Ich fühle mich manchmal sehr traurig das man wegen seiner Ernährungsweise belächelt wird,anstatt auf seinen Charakter zu schauen! Ist es nicht das größte Geschenk einen gesunden Körper zu haben und Liebe zu geben und schwache Menschen zu unterstützen ? In diesem Sinne an alle Erdenbürger benutzt euer Gehirn und hinterfragt alte Dogmen.
    Bugs Bunny

  4. Andrea

    Hallo Zusammen, schliesse mich hier der ersten Barbara an:

    Auch ich mache seit gut 4 Jahren die Therapie mit Guaifenesin und seither habe ich mein Leben zurück! Meine Symptomliste lässt sich 1:1 mit Barbara`s vergleichen…. ich habe zudem eine Schilddrüsenunterfunktion nach Hashimoto.
    meines Erachtens ist das Ganze sehr Komplex:Und die Ernährung evtl ein Auslöser.
    Ich werde nun noch versuchen, gluten frei zu essen und Kohlenhydrate wieder vermehrt wegzulassen.
    Was Barbara schreibt, kann ich absolut bestätigen!
    Grüsse aus der Schweiz und @Felix: interessante Seite! 🙂 Gut gemacht! Danke!

    Ich werde mir hier Einiges an Ideen holen 🙂

    Andrea

  5. Helge Georg

    Bin auf Empfehlung hier auf der Seite..auch ich habe seit 10 Jahren Fibro. allerdings sind meine Migräneanfälle i Moment am schlimmsten.Ein Heilpraktiker der auch Allgemeinmedizin und Neurologie btreibt,hat bei mir noch den Ebstin Barr Virus disgnostiziert,der allerdings nicht mit Pfeiffersche Drüsenfieber einhergeht,sondern einfach schlummert..mein Arzt geht davon aus dass der Virus auch mit für Fibro verantwortlich ist.hat hier jemand Erfahrung damit?momentan mach eine Behandlung mit Bakterien und Quasi Darmreinigung…bis jetzt bin ich in der Verschlimmerungsphase..Schmerzen überall,Genervt ohne Ende,jeden Tag Kopfweh zum bekloppt wern..also muss noch Geduld ham..wenn das vorbei ist möchte ich sehr gern mit Ernährungsumstellung anfangen,hab jt auch schon zueml viel weggelassen..muss auch bissi abnehm ,da ich in den Beinen Lipödeme hab und da is jedes Gramm zuviel einfach zuviel;) ich stecke nicht den Kopf in den Sand bin aber manchmal kurz davor…! für einige Antworten wär ich sehr dankbar!! achja und Bechterev is auch diagnostiziert..ich geb aber nich allzu viel darauf sondern höre jt mehr in mich rein und mach das was ich denk was gut is.. DANKE schonma..EURE HElGE (ja ich bin weiblich)lach:)

    1. Felix

      Hallo Helge,
      hast du mal deinen Vitamin D-Spiegel prüfen lassen? Deine Symptomsammlung lässt vermuten, dass du unter einem Mangel leidest. Ich bin da auch kein Fachmann, das ist ein Schuss in’s Blaue, aber sehrwohl einen Versuch wert. Lass den “25(OH)D” Spiegel messen.

  6. Barbara

    Hallo Felix,
    noch eine Barbara, allerdings bin ich nicht die hier zitierte. Aber ich habe ebenfalls Fibromyalgie und führe die von der anderen Barbara erwähnte Guaifenesintherapie nach Dr. St. Amand durch. Auch halte ich mich an die Ernährungsvorgaben von St. Amand, die nicht identisch sind mit Deinen Empfehlungen, aber schon eng beieinander stehen.
    Nach St. Amand leiden sehr viele Fibro-Betroffene ebenfalls an einer starken Empfindlichkeit auf Kohlenhydrate, manche sogar als Folge davon an Hypoglykämie (Unterzuckerung). Mit seiner Ernährungsempfehlung wird der Blutzuckerspiegel konstant gehalten, so daß die Symptome, die durch diese Empfindlichkeit entstehen, nicht mehr auftauchen. Gegen die Fibromyalgie jedoch hilft die Umstellung auf kh-arme Ernährung nicht, denn die Fibromyalgie entsteht nach St. Amand aus anderen Gründen. Wer mehr darüber wissen möchte, findet hilfreiche Infos auf dem Guaifenesinportal, das in Gemeinschaftsarbeit von Fibro-Betroffenen erstellt wurde, die die Guaifenesintherapie durchführen http://www.fibromyalgie-guaifenesin.info/de/start/

    Ich selbst bin auch von der Empfindlichkeit auf Kohlenhydrate betroffen und halte mich an die St. Amand-Vorgaben-mit großem Erfolg. Allerdings, wie gesagt, hilft das lediglich meinen Symptomen der Blutzuckerschwankungen, für die Fibromyalgie brauche ich das Guaifenesin. Vor 1 1/2 Jahren habe ich mit der Therapie begonnen und sie von Anfang an in einem Videoblog festgehalten, zu sehen unter http://fibromyalgie-guaifenesin-behandlung.blogspot.de/

      1. Barbara

        Hallo Felix,
        die Betroffenen, die ich bisher kennengelernt habe, haben eine Odysee an Ärzten, Klinikaufenthalten und Sonstigem hinter sich. Der Vitamin-D-Spiegel ist tatsächlich häufig bei Fibros im Mangel, ich habe diese Erfahrung selbst auch machen müssen-vor 3 Jahren war mein Wert stark im Keller. Ein Auffüllen des Wertes brachte jedoch lediglich etwas Linderung, keine Heilung. Die meisten Betroffenen, zu denen ich Kontakt habe (zum größten Teil sind das Guaifenesin-Anwender), haben wirklich alles durch an Möglichkeiten und fanden vorher einfach nichts, was geholfen hat.
        Die Ernährungsumstellung kann einen großen Vorteil bringen, auch wenn man keine Fibro hat. Ich kenne auch Gesunde, die sich in Richtung Urgeschmack orientieren und die sich insgesamt einfach besser fühlen.

  7. Katja

    Hach ich find das ja immer soo schön und rührend, die Erfolgserlebeniss Geschichten zu lesen! Es gibt einem so viel Kraft und Motivation … Motivationen wie die ”Mama ich will aber Nudeln dazu” Frage zu überhören, oder den ständigen Streit mit Leuten die meinen Kindern irgendwas giftig Süßes in den Mund stecken wollen durchzuziehen und solche schlimmen Sachen 🙂 Dich Barbara möchte ich beglückwünschen das du so einen tollen Weg gefunden und eingeschlagen hast um dir selber zu helfen, wo es niemand anderes konnte … Dagegen kommen mir meine Problemchen immer wie Pippifax vor.
    Und übrigens hoffe ich inständig das ich nicht die Einzige war die Fybromzalgie nachschlagen musste :-/
    Wie immer DANKE Felix … Das machst du soooo toll …

    Grüße Katja

  8. Petra

    Barbara, ich freue mich total für Dich!
    Schön, dass Du solche großen Erfolge für Deine Gesundheit erreichen konntest.

  9. Hitschi

    Hallo Barbara,

    herzlichen Glückwunsch zu Deinem neuen, gesunden Leben!
    Eine drastische Ernährungsumstellung ist zwar anfangs schwer, aber mit so viel Gewinn an Lebensqualität. fällt es nicht schwer, dabei zu bleiben!
    Ich denke, dass viel mehr Menschen mit andauernden Krankheitssymtomen ihre Ernährung überdenken sollten, leider ist das Thema aber bei den meisten tabu, wahrscheinlich aus Angst, mit alten Gewohnheiten zu brechen und es dann nicht durchzuhalten.
    Ich bin seit Okt. 2012 dabei und immer noch glücklich mit meiner neuen Ernährung!
    Es wäre toll , wenn mehr Menschen den Mut zur Umstellung ihrer Ernährung aufbringen, um zu sehen, wie einfach ein glücklicheres Leben erreicht werden kann!
    Für Dich weiterhin alles Gute :-)))))

  10. tina

    was sollen die ganze fachbegriffe? traegt das zur allegmeinen verstaendnis bei? das laedt leider nicht zum lesen ein…schade!

    1. Felix

      Hallo Tina. Welche Fachbegriffe? Die Krankheiten heißen nunmal so. Du kannst das alles z.B. in Google oder direkt in der Wikipedia nachschauen.

    2. tantedani

      Also…bei mir trägt ja ein mir neues Wort meistens dazu bei, etwas zu lernen, was ich begrüße.
      Und für zumindest eine der genannten Krankheiten (ich wüsste nicht, was man in dem Text sonst noch als “Fachbegriff” deklarieren könnte) gibt es leider kein umgangssprachliches Wort, mit dem man dir das Lesen erleichtern könnte…

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