Schmerzfrei durch Getreideverzicht

Dr. William Davis berichtet in seinem Heart Scan Blog von einem Patienten mit stark schmerzenden Gelenken, die jede Bewegung zur Qual machten. Nur mit Schmerzen konnte er sich auf den Untersuchungstisch begeben.

Die Ärzte waren bis dahin ratlos: Weder Rheuma, noch Gicht, noch andere verbreitete Gelenkentzündungen konnten festgestellt werden. Auch Rheumatologen waren ratlos wie dem Patienten, der sich bei Spaziergängen nur im Schneckentempo bewegen konnte, zu helfen sei.

Dr. Davis empfahl, auf Weizenprodukte zu verzichten. Zwar konnte er keine Garantie geben, dass dies helfen würde. Herausfinden konnte man es nur, indem man es ausprobierte. Sicher war auf jeden Fall, dass es nicht schaden konnte es vier Wochen auszuprobieren. In seiner Verzweiflung nahm der Patient, der bereits alle anderen Möglichkeiten als ausgeschöpft betrachtete, sich diesen Rat zu Herzen.

Sechs Wochen später rauschte der gleiche Patient wieder in Dr. Davis' Sprechzimmer und hüpfte auf den Behandlungstisch. Er erzählte, dass nur wenige Tage nach Umstellung seiner Ernährung seine Schmerzen verschwunden waren. Um sicherzugehen, dass dies kein Zufall war, hatte er zwei Wochen später extra noch ein Sandwich gegessen, nur um fünf Minuten später wieder von Schmerzen geplagt zu werden. Heute ist Tom weizenfrei und schmerzfrei.

Mit einer einfachen Ernährungsumstellung konnte der Patient seine Schmerzen abstellen.

Ein weiterer Grund, sich sehr genau mit Getreide zu befassen. Auch wenn Gluten einer der prominentesten Inhaltsstoffe (u.a. auch Lektin, Phytinsäure u.a.) ist, geht es offenkundig um weit mehr als "nur" Zöliakie.

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10 Kommentare zu “Schmerzfrei durch Getreideverzicht

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  1. Ulrike

    Hallo!
    Ich lebe nun schon fast seit 30 Jahren mit Fibromyalgie. Die Diagnose habe ich aber erst seit 2004. Vorher kannte man das nicht und es wurde als Einbildung abgetan.
    Heute habe ich täglich soviel Schmerzen, dass ich ohne starke Schmerzmittel nicht mehr auskomme. Aber das kann ja nicht des Weisheits letzter Schluß gewesen sein.
    Ich würde es sehr gerne mal Gluten- und Caseinfrei ausprobieren, um zu sehen, ob es tatsächlich etwas mit meinen Schmerzen macht.
    Mein Problem ist nur, ich bin ein echter Brotjunkie. Ich kann es mir nicht vorstellen komplett auf Brot zu verzichten. Und ich mache mir Gedanken über eine spätere Osteoperose, wenn ich komplett auf Milch- und Milchprodukte verzichte. Wobei ich da auch schon auf die Laktosefreien Sachen zurückgreifen muss, wegen der Laktoseintoleranz.
    Ich bin für Tips und Infos dankbar.

    1. Felix

      Hallo Ulrike,
      du musst dir den Brotverzicht nicht vorstellen, sondern ihn einfach nur durchführen. Es ist deine Entscheidung: Schmerzfrei oder Brot.
      Milchverzicht führt nicht zu Osteoporose. Das ist reinr Theorie, die Millionenfach widerlegt ist. Es gibt reichlich andere Calciumquellen.
      Gute Besserung!

  2. Eva

    Ich habe mehr als 15jahre unter schmerzen (fibrmyalgie) gelitten. Manchmal konnte ich mich kaum noch bewegen. Manchmal hatte ich keine Lust mehr zu leben. Dann fand ich das Buch die weizenwampe. Erstmal habe ich Weizen weggelassen,aber die schmerzen wurden nicht weniger. Mehr als ein halbes Jahr später habe ich dann noch mal die Fallbeispiele im Buch nachgelesen und habe das gesamte Getreide weggelassen. Innerhalb von 2 Wochen war ich zu 99% schmerzfrei. Ich habe vor Freude geweint und dachte,ich müsste das jetzt der ganzen Welt mitteilen. Ich habe aber festgestellt,dass viele Menschen gar nicht gesund werden wollen. Ihnen fehlt das ständige bedauern. Darauf kann ich super verzichten. Einige sind auf EU Rente aus und brauchen deshalb ihre Krankheiten. Schade, sie wissen nicht , wie schön es ist,über Gesundheit zusprechen und sich an ihr zu erfreuen!!!!!!!! Ich wünsche allen ,die ihre schmerzen loswerden möchten, das meine Aussage ihnen hilft. Also einfach sämtliches Getreide weglassen und in allen Lebensmitteln genau prüfen ob Getreide enthalten ist. Es ist zwar nicht das Blüten,sondern ATI , aber wenn man Blüten weglasst,ist man auf der sicheren Seite. Ich wünsche allen von Herzen Gesundheit. !!!!!!!!!!!
    N

  3. Vollzeitvater

    Bei mir wurde CFIDS (60%) und Fibromyalgie (die oben beschriebene Krankheit) diagnostiziert. Ich war praktisch berufsunfähig. Fünf Jahre lang konnte mir kein einziger Arzt helfen, erst der Tipp eines Freundes brachte mich auf die Idee, eine gfcf-Diät auszuprobieren. Nach wenigen Tagen wurden die Symptome erheblich besser, nach einem Jahr konnte ich keinerlei Symptome mehr feststellen. Auch bei mit führt bereits ein geringer Konsum von Gluten oder Casein zu Beschwerden. Mein Hausarzt versteht das bis heute nicht.

    1. Jacqui

      Wau das wünsche ich mir auch, leide schon 9 Jahre an Fibromyalgie. Jedes neue leiden wird der fibromyalgie schuld gegeben. Habe es satt immer wieder mit dessen Spruch getröstet zu werden.
      Was heisst genau gfcf-diät?

  4. katze

    Diesen Beitrag finde ich super gut, da man daran erinnert wird, dass es so einfach seien kann etwas zu verändern. Einfach ausprobieren!!!!! Danke!

    1. Felix

      Vielen Dank für den Kommentat. Ganz genau: Es kann so einfach sein und es kostet nichts. Vor Allem aber kann man dabei nichts verlieren (ausser eben Schmerzen, Krankheiten, …).

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