Creamed Coconut: Pure Delikatesse aus der Kokosnuss

Während die Kokosnuss als solche weithin bekannt ist, so besteht bezüglich der daraus hergestellten Produkte nicht immer Klarheit. Die Flüssigkeit im Inneren der Kokosnuss ist nicht etwa Kokosmilch, sondern Kokoswasser. Eine sehr Nährstoffreiche und Mineralreiche Flüssigkeit, die sich exzellent zur Rehydrierung eignet und so z.B. besonders auch für Sportler sehr zu empfehlen ist. Es gibt sogar Berichte aus Krisenregionen, in denen Kokoswasser erfolgreich von Ärzten intravenös verabreicht wurde.

Kokosmilch hingegen wird hergestellt, indem das Kokosfleisch zerkleinert oder püriert, dann mit Wasser erhitzt und anschließend durch ein Tuch gepresst wird. Kokosmilch ist in vielen Supermärkten erhältlich.

Weitestgehend unbekannt allerdings ist "Creamed Coconut", eine Art Kokosmus: Hier werden frische Kokosraspeln zerkleinert und stark gepresst bis das Fett austritt, mit dem sie dann vermengt und zu einer Paste verarbeitet werden. Diese Substanz, frei von Zusatzstoffen, ist bei Zimmertemperatur fest und kann mit dem Messer geschnitten werden. Oberhalb ca 23°C wird Creamed Coconut weich bis flüssig. Der Fettgehalt liegt bei ca 60-70%. Kokosnüsse enthalten größtenteils gesättigtes Fett, wobei die mittelkettigen Fettsäuren hier überwiegen.

Über die gesundheitlichen Vorteile des Kokosfett weiß das Coconut Research Center zu berichten, zweifelsohne in eigenem Interesse.

Geschmacklich reiht Creamend Coconut sich ein in die Riege der Köstlichkeiten, die die Natur uns zu bieten hat. Leicht süß, frisch, knackig und cremig. Sie erhalten Creamed Coconut in vielen sogenannten Asia Shops oder im Internet, z.B. bei eBay. Hier nur zwei Beispiele, wie dies aussehen kann:

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8 Kommentare zu “Creamed Coconut: Pure Delikatesse aus der Kokosnuss

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  1. Steffen

    Lässt sich die Kokoscreme (leicht erwärmt, damit sie nicht zu fest ist) auch schlagen und als veganer Sahneersatz verwenden? Bin von den fertigen veganen Sahneersatzprodukten aufgrund der gehärteten Fette und Zusatzstoffe nicht sehr überzeugt und auf der Suche nach einem Ersatz. Normale Kokosmilch lässt sich bei Torten leider nicht verwenden, da sie zu schnell wieder flüssig wird.

    1. Felix

      Die mir bekannte Kokoscreme ist selbst im erwärmten Zustand eher eine Paste und fürs Aufschlagen ungeeignet. Kokosmilch hat idR rund 18% Fett. Zusammen mit Kakaopulver lässt sie sich aufschlagen, was an dessen Stärkegehalt liegen dürfte. Mit etwas Tapioka-, Pfeilwurzel oder -ganz klassisch und lokal- Kartoffelstärke sollte das auch gehen.

  2. Kerstin

    Hallo Felix, wie passt die Kokosnussmilch auf den saisonalen Speiseplan eines Mitteleuropäers? Verpackt in Tetrapacks oder Konserven? Nicht falsch verstehen – ich mag Kokosnussmilch sehr, frage mich aber, warum ich sie essen/trinken darf, eine Banane aber meiden sollte 😉

    1. Felix

      Solltest du eine Banane meiden?

      Davon abgesehen: Du musst das immer im Kontext betrachten. Würden sich unsere Importe auf rein exklusive Waren (wie Bananen und Kokosnüsse) beschränken, wäre schon sehr viel gewonnen. Nur Dinge wie Äpfel aus Neuseeland sind eben wirklich schwer zu rechtfetigen.

      Urgeschmack ist übrigens nicht nur für Mitteleuropäer gemacht, sondern wird auf der ganzen Welt konsumiert. Deswegen auch die Reiseberichte.

  3. Lucie

    Hey, ich hab mal gelesen, dass man Kokosmus auch in warmen Wasser auflösen kann und dass das dann ähnlich wie Kokosmilch aus der Dose wäre.Habt ihr damit Erfahrung, stimmt das ? Das wäre nämlich für mich als Veganerin super :)

    1. Felix

      Hi Lucie – das kann ich mir kaum vorstellen, weil sich zwei Phasen bilden dürften (Fett und Wasser). Die Frage ist: Was willst du damit erreichen? Was hat das mit dem Veganer-Dasein zu tun? Du könntest doch einfach direkt zu Kokosmilch greifen.

  4. Foodhunter

    Mmmmh! Ich benutze schon seit Längerem die Kokoscreme von Renuka. Tausendmal besser als Schokolade! Leider auch so gefährlich, was das Naschen angeht :):

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