Wir essen Erdöl

Ein Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche ernährt immer mehr Menschen. Der Weizenertrag ist beispielsweise auf über das Vierfache dessen gestiegen, was ein Landwirt vor 100 Jahren auf gleicher Fläche erzielte. Ermöglicht wurde dies durch technologische Fortschritte. Doch was bedeutet dies für unsere Zukunft?

Ist Bio besser?

Produkten aus dem ökologischen Landbau wird sehr oft vorgeworfen, sie seien einfach nur teurer als ihre konventionellen Äquivalente. Eine höhere Qualität sei höchstens äußerlich durch höhere frische aufgrund kürzerer Transportwege festzustellen, geschmackliche und gesundheitliche Vorteile seien Wunschdenken. Stimmt das? Ist die höhere Qualität der Bio-Ware eine Illusion?

Bio – die Messlatte höher legen

Bioprodukte sind längst im Mainstream angekommen, selbst der letzte Discounter hat die Ware mit dem grünen Siegel im Programm. Unkritische Zeitgenossen feiern dies als endgültigen Sieg des ökologischen Landbaus. Doch bedeutet die Positionierung von Bioprodukten direkt neben billigster Massenware nicht vielmehr, dass Bio sich genau der Industrialisierung gefügt hat, gegen die der Gedanke ursprünglich angetreten ist?

Der Genuss eines saisonalen Speiseplans

"Erdbeeren im Winter" gelten als ein Synonym für die Globalisierung der Lebensmittelproduktion. Wir haben die Möglichkeit, beinahe jedes Nahrungsmittel zu jeder Zeit innerhalb eines Tages um die halbe Welt zu transportieren und somit lokalen und saisonalen Beschränkungen zu entgehen. Aber ist das sinnvoll?