Was ist Cocoáfair?

Cocoáfair ist eine Bean-to-Bar Schokoladenmanufaktur gegründet auf Basis des Sozial­unter­nehmertums: Im Fokus stehen die Mitarbeiter und Menschen entlang der gesam­ten Wertschöpfungskette, denen jede Geschäftsentscheidung zum sozioökonomischen Vorteil gereichen muss. Das bedingt zwangsläufig auch ökologisch nachhaltige Pro­duk­tion.

Bevor es mit der Geschichte weitergeht – und der Erklärung, was Schokolade mit guter Ernährung zu tun hat –, beantworte ich die häufigste Frage dazu: Ja, die Schokolade ist wieder erhältlich. Hier geht es direkt zum Treeshop.

Einzelne aktuelle Sorten: Cocoáfair 71% | Cocoáfair 95% | Cocoáfair 71% mit Zitrone | 71% mit Ingwer71% mit Chili | 71% mit Macadamia | 6-Sorten-Probierpaket

Was hat Urgeschmack mit Cocoáfair zu tun?

Cocoáfair war 2015 der Anlass für den Artikel und das Video Jenseits von Fair Trade: Sozialverantwortliche Schokolade, in dem Sie vieles über das Unternehmen und die Gründe für mein Engagement erfahren.

Im folgenden Video erfahren Sie gute Neuigkeiten aus dem Jahr 2016:

Und hier gibt es eine ausführliche Tour durch die Schokoladenmanufaktur mit genauen Beschreibungen der Herstellungsprozesse:

Warum ist mir Cocoáfair wichtig?

Mit jedem Bissen nehmen wir Einfluss auf die Welt. Dass diese Verantwortung uns nicht den Appetit verderben muss, verdanken wir der wachsenden Zahl von Unter­nehmen, die wie Cocoáfair agieren. Denn sie geben uns eine Wahl: Die Möglichkeit, auch ein Genussmittel wie Schokolade aus transparenter Herstellung zu beziehen mit der Gewissheit, keine Menschen auszunutzen oder Umweltschäden anzurichten.

Schokolade und gute Ernährung?

Machen wir uns nichts vor: Wenn man zu viel Schokolade isst, kann das ungesund sein. Zum Glück habe ich es mit verantwortungsbewussten Lesern zu tun. Schoko­lade ist nicht per se ungesund. Sie enthält neben vielen Nährstoffen rund 600 Kakao-Aromen, deren aufmerksamer Genuss die Zunge und somit unsere Sinnes­kom­petenz schult. Genau in diesem Sinne – als Genussmittel und Luxusgut – stehe ich voll hinter meinem Engagement für dieses Pro­dukt – von den sozio­öko­no­mischen und öko­lo­gi­schen Vorteilen ganz abgesehen.

Mehr nachhaltige Vorteile für mehr Menschen

Der Verkauf dieser handgemachten Schokolade hilft nun noch mehr Menschen, der Natur und dem Klima. Denn der Rohkakao stammt aus einem Wieder­auf­for­stungs­projekt in Panama. Dort entstehen unter Mitarbeit der lokalen Bevölkerung und Land­wirte Kakaowälder als Mischkulturen. Das bringt sozio­öko­nomische Vorteile für die gesamte Region. Im Rahmen dieses Projekts findet intensive Forschungsarbeit zur Kakaoproduktion statt. Dazu nutzt das Projekt moderne Anlagen zur Trocknung und Fermentation. Ergebnis ist eine außer­ge­wöhnlich hohe Kakaoqualität. Davon profitiert langfristig neben den Menschen vor Ort natürlich auch die Cocoáfair-Schokolade.

Dem Klimawandel entgegen: CO2 binden

Besonders stolz sind wir auch auf den ökologischen Nutzen dieses Projekts. Dort ent­steht Wald – ökologisch und ökonomisch nachhaltig. Und zwar so viel Wald, dass dadurch selbst nach dem Transport des Kakaos zu Cocoáfair nach Südafrika, der dorti­gen Produktion und dem Transport der Schokolade nach Deutschland durch jede Tafel mehr CO2 gebunden als verursacht wird. Richtig gelesen: Die Cocoáfair-Schoko­lade ist nicht einfach nur CO2-neutral, sondern sie wirkt dem Klimawandel aktiv ent­gegen, indem sie hilft, Kohlenstoffdioxid aus der Atmosphäre zu binden. Für uns ist das ein sehr großes Sahnehäubchen auf den sozioökonomischen Vorteilen für die Mitar­beiter in Südafrika und Panama und natürlich der geliebten Schokolade.

Kraftvolle Unterstützung

Die deutsche Genossenschaft IPO unterstützt dieses Projekt und kümmert sich um Verkauf und Versand. In ihrem Treeshop genannten Online-Sop finden Sie die Cocoáfair-Schokolade. Und zwar aktuell in einer Sonder­auflage mit eigens dafür gestal­teter Verpackung. Sie präsentiert neben Cocoáfair auch das Projekt in Panama und bietet die Möglichkeit zur Zurück­ver­folgung des Kakaos bis zur Plantage.

Tolle Schokolade, tolle Menschen

Es sind tolle Menschen und spannende Schokoladensorten involviert. Mein persön­licher Favorit ist die Schokolade mit Zitrone. Aber auch der Klassiker, die Schokolade mit der meine Verwicklung in diese Geschichte begann, ist wieder dabei: 95%. Eine Schokolade mit nur 5% Zuckeranteil, die doch nicht bitter schmeckt.

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