(Zwiebel-)Tomatensoße

Zwiebel-Tomatensoße

Tomatensoße und Zwiebel-Tomatensoße eignen sich als Beilage und Ergänzung für alle möglichen Speisen. Darüber hinaus lösen sie ein häufiges Problem, das beim Verzicht auf Fertigprodukte sowie Getreide und Milchprodukte (z.B. auch in der Steinzeiternährung oder Paleo-Diät) entsteht: Was kann man als Soße essen? Denn die meisten klassischen Soßen werden mit glutenhaltigen Pulvern oder Milchprodukten gebunden.

Nicht so diese Soßen, die ganz ohne zusätzliche Bindemittel auskommen. Sie eignen sich sowohl als Soßen als auch zum puren Genuss.

Rezept für Tomatensoße:

  • 8 Tomaten
  • Gewürze: Salz, Pfeffer
  • Kräuter: z.B. Oregano, Basilikum, Thymian, Petersilie

Die Tomaten in Würfel schneiden und mit etwas Olivenöl in eine Pfanne geben, dort bei mittlerer bis hoher Hitze einreduzieren (d.h. köcheln und Wasser verdampfen lassen), bis eine Soße in der gewünschten Konsistenz entsteht (in der Regel rund 15 Minuten).

Anschließend mit Gewürzen und Kräutern vorsichtig abschmecken. Am besten eine Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

Rezept für Zwiebel-Tomatensoße:

  • 8 Tomaten
  • 2 Zwiebeln (nur für Zwiebel-Tomatensoße)
  • Optional: Paprika
  • Gewürze: Salz, Pfeffer
  • Kräuter: z.B. Oregano, Basilikum, Thymian, Petersilie

Die Zwiebeln in Ringe oder Würfel schneiden und bei mittlerer Hitze in Olivenöl glasig braten, mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Tomaten in Würfel schneiden und in die Pfanne geben, dort bei mittlerer bis hoher Hitze einreduzieren (d.h. köcheln und Wasser verdampfen lassen), bis eine Soße in der gewünschten Konsistenz entsteht (in der Regel rund 15 Minuten). Gegebenenfalls die fein gehackte Paprika hinzugeben.

Anschließend mit Gewürzen und Kräutern vorsichtig abschmecken. Am besten eine Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

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13 Kommentare zu “(Zwiebel-)Tomatensoße

  1. Andrea

    Also ich mach’s mir ganz einfach: friere die reifen Tomaten aus dem Garten im Ganzen ein. Kann man dann einzeln entnehmen. Kurz unter warmes Wasser halten, da fällt die Pelle fast von allein ab. 5 min liegenlassen, dann lassen sie sich schon prima in Scheiben oder Würfel schneiden (z.B. für Aufläufe). Seit ich einen guten Mixer habe werden die Tomaten mit Schale fein püriert und für Soße nur kurz aufgekocht. So bleiben die Vitamine sicher besser erhalten als durch langes Einkochen. In der Tomatenschale sollen gute Inhaltstoffe sein. Spart auch Energie, die Gefriertruhe läuft eh.

  2. Grumli

    Tomaten lassen sich auf vielfältige Weise einkochen, hier einige Versionen wie ich es immer mache:

    Tomatensalat:

    Rohe Fleischtomaten werden in 1 cm dicke Scheiben geschnitten und in Gläser geschichtet. Dann werden sie mit einer Lösung aus 1 Teil Essig und 4 Teilen Wasser übergossen.
    Die Gläser sachgerecht verschließen und 20 Minuten bei 90 Grad Celsius einkochen. Gewürze und Öl werden erst beim Anrichten dazugegeben.

    Geschälte Tomaten ganz:

    Von festen Tomaten eher kleinere Sorten, wird der Stielansatz entfernt oben die Haut leicht kreuzweise einschneiden. Dann werden sie partienweise kurz erst in kochendes, dann in kaltes Wasser getaucht. Bei reifen Tomaten löst sich danach ganz die Haut leicht von der Frucht. Die gehäuteten Tomaten werden in die sauberen Gläser gefüllt. Sie werden mit abgekochtem, lauwarmem Salzwasser übergossen, verschlossen und 30 Minuten bei 90 Grad Celsius eingekocht. Hier kann man nach eigenem Geschmack Küchenkräuter und Gewürze beifügen oder Natur lassen.

    Tomatenpüree:

    Die reifen Tomaten werden vom Stielansatz befreit und in grobe Stücke geschnitten und so weich gekocht ca 15 min diese Masse wird dann durch ein Sieb gestrichen.
    Dieses feine Tomatenpüree wird dann in einem großer Kochtopf gefüllt und so lange gekocht bis es OHNE irgendeine Zugabe schön sämig ist, die Farbe wird dabei auch etwas dunkler – dabei immer wieder umrühren, ich gebe auch gerne einen guten Schuss Balsamico dazu – er hebt den Eigengeschmack .
    Danach lässt man es abkühlen und füllt es dann in Gläser oder Flaschen. Verschlossen wird es nochmals 20 Minuten bei 90 Grad Celsius eingekocht.
    Tomatensuppe oder Tomatensauce ist daraus schnell gekocht. Selbst pur getrunken oder mit Gemüsesäften gemischt ist es verwendbar. Im Gegensatz zu gefrorenem Püree ist es auch sofort verfügbar und erleidet keinerlei Farb- und Geschmackseinbußen, wenn es dunkel aufbewahrt wird.
    Ist etwas an Arbeit macht sich aber im Winter total gut, erinnert mich dann immer an meinen Garten. Ach ja wegen der Haltbarkeit – kann leider nicht sagen wie lange – aber denke so ein Jahr, nur es ist meistens schon im März keines mehr da alles aufgegessen.

    1. Felix

      meistens schon im März keines mehr da alles aufgegessen.

      So eine Frechheit. Das passier mit meinem Rotkohl vom Herbst auch immer. Wer tut sowas?

      1. Grumli

        wie legst du den auch ein…… oder meinst dein Lager von der Frischware ist leer 😉

        denn wenn eingelegt hätte ich gerne ein Rezept davon 🙂

  3. urban beekeeper

    Wenn man außerhalb der Saison frische Tomaten “vermeiden” will, kann man sich – gerade für Saucen (oder Suppen) – sehr gut mit Tomatenmark behelfen. Das hat sogar ein wenig Saucenbinder-Qualität, insbesondere im Team mit viel Butter und/oder Sahne…
    Das beste ist meiner Meinung nach das 3-fach konzentrierte, welches ich leider noch nie in Gläsern gefunden habe (und bei Tuben gibt es das gleiche Problem wie bei Dosen…). Wer was weiß, bitte her mit den Infos…!

  4. balabushka

    Danke für das wieder mal einfache Rezept!

    Seitdem ich von der Problematik mit BPA und Konservendosen weiß, gabs kaum mehr Tomatensoße – spanische Tomaten müssens jetzt auch net unbedingt sein 🙂

    Eignet sich dein Rezept zum Abfüllen in Gläser und zum Aufbewahren?

    Die paar eigenen Tomatenstöcke werden dafür nicht reichen, aber in der Nähe gibt es dann ab Sommer wieder einen Biobetrieb zum Selberpflücken – dann würd ich gerne auf Vorrat Tomaten einkochen…

    Gruß

    1. Felix

      Das kann ich dir leider nicht sagen. Ich denke, es müsste zum Heiß-Abfüllen gehen. Aber über Tomaten habe ich immer wieder widersprüchliches gelesen: Bezüglich Botulismus. Andererseits sollte meiner Einschätzung nach ihr Säure- und Zuckergehalt genau davor schützen.

      Eine Bekannte meiner Nachbarin bringt regelmäßig eingemachte Tomaten (mit Paprika, Zwiebeln etc) vorbei, das hält mehrere Monate.

      Meine fundierte Vermutung:
      – Tomaten einkochen (heiß abfüllen) geht (Glas nach dem verschließen auf den Deckel drehen, soll zusätzlich den Deckel sterilisieren).
      – Tomaten mit etwas (!) Zwiebeln und Paprika sollte ebenso gehen.
      – Im Zweifelsfall einen Schuss Essig hinzugeben.

      1. Grumli

        ja Tomaten einkochen geht – ich mache immer eine sehr stark konzentriere Tomatensauce auf Vorrat – denn Rest würde ich erst bei gebrauch hinzugeben. Denn im Sommer wenn die Tomaten reif sind brauchen die Zwiebeln doch etwas länger zum reifen.

        1. Marko

          Ich würde mich auch sehr freuen wenn du kurz beschreiben könntest wie du das genau machst 🙂

          1. schwarzerPeter

            Ich koche Tomaten auch ein – als fertige Sauce. Zwiebel und etwas Knoblauch andünsten, Tomatenmark, Kräuter nach belieben, Salz Pfeffer – zusätzlich (vorher schon zubereitete & eingefroren) Suppengrünes (Lauch, Karotten, Sellerie)… die Tomaten enthäutet und entkernt… einkochen lassen – später mache ich meist noch Oliven kleinst geschnitten und evtl. Kapern gehackt dazu. wenn die Sauce 2-3 Stunden eingeköchelt ist und nicht mehr zu wässerig ist gebe ich die fertige heisse Sauce in kleine Gläschen mit Schraubverschluss und drehe sie auf den Kopf, damit der Deckel sterilisiert wird.
            Am Besten eignen sich Deckel, die einen kleinen Hügel besitzen, die sich durch das Vakuum beim Abkühlen nach innen ziehen – denn da sieht man, ob es steril bleibt – ist der Deckel nicht richtig dicht, friere ich das Glas ein. Ansonsten hält das mehrere Monate.

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