Mehr über Urgeschmack
Auf der Willkommensseite steht es geschrieben:
Bei Urgeschmack geht es um artgerechte Ernährung für den Menschen.
Durch natürliche Lebensmittel erlangen wir dauerhaft optimale Gesundheit und höchsten Genuss beim Essen.
Ernährung im Einklang mit unseren Genen und der menschlichen Evolution ist die Grundlage für ein gesundes Leben. Voraussetzung dafür sind nachhaltige Erzeugungsmethoden, also ein verantwortungsvoller Umgang mit Tieren und Natur. Das Resultat sind natürliche Lebensmittel höchster Qualität; optimale Gesundheit, das ideale Körpergewicht und maximale Gaumenfreude die logische Folge. Ein gesundes Maß an Fleisch, Fett und Gemüse ist der Kern dieser Ernährung.
Im Vordergrund steht die Qualität, nicht die Quantität der Nahrung. Nur nachhaltige Erzeugungsmethoden können dies langfristig sicherstellen.
Kurzversion für Eilige: Urgeschmack in sechs Punkten
Urgeschmack beschreibt eine Ernährungsform, die der sogenannten Steinzeiternährung (“Paleo Diät“) ähnelt. Es geht letztlich um einen aufgeklärten Umgang mit Nahrungsmitteln. Bei allen Gemeinsamkeiten ist Urgeschmack jedoch nicht das gleiche wie die Steinzeiternährung, denn bei Urgeschmack steht unter anderem auch eine individuelle Herangehensweise frei von Dogmen sowie umweltschonende Lebensmittelerzeugung im Vordergrund.
Artgerechte Ernährung für den Menschen
Der Genuss hochwertiger, nachhaltig erzeugter Lebensmittel steht bei Urgeschmack an erster Stelle. Zugleich geht es im Wesentlichen darum, nur die Lebensmittel zu essen, auf die die Evolution uns Menschen vorbereitet hat. Daher auch die teilweise verwendeten Bezeichnungen Steinzeiternährung oder Steinzeitdiät. Durch diese Ernährung stärken wir unser Immunsystem und beugen den verbreiteten Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes, Herzkrankheiten, Magen-Darm-Erkrankungen, Krebs und Autoimmunerkrankungen vor. Beides, der volle Genuss und die optimale Gesundheit, geht also miteinander einher.
Das Urgeschmack-Manifest, das Sie hier herunterladen können, vermittelt den Sachverhalt sehr einfach in Textform. Schicken Sie das Dokument nach dem Lesen doch auch Ihren Freunden, Bekannten und Verwandten.
Erfolgsgeschichte
Ende 2007 war ich unzufrieden mit meiner körperlichen Verfassung und meinem Wohlbefinden und hatte bereits eine gescheiterte “klassischen” Ernährungsumstellung (viel Getreide, wenig Fett) hinter mir.
Nach ausführlicher Recherche begann ich, konsequent nach dem Konzept der Steinzeiternährung zu leben. Dies klang mir wesentlich plausibler als das, was die meisten Ärzte und die Allgemeinheit in der Regel empfiehlt. Ich war nie übergewichtig oder “unförmig”, im Vordergrund stand für mich eine gesündere Lebensweise und damit verbunden mehr Zufriedenheit. Und mit dem Konzept, das ich auf Urgeschmack vorstelle, das hat funktioniert.
In den folgenden 9 Monaten nahm ich eher als Nebenwirkung 20 kg ab und habe mein Gewicht seit Herbst 2008 absolut stabil gehalten. Mühelos. Und das, wo gutes Essen eine meiner größten Leidenschaften ist: Ich halte ein gutes Mahl für einen der wichtigsten Aspekte des täglichen Lebens. Wir Menschen müssen essen – dann können wir das auch gleich richtig machen!

Heute fühle ich mich gesünder und leistungsfähiger, habe nach Mahlzeiten keine “Durchhänger” und mein Arzt sieht mich auch nicht mehr. Mehr über diese Geschichte können Sie in diesem Beitrag erfahren.
Einfache Umsetzung
Mit Urgeschmack möchte ich zeigen, wie einfach sich Gesundheit und Genuss kombinieren lassen. Einige der glutenfreien Rezepte mit denen das einfach gelingt, habe ich in meinem Kochbuch mit Paleo Rezepten festgehalten.
Steinzeiternährung – Die Kurzfassung
Hintergründe und Motivation der Steinzeiternährung bzw Paleo-Diät erläutert am einfachsten dieses Video:
Mehr darüber erfahren Sie in dieser ausführlichen Artikelreihe über die Paläo Diät.
Ähnliche Ernährungsformen
Auch “LCHF”- (Low-Carb, High Fat) oder Lowcarb-Anhänger werden sich hier zu Hause fühlen ebenso wie diejenigen, die der Atkins-Diät folgen. Denn: Der Grundgedanke ist der Gleiche. Statt einem Trend zu folgen, besinnen wir uns auf unsere Wurzeln und essen das, worauf die Evolution den menschlichen Körper in hunderttausenden von Jahren vorbereitet hat: Relativ viel Fett, wenig Kohlenhydrate und Eiweiß in Maßen. Mehr Details zu den einzelnen Lebensmittelgruppen
Reichlich Eiweiß: Eiweiße aus Fleisch, Fisch und Eiern aber auch aus pflanzlichen Quellen enthalten lebenswichtige Aminosäuren. Mehr darüber erfahren Sie auch hier:
Reichlich Fett: Sogenannte essentielle Fettsäuren sind für den Menschen lebenswichtig. Hochwertige Fette (das heißt bis auf wenige Ausnahmen keine Pflanzenfette!) sind ein Grundbaustein des Körpers, benötigt unter anderem zum Zellaufbau und zur Regneration sowie zur Stabilisierung des Hormonhaushalts. Mehr darüber erfahren Sie auch in diesen Beiträgen:
Mehr Gemüse: Gemüse enthält nur wenige Kohlenhydrate, jedoch viele Vitamine und andere Mikronährstoffe.
Weniger Obst: Obst enthält zwar Vitamine, jedoch auch jede Menge Fructose, ein Stoff der nicht nur süß sondern in größeren Mengen auch toxisch ist. Mehr darüber erfahren Sie hier. Evolutionär betrachtet macht das Sinn, denn der menschliche Körper ist darauf angepasst, Obst nur in geringen Mengen und vornehmlich in den Sommermonaten zu sich zu nehmen.
Kein Getreide: Getreide wird in der Regel nur in stark verarbeiteter Form verzehrt und ist dann sehr reich an sehr leicht verdaulichen Kohlenhydraten, was auf indirektem Wege zu einem starken Anstieg des Insulinspiegels führt. Viel schlimmer sind jedoch die Folgen für das Immunsystem (Zöliakie durch Gluten). Dazu unter anderem auch dieser Artikel:
Kein Zucker: Dies erklärt sich beinahe von selbst, denn Zucker wird vom Körper direkt als Glucose in das Blut aufgenommen und erhöht ebenfalls den Insulinspiegel stark. Ausserdem belastet die enthaltene Fruktose die Leber. Mehr zum Thema Zucker:
Keine Zusatz- und Konservierungsstoffe: Es handelt sich hier beinahe durchweg um Chemikalien auf die unser Körper nicht eingestellt ist. Über die Langzeitwirkung dieser oft nur wenige Jahre jungen Mittel ist nichts bekannt. Mehr dazu unter Anderem in diesen Beiträgen:
Weitere Informationen finden Sie auch in der Artikelserie: Der menschliche Stoffwechsel
Häufige Fragen
- Wie ist diese Website entstanden?
- Worum geht es auf dieser Website nicht?
- Warum wird in den Rezepten auf Glutamat (Geschmacksverstärker) verzichtet?
- Was ist mit Gluten?
- Was ist Dr. Sears’ “Zone Diät”?
Wie ist diese Website entstanden?
Das hängt mit meiner eigenen Erfolgsgeschichte zusammen. Nachdem ich vielfach nach meinem “Geheimnis” gefragt wurde, entschied ich mich, mit einer Internetseite möglichst viele Hilfestellungen zu geben.
Eine dauerhafte und ganzheitliche Ernährungsumstellung scheint für manche Menschen auf den ersten Blick einschüchternd und schwer umsetzbar. Mit dieser Website möchte ich zeigen, wie einfach es sein kann, sich an das Konzept zu halten und helfen, die eigenen, liebgewonnenen Rezepte “aus Großmutters Zeiten” umzusetzen und jede Mahlzeit zu genießen.
Worum geht es auf dieser Website nicht?
Es geht nicht um eine Modediät, die nur für einen begrenzten Zeitraum angewandt wird. Also auch nicht, “mal eben ein paar Kilo” für die “Sommerfigur” zu verlieren. Dies ist zwar ohne Weiteres möglich, jedoch widerspricht der Abbau von Körperfett für einen kurzen Zeitraum und allein zu optischen Zwecken dem gesunden Menschenverstand. Warum sich nicht immer gesund ernähren? Warum nicht immer nach einem gesunden Körper streben?
Warum wird in den Rezepten auf Glutamat (Geschmacksverstärker) verzichtet?
Erstens: Weil künstlich zugeführte Glutamate und ihre Wirkung auf den Körper bestenfalls umstritten sind.
Zweitens: Weil sie idR in Gewürzmischungen enthalten sind, die dem Kochenden die Arbeit “erleichtern” sollen. Das Problem: Alles, was damit zubereitet wird, schmeckt gleich. Wozu dann noch kochen? In meiner Ehre als Hobbykoch liegt mir am Herzen, meine Gerichte selbst so würzen zu können, dass sie schmecken. Und zwar ausschließlich mit herkömmlichen Gewürzen wie Salz, Pfeffer, Oregano oder Thymian.
Auch auf Zutaten, die Gluten enthalten, wird in allen Rezepten auf dieser Website verzichtet. Da es absolut möglich ist, ohne diese auszukommen, gibt es keinen Grund, dies nicht auch zu tun. Lesen Sie auch diesen Artikel über Gluten.
Was ist Dr. Sears’ “Zone Diät”?
Lesen Sie hier weiter: Was ist die Zone-Diät?




