Wie macht man Sauerkraut? Wie funktioniert Fermentation? (Video)

Die Herstellung von Sauerkraut ist sehr einfach und kann von jedem in der heimischen Küche durchgeführt werden. Aber Fermentation ist viel mehr als nur Sauerkraut. Lernt in diesem Video, wie man auch rotes Sauerkraut, Pink Kraut, Kimchi und andere Fermente mit dem gleichen Verfahren herstellen kann.

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Das Rezept aus dem Video:

  • 1 kg geschnittener oder gehobelter Rotkohl
  • 80 g Meerretich, geraspelt
  • 1/2 Boskop-Apfel
  • 20 g unraffiniertes Meersalz
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18 Kommentare zu “Wie macht man Sauerkraut? Wie funktioniert Fermentation? (Video)

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  3. christina

    Ist zwar schon was älter, aber ein tolles Video! Werde ich ausprobieren. Blöd nur, dass man so lange warten muss! 😉 Aber wenn es dann mal fertig ist, ist es bestimmt ein super Paleo-Fastfood. Ich nutze schon industriell hergestelltes Kraut als schnellen Snack, ich stehe glücklicherweise auf so’n Zeugs.

  4. Anne

    Ach so, man braucht gar keine Molke, dann ist das ja nur halb so kompliziert! Ich habs immer im Sally-Fallon-Stil probiert und je nach Molke sind mir die Fermente manchmal total versaut. Ha! Jetzt wird direkt mal nur mit Salz angesetzt, mal sehen, wie das wird.

  5. Gabriela

    Hallo,
    könnte ich einen Hinweis darauf bekommen, wie die Scheiben zum Beschweren gebastelt sind? Ich bin nicht bei Facebook.
    Danke und Grüße

    1. Felix

      Klar: Die sind getöpfert. Ganz einfach, kein Hightech, reine, einfach Handarbeit. Primitiv geradezu, aber effektiv.

  6. Adnan

    Super Beitrag, super Video! Bin selber fleißig am Gemüse fermentieren. Bilder zu den ganz neuen Geschmackserlebnissen in Gläsern hab ich mal gesammelt und ein Update gemacht 🙂 http://wp.me/p3Bmmc-cE und der YouTube Channel ist auch abonniert 😛
    Lg Adnan

  7. Bene

    Hallo Felix,

    tolles Video mit schönen Hintergrundinfos über Fermente.
    Da ich mich noch nie mit dem Selbermachen von Sauerkraut auseinandergesetzt habe, stellt sich mir nur noch die Frage, ob es für den Anfang auch reicht normale Einmachgläser mit Schraubverschluss anstelle der Bügelverschlussgläser zu verwenden. Davon haben wir nämlich mehr als genug.

    Viele Grüße,
    Benedikt

    1. Felix

      Ich würde vermuten, dass Gläser mit Schraubverschluss platzen könnten/werden. Bügelverschlussgläser haben ja durchaus etwas spiel und lassen zu, dass Gase entweichen können.

  8. Birgit

    Sauerkraut in der Tonkruke kenne ich seit Kindheit. Allerdings konnten die Gase durch das Wasser, in dem der Deckel stand und das Gefäß luftdicht abdichtete, entweichen. Entsteht in den Gläsern nicht so viel Gas beim Gären? Die Gummidichtung ist doch auch nicht durchlässig. Ist da noch nie ein Glas geplatzt?

    1. Felix

      Ob dabei noch nie irgendwo ein Glass geplatzt ist, kann ich nich sagen. Allerdings ist ein Bügelverschlussglas so konstruiert, dass Luft entweichen kann – am Gummi vorbei, es ist ja kein Schraubglas, die Verbindung zwischen Glas und Deckel flexibel.

  9. Heidi

    Nachdem ich schon oft Rotkohl selber gemacht habe, suchte ich schon lange nach einer Moeglichkeit, auch Sauerkraut selber zu machen. So bald ich wieder eine eigene Kueche habe, wird das ausprobiert, sowas von easy. Und portionsweise im Glas perfekt. Danke fuer das Video!

  10. Catty

    Sehr schönes Video, ich habe richtig Lust bekommen, das auszuprobieren.
    Aber zwei Fragen habe ich noch:

    Nach zwei Tagen kühl stellen – welche Temperatur ist da sinnvoll?
    Kühlschrank ist wahrscheinlich zu kalt, oder?
    Und wäre es ein Problem, wenn es weiter bei Raumtemperatur bleibt, vielleicht in einem kühleren Raum, wie das Schlafzimmer, bei 18 Grad?

    Umd wo kann man diese Gewichte bekommen?

    Schönes Wochenende

    1. Felix

      Hausflur…so 15°C sollten das wohl sein. Zu halt verlangsamt in der Tat den Fermentationsprozess, wenn ich das richtig verstehe. EIn kühlerer Raum sollte gehen, jedoch speziell in Küchen und generell im Sommer ist es oft zu warm.
      Die Gewicht hat Isa selbst gebastelt, mehr Informationen findest du durch die Links unter dem Video.

  11. Lutz

    Der Weißkohl vom Bauern liegt schon im Keller, denn Ende Oktober ist bei uns jedes Jahr Sauerkrauteinsatz. Die Küche wird regelrecht umgeräumt und muß ziemlich leiden. So um die 15kg Kraut nebst Zutaten verursachen ganz schöne Sauerei. Aber wenn es sich nicht lohnen würde, wäre der Spaß nach dem ersten Mal schon zu Ende gewesen. Bei der ersten Entnahme aus dem Faß nach 4 – 5 Wochen schmeckt es (mir zumindest) am besten. Um die Weihnachtszeit trudeln dann die Bestellungen der Verwandtschaft ein und das Kraut geht weg wie warme Semmeln. Nur ist es der Gesundheit wesentlich mehr zuträglich! Wer die Mühe nicht scheut, tut sich damit wirklich etwas Gutes. Die hier vorgestellte Variante mit den Weckgläsern begrenzt zudem den zeitlichen Aufwand und den Platzbedarf.

  12. Christine

    Angeregt durch Isa fermentiere ich ja schon seit einigen Wochen. Da die Saison der Einlegegurken leider vorbei ist, lege ich derzeit Karotten und Blumenkohlröschen ein. Rotkraut liegt schon in der Küche und wartet auf den Hobel.

    Besonders praktisch finde ich, dass man mit einigen Gläsern Ferment im Kühlschrank abends nach der Arbeit ruckzuck eine Mahlzeit zusammenstellen kann. Fermente auf den Teller, vielleicht noch ein paar Radieschen dazu, eine Räuchermakrele und eine Avocado und schon ist angerichtet!

Kommentare geschlossen.

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