Deine Ernährung verändert die Welt

Jede Entscheidung für bestimmte Lebensmittel beeinflusst die Welt nah und fern. Auf diesem Weg sind wir alle Landwirte und verändern das Schicksal unserer Zivilisation – und unserer Nachbarschaft.

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3 Kommentare zu “Deine Ernährung verändert die Welt

  1. Melli

    Lieber Felix,
    danke für diesen Beitrag. Ich finde es sehr wichtig, dass du diese Zusammenhänge noch mal erklärst! Dass z. B. Städte und Dörfer (zumindest sozial) aussterben, wenn Kunden lieber in Riesensupermärkten am Stadtrand einkaufen statt beim Metzger im Dorf. Von der Ausbeutung der Umwelt und Menschen möchte ich gar nicht erst anfangen. Ich beobachte das alles sehr, sehr kritisch und weigere mich einfach, da mitzumachen. Seit ungefähr einem Jahr kaufe ich deshalb nur noch auf dem örtlichen (Bio-)Markt ein. Ich habe zunächst befürchtet, dass uns das in den Ruin treiben würde, aber das ist nicht eingetroffen. Zwar kosten die Produkte deutlich mehr als sonstwo, aber für gesundes Essen, das unter vertretbaren Bedingungen lokal angebaut wurde, gebe ich das Geld gern aus.
    Viele Grüße
    Melli

  2. helmut.w.k

    Hallo Felix, danke für die “wieder bewusst machung” . Eigentlich weiß “man das alles”, aber gerade. im täglichen Trubel, der Routine ist es wichtig innezuhaben und nachzudenken.

    Deutschland exportiert seine von Agrarkonzernen gewollt produzierten Fleischüberschüsse, zB. Schweinefleisch, Hühnchen in (fast) alle Welt. In Afrika verlieren lokale Hühnerzüchter ihren Beruf. Ein neuer Markt für Fleisch soll China werden…(Deutschlandfunk 5.8.15).
    Brasilien kann es noch “besser”. Aber das kann ja kein Maßstab sein.
    Was tun? In Hamburg gegen G 20 gegen die Politik des “ständigen Wachstums” demonstrieren?

    Mit besten Grüßen

    1. Felix

      Hi Helmut,
      Was tun? In Hamburg gegen G 20 gegen die Politik des “ständigen Wachstums” demonstrieren?
      Die Fahrt kannst du dir sparen. Deinen Willen demonstrierst du täglich beim Essen, beim Kochen, an der Kasse – beim Landwirt/Hofladen/Marktstand/Erzeuger.

      Bevor wir Exporte, Weltwirtschaft und Bundespolitik angehen, sollten wir unten beginnen und an unseren Gemeinden arbeiten: Sie wieder zu Gemeinschaften machen, zu Nachbarschaften, zu Partnerschaften. Starke Wurzeln bilden und die lokalen Wirtschaften stärken, das ist unser stärkster Schlag gegen den globalisierten Wachstumswahn. Deswegen der Hinweis: Vor der eigenen Haustür kehren.

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