Urgeschmack-TV Ep. 17: Ernährung und Kriminalität

Heute stelle ich einen sehr spannenden Vortrag von Dr. Russel Blaylock vor, der diverse Studien zur Erforschung der Zusammenhänge zwischen Ernährung und Verhalten untersucht hat.

Natürlich ist wie immer jede Studie und Untersuchung mit gesunder Skepsis zu genießen. So muss ein statistischer Zusammenhang nicht zwingend auf Ursache und Wirkung beruhen. Interessant ist dieses Thema jedoch allemal und es bietet reichlich Ansätze um näher darüber nachzudenken und weiter zu forschen. Hier ist der Vortrag:

6 Kommentare zu “Urgeschmack-TV Ep. 17: Ernährung und Kriminalität

  1. Pingback: Urgeschmack-TV Ep. 26: Buchtipp – Nutrition and Physical Degeneration — Urgeschmack

  2. balabushka

    Eine kurze Zusammenfassung wäre nicht schlecht – in der Arbeit Videos gucken kommt nicht immer gut an :-)

    Und zuhause hab ich weder TV noch Computer :-) Nein, ich wohne nicht in einer Höhle^^

    1. Felix

      balabushka: Im Wesentlichen kann man sagen, dass die Auswirkungen von Fast Food und speziell Glutamat, Aspartam und Zucker auf das Gehirn und das Verhalten untersucht und ausgewertet wurden. Dabei hat sich herausgestellt, dass diese Ernährung unbewusst Einfluss auf das Verhalten hat. Nach einer Umstellung auf eine gesunde Ernährung hat sich die Rückfallrate von ehemaligen Gefängnisinsassen signifikant verringert, Straftaten auch in Gefängnissen wurden reduziert. Es handelt sich dabei wohlgemerkt auf unbewusste Verhaltensänderungen.

  3. Alexander Ververis

    SichHallo Felix!

    Ich lese seit einer ganzen Weile dein Blog und finde hier einiges, was mir auf dem Weg mich gesund zu ernährenhilft.

    Nur diesen Beitrag muss ich bemängeln – glaubst du nicht auch, dass grade in den USA der Zugang zu gesundem Essen, ärmeren Menschen verwehrt ist und diese nicht etwa deswegen, sondern aus der Not heraus eher dazu bewegt werden Wiederholungstäter zu werden? Ich zumindest glaube nicht daran, dass der McDonaldsgang von Gestern den bewaffneten Überfall von Heute erklärt…

    1. Felix

      Moin Alexander – ganz einfach: das eine schließt das andere nicht aus.
      Zumal die Untersuchungsergebnisse -es wurden ja nicht nur statistische, sondern auch Biochemische Zusammenhänge erforscht- eine recht deutliche Sprache sprechen. Dass der Herr Blaylock das vielleicht ein wenig plakativ darstellt mag sein – aber darauf ist man leider angewiesen, wenn man mit solchen Inhalten überhaupt irgendwo ankommen möchte.

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