Vergleich: Leinsamen, Chia-Samen, Flohsamenschalen und Sägemehl (Video)

Wie verhalten sich Leinsamen, Chia-Samen, Flohsamenschalen und Sägemehl im Vergleich? Welches dieser Produkte nimmt am meisten Wasser auf? Womit lässt sich am besten eine Soße andicken? In diesem Video sehen Sie, wie sich die einzelnen Mehle und Samen im Vergleich miteinander schlagen.

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21 Kommentare zu “Vergleich: Leinsamen, Chia-Samen, Flohsamenschalen und Sägemehl (Video)

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  1. Tom

    Also was zu der zweiten Frage.

    Wenn ich die Nährstoffe der “Chia Samen” gar nicht aufnehmen kann dann haben die ja sogesehn keine kcal für mich oder?!

    Gruß

    1. Felix

      Das kommt darauf an, wie viel und was du davon aufnimmst. Und das wiederum ist gewiss auch davon abhängig, wie stark du die Samen kaust. Man kann das also nicht genau sagen!

  2. Nikolai

    Wie immer ein super Beitrag ;)
    Mir hat sich nur eine Frage gestellt während ich das Video gesehen habe. Stimmt es, dass ich die meisten Nährstoffe (Proteine etc.) von den Chia Samen nicht aufnehmen kann?

    Gruß Nikolai

    1. Felix

      Ja, die Chia-Samen sind halt genau das: Samen. Der Mensch hat, anders als zum Beispiel Vögel, keinen Kaumagen, kann also die ganzen Samen kaum verwerten. Anders wäre das bei gemahlnen oder gut gekauten Samen, da kommt der Darm dann besser an die Nährstoffe.

  3. M

    Das mit dem Gras war eigentlich schon das Thema auf das ich hinaus wollte bzw, was empfehlenswertes Grünzeug zum Essen für den Menschen ist, wenn man z.B. in Zukunft keine Leinsamenkörner mehr essen möchten. Hunde habe ich auch schon oft beim Essen von Gras erwischt. Denen hat das keiner gesagt, da muss irgend ein Instinkt vorligen, dass da was gutes dran ist.

    Gruß Markus

  4. M

    Hallo Felix, ich habe mal bei Wikipedia nachgelsen und folgendes gefunden:In dieser Quelle ist nach zu lesen, dass Klee in Form von Silage bereits von Indianern gegessen wurde:M. A. Wittrock, G. L. Wittrock: Food plants of the Indians: vegetables, grains, fruits, seasonings gleaned from the wild by the North American natives. In: Journal of the New York Botanical Garden. 43, 1942, S. 57–86 (online).

    Und hier eine Quelle um nachzulesen inwiefern die enthaltenen Phytosterine die Tiere unfruchtbar machen: Franziska Ritter: Giftpflanzen: Übersicht über giftige Riedpflanzen zur Erkennung von Problempflanzen für die landwirtschaftliche Nutzung. Greifensee-Stiftung, 2008, S. 19f.

    Hast du mal darüber nachgedacht ob es nicht billiger ist einfach etwas Gras am Straßenrand zu pflücken, anstatt Salat teuer am Wochenmarkt zu kaufen, oder unterscheiden die sich im Nährwert deutlich?

    Gruß Markus

    1. Felix

      Hi Markus,
      Gras vom Straßenrand spricht mich kulinarisch nicht an, daher ist das für mich keine Option. Ich finde allerdings Salat auch nicht “teuer”.

      Gibt es irgendetwas, worauf du hinaus möchtest? Wäre klasse, wenn du das direkt ansprechen könntest. Denn bislang erkenne ich da keine klare Argumentation oder Linie.

  5. M

    Felix,
    – Ist ein Bauer eine Quelle? Dann frage ich den mal, ob das stimmt.
    – Das stimmt, ich habe auch noch nie welchen gegessen. Er soll aber ebenso viele Phytosterine enthalten, deswegen die Anspielung darauf.
    – das definiere ich nicht, du weißt wie es gemeint ist.
    – Wieso zur Geschmacksoptimierung? Da habe ich noch nie was von gehört. Sie werden aber neuerdings wohl einigen Lebensmitteln zugesetzt, weil sie als gesundheitsfördernd gelten, sind aber dann wohl auch kennzeichnungspflichtig.

    Gruß Markus

    1. Felix

      Hi Markus,
      ein Bauer mit Namen wäre eine noch bessere Quelle. Und dann ist fraglich, ob es wirklich an den Phtosterinen im Klee liegt. Und dann ist offen, inwieweit dies auf den Menschen übertragbar ist – Schafe sind Wiederkäuer, die haben eine ganz andere Physiologie.
      Du schriebst “wo der Geschmack darin eigentlich her kommt” – darauf bezog ich die Geschmacksoptimierung.

  6. M

    Wie kommst du drauf, dass es kein großes Problem sein soll? Auf einer Internetseite stand, dass Schafe unfruchtbar werden, wenn sie zu viel Klee fressen. Ist das für dich eine geringfügige beeinträchtigung? Ich glaube, dass die Gesamtbelastung mit Substanzen, die die Steroidhormonrezeptoren im Hypotalamus und der Hypophyse triggern, heute eins der größten Probleme überhaupt ist. Es giebt doch kaum noch richtige Männer in Deutschland. Der einzige Vorteil ist, dass die Oberweite bei Frauen auch immer größer werden,was nur gut aussieht. Wenn ich mir aber dann über die Ursachen gedanken mache find ich das überhaupt nicht mehr schön. Man kann sich auch darüber freuen, wie klasse alle Fertiggerichte schmecken. Wenn man sich aber dann mal Gedanken darüber macht wo der Geschmack darin eigentlich her kommt vergeht dem Einen oder Anderen doch die Lust auf sowas .

    Gruß Markus

    1. Felix

      Markus,
      – “eine Internetseite” ist keine Quelle
      – wir sind keine Schafe und fressen keinen Klee
      – Gesamtbelastung, mag ja sein, aber alles auf die Phytosterine schieben?
      – definiere “richtige Männer”
      – glaubst du ernsthaft, dass nur Phytosterine als Mittel zur Geschmacksoptimierung eingesetzt werden?

      Das klingt alles sehr nach hysterischer Panikmache.

  7. markus

    Eigentlich nur ob du das über die Leinsamenkörner schon wusstest, weil ich wusste es nämlich nicht und hab gelegentlich welche gegessen(würg).
    Deine Videos kann ich überigens nicht gucken, wegen zu langsamem Internet.
    Gruß Markus

    1. Felix

      Ja, diese Pflanzenstoffe sind alle sehr weit verbreitet. Hat alles seine Vor- und Nachteile. Wie gesagt, bei den Phytosterinen isses in Maßen weniger ein Problem. Leinsamen find’ ich geschmacklich auch furchtbar, wobei sie gemahlen hin und wieder ganz gute Ergänzungen für einige Rezepte sind (eben wegen der Bindung). Das mit dem langsamen Internet tut mir leid, ich kann das aus eigener Erfahrung nachvollziehen.

  8. markus

    Felix, ich habe gestern eine Tabelle im Netz über Pflanzensteringehalte gefunden, da waren Leinsamen ganz vorne mit dabei, im Bereich Soja. Weißt du darüber bescheid?
    Gruß Markus

    1. Felix

      Hi Markus,
      Phytosterine…auch wieder so ein “Hü & Hott”-Thema. Im Moment recherchiere ich sehr viel zu Pflanzenwirkstoffen, bei den Sterinen war ich noch nicht angekommen. Was möchstest du denn wissen?

  9. Katja :-)

    Ja, dem muss ich zustimmen. Immer wieder beeindruckend Dein Einsatz und Deine super gute Vortragung der ganzen Sachverhalte.
    Spitzenmäßig und aufschlussreich :-)

    Danke!

    VLG Katja

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