Urgeschmack-TV Ep. 114: Ist Schokolade gesund? Sollte man Schokolade essen? Ist Schokolade Paläo?

Schokolade. Vielen Menschen geht schon beim Klang des Wortes das Herz auf. Aber ist Schokolade gesund? Sollte man sie essen? “Ist Schokolade Paläo?” Was ist mit den Studien, die belegen, dass sie gesund ist? Welche Stoffe sind in Schokolade enthalten und was bewirken sie? Fragen, die dieses Video beantwortet.

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8 Kommentare zu “Urgeschmack-TV Ep. 114: Ist Schokolade gesund? Sollte man Schokolade essen? Ist Schokolade Paläo?

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  2. Lukas

    warum es, deiner abschließenden empfehlung nach, eher honig als zucker sein sollte, sehe ich nicht ganz ein.
    honig hat zwar einen geringeren glykämischen index als tafelzucker; da das aber vermutlich am etwas höheren fructose-gehalt liegt, bin ich nicht davon überzeugt, dass das wirklich besser ist.
    honig mag zwar, im gegensatz zu zucker, ein paar mineralstoffe/spurenelemente/vorteilhafte sekundäre pflanzenstoffe enthalten, aber dazu fällt mir robb wolfs kommentar in seinem podcast ein, das ungefähr so ging: “wenn du schon deine süßungsmittel zu den quellen deiner vitamine/mineralstoffe dazuzählst, mache ich mir ernsthafte sorgen um den rest deiner ernährung”. in diesem sinne sei es bei einer abwechslungsreichen ernährung also nicht notwendig, auch noch bei süßungsmitteln erbsen zu zählen.

    Mein punkt ist der folgende: würde ich schokolade selber machen, würde möglicher weise ebenfalls honig verwenden: immerhin ist er regional erhältlich (dementsprechend eher nachhaltig als zucker) und fügt der schokolade möglicher weise sogar eine eigene interessante note hinzu. aber würde der aufwand, schokolade selbst zu machen – vor allem bezogen auf den gesundheitlichen effekt – tatsächlich einen mehrwert bringen?

    1. Felix

      Hi Lukas,
      da Robb Wolf auch wegen des enthaltenen Soja-Leicithins in Panik gerät, kann ich in dem Fall seine lockere Haltung kaum nachvollziehen – aber als Mensch ist man diesen Änderungen halt unterworfen. Will meinen: Klar, unterm ganz großen Strich gibt es viele andere, schwerwiegendere Ansatzpunkte. Aber Honig bringt nunmal viele Vorteile (s.a. http://www.urgeschmack.de/ist-honig-besser-als-zucker/ )

      Der Mehrwert: Das ist immer auch eine Frage der Prioritäten. Es kann Spaß machen (Spaß ist gesund…), du hast volle Kontrolle über die Zutaten und verzichtest eben komplett auf das Soja-Lecithin. Ob es sich lohnt? Kannst du nur selbst entscheiden. Ich selbst mache das z.B. nur für ganz bestimmte Kreationen und Rezepte, ansonsten ist es auch für mich “nur” gekaufte Tafelschokolade mit Kakaogehalt im oberen 80er Bereich.

    2. Anna Bolika

      Beim Honig geht es nicht um erster Linie um seine Eigenschaft als Süßungsmittel. Auf die positiven Eigenschaften des Honigs versus Industriezucker wurde hier ja schon verlinkt. Interessant ist vllt., dass in Honig obendrein ein natürlicher Aromatase-Hemmer enthalten sein soll. Das dürfte doch für euch Männer von ganz besonderem Interesse sein, oder? ;-)))

      Zur Schoki selbst: werde nach meinem mißlungenen ersten Versuch doch bei der gekauften Schokolade bleiben, Eigenherstellung ist einfach zu viel Aufwand. Die Sache mit dem Honig statt Zucker könnte die Industrie eigentlich mal aufgreifen. Auch für das Sojalecithin ließe sich evt. ein gesünderer Emulgator finden. Mit Sicherheit gibt es genug Konsumenten, die bereits sind, für solche hochwertigen Produkte auch höhere Preise zu zahlen.

      Dass Soja den Östrogenspiegel erhöht, würde ich eher verneinen. Die in Soja enthaltenen Östrogene sind in ihrer Potenz sowohl schwächer als die körpereigenen Östrogene wie auch solcher Östrogene, die wir in Form von Weichmachern etc. zu uns aufnehmen. Sie heften sich wie alle pflanzlichen und künstlichen Östrogene an unsere Östrogen-Rezeptoren (von denen auch Männer genügend besitzen, daher auch der Verweiblichungseffekt bei starken Biertrinkern) und BLOCKIEREN diese damit für STÄRKERE Östrogene. Dioxin hat übrigens eine östrogene Potenz, die um ein Vielfaches über der des körpereigenen Östrogens liegt; Hopfen wiederum hat annähernd gleiche östrogene Potenz wie unser körpereigenes Östrogen.

      Beim Soja sehe ich eher die Problematik der Genmanipulation. Just my two little cents. Korrekturen und Kritik nehme ich gerne an.

      1. Felix

        Die Sache mit dem Honig statt Zucker könnte die Industrie eigentlich mal aufgreifen.

        Das wird sie wahrscheinlich nicht tun, weil dies die Erhaltung der gewünschten Konsistenz stark erschwert. Jegliche Flüssigkeit macht die Arbeit mit geschmolzener Schokolade schwieriger, daher ziehen die Hersteller Zucker vor.

        Auch für das Sojalecithin ließe sich evt. ein gesünderer Emulgator finden.

        Ja: Keiner! Das Lecithin ist “eigentlich” nicht notwendig, viele höherwertige/handwerklich hergestellte (“artisanal”) Schokoladen kommen ohne aus.

  3. Marc

    Hallo Felix,
    Sehr guter Beitrag! Sehr ausgewogen beschrieben, werde somit weiterhin genussvoll meine 10-15 g schwarze Schokolade pro Tag essen – ohne grosse Kopfschmerzen.
    Jedoch werde ich nicht den nächsten Schritt gehen, und die Schoki selbst herzustellen… Das ist mir dann doch zu aufwendig, insbesondere da ich schon 2 Schokofabriken besichtigt habe und weiss, wie schwierig es ist.
    Guter Punkt mit dem Soja-Lecithin: leider willl der Konsument immer gleich schöne Schokitafeln, somit werden die Hersteller nicht verzichten auf den Einsatz.
    Habe den Seitenhieb auf die lila Kuh verstanden – ihr kleiner Bruder ist die schwarze Toblerone – schwarz mit Honig und Nüssen, schon fast Paleo !

  4. Dutchie

    Meine Naturopath hat mich gefragt gar keine Cacao und kein Orangen zu essen wahrend die Therapie,weil es Stoffe drin ,die beim kleinsten Menge, gibt die Gallenblase schon einzige Tagen blockieren kann.

    1. Felix

      Interessant – hat er auch gesagt, welche Stoffe das sind? Müssten ja eigentlich einige Antioxidantien sein. Das wäre mal spannend zu erfahren.

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